Der singende Recke hat Liebeskummer. In seinem jüngsten Video vergnügt er sich einsam und verlassen auf dem offenen Wasser.

Mannheim (dük) - Die neue Single des in Ludwigshafen geborenen Rappers Apache 207 handelt von Liebeskummer. Auf "Boot" verdeutlicht der zwei Meter lange Hüne mit niedlichen Metaphern sein Herzeleid und singt in hohen Tönen über einen klagenden Beat mit sommerlichen Drums.

Weil Apaches Segel und Paddel seiner Herzensdame wohl zu klein waren, stieß er auf Ablehnung: "Denn die Paddel war'n so klein hier / Es war doch Platz für zwei hier / Jetzt sitz' ich allein hier." Im Video hockt er nicht nur allein in seiner Nussschale, sondern tanzt auch darauf. Selbst seine Freunde verscheucht er mit aller Macht von seiner "Elisabeth".

Produziert hat die dritte Single von Apaches kommenden Album "Treppenhaus" übrigens DJ Stickle. Der zeichnete zuletzt für mehrere Yung Hurn-Beats verantwortlich, wie zum Beispiel "Eisblock", "Bist Du Alleine" oder "MHM". Auch Pashanims neuesten Hit "Airwaves" produzierte der Österreicher. Beachtlich: Stickle schraubte bereits vor mehr als 15 Jahren erfolgreich an den Beats von Rappern wie Bushido oder Chakuza: offensichtlich ein komplett anderer Sound als der gegenwärtige.

Weiterlesen

laut.de-Porträt Apache 207

Man muss sich gar kein großes Image konstruieren, wenn man mit einem Frame schon alles nötige kommuniziert: Da sieht man einen großgewachsenen Typen …

2 Kommentare