Die irische Sängerin Roisin Murphy dementiert die Darstellungen, sie habe Lady Gaga als "billige Kopie" ihrer selbst bezeichnet. Sie sei stattdessen großer Fan der Sängerin.

London (jro) - Vergangene Woche zitierte die britische Sunday Mail Roisin Murphy, die behauptete, Lady Gaga habe ihren Look geklaut. Die Sängerin sei eine "billige Kopie" und besitze keinen eigenen Stil, soll Murphy gesagt haben. Nun wehrt sich die Ex-Moloko-Sängerin gegen diese Darstellungen: "Ich habe so etwas nie gesagt", berichtigt Murphy in einem Interview auf dem Musik-Blog ArjanWrites.com.

Murphy outet sich als Gaga-Fan

Laut den Darstellungen der Sängerin war das Interview zu Promo-Zwecken der Wohltägigkeits-Single "I'm Every Woman" für die Organisation Action Aid geplant. Sie sei überrascht gewesen, als man von ihr wissen wollte, was sie von Lady Gaga halte.

"Meine Antworten wahren ehrliche Antworten", sagte die Irin in dem Interview, "dass Lady Gaga nämlich wirklich talentiert und eine großartige Perfomerin ist, dass sie all ihre Songs selbst schreibt und, dass sie mehr ist als ein gewöhnlicher Pop-Star". All diese "netten Dinge" seien im Text allerdings nicht mehr aufgetaucht.

Zitate aus dem Zusammenhang gerissen

Der Artikel sei so oft zitiert und variiert worden, dass die Dinge am Ende völlig aus dem Zusammenhang gerissen waren. "Ich habe höchstens gesagt, dass sich Lady Gaga von meinem Stil wohl ein bisschen inspirieren ließ", berichtigt Murphy die Darstellung.

"Kurz darauf erschien in der Daily Mail eine ganze Seite, die unsere beiden Stile miteinander verglich. Es war wohl eine redaktionelle Entscheidung, so einen Artikel zu machen, und dann dieses Zitat in großen, schwarzen Lettern darüber zu schreiben", erklärt sich die Sängerin den Grund für die falschen Darstellungen.

Auch auf ihrem Blog nahm Murphy bereits Stellung zu dem Artikel: "Ich bin vielleicht eine ehrliche Person, aber ganz sicher keine boshafte. Alles Gute für Lady Gaga - sie ist fantastisch!".

Fotos

Roisin Murphy und Lady Gaga

Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Klaus Hardt) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Klaus Hardt) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Klaus Hardt) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Klaus Hardt) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Roisin Murphy und Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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40 Kommentare

  • Vor 11 Jahren

    @hela2902 (« Bevor wir hier komplett aneinander vorbeischreiben, erst einmal generell:

    Ich sehe den Begriff Kunst/Künstler erheblich weiter als Du. »):

    Guter Einstieg! Hätte ich auch so gewählt, wenn ich denn andere runtermachen wollte. "Ich sehe den Begriff wesentlich enger als du" klingt ja auch um einiges schlechter ... nach rigide und so ...
    @hela2902 (« Kunst beginnt nicht erst dort, wo progressiv-revolutionäres entsteht, was die Jahrzehnte/Jahrhunderte überdauert, sondern überall dort, wo sich Menschen mit künstlerischen Mitteln auszudrücken versuchen. »):

    1. Habe ich nicht behauptet, dass Kunst revolutionär sein muss, was auch noch zu präzisieren wäre, weil es gerne als emphatischer Begriff verwendet wird.
    2. Ist die These, dass „Kunst entsteht, wo (wenn …) Menschen sich künstlerisch ausdrücken“, untauglich, da sie sich selbst in den Schwanz beißt - im Grunde sagt sie nichts als dass Kunst entsteht, wo (wenn) Kunst entsteht … Ich denke nicht, dass jedes Mal, wenn jemand malt, wirklich Kunst entsteht. Ein Großteil ist Handwerk, vieles ist Kitsch, das meiste ist nicht gekonnt oder oberflächlich. Einen qualitativen Begriff von Kunst finde ich durchaus wünschenswert, wenn ich auch kreative Tätigkeit für jeden Menschen durchaus begrüße.
    3. Ist das überhaupt nicht die Position, die du oben vertreten hast. Da hast du noch behauptet, dass Erfolg ein Wesensmerkmal, gar der Sinn und also zentrale Grund für Kunst ist.
    @hela2902 (« @Thelema (« Kunst IST Auseinandersetzung mit dem Leben. Aber nicht gerade mit den Marktgesetzen, weil die Kunst zuwiderlaufen (dem Leben nebenbei auch ...). »):

