"Nächstes Mal in Jerusalem!", verkündete die exzentrische ESC-Gewinnerin Netta euphorisch nach ihrem Sieg und löste damit eine Welle der Entrüstung aus. Bei Barzilais Spruch handelt es sich nicht um die schlichte Ankündigung des nächsten ESC-Wettbewerbs. Diese Worte werden traditionell am Ende …

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  • Vor 2 Jahren

    vor allem interressiert mich auch die meinung von seriennebendarsteller jassa aludingens dazu ungemein.

  • Vor 2 Jahren

    Klingt naiv, bitte um Verzeihung, aber der Wettbewerb fand doch schon zweimal in Jerusalem statt, hätte sogar ein drittes Mal dort stattfinden können, wenn nicht der Termin so blöd gelegt worden wäre, daß Israel zwecks Feiertags komplett auf Ausrichtung und Teilnahme verzichtet hätte. Was ist - abgesehen vom zugegebenermaßen häßlichen politischen Rauschen auf gegenwärtiger internationaler Ebene - heute so viel anders als zuletzt 1999, als Jerusalem - nicht zuletzt dank des Vorjahressieges durch die Transsexuelle Dana International - zum Austragungsort wurde ...? Ich kann mich zwar an ein bißchen Rumoren im Vorfeld des ESC '99 erinnern, aber die hier im Artikel benannten Bedenken kamen doch damals meines Wissens überhaupt nicht zum Tragen ...
    Gruß
    Skywise

  • Vor 2 Jahren

    Mensch laut! Farid Bang wie Alice Weidel das Nasenbein brechen und ihr berichtet nicht darüber?

  • Vor 2 Jahren

    "orthodoxe Juden, Muslime und Asiaten reagieren empört"

    1. Sind diese Allgemeinbegriffe hier wirklich sinnvoll angewendet?
    2. Sind die orthodoxen Juden und Muslime, die hier angesprochen werden, nicht in erster Linie israelische Juden und Araber oder Perser aus dem Nahen Osten, also: Asiaten?

    "Der Satz birgt daher politische Sprengkraft, zumal sowohl Israelis als auch Palästinenser ein ungeteiltes Jerusalem als Hauptstadt beanspruchen."

    Bezug?

    "Dies dürften einige anders sehen. Etwa die von Palästinensern gegründete BDS-Bewegung ("Boycott, Divestment and Sanctions"), deren Ziel in der wirtschaftlichen und politischen Isolation Israels besteht."

    Quelle? Was hat der Verweis auf die BDS für eine Relevanz?

    "Auch streng gläubige Juden dürften die üblicherweise samstags stattfindende Veranstaltung für problematisch halten, schließlich gilt der Sabbat als Ruhetag. Und dass die zahlreichen homosexuellen ESC-Fans, die zu dem Ereignis anreisen, im religiös und erzkonservativ geprägten Jerusalem mit offenen Armen empfangen werden, scheint ebenfalls unwahrscheinlich. Die liberalere Stadt Tel Aviv, in der Nettas Sieg auf offener Strasse zelebriert wurde, wäre wohl der geeignetere Ort für den Wettbewerb."

    Ist der Artikel ein Kommentar oder ein Bericht? Was rechtfertigt diese Spekulationen?

    "Aber es geht nicht nur innenpolitisch zur Sache."

    Inwiefern geht es zur Sache? Was meint hier "innenpolitisch"? Quelle?

    "Die Sängerin hätte bei ihren ESC-Auftritten im Kimono und mit überzogenem Make-Up das Klischee einer asiatischen Frau abgegeben, im Bühnenbild standen außerdem die berühmten Winkekatzen aus Japan."

    Was bedeutet "Klischee einer asiatischen Frau"? Wird hier nicht ebenso ein Konzept aufgerufen, das auf den Preconceptions des Lesers basiert? Könnte man nicht zumindest über diese "Winkekatzen aus Japan" da aufklären, bevor man einfach darauf vertraut, dass der Leser schon versteht, was damit gemeint sein soll?

    "Der britische Schauspieler Jassa Ahluwalia reagierte entsetzt: "Holy $?#!, yellowface?!" Als Gelbgesicht bezeichnet man jemanden, der auf rassistische Weise asiatische Menschen nachahmt."

    "Gelbgesicht"? Ich kenne dieses Wort im Deutschen nur in Bezug auf Wellensittiche. Inwiefern ist es statthaft, die Eins-zu-eins-Übersetzung als gebräuchliche Form darzustellen?

    "orthodoxe Juden, Muslime und Asiaten reagieren empört"
    vs.
    "Dies dürften einige anders sehen. Etwa die von Palästinensern gegründete BDS-Bewegung ("Boycott, Divestment and Sanctions"), deren Ziel in der wirtschaftlichen und politischen Isolation Israels besteht."
    "Auch streng gläubige Juden dürften die üblicherweise samstags stattfindende Veranstaltung für problematisch halten"
    Zitiert werden: Ein Brite und eine US-Amerikanerin (ohne Quellenangaben).

  • Vor 2 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Jahren

    Wenn sich Asiaten (gemeint sind wohl Japaner) darüber beschweren, dass das Träller-Klöpschen einen Kimono anhatte, darf ich mich dann über Asiaten im Anzug bescheren, das ist doch auch kulturelle Aneignung?!

    • Vor 2 Jahren

      @mad dog:
      Sagen wir's mal so: nimm mal nicht den Asiaten im Anzug, sondern den Asiaten in der pinkfarbenen Krachledernen auf dem Oktoberfest.
      Mir ist schon klar, daß den meisten Deutschen mittlerweile Traditionen mittlerweile in etwa so wurscht sind wie Donald Trump die regelmäßigen Schweigegeld-Abbuchungen, aber es soll ja Menschen geben, die da durchaus empfindlich sind, meint: die sich daran stören, wenn ihre Kultur und ihre Traditionen verzerrt wiedergegeben werden.
      Wenn Du wissen willst, was ich meine, dann kauf Dir mal ein hier erhältliches Indianer-Kostüm und begib Dich derart gewandet in ein Reservat. Sag Bescheid, wenn Du überlebt hast.
      Wenn Träller-Klöpschen ja wenigstens in einem ordentlichen Kimono oder einem Gewand mit festlichem Charakter stecken würde, wenn da wenigstens nicht nur irgendein Fetisch erkennbar wäre, sondern Respekt oder wenigstens die Liebe zur japanischen Kultur, ... Aber da ist augenscheinlich ungefähr so wenig Substanz vorhanden wie in ihrem Liedtext. Sie zeigt das, von dem sie glaubt, daß es auf den unbedarften Zuschauer japanisch wirken könnte, dazu eine geballte Ladung Klischee im Hintergrund - kann mir schon denken, daß so ein Botschafter nicht jedem gefällt.
      Gruß
      Skywise

  • Vor 2 Jahren

    Weshalb zitiert man zwei unzurechnungsfähige Idioten, die nichtmal sonderlich bekannt sind, zu einem minderrelevanten Thema und bauscht das zu einem Artikel auf? Substanz des Artikels geht echt gegen Null. :confused: