"Was das Zelebrieren des eigenen Leidens betrifft, kann man ruhig etwas bescheiden sein."

Berlin (dill) - Ono wird in den 90ern als eine Hälfte des Wuppertaler Hip Hop-Duos Walkin' Large (mit DJ Ara) bekannt. Als die Singleauskopplung "Boy Meets World" ihren ersten Charterfolg bedeutet, bin ich gerade ein halbes Jahrzehnt alt, lerne zählen und schreiben.

Für mich beginnt der Ernst des Lebens, Onos Karriere endet. Seine paranoide Schizophrenie bricht aus, bedingt von der Mischung aus Drogenkonsum und Scheinwerferlicht. Er hört Stimmen, flieht mit einem geklauten Auto, wird von der Polizei gestellt und in die Psychiatrie zwangseingewiesen. Seine Rettung, sagt er heute.

25 Jahre später schreibt mir Ono eine Mail, er möchte zu Gast bei "Kunst & Kopfkrieg" sein.

Laurens Dillmann: Wieso bist du von dir aus auf mich zugekommen?

Ono: Das Thema mentale Gesundheit ist so wahnsinnig wichtig. Insbesondere im Rap, wo viel gesprochen wird. Im Rap hat man, wenn man Glück hat, 32 Zeilen, um seine Gedanken loszuwerden. Man ist gebunden an Rhythmik oder Melodien. Ein offenes Gespräch bietet mehr Freiheit. Es gibt einige Punkte meines Lebens, über die ich mich mitteilen möchte.

Ich habe in der Recherche die Freestyle-Sendung von 1994 geschaut, in der Torch euch als Walkin' Large interviewt hat. Ich bin mit einem ganz anderen Teil der Hip Hop-Kultur, geprägt von Aggro Berlin, aufgewachsen. Wie hast du den Musikjournalismus damals wahrgenommen?

Das Interesse an der Person, die hinter der Musik steckt, war damals nicht so groß wie heute. Die ganze Szene hat einfach Rapmusik und Jams abgefeiert, die uns verbunden haben. Natürlich haben manche Journalisten auch mal nach den Texten gefragt, aber allgemein war alles viel mehr musikbezogen. Was wir erreicht haben, war viel wichtiger als die Frage: Wer bist du und was bewegt dich? Als ich damals krank wurde, wurde das Thema in meinen Kreisen erstmal umgangen. Die Leute hatten schon eine Ahnung, dass ich labil bin, und dass es mich betroffen machen würde, darauf angesprochen zu werden. Auch ich bin damit nicht hausieren gegangen.

Von was für einer Krankheit sprichst du?

Paranoide Schizophrenie. Bis ich gemerkt habe, dass es eine Krankheit ist, ist viel Zeit verstrichen. Der eigene Kopf wehrt sich dagegen, verrückt zu werden. Je mehr man sich dagegen wehrt, desto schlimmer wird es paradoxerweise. Ich habe noch mehr Drogen genommen und mich noch mehr ins Partyleben gestürzt.

Was sind deine Erfahrungen mit Drogen?

1995 habe ich das erste Mal gekifft. Kiffen war für mich wirklich eine Einstiegsdroge. Ich habe nicht alles genommen. Aber vieles. Silvester, ich glaube 1997, habe ich dann Kokain genommen. Es war in Stuttgart, und ich weiß auch noch den Namen des Typen, der mich eingeladen hat. Dieses Hochgefühl, komplett wach und redselig sein. Ein totales WOW, auf dem ich eine ganze Zeit lang hängengeblieben bin. Kiffen gehört ja mittlerweile dazu, jeder tut es, auch öffentlich. Koksen war geheimnisvoll, die Droge für feinere Leute.

Wann und wie ist deine Krankheit ausgebrochen?

Ich glaube, es war 1997 oder '98, zu der Zeit war unser zweites Album "Self" gerade in Arbeit. Ich saß in einem Cafe mit meiner damaligen Freundin. Da kam es zum Ausbruch. Ich hatte plötzlich ein Gefühl, dass Leute um mich herum über mich sprechen. Ich habe meine Freundin gefragt: Wird hier gerade wirklich über mich gesprochen? Wenn ja, dann tut es mir weh. Ich habe diese Stimmen gehört. Keine Stimmen in meinem Kopf, sondern die realen um mich herum, die ich in meiner Wahrnehmung auf mich bezogen habe. Da begann es und wurde von da an immer schlimmer. Dieses Gefühl, alle sprechen über mich, hat mein komplettes System übernommen. Durch die Drogen hat es sich noch mehr verstärkt.

Was hatte dein damaliger musikalischer Erfolg damit zu tun, dass du krank wurdest? Wie hat deine Krankheit deine musikalische Karriere beeinflusst?

Ich war nicht in der Lage zu unterscheiden, was real und was "Show" ist. Alles war neu für mich. Wenn Leute deine Musik feiern, hört das normale Leben da nicht auf. Es gibt ein Privatleben, das ich gern verleugnet habe, dem ich gern entfliehen wollte. Show schien mir viel cooler. Ich war in meinen Texten sehr viel mit mir beschäftigt. Habe reflektiert, über viel Gehörtes und Gesagtes nachgedacht. Ich kam zwar mit mir als Person dadurch besser klar, aber meine Arbeit als Rapper hat mich mehr und mehr isoliert. Es hat Jahre gedauert, eine Ausdrucksform zu entwickeln, die mich nicht von vornherein aus allem ausschließt. Viele Menschen in der Öffentlichkeit machen Ähnliches durch. Eine ehrliche WIR-Form ist viel befreiender als die ICH-Form, musste ich feststellen.

