"Entschlackter", "elektronischer" und als "unverfälschte Umsetzung musikalischer Visionen" beschreiben die drei Musiker von Muse den Sound ihres neuen Albums "The Resistance". Obwohl das fünfte Studio-Album der Briten erst diesen Freitag erscheint, könnt ihr schon jetzt eigene Eindrücke gewinnen: …

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  • Vor 11 Jahren

    @heinz007 («
    naaaaja, deutschland ist ja jetzt auch nicht wirklich ein massstab oder? ist ja nicht gerade bekannt für anspruchsvolle musikhörer....
    und von wegen sich selber kopieren...ich finde beim 5. regulären album darf man doch ruhig auch mal sich selbst "kopieren"....oder wollen wir mal sagen "zitieren"....auch wenn man MUSE heisst...und in meinen augen sind das am ehsten die songs "uprising" und "guiding light"...wovon einer der beiden schon mal super ist!! »):

    das grundsätzliche problem ist, dass keines der lieder bestimmte melodiestücke besitzt, die einem nicht aus dem kopf gehen. die einen manchmal noch im traum durch den kopf huschen.

    das ist alles hervorragendes handwerk, aber mir fehlt einer größere vision beim zusammenfügen der einzelnen melodiestücke der lieder. da ist wirklich nix, was einfach "mitreißt". das war alles schon mal da. und dass muse in deutschland keinen mainstream-erfolg hat, liegt ja daran, dass die verschwörungstexte ja wirkungstechnisch in deutschland total verpuffen. wie gesagt.... da kommts halt immer wieder. "united states of eurasia.... und der große bruder lässt grüßen." das hat bellamy schon soooooo oooooooft durchgenudelt.

    und sie haben sogar ganze parts bei sich selbst gemopst.

    das beste, mainstreamtauglichste ist noch "resistance". exogenesis (i-iii) würde ich mal ausklammern, dass kann man mit herkömmlicher musik nicht vergleichen. bei uprising gibt es das problem, dass es erst relativ spät aus der knete kommt und dass es dann zu breit/lang auf dem höhepunkt rumgurkt..... und das bellamy wieder soviel wimmert. am schlimmsten ist es aber eben bei guiding light. da wünsch ich mir manchmal: wie würde das mit einem besseren sänger klingen =_=

  • Vor 11 Jahren

    äh. einem besseren sänger? :mad:

  • Vor 11 Jahren

    @overused (« äh. einem besseren sänger? :mad: »):

    in der tat, ne fast trollige aussage ;)

    wie stehts eigentlich mit dem review?

  • Vor 11 Jahren

    @MarzipanFerkel (« @heinz007 («
    naaaaja, deutschland ist ja jetzt auch nicht wirklich ein massstab oder? ist ja nicht gerade bekannt für anspruchsvolle musikhörer....
    und von wegen sich selber kopieren...ich finde beim 5. regulären album darf man doch ruhig auch mal sich selbst "kopieren"....oder wollen wir mal sagen "zitieren"....auch wenn man MUSE heisst...und in meinen augen sind das am ehsten die songs "uprising" und "guiding light"...wovon einer der beiden schon mal super ist!! »):

    das grundsätzliche problem ist, dass keines der lieder bestimmte melodiestücke besitzt, die einem nicht aus dem kopf gehen. die einen manchmal noch im traum durch den kopf huschen.

    das ist alles hervorragendes handwerk, aber mir fehlt einer größere vision beim zusammenfügen der einzelnen melodiestücke der lieder. da ist wirklich nix, was einfach "mitreißt". das war alles schon mal da. und dass muse in deutschland keinen mainstream-erfolg hat, liegt ja daran, dass die verschwörungstexte ja wirkungstechnisch in deutschland total verpuffen. wie gesagt.... da kommts halt immer wieder. "united states of eurasia.... und der große bruder lässt grüßen." das hat bellamy schon soooooo oooooooft durchgenudelt.

    und sie haben sogar ganze parts bei sich selbst gemopst.

    das beste, mainstreamtauglichste ist noch "resistance". exogenesis (i-iii) würde ich mal ausklammern, dass kann man mit herkömmlicher musik nicht vergleichen. bei uprising gibt es das problem, dass es erst relativ spät aus der knete kommt und dass es dann zu breit/lang auf dem höhepunkt rumgurkt..... und das bellamy wieder soviel wimmert. am schlimmsten ist es aber eben bei guiding light. da wünsch ich mir manchmal: wie würde das mit einem besseren sänger klingen =_= »):

    joah...gut...das ist jetzt kritik auf sehr sehr hohem niveau...das tu ich mir nicht an...da bleib ich bei der freude an musik...und das mit dä besseren sänger.....ja, no comment....

