Vier Jahre nach ihrem letzten Album "Melodrama" meldet sich Lorde mit neuer Musik zurück. "Solar Power" featured Phoebe Bridgers und Clairo.

Neuseeland (mvf) - Nur wenige Tage sind vergangen, seit die neuseeländische Musikerin Lorde neue Musik für die nahe Zukunft angekündigt hat. Jetzt kehrt sie mit ihrer Single "Solar Power" und dem dazugehörigen Musikvideo zurück an die Oberfläche. Der Song markiert die erste Neuveröffentlichung seit ihrem letzten Album "Melodrama" aus dem Jahr 2017. Danach wurde es relativ still um die 24-Jährige, bis jetzt.

In Zusammenarbeit mit Produzent Jack Antonoff sowie mit Gastgesang von Phoebe Bridgers und Clairo versprüht der Song euphorisches Sommerfeeling. Passend zu Beginn des Sommers und den ersten heißen Temperaturen des Jahres soll der Track laut der Sängerin auch genau dieses kribbelnde Gefühl wiedergeben. Lorde gibt sich im Video voller Lebensfreude und Enthusiasmus. Mit so viel Selbstvertrauen wirken selbst Eigenvergleiche mit Jesus ("I'm kinda like a prettier Jesus") wie das Natürlichste der Welt.

In einer Newsletter-Mail verriet die Sängerin, dass ihr drittes Studioalbum ebenfalls den Namen "Solar Power" tragen wird und was Fans von ihrem neuen Projekt erwarten können: "Das Album ist eine Hommage an die Natur, ein Versuch, die tiefen, transzendenten Gefühle, die ich habe, wenn ich draußen bin, zu verewigen. In Zeiten von Kummer, Trauer, tiefer Liebe oder Verwirrung suche ich nach Antworten in der Natur. Ich habe gelernt, auszuatmen und mitzugehen. Das kam dabei heraus. Ich will, dass dieses Album euer Begleiter für den Sommer wird, dass ihr es auf der Fahrt zum Strand anmacht. Dass es wie eine Bräunung auf eurer Haut bleibt, wenn die Monate wieder kälter werden."

Neue Details werden sehr bald folgen, aber Lorde gibt bereits im Vorfeld schon einen kleinen Tipp zum Rätseln mit auf den Weg: Dass die neue Single am Tag der einzigen Sonnenfinsternis des Jahres erschienen ist, sei kein Zufall gewesen. Deshalb könne sich ein Blick auf den Naturkalender für weitere mögliche Überraschungen lohnen.

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Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen)

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6 Kommentare mit 7 Antworten

  • Vor einem Monat

    Toll, sie hat den shark gejumpt. Mach's gut, einst spannende und vielversprechende Popkünstlerin!

  • Vor einem Monat

    Fand Lorde immer durchaus akzeptabel. Und die ersten zwei Drittel des Songs gehe ich voll mit. War überrascht, wie "musikalisch" der Song ist (ja, dummes Wort). Habe da wirklich mehr mit typischem Sellout und dem üblichen Plastiksound gerechnet.

    Wenn das Schlagzeug einsetzt, wirds leider zu sehr George Michael für Arme. Die Platte wird trotzdem gehört.

    • Vor einem Monat

      Joah, sehe ich ähnlich. Habe eher Probleme mit dem generellen Vibe, den der Song transportiert und den ich etwas abschreckend finde, was vom Video sicher noch verstärkt wird, als dass das jetzt auf rein musikalischer Ebene die absolute Bruchlandung wäre.

    • Vor einem Monat

      Hatte kurz überlegt, auch das Video zu erwähnen, aber so sehr wollte ich hier nicht mit Schlamm werfen. Ja, die Instagram-Filter-Optik gefällt überhaupt nicht, und leistet dem Song einen Bärendienst.

  • Vor einem Monat

    Bei der ganzen Photovoltaik, ab etwa Mitte eine Solarzelle durchgebrannt/geschmolzen? Hoffe das war/ist nur ein Ausrutscher und der Rest vom Album wird besser. Selten so einen Absturz in einem Stück gehört. Soviel Talent, aber dem Antonoff trau ich so einen Break zu, dass dann als "next big thing" zu vertickern.

  • Vor einem Monat

    "Dass die neue Single am Tag der einzigen Sonnenfinsternis des Jahres erschienen ist, sei kein Zufall gewesen. Deshalb könne sich ein Blick auf den Naturkalender für weitere mögliche Überraschungen lohnen."

    Wiedermal ein Fall für Inspektor Columbo.

    Kurze Frage: Eigentlich habe ich gute Augen, aber ich sehe nicht richtig ob oder inwieweit der Arsch bedeckt ist? Die Idee, diesen von unten zu zeigen, finde ich ausgesprochen gut. So'n bisschen YouPorn geht immer.
    Der Song ist ganz nett. Guter Eier-kraul-rhythmus.

  • Vor einem Monat

    Richtig beschäftigt habe ich mich nie mit ihrer Musik. Bei dem, was ich gehört habe, fand ich die Musik durchaus innovativ/spannend/gut aber ihre Stimme einfach "dünn".
    Die hört sich hier imho schon besser an. Leider kommt der Track aber bei mir wie eine LDR Kopie rüber... und Selbige kann den Stil dann halt doch noch mal 3 Level up anbieten.

    Trotzdem weit weg von 'nem schlechten Track.

  • Vor einem Monat

    Drittes Album? Also damit dann den Record-Deal erfüllt? Ich möchte bezweifeln, dass man in vielleicht 10 Jahren noch weiß, wer Lorde ist oder war. Der Song ist nix... die ersten 2 Drittel schläft man ein, weil musikalisch nichts passiert und im letzten Drittel schläft man auch ein, weil man das alles schon 100.000 mal (besser) (woanders) gehört hat.

    Die Stimme ist wie löslicher Eistee aber man hatte nur noch ganz wenige Krümel übrig für nen Liter Wasser. Nicht mal subtil gut...

    • Vor einem Monat

      Uff, das Debüt würde ich schon als Klassiker bezeichnen. Das war aus einem Guss, toll produziert, super Songwriting, etwas wirklich Neues.

    • Vor einem Monat

      Ja naja...ich wills auch wirklich niemandem vermiesen, dem es gefällt aber es setzen sich nicht die Künstler durch, die ein tolles Debut haben, sondern jene, die konstant interessant bleiben. Und das sehe ich hier nicht.