Liza Minnelli soll ihren Leibwächter sexuell missbraucht und geschlagen haben.

New York (chb) - Ein New Yorker Gericht veröffentlichte gestern eine Klage gegen die gealterte Diva Liza Minnelli wegen sexueller Nötigung, Körperverletzung, Vertragsbruch und Schuldung von Lohnzahlung. Ihr ehemaliger Chauffeur und Leibwächter M'Hammed Soumayah gibt darin an, von der Cabaret-Sängerin unter Androhung von Gewalt zum Sex gezwungen worden zu sein. Diesen Missbrauch und wiederholte Schläge habe er sich nur gefallen lassen, da Minnelli mit einer Entlassung gedroht habe, falls er ihren Wünschen nicht nachkomme. Der zweifache Familienvater verdiente in seinem lukrativen Job jährlich die stolze Summe von 183.401 Euro.

Die Klage auf 77 Millionen Euro Entschädigung hat der Mann, der immerhin zehn Jahre bei der Minnelli angestellt war, bereits am 30. September eingereicht, aber erst jetzt kamen die Details ans Tageslicht. Minnelli selbst bezeichnete die Vorwürfe als falsche Angaben und Lügen und antwortete mit einer Gegenklage, da der ehemalige Arbeitnehmer das arbeitsvertragliche Treueverhältnis und den Vertrag gebrochen habe. Bescheiden verklagt sie den 56-Jährigen im Gegenzug auf 192.648 Euro.

Doch die Chancen für M'Hammed Soumayah stehen wohl nicht schlecht, immerhin erhält er Unterstützung von Lizas Noch-Ehemann. David Gest bezeugt angeblich die Misshandlungen gegen den Leibwächter, auch er verklagt sie im Moment wegen Körperverletzung auf 7,7 Millionen Euro - er soll in einer Auseinandersetzung mit seiner Ehefrau schwere Kopfverletzungen davon getragen haben.

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