Im mexikanischen Querétaro haben sich Heavy Metal-, Skate Punk- und Rock-Fans zusammengeschlossen, um Jagd auf Emos zu machen. Das Ergebnis sind vier Verletzte und 28 Verhaftete.

Querétaro (moe) - In der mexikanischen Stadt Querétaro vereinbarten Heavy Metal-, Skate Punk- und Alternative Rock-Fans kürzlich eine Jagd auf Emos. So versammelten sich vergangenen Freitag knapp 1000 Emo-Gegner im Zentrum der Stadt, um ihre Hetzjagd auf Anhänger der Rock-Subkultur an der Stelle zu beginnen, wo jene in der Regel ihre Treffen abhalten.

Das Unterfangen forderte vier Verletzte und 28 Verhaftete. Bedenklich auch die Anzahl der gewaltbereiten Minderjährigen: Alleine 22 der verhafteten Kids sind jünger als 18 Jahre.

Die mexikanische Regierung trägt nun Sorge, die Aktion könnte auf andere Städte wie Mexico City, Guadalajara und Monterrey überschwappen. Zumal eine Internetkampagne der Emo-Prügler ähnliche Aktionen mit der fragwürdigen Argumentation ankündigte, Emo-Fans seien homosexuell und gäben ein negatives Stadtbild für Touristen ab.


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