Macht Erfolg glücklich?

Ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen Erfolg mit Stress verbinden. Viele werden dir sagen, dass Erfolg mit harter Arbeit zusammenhängt. Vermutlich zu Recht. Ich glaube, der Moment, an dem man merkt, dass die viele Arbeit und der Stress für etwas gut waren, dass sie sich gelohnt haben, da empfindet man ein stolzes, befriedigtes Gefühl. Vielleicht ist das Erfolg, und dann kann er glücklich machen.

Wie ist es, wenn die öffentliche Aufmerksamkeit auf einem liegt?

Ich habe damals den Bezug zur Realität verloren. Bekanntschaften und Situationen falsch gedeutet. Heute käme ich damit besser zurecht als früher. Allerdings ist es eine Weile her, seit ich für meine Musik Aufmerksamkeit bekommen habe. Irgendwie war ich nach Walkin' Large nicht mehr interessant, jedenfalls stand ich nicht mehr in der Öffentlichkeit.

Wie geht man mit inneren Widersprüchen um?

Ich habe vor kurzem ein schönes Wort kennengelernt, Ambiguitätstoleranz (die Fähigkeit, mehrdeutige Situationen und widersprüchliche Handlungsweisen zu ertragen). Etwas, das dir Angst macht, kann dich auch stärken und ermutigen. Ich kam darauf, weil ich fast mein ganzes Leben lang tierisch sauer auf meinen Vater war. Bis zu meinem zwölften Lebensjahr haben wir in Südafrika gelebt. Ich habe mitbekommen, dass er meine Mutter betrügt, habe ihn sogar gedeckt. Ich habe es gehasst, ihn schützen zu müssen, weil ich Angst vor ihm hatte. Er war Pfarrer, politisch aktiv, in der Gemeinde sehr angesehen, eine Autoritätsperson. Ab und zu wurde er auch handgreiflich.

Wir kamen dann nach Europa und er hat wohl eingesehen, dass sein Verhalten nicht in Ordnung war. Wollte europäische Werte übernehmen, als wäre all das vorher nie vorgefallen. Er blieb für mich ein Objekt der Angst. Als ich selbst Vater wurde, wollte ich mit ihm reden, alles aufarbeiten. Er hat immer abgeblockt. An seinem letzten Tag im Krankenhaus, als er im Sterben lag und nicht mehr reden konnte, bin ich zu ihm und sagte, ich schließe meinen Frieden mit dir. Und trotzdem habe ich gemerkt, das Gefühl von Groll, das ich gegen ihn gehegt habe, hat sich nie gelegt. Erst vor ein, zwei Monaten kam auf einmal das Gefühl, dass ich auch mal stolz auf ihn war. Es war mal anders, ich habe zu ihm aufgeschaut. All diese verschiedenen Gefühle in sich zu vereinbaren, ist keine leichte Aufgabe.

Wie ist es nach dem Erlebnis im Cafe weitergegangen?

Meine damalige Freundin hat meine Veränderung beobachtet. Als wir noch in Köln gelebt haben, hat sie zwei Psychologen zu uns nach Hause bestellt. Ich war so in meinem Film drin. Ihr könnt mir nichts, mir geht es gut. Ich saß am Küchentisch, habe eine fette Zigarre geraucht (lacht) und mich mit ihnen unterhalten. Sie und ihre gute Freundin waren auch da. Ich saß also vier Leuten gegenüber, zwei Psychologen und zwei nahen Menschen, und musste die ganze Zeit lachen, weil ich es für einen Witz hielt. Aber ich war schon mittendrin. Als ich dann nach Berlin zog, habe ich mit meiner Freundin Schluss gemacht. Aber sie war noch immer Teil meines Lebens, besorgt um mich. Als ich nach Berlin kam, habe ich mich mit Andreas Mühe angefreundet, der Sohn des Schauspielers Ulrich Mühe. Er kannte auch über Ecken meine Ex-Freundin. Die beiden kamen zu mir nach Hause, haben mich runtergeklingelt und wollten mich in die Psychiatrie einweisen. Ich wollte nicht. Die Krankheit war so extrem, dass ich eigentlich gar nichts mehr gemerkt habe. Aber ich war zu eitel, um mich selbst einzuweisen.

Ich habe Andreas' Autoschlüssel genommen, den Wagen gestartet und beide stehen lassen. In meinem Kopf war die ganze Zeit bloß: "Ich will nach Dresden!" Ich habe überhaupt keinen Bezug zu dieser Stadt, keinen Führerschein, aber ich wollte auf jeden Fall nur nach Dresden (lacht). Ich war schon auf der Autobahn und hörte die Sirenen hinter mir. Ein VW-Bulli, mit Andreas und meiner Ex-Freundin darin, und zwei Polizeiwagen, die mich auf der Autobahn unter einer Brücke schnitten. Sie stiegen aus und richteten Pistolen auf mich. Ich saß noch am Steuer, sah den Blick des Polizisten vor mir. