Manson gewann einen Teilprozess gegen seinen ehemaligen Keyboarder und muss keine Informationen über seine finanziellen Angelegenheiten preisgeben.

Los Angeles (vac) - Wie gestern bekannt wurde, ging Marilyn Manson siegreich aus einem Teilprozess im Rechtsstreit mit seinem ehemaligen Bandkollegen Madonna Wayne Gacy hervor. Durch das Urteil bleibt Manson erspart, im Verlauf des eigentlichen Gerichtsstreits Details über sein privates Vermögen offen zu legen, so die amerikanische Nachrichtenseite PR-Inside.

Im August hatte Gacy den Skandalrocker wegen Veruntreuung von Geldern angezeigt. Angeblich verschwendete sein Ex-Chef große Teile des bandeigenen Vermögens, um seinen ausufernden Lebensstil und kostspielige Hobbys zu finanzieren.

Glaubt man der Anklageschrift, so steckte der exzentrische Rockstar mit Hang zum Skurrilen sein Geld u.a. in die Hochzeit mit Burlesque-Künstlerin Dita von Teese, Drogen und in die Erweiterung seiner Kuriositäten-Sammlung, bestehend aus afrikanischen Menschenhaut-Masken, Nazi-Devotionalien und Skeletten.

Gacy, der bis 2007 als Keyboarder von Marilyn Manson tätig war, habe dagegen keinen einzigen Cent des eingenommenen Geldes je zu Gesicht bekommen. Ob das tatsächlich mit der Verschwendungssucht Mansons zusammenhängt, muss aber erst noch geklärt werden. Schon im Dezember reichte Manson nämlich eine Klage ein, in der er Gacy im Gegenzug beschuldigte, seinen Tour-, Aufnahme-, und Merchandise-Verpflichtungen mit der Band nicht nachgekommen zu sein.

Gacys Anwälte stellten daraufhin den Antrag, Einblick in Mansons finanzielle Besitztümer zu erhalten. Nur so könnte die Richtigkeit der Behauptungen ihres Mandanten bewiesen werden. Dank des gestrigen Gerichtsurteils bleibt Manson dieser Angriff auf seine Privatsphäre nun erspart. Gacys Verteidiger Keith A. Fink zeigte sich verärgert über den Ausgang: "Er versucht seine Skelette vor euch allen zu verbergen", behauptete er nach der Verhandlung.

Manson dagegen gab sich bereits im August gegenüber MTV gänzlich unbeeindruckt vom Rechtsstreit. "Mich würde nicht wundern, wenn die Öffentlichkeit das alles nicht wirklich skandalös finden wird", vermutete Manson im Interview mit dem Musiksender.

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Marilyn Manson

Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Marilyn Manson,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

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36 Kommentare

  • Vor 13 Jahren

    ach mr warner....mit fast 40 wird es langsam langweilig, noch immer den "perverted and shocking ziggy stardust" zu geben, anstatt den songwriter in den vordergrund zu stellen.

    bitte noch mal ein paar nachhilfestunden in kunstvoller selbstdarstellung bei trent reznor nehmen...dann darf man auch mit bowie und peter murphy auftreten.

  • Vor 13 Jahren

    naja, er hat ja dieses theater um die skelette nicht angezettelt, aber im grunde hast du recht.

    zur selbstdarstellung reicht doch eine freundin, die halb so alt ist wie er und ewig die" dita-nachfolgerin" bleiben wird...blaß und unscheinbar

  • Vor 13 Jahren

    @miss rammstein (« naja, er hat ja dieses theater um die skelette nicht angezettelt, aber im grunde hast du recht.

    zur selbstdarstellung reicht doch eine freundin, die halb so alt ist wie er und ewig die" dita-nachfolgerin" bleiben wird...blaß und unscheinbar »):

    nicht dein ernst? oder versteh ich die ironie nicht?

    von teese? was kann die eigentlich?

    evan rachel wood ist mit großem künstlerischen talent gesegnet.

    ich sage nur "the missing" und "down in the valley". neben edward norton muß man erst einmal bestehen können, ohne a d wand gespielt zu werden.

    ich Bin sicher: die wood wird sich in den nächsten 10 jahren zur großen aktrice entwickeln, während manson nur wieder mit seinen komplexen kokettiert und musikalisch auf der stelle tritt.

    auch bei alice cooper darf manson sich mal rat holen, wie man zw bühnenpersönlichkeit und real life trennt.

  • Vor 13 Jahren

    @Anonymous (« @dein_boeser_Anwalt («

    von teese? was kann die eigentlich? »):

    Kommen Sie vorbei. Dann dann besaufen wir uns mit Whiskey-grapefruit saft und lesen zusammen die Penthouse AUsgabe vom März 06 und ich beweise ihnen das Gegenteil

    Gruß
    Torque »):

    das, werter torque, ist allerdings ein nicht gerde leichtgewichtiges argument :)

    ps. da ist ihnen ein link im "was hören wir gerade-goth"-fred hinterlegt worden.

    mit höflichster bitte um kenntnisnahme...

    dba

  • Vor 13 Jahren

    mittlerweile ist übrigens ein netter strei zwischen manson und teese entbrannt, wem diese devotionalien gehören...
    haben sich sogar um die katzen ge"kloppt" :D

    und die wollten zusammen kinder... :hangover:

  • Vor 13 Jahren

    Schon scheiße wenn das Image größer ist als die Musik.
    Schade eigentlich die Musik war teilweise nicht schlecht, sowas ist nur lächerlich.