  • Vor 11 Jahren

    Ok hab sie mir natürlich direkt bei Erscheinungsdatum geholt, auch wenn ich die bis dahin gehörten Tracks nich so tiefschürfend fand^^. Und tadaaa hat sich echt gelohnt.
    Vor allem Unnatural Selection is ein Lied, dass ich mir immer wieder anhören könnte. Nur der Mittelpart ist zu sehr in die Länge gezogen. Aber alles in Allem doch ein schönes Album.

  • Vor 11 Jahren

    Die 3sat "Kulturzeit" bringt heute, 14.9., 19.20 Uhr einen Beitrag über Muse mit Interview Bellamy, Wiederholungen: heute nacht, 15.9., 1.10 Uhr und morgen früh, 15.9., 9.05 Uhr.

    ONLINE findet sich ab heute abend die Langfassung des Interviews mit Bellamy vom 7.9. vor dem Konzert im Admiralspalast, Berlin. Dürfte das einzige deutsche TV-Interview zu Resistance sein.

    www.kulturzeit.de, bzw. genauer:
    http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sit…

  • Vor 11 Jahren

    natürlich "einen besseren sänger". das ist eine ganz neutral-nüchterne aussage. da gibts nix dran zu rütteln. wenn ihr euch ein auto kauft, sagt ihr ja auch: "hach, wenn das 100 ps mehr hätte, wie würde DAS ding abgehen."

    genauso verhält es sich eben mit dem sänger. er ist ja das teil, was mit charisma, bühnenpräsenz und einsatz seiner stimme über "hui" oder "pfui" entscheidet. und wenn nun die stiftung warentest mal einen sängertest machen würde, dann sähe es für bellamy düster aus. er hat weder ein beeindruckendes organ, noch besitzt er die fähigkeit, das ganze vielseitig einzusetzen. abseits von winselnden lauten ist alles für ihn unkartografiertes land.

    das ist ja auch nicht wirklich böse gemeint...aber ich halt nix davon, hier rumzuschleimen: der größte pferdefuß für muse ist die stimme des sängers. über melodiefolgen kann man diskutieren, die kann man mal gut oder mal schlecht finden. man kann sich auch noch mit viel guter mühe "rein"lieben....aber die stimme...die ist einen entweder sympathisch oder auch nicht. dazwischen gibts nix.

    und es ist mir bisher sehr oft passiert bei leuten, die muse hörten... "instrumental klasse....kreativ in der komposition....aber diese stimme *bäääh*"

    ich mein: bellamy ist ja großer queen-fan. ich stell mir mal vor, wenn freddie mercury die gesangsparts übernehmen würde :cryphone:

  • Vor 11 Jahren

    @MarzipanFerkel (« natürlich "einen besseren sänger". das ist eine ganz neutral-nüchterne aussage. da gibts nix dran zu rütteln. wenn ihr euch ein auto kauft, sagt ihr ja auch: "hach, wenn das 100 ps mehr hätte, wie würde DAS ding abgehen." »):

    klar gibts bessere, aber die gängige meinung zu bellamy ist, dass er ein verdammt guter sänger ist...
    also war die aussage mehr ein "hach wenn mein mercedes s600 doch nur ein s65amg wär" und das fand ich in dem zusammenhang irgendwie trollig...
    @MarzipanFerkel (« aber die stimme...die ist einen entweder sympathisch oder auch nicht. dazwischen gibts nix. »):

    stimmt, ich mag sie :D (merkt mans?)
    @MarzipanFerkel (« und es ist mir bisher sehr oft passiert bei leuten, die muse hörten... "instrumental klasse....kreativ in der komposition....aber diese stimme *bäääh*" »):

    :eek:

    und damit ich hier nicht als kritikunfähiger hardcore fanboy dasteh':

    ich finde textlich haben sich muse mit der buchbesprechung keinen gefallen getan, bei united states of eurasia nervts schon gewaltig, aber er hat nun mal 'nen hang zum bombastischen - eben auch zu bombastischen verschwörungstheorien, also find ich mich als fan damit ab.

    findet nicht jeder gut, versteh ich!

    edit: @unter mir: genau so siehts aus!

  • Vor 11 Jahren

    Mir ist das furchtbar egal, ob es bessere Sänger als Bellamy gibt (was, technisch gesehen, stimmt), aber seine Stimme geht mir direkt ins Herz.

  • Vor 11 Jahren

    Sehr gutes Album. Es stimmt einen mit seinen melancholischen Songs schon mal auf den Herbst ein...

    Uprising ist definitiv ein Ohrwurm!

