Gleich zu Beginn des neuen Jahres geht das Tauziehen um den angemessenen Umgang mit Onlinepiraten in eine neue Runde.

Nach einem Bericht des Handelsblatts plant Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, noch im Januar mit Vertretern der sechs größten deutschen Internetanbieter zusammen kommen.

Vorbild …

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  • Vor 11 Jahren

    Nur leider ist die Idee mit dem Sperren des Internetzugangs bzw sogar der Berechtigung einen zu besitzen nicht haltbar.
    Man stelle sich mal vor, ein vom Internet abhängiger Selbständiger, der zu Hause arbeitet verliert durch so einen Quatsch seinen Internetzugang... der kann sich gleich die Kugel geben

  • Vor 11 Jahren

    und wie genau soll das funktionieren? ich meine, nach 3 warnhinweisen? wer kontrolliert denn, ob mit einer p2p-software gerade songs gezogen werden oder vielleicht nur ein paar urlaubsfotos? die provider ganz sicher nicht. gibts dann anstelle der abmahnungen schriftliche ermahnungen? und auch den download via rapidshare oder anderen one-klick-hostern kann man nicht verbieten bzw. pauschal eine verwarnung "aussprechen", nur wenn man dort dateien zieht.
    und war es nicht eigentlich so, dass die plattenfirmen primär nach leuten suchen, die songs ins netz stellen, als denen, die sie laden?

    und die leute, die hier mit so klugen sätzen kommen, wie: "na dann zieht man halt nicht", denen unterstell ich ganz einfach mal, dass so ziemlich jeder internetuser schon mal irgendetwas urheberrechtlich geschütztes aus dem netz geladen hat.

  • Vor 11 Jahren

    Ich finds süß wie die Plattenindustrie und Politiker/Provider seit Jahren wild mit den Armen fuchteln und ihnen nix gescheites einfällt.

    You can´t stop the Internet - die werden IMMER einen Schritt langsamer sein.

  • Vor 11 Jahren

    Blödsinnsidee, Provider die sich darum kümmern sollen ihre eigenen Kunden zu vergraulen.

  • Vor 11 Jahren

    @JOO! (« und war es nicht eigentlich so, dass die plattenfirmen primär nach leuten suchen, die songs ins netz stellen, als denen, die sie laden? »):

    Wenn du ein tauschbörsenprogramm nutzt, dann können leute auch dateien von deinem PC "runterladen". Insofern stellst du sie (evtl. ungewollt) ins netz.
    @Anonymous (« ... dann muss er einfach nicht illegal saugen und das Problem ist nicht-existent. »):

    Das ist genauso ein dämliches argument wie: "wer nix zu verbergen hat, hat auch nix zu befürchten."
    Wenn ich ein tauschbörsenprogramm legal nutze (ja das gibt es durchaus), dann hab ich kein bock unter verdacht zu stehen und dass irgendeine plattenfirma sich anguckt was ich so runterlade. Das ist meine sache
    @Buggy182 (« Nur leider ist die Idee mit dem Sperren des Internetzugangs bzw sogar der Berechtigung einen zu besitzen nicht haltbar.
    Man stelle sich mal vor, ein vom Internet abhängiger Selbständiger, der zu Hause arbeitet verliert durch so einen Quatsch seinen Internetzugang... der kann sich gleich die Kugel geben »):

    Das ist richtig. Das kann ich unterschreiben. Meine Mutter ist im gewissen Sinne selbständig und sie nutzt den internetzugang zu hause auch zum teil beruflich. Wenn nun aber mein 13 jähriger bruder etwas runterlädt. was kann meine mutter dafür? Ich mein, sie kann nicht ständig auf ihn aufpassen. Und somit hat die komplette familie kein internetzugang. Sowas kann echt blöd sein vor allem, wenn deine schwester studiert und aufs internet angewiesen ist.
    Man könnte natürlich sagen: "es gibt zwei warnungen". Aber ab wann kriegt man ne warnung? Wenn man bereits ein lied runtergeladen hat?

    Alles käse, diese regelungen. Es wird immer irgfendwelche möglichkeiten geben lieder runterzuladen. Und sei es durch Rapidshare, etc. Oder meinetwegen Youtube.
    Und es ist die frage ob die Provider sich erxtra die mühe geben wollen die ganzen "Piraten" rauszufischen. Finde übrigens toll dass es kein prozess mehr gibt. Da wird einem einfach die leitung gekappt. Klasse! schnell und konsequent

  • Vor 11 Jahren

    @Sputtel («

    Wenn du ein tauschbörsenprogramm nutzt, dann können leute auch dateien von deinem PC "runterladen". Insofern stellst du sie (evtl. ungewollt) ins netz. »):

    Unsinn. Es gibt genug Programme, wo man etwas herunterladen kann ohne selbst etwas anzubieten. Das sind dann halt keine "Tauschbörsen" im eigentlichen Sinne mehr.

  • Vor 11 Jahren

    @Fireball (« Unsinn. Es gibt genug Programme, wo man etwas herunterladen kann ohne selbst etwas anzubieten. Das sind dann halt keine "Tauschbörsen" im eigentlichen Sinne mehr. »):

    Du wirdersprichst dir irgendwie selbst. Merkst du das nicht? Du meinst wahrscheinlich sowas wie Usenet. das hat mit p2p tauschbörsen nix zu tun aber davon redete ich auch nicht. Im artikel von Laut meinen sie genau die p2p börsen (bsp. eMule), bei denen andere leute lieder/filme, etc. von deinem pc runterladen können.

