Ariana Grande u.v.a. spielten für ein strengeres Waffenrecht, Paul McCartney erinnerte an Opfer John Lennon. Aber es gibt auch andere Stimmen.

Washington/New York (mrk) - Am vergangenen Samstag demonstrierten in den USA beim March For Our Lives mehrere hunderttausend Menschen für strengere Waffengesetze. Auf der Bühne sangen dabei unter anderen Miley Cyrus, Demi Lovato und Ariana Grande, während sich zahlreiche Größen der Musikwelt am Protestmarsch beteiligten.

Die Auftritte beim March For Our Lives

Neben Kanye West, Cher und Selena Gomez nahm auch Paul McCartney im "We Can End Gun Violence"-Shirt am Protestzug teil und erinnerte in New York an den Tod von John Lennon: "Einer meiner besten Freunde wurde hier in der Nähe durch Waffengewalt umgebracht, daher ist das wichtig für mich."

Der March For Our Lives fand anlässlich des Schulmassakers von Parkland in Florida vom 14. Februar 2018 statt. Dabei waren 14 Schüler und drei Erwachsene gestorben. Im Rahmen der Demonstration riefen viele Jugendliche und Angehörige der Opfer mit emotioanlen Ansprachen zu strengeren Waffengesetzen auf.

Killer Mike entschuldigt sich für NRA-Interview

Bereits im Vorfeld war Killer Mikes Interview mit der NRA auf Unverständnis gestoßen. Im Gespräch mit der amerikanischen Organisation für Schusswaffen erklärte der Run The Jewels-Rapper, dass er seine Kinder davon abhielt, an der Trauerfeier für die Amoklauf-Opfer von Florida am vergangenen Mittwoch teilzunehmen.

Außerdem betitelte er NRA-Gegner als Lakaien, die sich einer linkslastigen Scheinheiligkeit hingäben. "In der Realität kommt die Polizei nicht rechtzeitig! Es ist ganz einfach: Ich bin Afro-Amerikaner, 54 Jahre frei von Rassentrennung. Ich bin für den 2. Zusatzartikel der Verfassung der USA."

Mittlerweile entschuldigte sich der 42-Jährige für seine Äußerungen und bereut, dass das Interview zeitgleich zum March For Our Lives veröffentlicht wurde. Band-Kollege El-P setzte sich indessen via Twitter einerseits für Killer Mike ein ("Ich würde ihm niemals in den Rücken fallen"), andererseits bezeichnete er die Anhänger der Protestbewegung zugleich als "Helden".

Marsch-Anhänger auch in den Sozialen Medien

Unter den zahlreichen Prominenten finden sich in den Sozialen Medien auch viele Musiker, die die Bewegung unterstützen, darunter Slash, KISS' Paul Stanley und Pearl Jam. Besonderes Engagement zeigt Michal Stipe. Der ehemalige R.E.M.-Sänger veröffentlichte über Instagram seinen ersten Solo-Titel "Future, If Future".

Fotos

Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato

Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Paul McCartney, Miley Cyrus und Demi Lovato,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

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3 Kommentare mit 16 Antworten

  • Vor 2 Jahren

    Ein AR-15 Ban wird die Ghettobewohner in den USA auch nicht jucken. Die machen übrigens über 90 % der jährlichen Toten durch Schusswaffen aus.
    Alberne PR-Aktion von Musikprodukten die keines der Grundprobleme auch nur sehen will oder kann.

    • Vor 2 Jahren

      Welches sind denn die Grundprobleme deiner Meinung nach?

    • Vor 2 Jahren

      Naja, wenn es die nicht jucken wird, sollen weiterhin jede menge waffen an jeglich mental instabilen verkauft werden. juckt ja keinen! ausser all die schüler in den US, die jeden tag mit der angst zur schule gehen, evtl. erschossen zu werden.

      Für mich ist #marchforourlives und #neveragain eine unfassbar eindrucksvolle aktion die innerhalb eines monats von schülern auf die beine gestellt wurde. schülern, die sich nicht mehr jeden scheiss von den volksvertretern gefallen lassen wollen. Die andere kids zum wählen animieren.
      Emma Gonzales, David Hogg und der rest der initiatoren hätten imho den friedensnobelpreis verdient. Das zweite mal in meinem leben werde ich zeuge einer wirklich großen sache. ich bin auf die midterms im november gespannt und freue mich auf die zerknirschten gesichter der NRA-marionetten wenn sie ihre politischen ämter verlieren.

