Mike Shinoda hat überraschend eine EP mit neuen Songs veröffentlicht. Ihr Titel spricht für sich.

Los Angeles (joga) - Linkin Park-Rapper und -Gitarrist Mike Shinoda hat heute überraschend eine EP unter eigenem Namen veröffentlicht. Die "Post Traumatic"- EP enthält die drei neuen Songs "Place To Start", "Over Again" und "Watching As I Fall". Es ist die erste Veröffentlichung Shinodas seit Chester Benningtons Tod im Sommer 2017.

Bereits gestern hatte Shinoda die neuen Tracks mit einem Twitter-Post angekündigt, heute folgte nun die Veröffentlichung auf Youtube sowie diversen Streaming-Diensten. In einem weiteren Post erklärte Shinoda wiederum auf Twitter, dass er die Songs alle selber geschrieben, aufgenommen, produziert und mit Visuals versehen habe. Die Stücke seien weder Linkin Park, noch Fort Minor, sondern schlicht er selbst, schrieb Shinoda.

Die Videos zu Mike Shinodas neuen Songs:

Zuletzt war Shinoda beim Tribute-Konzert für Chester Bennington aufgetreten. Danach hatte er sich auf Instagram energisch gegen Live-Shows mit einem Hologramm von Chester Bennington ausgesprochen.

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Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Linkin Park,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger)

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Michael Kenji Shinoda nur auf sein musikalisches Aushängeschild Linkin Park zu reduzieren, würde dem Kalifornier japanischer Abstammung keineswegs gerecht.

2 Kommentare mit 15 Antworten

  • Vor 4 Monaten

    Benningtons Tod in allen Ehren, aber so langsam wirkt es, als wollten sie auch den ausschlachten....

    • Vor 4 Monaten

      Dann hast du noch nie erlebt, dass einer deiner besten Freunde gestorben ist... Respektlos und unangebracht so ein dummer Kommentar.

    • Vor 4 Monaten

      @Kas Du hast dir die Lieder anscheinend nicht mal angehört oder nicht verstanden.

    • Vor 4 Monaten

      Als wenn er deswegen nie mehr Musik machen dürfte.

    • Vor 4 Monaten

      Da verarbeitet einer musikalisch einen riesigen Verlust in seinem Leben und dir fällt nichts besseres ein, als ihm unehrenhafte Motive anzudichten. Schäm dich.

    • Vor 4 Monaten

      Das "kommerzielle Ausschlachtung"-sargument kann immer gebracht werden, ist aber ein billiges Totschlagargument. Ich finde, das wirkt hier in diesem Fall sogar einigermaßen authentisch. Ist zwar nicht meine Mukke, aber vor allem der erste Track wirkt auf mich wie einigermaßen ehrliche Schmerzbewältigung...

    • Vor 4 Monaten

      Naja mal davon abgesehen dass LP immer auf kommerzielle Ausschlachtung ihres Materials aus waren...

    • Vor 4 Monaten

      @Spiegel: Welche Band ist nicht darauf aus, mit ihrer Musik Kohle zu machen und sich clever zu vermarkten?

      Ist bei weitem nicht gleichzusetzen mit der Behauptung, sie würden aus dem Tod ihres Freundes Profit schlagen wollen. Das ist low.

    • Vor 4 Monaten

      Ist schon krasser Sell-Out, wenn man die EP gratis auf YT zu Verfügung stellt.

    • Vor 4 Monaten

      Meine Fresse, beruhigt euch. Natürlich kann ich mir nicht ansatzweise ausmalen, wie das für die restlichen fünf Bandmitglieder sein muss einen langjährigen freund so zu verlieren. Weder wollte ich damit sagen, dass LP keine Musik mehr machen dürfen, noch dass da rein kommerzielle Interessen eine Bedeutung haben.
      MEin Kommentar war zugegeben stark aus der Hüfte geschossen und nur die erste assoziation die ich hatte. Die war, dass das für mich auf den ersten blick alles ziemlich auf Publictiy getaktet wirkt. Erst das gigantische Tribute Konzert, ein paar monate später ein eher halbherzig zusammengeschustertes Live-Album, jetzt diese EP.
      Natürlich ist auch mir klar, dass diese spontane Aussage keineswegs auf die deutlich komplexeren Hintergründe bezug nimmt.

    • Vor 4 Monaten

      LP sind natürlich allesamt Hurensöhne.

    • Vor 4 Monaten

      @kas
      das tribute konzert, das live album, die tribute sampler und das neue LP set up mit wahrscheinlich gecastetem neuen sänger, die uns safe erwartet werden, sind/werden sell out sein,auf chesters grab sein nacken.

      diese EP allerdings könnte tatsächlich ausdruck wahrer gefühle sein

    • Vor 4 Monaten

      Ich habe hier von kommerzieller Ausschlachtung gesprochen und das Gegenargument ist, welche Band möchte kein Geld verdienen? Also mal ganz davon abgesehen, dass es tatsächlich noch Musiker geben soll, die Musik der Musik wegen machen ist es was anderes zu sagen "ich hab hier ein gutes Album, wäre cool wenn ihr es kauft" oder "ich hab hier ein Album dass sich schon mega verkauft hat und remixe es einfach um noch mehr Geld zu bekommen". Und das war ja nicht nur bei einem Album so.
      Das hat jetzt auch garnichts mit dieser neuen EP zu tun sondern allgemein ist das Bild von LP als ernsthafte Band bei mir schon seit Jahren gebrochen.

    • Vor 4 Monaten

      @Spiegel: Die Bilanz ist meines Wissens nach 7 Studioalben zu zwei Remix-Alben. Über Collision Course mit Jay Z lässt sich streiten, daher habe ich das weder zu Studio noch zu Remix gezählt. Da gibt's ganz andere Kalliber, die alle zwei Jahre Best Of Scheiben raushauen und denen ich kommerzielle Ausschlachtung leichtfertiger zum Vorwurf machen würde. Kann allerdings auch verstehen, dass man das anders sehen kann. Mein Punkt war nur: Ob Kommerzgier oder nicht, diese EP fällt durch ihre Umstände einfach mal aus dem Kontext heraus. Hier geht es nicht um Profit. Diese Differenzierung muss man einfach machen.

    • Vor 4 Monaten

      Da bin ich auf deiner Seite, wie ich glaub ich auch erwähnte.

  • Vor 4 Monaten

    Wieso vermarkten? Die Songs sind kostenlos.
    Ich finde es durchaus verständlich, dass Jemand wie Mike seine Trauer in einem Song verarbeitet. Musik ist eben seine Therapie und ich sehe nichts Verwerfliches daran, diese mit den Fans (die ebenfalls trauern) zu teilen.

    • Vor 4 Monaten

      Nein, sie sind nicht kostenlos. Auch wenn Sie auf Youtube (Finanzierung über Werbung) zu finden sind, wird die EP dennoch über iTunes, Spotify usw. vermarktet.