    Insofern hab ich immernoch recht, ätsch bätsch

  • Vor 11 Jahren

    Die Strafe brummt mir mein ISP doch bereits heute auf. Völlig gleich, ob ich mit Hilfe von BitTorrent rechtmäßig 28.000 Diplomarbeiten oder die neue von Andrea Jürgens ziehe - gedrosselt wird meine Leitung so oder so :(

  • Vor 11 Jahren

    Das Abkappen des Internetanschlusses wäre auch verfassungswidrig. Das Internet ist eine, immer wichtiger werdende, Informationsquelle.
    "Jeder hat das Recht (...) sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten." (Grundgesetz Art.5,1)

  • Vor 11 Jahren

    Genau DAS ist es doch! Die CD-Preise sind ja wohl nicht von dieser welt. Macht Musik wieder für alle bezahlbar und das Problem minimiert sich automatisch!

  • Vor 11 Jahren

    @Sputtel (« @JOO! (« und war es nicht eigentlich so, dass die plattenfirmen primär nach leuten suchen, die songs ins netz stellen, als denen, die sie laden? »):

    Wenn du ein tauschbörsenprogramm nutzt, dann können leute auch dateien von deinem PC "runterladen". Insofern stellst du sie (evtl. ungewollt) ins netz »):

    was du aber bei kazaa, limewire, shareaza und den anderen bekannten p2p-programmen unterbinden kannst.

  • Vor 11 Jahren

    @himself (« in 5 jahren wird uns das internet von heute wie ein paradies vorkommen.

    neutrales medium? das war einmal. revolution adé. kontrolle ahoi. »):

    Ne, das glaube ich nicht. Ich denke eher, dass IMMER Mittel und Wege gefunden werden den Regel-und-Verbote-Heinis zuvorzukommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Internet tatsächlich zu kontrollieren ist. Die technisch weniger versierte Mehrheit der User werden sich kontrollieren lassen, der Rest so gut wie gar nicht.

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« 1984 »):

    für die, die die dystopie von george orwell nicht kennen: in 1984 wird jeder durch sowas wie ein radio mit mikrofon und kamera überwacht, überall hängen poster mit der aufschrift "Big Brother is watching you", du kannst also nie sicher sein, ob nicht grad jemand bei dir in die wohnung schaut. und die polizei ist mit helikoptern unterwegs und guckt durch die fenster.

    der vergleich is natürlich bissl übertrieben, aber das buch zeigt ganz hübsch, wozu vollständige überwachung führen kann.

    Aber ich geb eucht recht, das ist praktisch unhaltbar, wenn auch nicht unmöglich. die reaktion von 1und1 zeigts ja schon, die provider haben auch keine lust, "hilfssheriff zu spielen". Verbote bzw übermäßige sanktionen schrecken nunmal niemanden ab. genausowenig wie die "Raubkopierer sind Verbrecher"-aktion von der DVU.
    CDs werden immer Teurer, DVDs werden immer Teurer, programme/PC-Spiele werden immer teurer... bei letzteren macht der kopierschutz mittlerweile das produkt fast unbenutzbar, ohne wirklich vor dem kopieren zu schützen. der ehrliche käufer wird bestraft und greift im zweifelsfall lieber zur kopierschutzfreien raubkopie...
    aber naja, die unternehmen interessiert halt nur ihr geldbeutel. den künstlern selber ist das größtenteils ja auch egal, die sehen von den cd-verkäufen nur centbeträge.

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« Also ich finde das französiche Vorbild sehr gut, da tut einem richtig weh und es kostet einem nicht die Existenz wie bei den 10.000 € Bußgeldern die es jetzt gibt. »):

    das ist doch mal eine feine sache die franzosen haben recht und wir deutschen hängen so ziemmlich alle anderen mal wieder hinterher

  • Vor 11 Jahren

    Is doch alles Schwachsinn meiner Meinung nach. Wie soll das alles kontrolliert werden? und wie viele Leute laden heutzutage wirklich noch Sachen mit p2p-programmen ala eMule? Also ich kenn zumindest nicht sehr viele. Das is doch schon wieder Schnee von Gestern oder?

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« Ich fände es ok wenn der Provider Verwarnungen aussprechen könnte. »):

    Und wie lange bleibst Du bei einem Provider, der Dich ausspioniert und verwarnt hat?
    Eben.

    Und wie soll das mit der Kommunikation zwischen den Providern klappen, damit jeder Provider weiß, welches seiner neu hinzu gewonnenen Schäfchen ein schwarzes ist? Und wer bezahlt diesen Verwaltungsaufwand?

    Zitat (« Technisch ist das durchaus möglich, denn Anwälte bekommen auch die ´Daten raus um einen mit einer frei gewählten Summe zu bestrafen. »):

    Falls Du auf die Abmahnungen anspielst - erstens gibt es grundsätzlich einen Schlüssel, nach dem die Anwaltskosten festgelegt werden; daß kreativere Anwälte kreativere Sätze nehmen - geschenkt. Und zweitens gibt es da immer noch so etwas wie einen Datenschutz. Nur, weil man Anwalt ist, rückt der Provider bestimmt nicht mit vor Entsetzen geweiteten Augen gleich mit den kompletten Daten raus ...

    Gruß
    Skywise

  • Vor 11 Jahren

    Ich freu mich schon auf die nächste Meldung mit der nächsten Staat/Label-Piraten-Idee.