Der legendäre Erfinder der Elektro-Gitarre Les Paul ist am Donnerstag im Alter von 94 Jahren gestorben. Er erlag in einem New Yorker Krankenhaus den Folgen einer Lungenentzündung.

Seine größten Erfolge als Musiker feiert Les Paul bereits Anfang der 50er Jahre an der Seite seiner Ehefrau, der Countrysängerin …

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  • Vor 11 Jahren

    RIP Les Paul. Du hinterlässt uns ein schönes Erbe.

  • Vor 11 Jahren

    R.I.P

    Ich sehe rüber auf diese schwarze Schönheit die deinen Namen trägt und weiß dass du auf diese Weise ewig leben wirst.

  • Vor 11 Jahren

    Ich hatte keine Ahnung, dass es den gab.

  • Vor 11 Jahren

    Ich mag den Les Paul Sound viel weniger als den einer richtig guten Stratocaster...Les Pauls sind mir persönlich zu basslastig.

  • Vor 11 Jahren

    Auch wenn ich lieber Strat spiele, für den besten Rocksound sorgt ein Humbucker auf einer Les Paul.

  • Vor 11 Jahren

    R.I.P.

    Einer, der die Musik der kommenden Jahrzehnte erst möglich gemacht hat.

  • Vor 11 Jahren

    @Niggelz (« R.I.P.

    Einer, der die Musik der kommenden Jahrzehnte erst möglich gemacht hat. »):

    genau ... nämlich nicht nur durch die gitarren, sondern auch durch seine aufnahmetechniken

    hier mal ein artikel in kurzform ... aber nicht, daß es wieder leute gibt die maulen .. ist eine kopie aus ne zeitung .. rein informatorisch gedacht

    13. August 2009, 19:58 Uhr
    JAZZ- UND ROCK-PIONIER
    Gitarrenerfinder Les Paul gestorben
    Ohne ihn wäre Rockmusik nicht so laut, denn es gäbe die elektrische Gitarre nicht: Der amerikanische Musikpionier Les Paul, Jazz-Gitarrist und Erfinder moderner Studio-Techniken und E-Gitarren, ist im Alter von 94 Jahren gestorben.

    White Plains/New York - Ende der Sechziger, also eigentlich in dem Moment, in dem die elektrische Gitarre mit Jimi Hendrix' lauten Feedback-Gewittern und den ziselierten, vielschichtigen Rockopern von Led Zeppelin und The Who bis hin zu Pink Floyd ihren endgültigen Siegeszug antrat, neigte sich die erstaunliche Karriere Les Pauls bereits dem Ende zu. Allerdings hätte es all die Fender Telecasters, Stratocasters, all die Gibson SGs, mit denen die Rockheroen ihre Hymnen untermalten, ohne Les Paul vielleicht nicht gegeben.

    Geboren 1915 als Lester William Pollsfuss in der Kleinstadt Waukesha im US-Bundesstaat Wisconsin, entdeckte Les Paul bereits im Kindesalter ein Faible für Musik. Zunächst mit Mundharmonika, dann mit Banjo und bald mit Gitarre, begann er Vorbildern wie Django Reinhardt nachzueifern, deren Sound er später mit seinen ersten Jazz-Trios in New York und Chicago imitierte. Parallel zu seiner musikalischen Passion verfügte Paul aber auch über einen großen technischen Sachverstand. Schon als Teenager bastelte er sich einen eigenen Verstärker und fing bald an, über das Design und die Funktionsweise elektrischer Gitarren, in den dreißiger und vierziger Jahren der Gipfel der Innovation, nachzudenken.

    Pionierarbeit mit Holzblöcken
    Unzufrieden mit dem Klang der gängigen Instrumente, schnappte er sich eine seiner Epiphone-Gitarre und modifizierte sie so, dass sie nicht mehr über einen hohlen offenen Klangkörper verfügte, der beim elektrischen Spiel immer Probleme mit dem unkontrollierbaren Feedback bescherte, sondern aus einem geschlossen Holzblock bestand. "The Log", den Klotz, nannten die Techniker bei Epiphone, in deren Werkstatt Paul seinen Prototyp anfertigte, denn auch dieses ungewöhnlich aussehende Instrument, die erste Solid-Body-Gitarre der Welt, der Vorläufer der modernen E-Gitarre.

    Epiphone verzichtete jedoch auf die Produktion des Geräts, so dass es bis 1952 dauerte, bis ein Serienmodell auf den Markt kam, das Les Pauls Namen trug. Gebaut wurde und wird die Gibson Les Paul bis heute, von der Firma Gibson, die sich jedoch über mehrere Jahre lang von Paul vom Konzept seiner Erfindung überzeugen lassen musste. Die Gibson Les Paul ist heute ein fester Bestandteil moderner Rockmusik, zu ihren treuen Fans und Virtuosen zählen Jimmy Page, Pete Townshend, Frank Zappa, Gary Moore, Duane Allman und selbst Stratocaster-Ikone Eric Clapton spielte in seinen Anfangjahren eine Les Paul von Gibson.