    Und das ist schon erst einmal falsch, weil die Gesetze des Marktes nun einmal ein wesentlicher Bestandteil des Lebens sind und universell gelten - auch für den künstlerischen Bereich, sobald jemand mit seinem Werk ernsthaft an die Öffentlichkeit tritt. Angebot (Musik) vs. Nachfrage (Zuhörer) - und da geht´s noch nicht einmal um Geld. »):

    Die Gesetze des Marktes sind vor allem ein wesentlicher Bestandteil des Marktes … Es gibt bzw. gab ja eine Reihe von staatlich und nicht-staatlich organisierten Gesellschaften ohne Markt. Leben ohne Markt ist also durchaus möglich, und schon gar nicht ist Markt universell. Wenn ich mich mit Menschen abgebe, hat das mit Markt nicht das Geringste zu tun. Sorry, aber deine Behauptung ist echt Quatsch.

    Ganz nebenbei erwarte ich eigentlich aufgrund deiner Argumentation, dass du eine unhaltbare These wie: Erfolg/Marktanpassung sei ein Bedingungsgrund für Kunst, dezent zurücknimmst. Dazu habe ich oben eigentlich schon alles gesagt, auch wenn du vorgezogen hast, darauf nicht einzugehen ...
    @hela2902 (« Um das Problem der angeblichen Autonomie des Künstlers noch einmal zu verdeutlichen: Die kann es aus verschiedenen Gründen nicht umfassend geben:
    staatliche Eingriffe und Regeln gibt´s überall und die begrenzen auch die Kunstfreiheit (...).

    die "Autonomie der künstlerischen Idee" ist schon dadurch eingeschränkt, da diese immer im Zusammenhang mit den Lebensbedingungen des Schöpfers entsteht. Deshalb klingt Musik eines im Ghetto aufgewachsenen Schwarzen eben auch anders, als ein Song, den eine junge deutsche Studentenband schreibt. »):

    "Eingeschränkt"? Dann gibt es sie doch? :D

    Ich habe nicht von isolierter Kunst oder „Autarkie“ gesprochen, sondern von Autonomie, das heißt, dass die Kunst den inneren Bedürfnissen des Künstlers folgt und nicht von äußeren Regeln bestimmt wird. Natürlich entsteht Kunst in der Auseinandersetzung des Künstlers mit seinem Leben. Das habe ich oben schon geschrieben. Wie kannst du jetzt so tun, als würde ich etwas anderes behaupten, wo du die Passage von mir selbst zitiert hast? Aber das hat mit der Autonomie von Kunst nichts zu tun. Und schon gar nicht habe ich von einer Realität der „umfassenden Autonomie“ gesprochen. Du verzerrst meine Aussagen ständig, und das nervt. Autonomie der Kunst ist natürlich eine normative Setzung, weil die äußeren Begehrlichkeiten immer da sind, wie ich schon geschrieben habe, aber ich sehe keinen Grund, diese zu verabsolutieren und, weil sie eben da sind, sich ihnen zu beugen. Du?
    @hela2902 (« um regelmäßige öffentliche Auftritte zu haben, kommt keiner daran vorbei, die Bedürfnisse des Publikums zu berücksichtigen. Das muss am Anfang noch gar nicht im Vordergrund stehen, die "Selektion" findet automatisch durch den Markt statt. »):

    Aber oben hast du noch behauptet, es wäre der Sinn von Kunst, ein Wesensmerkmal usw. Jetzt gibst du immerhin schon mal zwei Bestimmungsgründe zu … erstaunlicherweise behauptest du immer noch, du hättest dieselbe Position wie oben?

    @hela2902 (« @Thelema (« Die Kritik an den Versuchen der „Auftraggeber“ von Kunst, auf diese Einfluss auszuüben, ist so alt wie die Kunst selbst. Und sie hat mit der grundlegenden Spannung zwischen der Ausdrucksabsicht des Künstlers und der Nutzenabsicht des Auftraggebers zu tun. Die nicht verschwindet, wenn der personale Auftraggeber zum abstrakten des Markts sich wandelt. »):

    Zwischen Kritik an der Einflussnahme des Auftraggebers (Plattenfirma, TV-Sender etc.) und der pauschalen Verunglimpfung international erfolgreicher Musiker und deren Hörer besteht aber ein wesentlicher Unterschied. »):

