Kurz vor Tourstart geben Dave McClain und Phil Demmel ihren Ausstieg bekannt.

Oakland (ebi) - Am kommenden Donnerstag startet die aktuelle US-Tour Machine Heads - und es wird zugleich die Abschiedstour von mindestens der Hälfte der vierköpfigen Thrash-Metal-Band aus Oakland sein: Drummer Dave McClain und Gitarrist Phil Demmel steigen Ende November aus.

McClain sitzt seit 23 Jahren hinter den Machine Head-Fellen, Demmel ist seit 15 Jahren im Boot. Bandkopf Robb Flynn machte den essentiellen Aderlass via Facebook-Video am vergangenen Freitag publik: Man gehe einvernehmlich auseinander. In der Begründung zeigte sich Flynn aber durchaus selbstkritisch: "Wir haben uns menschlich und musikalisch auseinander gelebt. Ich habe die Zügel zu eng gehalten und den Jungs keine Luft zum Atmen gelassen. Ich habe raue Kanten. Diese haben uns unseren Erfolg ermöglicht - aber sie haben auch die Menschen um mich herum verletzt".

Auch Jared MacEachern war auf dem Absprung

Offenbar stand auch Bassist Jared MacEachern kurz vor dem Absprung: "Jared ist irgendwie ausgestiegen, wusste es aber noch nicht endgültig. Wir haben heute Morgen noch mal gesprochen, und momentan will er dabei bleiben, was mich glücklich macht", betonte Flynn im Verlauf des Videos. Nun gelte es, den Ausstieg McClains und Demmels zu akzeptieren: "Ich fühle mich geehrt und bin dankbar, dass sie ihren Teil zu Machine Head beigetragen haben - einen großen Teil".

Wie es nach Ende der Tour weitergeht, sei noch ungewiss, alle hätten ein bisschen "Angst". Machine Head werden aber definitiv weitermachen, so Flynn. Der Bandchef ist einzig verbliebenes Mitglied der Urformation von 1991. Erst im Januar war das aktuelle Album "Catharsis" erschienen.

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Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Machine Head,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler)

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1 Kommentar

  • Vor 6 Monaten

    Bisschen traurig angesichts des früher starken Inputs. Flynn hat die Band aber in ne ätzende Richtung gelenkt (letztes Album fand ich unerträglich) und sich wie ein absoluter Ape benommen. Da kann man schon nachvollziehen, dass die anderen keinen Bock mehr auf ihn hatten.