Der neue Song "Heavy", auf dem auch die 20-jährige Sängerin Kiiara in Erscheinung tritt, spaltete die Fans nach der Veröffentlichung im Februar extrem - selbst für Linkin Park-Verhältnisse. Klar zu soft für eine Rockband, so der allgemeine Tenor.

Sänger Chester Bennington weiß um die Erwartungshaltungen …

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  • Vor 3 Jahren

    Okey. Weiterentwicklung gut und schön. Aber der Song Heavy ist so gar nicht Linkin Park mässig eher schlechter Bubblegum Billig Pop. Ich bin ziemlich Erschrocken darüber,wie man seine eigene Wurzeln verleugnen kann und sich Gewinnbringend auf den Zug der "Massenware" aufschwingt. Ich jedenfalls tue mir das neue Album nicht an.Traurig aber wahr. Linkin Park das war's für mich. Ps: Der Bandname müsste nur Ausgetauscht werden in: Soft Pop Park. Das würde schon eher Hinhauen. Sei es drum.

  • Vor 3 Jahren

    Projekt Hybrid Theory war von Anfang an ein genremix

    Wie man da nach 17 Jahren immer noch überrascht sein kann zeugt von Unkenntnis

  • Vor 3 Jahren

    immer schon für kuchenkinder gewesen.

  • Vor 3 Jahren

    Ähnliche Aussagen las ich vor einigen Jahren auch schon von Bon Jovi sollten vielleicht mal eine Tour zusammen machen

  • Vor 3 Jahren

    Das die nach Meteora nicht wieder die selbe Schiene fahren konnten ist ja vollkommen verständlich und auch richtig. Fand auch die Reanimation, Fort Minor und auch das Nebenprojekt von Chester aus der M2M Zeit gut. Aber bei dem Alben nach M2M (und bei dem Album selbst auch) hat mich nicht gestört, dass es nicht wie Hybrid Theory klingt oder so, sondern dass die Songs zunehmend leerer, nichtssagender und immer mehr Einheitsbrei geworden sind. Klar, waren die schon immer eine sehr pouläre und auch "poppige" Band, aber da war doch schon mal mehr Herz drin. Wäre cool gewesen, wenn das zwischendurch mal wieder mehr in Richtung Hip-Hop gegangen wäre. Oder auch etwas härter evtl. Den Song fand ich "damals" recht nice z.B.: https://youtu.be/eP-8qFJ7pZo

  • Vor 3 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Jahren

    Ich komme mittlerweile sehr gut damit klar, dass sie nicht mehr wie früher klingen, ich meine... aus den jungen, wütenden Burschen von einst sind erwachsene Männer mit Familien und 'nem Haufen Kohle geworden. Man entwickelt sich eben. Dann frage ich mich allerdings, warum Herr Bennington überhaupt reagiert? Warum sagt er "uns" das alles? Warum rechtfertigt er sich überhaupt dafür? Wenn ich von etwas überzeugt bin, spare ich mir solche Kommentare wie er normalerweise und dabei sollte er auch miteinbeziehen, wer ihn und seine Band so groß gemacht hat, wie sie heute nunmal ist. Und der Vergleich mit dem Käsekuchen ist ja komplett dämlich. Linkin Park, einfach veröffentlichen, Mund halten und die Fans machen lassen. Denn: Wer 14 Jahre nach "Meteora" immer noch nicht kapiert hat, dass man diesen Sound nicht mehr bedienen wird, ist halt einfach nicht mehr zu retten. Bei In Flames ist's ja dieselbe Chose. Dass einem der Stil nicht gefällt ist eine Sache, dass man aber offenbar immer wieder irgendwelche Hoffnungen hegt die andere.

  • Vor 3 Jahren

    Willkommen in der Weichspül-Kommerz-Welt des Mainstream-Pop. Das kann der sich schön reden wie er will. Und wenn die sagen sie können aus der Hüfte ein zweites Hybrid Theory schiessen, dann sag ich das werden die nie wieder so schaffen. PUNKT, IHR BITCHES! UND JETZT VERKAUFT EUREN LOLLIPOP SCHEISS, IHR LEUTE VON STINKEN QUARK!

  • Vor 3 Jahren

    Ist kein Bubblegum-Pop sondern gute Headbang-Musik. Wie ein weiser Mann eins sagte: "Du kannst zu allem bangen. Das ist eigentlich so meine Lebensaufassung. Egal ob zu Helelene Fischer, ob zu nem Anime Song oder sonst was."

  • Vor 3 Jahren

    Linkin Park klingen doch genauso wie früher. Nämlich nach Scheiße. Einen Stilwechsel oder eine Weiterentwicklung kann ich nicht erkennen.

  • Vor 3 Jahren

    Wow, was für ein toll geeigneter Thread, um eine Liste mit Bands/Acts zu entwerfen, denen ein radikaler Stilbruch von der gefühlten Zweidrittelmehrheit ihrer "Fans erster Stunde" verziehen wurde bzw. die nach einem solchen Stilbruch kommerziell noch viel erfolgreicher wurden und fortan auf solche Fans scheißen konnten.

    Ich fange mal an auf einfacher Stufe an:

    Opeth

  • Vor 3 Jahren

    Wer die neue Musik als Popmüll bezeichnet, mag sie einfach nur nicht. Die Frage die man sich immer stellen sollte ist, was Musik überhaupt ausmacht. Und was macht sie dann "billig". Ich würde sagen das vor allem der Song Heavy poppig, aber keineswegs flach ist. Es kommt immer darauf an ob ein Song jemanden berühren kann. Ob man offen für dieses Lied ist bzw. der Mensch um dieses Lied zu verstehen. Außerdem: Linkin Park war schon immer in einer Entwicklung und hat immer wieder andere Musik gemacht, die immer Kunst in meinen sehr musikkritischen Augen war. A Thousand Suns war z.B. für mich ein Meisterwerk. Was man nicht alles mit Synthis machen kann. One more Light wird auch ein geniales Album, wenn man es mag. Kommerziell waren sie noch nie und Fannähe schreiben sie sich schon von Anfang an auf die Flagge und können dies auch guten Willens tun. Es ist nun nicht so wie viele meinen, dass Linkin Park ihre Vergangenheit leugnet. Auch ihre alten Songs werden noch live gespielt. Vielleicht ist es nicht mehr der Stil den manche gut finden und dann ist es leicht die Musik als kommerziell zu bezeichnen. Einfach immer offen bleiben für Neues und auch mal außerhalb der Box in Musik reinhören. Es kommt oft einfach nur darauf an was der Song für ein Gefühl vermitteln will und auf welche Zielgruppe ein Song abzielt. Vielleicht ist es für jemand der etwas fernab von Metal und rock hört unglaublich interessant und er hört in dem Song Dinge die ein anderer garnicht wahrnimmt.

    Bleibt fair, Geschmack bleibt Geschmack und wer für das steht was er gern hört und das auch bei anderen akzeptiert ist ein glücklicherer Mensch.