    Wieso "aber"? Habe ich etwas anderes behauptet? Habe ich erfolgreiche Musiker pauschal verunglimpft? Du sagst das nicht direkt, aber der Kontext dieses dezent eingeflochtenen Vorwurfs „deutet das an“ ...
    @hela2902 (« Geeignete Marketingmaßnahmen sind dabei zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades ein notwendiges Mittel - zum eigentlichen Sinn habe ich sie nie erklärt. »):

    Oh doch:
    @hela2902 (« Der Sinn von Kunst - insbesondere von Musik - besteht nicht nur, aber doch zu einem erheblichen Grad in der maximalen Verbreitung. »):

    Und eigentlich auch direkt im Anschluss, wenn auch etwas zurückgerudert:
    @hela2902 (« Ich sehe den Erfolg jedoch nach wie vor als entscheidendes Sinnkriterium für jegliche musikalische Tätigkeit, wobei man Erfolg nicht automatisch mit maximalem finanziellen Gewinn gleichsetzen sollte. (…) Und wer es darüber hinaus schafft, seine Musik bundesweit oder sogar weltweit zu verbreiten, der hat höchsten Respekt verdient und Leistung bewiesen. »):

    Aber du hast doch oben noch behauptet, dass jede kreative Tätigkeit Kunst sei, auch wenn sie gar nicht auf Erfolg ausgerichtet ist … Jetzt doch nicht mehr? Was interessiert mich mein Geschwätz von vor 5 Minuten? Nichts gegen den Respekt, wenn ich ihn auch eher auf die Kunst anwenden mag und nicht den Erfolg, da mag man sich freuen, aber das hat nichts mit Respekt zu tun.
    @hela2902 (« Erstaunlicherweise erkennen das Künstler meist eher als mancher "Musikexperte". »):

    Und du natürlich … Komisch, dass die meisten Leute hier im Forum, die Musik machen, das anders sehen. Schön, dass jemand Leistung bewiesen hat. Prüfung bestanden in extrinsischer Motivation … Du hättest statt „erkennen“ auch „sehen“ sagen können, aber das war dir wohl zu subjektiv. Du stehst ja offenbar auf „verobjektivierende“ Formulierungen …

    Erstaunlich, wie du Zitate von mir bringst, um dann gar nicht auf ihren Inhalt einzugehen ... Und nebenbei Positionen einflichtst, die ich gar nicht vertreten habe. Nach deiner so schön verbindlichen Einleitung schreibst du dann leider komplett an mir vorbei. Aber wenigstens hast du ja mal das Gegenteil behauptet, das macht sich immer gut.

    Und ganz nebenbei gehst du inhaltlich jeder Kritik von mir an deinen Positionen aus dem Weg. Das ödet so ein bisschen.

    Aber das ist alles müßig und bringt nichts. Erstens ärgere ich mich zu sehr über dich, zweitens zehrt das unglaublich Energie und drittens führt das „eh“ (um mal "süddeutsch" zu reden ... :D ) zu nichts - reine Spiegelfechterei hier.

    Wie ich vor ein paar Monaten schon einmal einem anderen Nick von dir geschrieben habe: Da du nicht wirklich auf dein Gegenüber eingehst und eher mit polemischen Kniffen arbeitest, als eine tatsächliche Diskussionsbereitschaft aufzuweisen, ist diese Nicht-Auseinandersetzung jetzt für mich beendet.

  • Vor 11 Jahren

    @Thelema: sorry, aber diesen Unsinn hier werde ich nicht unkommentiert stehen lassen.

    1. Habe ich hier noch nie unter einem anderen Nick geschrieben, wie kommst Du auf eine solch blödsinnige Behauptung?

    2. Auf die grundsätzlichen Dinge bin ich sehr wohl eingegangen. Du hast Dich sogar teilweise damit auseinandergesetzt. Das dem nicht automatisch meine Zustimmung folgt, dürfte bei konträren Auffassungen in der Natur der Sache liegen. Meine Sicht der Dinge habe ich bereits in meinem ersten Post deutlich zum Ausdruck gebracht.

    3. Zwischen dem Ziel der maximaler Verbreitung und dem möglichen Weg "geeignete Marketingmethoden" besteht ein riesengroßer Unterschied. Den lass Dir am besten mal von einem Marketingexperten erklären - ich habe keine Lust dazu.