    • Vor 2 Jahren

      .....Das zweite mal in meinem leben werde ich zeuge einer wirklich großen sache.....

      Was war denn die erste?

    • Vor 2 Jahren

      Dosenpfand :koks:

      Nee, sehe ich ähnlich, beeindruckend und unterstützenswert, was die Schüler da organisiert haben. Verstehe nicht, was es da zu haten gibt.
      Promis = Attention Whores - okay, aber sie lenken die Aufmerksamkeit ja auch auf den Protest, von daher passt das schon.

    • Vor 2 Jahren

      @Scientologe: Mauerfall

    • Vor 2 Jahren

      Ok...und du setzt das wirklich nahezu gleich? Nicht falsch verstehen (nohate) aber lebst du zufällig über dem großen Teich?

    • Vor 2 Jahren

      ich setze das nicht gleich. noch haben die schülerbewegungen ausser aufmerksamkeit nichts erreicht.
      aber ich sehe in beidem was großes, etwas bedeutendes. jeweils eine welle, die bestehendes weggefegt hat und hoffentlich bestehendes wegfegt. der ganze NRA-Abschaum und die von ihnen gekauften politiker sind imho nichts anderes als schreibtischmörder in nadelstreifen. und denen geht mittlerweile der arsch auf grundeis so wie sie teilweise die protagonisten der protestbewegungen angehen.
      wer am wochenende den auftritt der enkelin von martin luther king (ich glaube, 9 Jahr alt) gesehen hat ohne gänsehaut zu bekommen, tritt vermutlich auch hundewelpen ;). die kids in den US lassen hoffen, dass dort etwas großes wächst.
      und nein, ich lebe nicht in den US. Aber die derzeitigen USA sind nicht gut für die welt und europa.

    • Vor 2 Jahren

      Hmmm...Also die als wichtig geltenden historischen amerikanischen Ereignisse hatten eher selten Auswirkungen auf Europa. Von daher tu ich mich schwer das zu feiern. Aber natürlich sind die Rednecks der NRA Deppen mit zuviel Macht. Würde mich sehr positiv überraschen wenn die auf irgendeine Art und Weise Schaden aus dieser Affäre nehmen. Bezweifle das stark!

    • Vor 2 Jahren

      ...Die jetzigen USA sind nicht gut für Europa...

      Mag sein jedoch denke ich das der Mix aus Trump, Putin, Kim und auch Erdogan prinzipiell nicht gut für irgendwas ist.
      Trump wird sicher keinen Schaden nehmen würde das Waffengesetz geändert werden. Im Gegenteil der schreibt sich das schon irgendwie auf die eigene Visitenkarte.

    • Vor 2 Jahren

      "Hmmm...Also die als wichtig geltenden historischen amerikanischen Ereignisse hatten eher selten Auswirkungen auf Europa."

      Alle Ereignisse in den USA haben heutzutage Auswirkungen auf die ganze Welt!

    • Vor 2 Jahren

      Das umstrittene Waffengesetz aber sicherlich nicht.

  • Vor 2 Jahren

    Die Aktion ist richtig und wichtig. Allerdings stören mich die immer gleichen prominenten Gesichter die sich dort in den Vordergrund drängen und sich vermarkten wollen.

  • Vor 2 Jahren

    Wie war doch gleich das Mantra der linksliberalen? "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren"??

    :koks:

    • Vor 2 Jahren

      Der Vergleich, den du da ziehen willst, der hinkt nicht einmal mehr. Der liegt schon tot in der Ecke.

    • Vor 2 Jahren

      sich mit sturmgewehren eindeckem zu dürfen ist keine freiheit, das ist wahnsinn!
      und das in dem land, in dem überraschungseier verboten sind.

    • Vor 2 Jahren

      So wie auch gewisse Meinungen keine Meinungen sondern "Verbrechen" sind? :koks: So kann man nach und nach alles verbieten, abschaffen, zensieren und sich dabei auch noch als liberaler Freiheitsheld fühlen.
      :cool:

    • Vor 2 Jahren

      Nein, kann man nicht. Die Gründe für ein Verbot von Sturmgewehren, Sprengstoffen, Giftstoffen etc sind relativ naheliegend und lassen sich nicht so einfach auf andere Gegenstände, Inhalte usw übertragen.

      Davon einmal abgesehen setzt die Wahrung von Freiheit auch immer die Einschränkung von Freiheit ZWANGSWEISE voraus, von daher kann man selbst als die-hard Libertarian nicht so absolutistisch argumentieren, wie du es hier andeutest.