  • Vor 11 Jahren

    @spudspot (« @MarzipanFerkel (« natürlich "einen besseren sänger". das ist eine ganz neutral-nüchterne aussage. da gibts nix dran zu rütteln. wenn ihr euch ein auto kauft, sagt ihr ja auch: "hach, wenn das 100 ps mehr hätte, wie würde DAS ding abgehen." »):

    klar gibts bessere, aber die gängige meinung zu bellamy ist, dass er ein verdammt guter sänger ist...
    also war die aussage mehr ein "hach wenn mein mercedes s600 doch nur ein s65amg wär" und das fand ich in dem zusammenhang irgendwie trollig...
    @MarzipanFerkel (« aber die stimme...die ist einen entweder sympathisch oder auch nicht. dazwischen gibts nix. »):

    stimmt, ich mag sie :D (merkt mans?)
    @MarzipanFerkel (« und es ist mir bisher sehr oft passiert bei leuten, die muse hörten... "instrumental klasse....kreativ in der komposition....aber diese stimme *bäääh*" »):

    :eek:

    und damit ich hier nicht als kritikunfähiger hardcore fanboy dasteh':

    ich finde textlich haben sich muse mit der buchbesprechung keinen gefallen getan, bei united states of eurasia nervts schon gewaltig, aber er hat nun mal 'nen hang zum bombastischen - eben auch zu bombastischen verschwörungstheorien, also find ich mich als fan damit ab.

    findet nicht jeder gut, versteh ich!

    edit: @unter mir: genau so siehts aus! »):

    er ist nach allgemeinen sänger-tüv-standards eben kein atemberaubender sänger.

    seine stimme ist weder weich-warm noch hardcore (das andere extrem). stimmlich tuckert er im niemandsland. seine stimme hat für sich genommen kein überragendes alleinstellungsmerkmal. das ist eher seine technik, die fast wimmernd, flehend, klagend ist. er driftet ja dabei fast ins piepsende ab. und da gibt es eben viele leute, denen das nicht "schmeckt".

    der hang zum bombastischen ist ja nix schlechtes. das macht ja muse eher aus. und das problem mit den verschwörungstheorien ist aber halt: war alles schon mal da. er könnte sich ja neue verschwörungstheorien ausdenken.

    ich bin der meinung: dem album fehlts am gesamtkonzept. ideentechnisch seh ich keine weiterentwicklung.

  • Vor 11 Jahren

    @MarzipanFerkel (« @spudspot (« @MarzipanFerkel (« natürlich "einen besseren sänger". das ist eine ganz neutral-nüchterne aussage. da gibts nix dran zu rütteln. wenn ihr euch ein auto kauft, sagt ihr ja auch: "hach, wenn das 100 ps mehr hätte, wie würde DAS ding abgehen." »):

    klar gibts bessere, aber die gängige meinung zu bellamy ist, dass er ein verdammt guter sänger ist...
    also war die aussage mehr ein "hach wenn mein mercedes s600 doch nur ein s65amg wär" und das fand ich in dem zusammenhang irgendwie trollig...
    @MarzipanFerkel (« aber die stimme...die ist einen entweder sympathisch oder auch nicht. dazwischen gibts nix. »):

    stimmt, ich mag sie :D (merkt mans?)
    @MarzipanFerkel (« und es ist mir bisher sehr oft passiert bei leuten, die muse hörten... "instrumental klasse....kreativ in der komposition....aber diese stimme *bäääh*" »):

    :eek:

    und damit ich hier nicht als kritikunfähiger hardcore fanboy dasteh':

    ich finde textlich haben sich muse mit der buchbesprechung keinen gefallen getan, bei united states of eurasia nervts schon gewaltig, aber er hat nun mal 'nen hang zum bombastischen - eben auch zu bombastischen verschwörungstheorien, also find ich mich als fan damit ab.

    findet nicht jeder gut, versteh ich!

    edit: @unter mir: genau so siehts aus! »):

    er ist nach allgemeinen sänger-tüv-standards eben kein atemberaubender sänger.

    seine stimme ist weder weich-warm noch hardcore (das andere extrem). stimmlich tuckert er im niemandsland. seine stimme hat für sich genommen kein überragendes alleinstellungsmerkmal. das ist eher seine technik, die fast wimmernd, flehend, klagend ist. er driftet ja dabei fast ins piepsende ab. und da gibt es eben viele leute, denen das nicht "schmeckt".

    der hang zum bombastischen ist ja nix schlechtes. das macht ja muse eher aus. und das problem mit den verschwörungstheorien ist aber halt: war alles schon mal da. er könnte sich ja neue verschwörungstheorien ausdenken.

    ich bin der meinung: dem album fehlts am gesamtkonzept. ideentechnisch seh ich keine weiterentwicklung. »):

    nenn doch mal einen sänger auf den deine beschreibungen und idealvorstellungen zutreffen.

    meines erachtens gehört die technik zu der stimme dazu. wenn du das trennst, habe ich auch eine tolle - ja gar weiche, warme stimme. nur singen kann ich nicht so gut.

    also das argument zieht meiner meinung nach nicht. klar - es ist immer alles geschmackssache, aber wenn er keine tolle stimme hat dann titten aufn tisch - wer hat eine??

    wir müssen ja deinen maßstäbe kennen. dann können wir uns auch auf augenhöhe unterhalten.
    sonst reden wir aneinander vorbei.

