Mit neuem Video und einem "Beggin'"-Cover reiten die italienischen Rocker weiter die Erfolgswelle.

Rom (dol) - Nach ihrem ESC-Sieg mit "Zitti E Buoni" stehen die Zeichen für Måneskin weiterhin auf Erfolg. Im Musikvideo zu "I Wanna Be Your Slave", einer von zwei englischsprachigen Songs ihres Album "Teatro D'Ira: Vol. 1", setzen die Italiener erneut auf fluide Gendergrenzen, diesmal mit einer Prise SM: "You could be the beauty and I could be the monster."

Gegenüber Rockon.it drückte es Frontmann Damiano David allgemeiner aus. Es gehe darum, "alle Facetten der Sexualität zu beschreiben und wie sie den Alltag beeinflussen". Zudem setzen sie bewusst auf Kontraste, um zu "vermitteln, dass sie nicht nur eine einzige Identität haben, sondern jeder viele Facetten."

Im Gegensatz zu den meisten Gewinnern brechen Måneskin aus der ESC-Blase scheinbar mühelos aus. Zurzeit befinden sich die Italiener in aller Ohren. Mit "I Wanna Be Your Slave" standen sie bereits im Mai auf Platz 3 der deutschen Single-Charts und am Wochenende auf der Bühne bei "Schlag den Star".

Das ursprünglich 2017 auf der "Chosen"-EP erschienene "Beggin'" schaffte es hierzulande jüngst gar auf Platz 1. Letzte Woche avancierte die Cover-Version eines Stücks von The Four Seasons mit 7,4 Millionen Aufrufen an einem Tag zum global meistgestreamten Spotify-Song.

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laut.de-Porträt Måneskin

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