Anlässlich der nahenden Veröffentlichung seines zweiten Soloalbums traf LAUT gestern Martin L. Gore zum Interview in Köln.

Köln (mis) - "Anfangs dachte ich, meine Liste würde an die hundert Songs lang werden, doch letztlich blieben gerade mal zwanzig aus der gesamten Musikgeschichte übrig", so der Depeche Mode-Songwriter zum Auswahlverfahren für sein Ende April erscheinendes Cover-Album "Counterfeit²".

Obwohl mit Nick Cave oder John Lennon berühmte Namen für Gores Interpretationen Pate standen, wählte er vorwiegend unbekanntere Stücke aus: "Ich denke, ich fühle mich zu ihnen eher hingezogen. Wenn du allzu bekannte Songs coverst, ist es außerdem meist so, dass die Leute zu viel erwarten. "Candy Says" (Lou Reed) und "Oh My Love" (John Lennon und Yoko Ono) waren schon hart an der Grenze. Ich hoffe, auf der richtigen Seite ..." (lacht)

Ein Song seines großen Idols Elvis Presley schaffte es dagegen nicht aufs Album: "Ich meide bewusst Coverversionen, die exakt dem Original nachempfunden sind. Ich finde es sehr wichtig, ihnen eine neue Identität zu verpassen. Und ein Elvis-Song in elektronischer Umsetzung hätte am Ende vielleicht wie etwas vom neuen Erasure-Album geklungen. In diese Richtung wollte ich nicht gehen." Gore plant, zur Veröffentlichung von "Counterfeit²" einige Shows in Europa zu geben, davon vielleicht zwei in Deutschland. Momentan stehen noch keine Termine fest.

Das vollständige Interview mit Martin L. Gore könnt ihr demnächst auf LAUT lesen.

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Depeche Mode

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