  • Vor 11 Jahren

    Wen interessieren denn diese TÜV-Standards?
    Hier nur mal wieder das Beispiel Cobain, der ja auch nicht singen konnte aber trotzdem in der Lage war Emotionen zu transportieren; für sowas braucht man keine Gesangsausbildung, das hat man oder man hat es nicht.

    Die ganzen Stars die aus den Casting-Formaten hervorgehen können ja alle angeblich ganz gut singen; trotzdem wecken sie keinerlei Emotionen in mir; das hört sich für mich alles gleich an. Whitney Houston soll ja auch gut singen können; sie lässt mich aber total kalt.

    Vom fachlichen Standpunkt aus konnte Mercury besser singen als Bellamy aber warum einen wesentlichen Bestandteil einer Band entfernen weil es fachlich bessere gibt? Dann entfernen wir am besten noch gleich den Drummer und ersetzen ihn durch Mike Portnoy oder Bellamy durch Steve Vai denn die haben ja an den Instrumenten mehr drauf.

    Ach ja, wie gut wären Queen gewesen wenn sie statt Mercury einen richtigen Weltklasse-Opernsänger gehabt hätten....

  • Vor 11 Jahren

    @c452h (« Wen interessieren denn diese TÜV-Standards?
    Hier nur mal wieder das Beispiel Cobain, der ja auch nicht singen konnte aber trotzdem in der Lage war Emotionen zu transportieren; für sowas braucht man keine Gesangsausbildung, das hat man oder man hat es nicht.

    Die ganzen Stars die aus den Casting-Formaten hervorgehen können ja alle angeblich ganz gut singen; trotzdem wecken sie keinerlei Emotionen in mir; das hört sich für mich alles gleich an. Whitney Houston soll ja auch gut singen können; sie lässt mich aber total kalt.

    Vom fachlichen Standpunkt aus konnte Mercury besser singen als Bellamy aber warum einen wesentlichen Bestandteil einer Band entfernen weil es fachlich bessere gibt? Dann entfernen wir am besten noch gleich den Drummer und ersetzen ihn durch Mike Portnoy oder Bellamy durch Steve Vai denn die haben ja an den Instrumenten mehr drauf.

    Ach ja, wie gut wären Queen gewesen wenn sie statt Mercury einen richtigen Weltklasse-Opernsänger gehabt hätten.... »):

    Danke - genau auf das Gleiche wollte ich auch hinaus.

    Nimm die Sportfreunde Stiller. Es gibt für mich keinen untalentierteren Sänger, aber trotzdem ist die Band cool, macht nette Songs und ist in der Lage mitzureißen.
    Man muss das gesamtpaket sehen. Bellamy und MUSE haben seit 99 einen eigenen Musikstil geprägt, bei dem der Gesang und die Stimme einen zentralen Bestandteil einnimmt. Das hat si erfolgreich gemacht. Wenn Du das Subtrahieren willst - bitte. Aber dann sind wir da wo wir nicht hinwollen. Nimm den besten Gitarristen, paare ihn mit einem Weltklasse Drummer an dien virtuosen Bassisten und stell ihnen Placido Domingo an die Seite. Und dann?

    Das kann nicht Sinn der Sache sein. Es wird immer Sänger geben die besser oder schlecher sind als andere - auch als Bellamy, (der allerdings auch in Deiner Welt der Einäugige unter den Blinden sein sollte).
    Darum geht es auch nicht. Es geht um Stil, Authentizität und Wiedererkennungswert (sie S. Stiller). Die Gabe Maßen mitzureißen auf Dauer Qualität zu bringen, Musikalisch neue Wege einzuschlagen und trotzdem seinen Stempel jeder Neuerung die man anfasst aufzudrücken - wem das zu wenig ist und wer immer noch nach mehr schreit hat meiner Meinung nach ein Problem.

    Ich möchte Bellamy nicht verteidigen - es gibt bessere Sänger und definitiv ist seine Art zu singen nicht jedermanns Sache - aber wir sollten die Kirche schon im Dorf lassen. Klar spaltet er und polarisiert wie kein Zweiter in seiner Art zu singen, aber wem das nicht gefällt soll weghören. Ihn "ersetzen" zu wollen - selbst die Vorstellung ist einfach nur das Ende der Musik und der Beginn immer mehr zusammengestellte Überbands ohne Charakter, Vision und Seele.

    Amen....

  • Vor 11 Jahren

    wieso hassen die alle laut.fm/eins im gästebuch?