    4. Ich habe klar gesagt, dass ich den Begriff der Kunst weiter sehe als Du. Ich wollte weder Dich noch irgendjemanden sonst damit "runtermachen". Man kann zu bestimmten Dingen eben unterschiedliche Meinungen haben - wenn Du damit ein Problem hast ist das Deine Sache. Wenn Du handwerklich gut gemachte Dinge im Bereich von Malerei / Musik / Theater / Literatur nicht als Kunst betrachten willst - ebenso. "Kitsch", "oberflächlich" und "nicht gekonnt" sind rein subjektive Faktoren, über die man nicht sinnvoll diskutieren kann.

    5. Vor allem in der schriftlichen Kommunikation entstehen manchmal Mißverständnisse und Fehlinterpretationen. Vielleicht habe ich mich an mancher Stelle nicht deutlich genug ausgedrückt - oder Du hast es nicht so verstanden, wie ich es gemeint habe.

    Deshalb noch einmal Klartext (meine!!! Meinung):

    Gute Musik entsteht dort, wo ein Musiker (der für mich immer dann als Künstler gilt, wenn er seine Musik mit einer gewissen Ernsthaftigkeit längerfristig betreibt), seine Kreativität, sein Können und seine Persönlichkeit so einsetzt, dass er die Wünsche und Bedürfnisse des Publikums erfüllt.

    Sobald der Musiker als "Profi" arbeitet und von seiner Musik leben möchte / muss, ist es sein gutes Recht, sich dafür geeigneter Marketingmethoden zu bedienen, um populär zu werden und sein Werk verkaufen zu können. Musiker ist nicht allein Berufung, sondern eben auch ein Job. Selbstverständlich sollte er dabei seine eigenen Vorstellungen einbringen und ggf. auch gegen Widerstände seitens der Plattenfirmen durchsetzen - und trotzdem nicht das eigentliche Ziel - das Publikum - aus den Augen verlieren.

    Ich als "nur" interessierter Konsument (ich bin kein Musiker) handle letztendlich immer egoistisch: ich will mein Bedürfnis nach Unterhaltung, nach Identifikationsmöglichkeiten, nach emotionalem Tiefgang und manchmal auch nach Ablenkung befriedigen. Ich persönlich bevorzuge dabei eher "intelligent" gemachte Unterhaltung, wobei auch das letztlich subjetiv ist. Als "Gegenleistung" bekommt der Musiker dafür meine Anerkennung, meinen Beifall, ggf. meine Unterstützung und auch mein Geld. So läuft der "Vertrag" zwischen "Anbieter" und "Empfänger" von Musik.

    6. Leute, die selbst Musik machen, dürfen das gern anders sehen. Jeder, der Musik "nur hört" auch. Ich finde es nur sehr weit hergeholt, die Meinung der "Leute hier im Forum" als Maßstab dafür heranzuziehen.

    Wenn Dir als Musiker Lady Gaga nicht gefällt, steht Dir das selbstverständlich zu. Roisin Murphy (meines Wissens auch eine Musikerin) hat dazu eine andere Meinung. Niemand ist gezwungen, einen international erfolgreichen Star toll zu finden, nur weil das andere tun. Nur die hier regelmäßig anzutreffende Stimmungsmache gegen fast jeden Musiker, der sich im Bereich der kommerziellen Unterhaltungsindustrie bewegt, finde ich absolut daneben.

    Und nun kannst Du Dich meinentwegen über mich ärgern :) Aus meiner Sicht ist alles zu diesem Thema gesagt.

  • Vor 11 Jahren

    Zitat (« Sorry - ihr seid dabei absolut kein Maßstab. »):

    ich schon

    Zitat (« nur bei Anpassung und Akzeptanz der "Spielregeln" des Marktes eine Verwirklichung eigener künstlerischer Ambitionen möglich ist. Über die Methoden der Vermarktung im einzelnen mag man streiten, »):

    es gibt durchaus beispiele, wo künatler sich nicht lediglich an den markt angepasst haben, sondern antreten, diesen zu verändern. musik lebt ja auch von entwicklung.

    den meisten leuten hingegen mag man auf ewig den alten weerin in neuen schläuchen reichen, hela. sie werden ihn trinken. nur wird er dadurch nicht besser.

    als madonna in den 80ern antrat, das business zu revolutionieren (nicht sich dem system anpassen), hat sie beispielsweise teilweise großartige popmusik gemacht. man denke nur an la isla bonita, live to tell oder auch like a prayer.

    heutzutage einfach mal das programmschema f zu nehmen, lieblos geschusterte songs aus der supermarktgrabbelkiste und krampfhaft auf sexmonster zu machen, verdient nicht unbedingt respekt......jedenfalls nicht meinen.