    Pophits in den Fünfzigern, Scheidung in den Sechzigern
    Neben seiner Pioniertätigkeit auf technischer Seite - unter anderem legte Les Paul mit zahlreichen Experimenten im Studio auch die Grundlagen für das moderne Multitrack-Recording - erspielte er sich einen Ruf als versierter Jazz-Gitarrist und Popmusiker, der in den späten Vierzigern und Fünfzigern zahlreiche Hits hatte, darunter Jazz-Standards wie "How High The Moon".

    Schon fast legendär ist eine Anekdote von 1948: Der musikversessene Les Paul erlitt bei einem Autounfall so schwere Verletzungen an seinem rechten Arm, dass Gitarrespielen unmöglich schien. Paul jedoch überzeugte die Ärzte davon, ihm den Arm in einem rechten Winkel zu fixieren, dass er trotzdem in der Lage war, sein geliebtes Instrument zu bedienen. Über ein Jahr dauerte es, bis die Verletzung auskuriert war.

    Kurz darauf heiratete er zum zweiten Mal, die junge Country-Sängerin Colleen Summers, die sich bald in Mary Ford umbenannte. Mit ihr hatte Paul seine größten Charterfolge und Mitte der fünfziger Jahre sogar eine eigene TV-Show, die "Les Paul and Mary Ford at Home Show", wo das Musikerpärchen aufgepeppte Standards wie "Tiger Rag" zum Besten gab.

    Damals nutzte Les Paul selbst entwickelte Effekte wie das heute allgegenwärtige Overdubbing, dem Übereinanderlegen mehrerer Gitarrenspuren zwecks Erzeugung eines vielschichtigen Klangs. Bereits 1947 hatte Les Paul eine Version des Jazz-Songs "Lover" aufgenommen - für acht Gitarren, die er alle selbst gespielt und mit einem experimentellen Dubbing-Verfahren übereinander gelegt hatte. Die futuristische Nummer war ein Hit für Capitol Records, die Paul sofort für mehrere Alben unter Vertrag nahmen.

    1964, nach einer bitteren Scheidung von Mary Ford, begann Les Pauls kreative Ader auszutrocknen. 1967 begab der von seinen Anhängern und Verehrern liebevoll "The Wizard of Waukesha" genannte Pionier in eine Art Vorruhestand. Erst in den achtziger Jahren tauchte Les Paul wieder auf und zeigte sich zu regelmäßigen Sessions mit Freunden und Fans in einigen New Yorker Clubs. In den neunziger Jahren begann eine Arthritis sich auf das virtuose Spiel Pauls auszuwirken, hielt ihn jedoch nicht davon ab, auch im hohen Alter noch einige seiner Lieblingsstandards zum Besten zu geben. "Wenn man dickköpfig ist, geht alles", scherzte er einmal in einem Interview mit der "Washington Post", "ich spiele mit den Fingern, die mir noch geblieben sind"

    bor

  • Vor 11 Jahren

    94 Jahre alt geworden, trotzdem schade um so einen Pionieren, sehr schade :(

  • Vor 11 Jahren

    @Ratatui (« Ich hatte keine Ahnung, dass es den gab. »):

    Das war der typ der die E gitarre erfunden hat oder so ...

  • Vor 11 Jahren

    Ist euch schonmal aufgefallen dass alle großen Gitarren Legenden an einem Donnerstag sterben?

  • Vor 11 Jahren

    @(HansK) (« Ist euch schonmal aufgefallen dass alle großen Gitarren Legenden an einem Donnerstag sterben? »):

    Nenn mal vier.

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymer (« @(HansK) (« Ist euch schonmal aufgefallen dass alle großen Gitarren Legenden an einem Donnerstag sterben? »):

    Nenn mal vier. »):

    Randy Rhoads 19.03.1982 Samstag
    Jimi Hendrix 18.09.1970 Freitag
    Buddy Holly 03.02.1959 Dienstag
    Dimebag Darrell 08.12.2004 Mittwoch

    Wenn man schon so ein Statement abgibt dann sollte man auch Beweise bringen.

  • Vor 11 Jahren

    Sind das alle die du kennst, oder was? :D

  • Vor 11 Jahren

    Das sind die Leute die ich persönlich als schon gestorbene Gitarrenhelden (ausser Buddy Holly der war einfach ein guter Musiker) nennen würde. Aber im Moment fallen mir nicht mehr ein zumal die Leute die ich als Gitarrenhelden bezeichne noch leben.

  • Vor 11 Jahren

    Taugt aber halt doch nicht als Gegenbeispiel

  • Vor 11 Jahren

    Was heisst hier Gegenbeispiel. Er soll erstmal ein paar nennen die Donnerstags gestorben sind.

    Wow sind wir Makaber, da ist ja fast schon wie Leichenquartett: Wer hat mehr Leute die DOnenrstags gestorben sind?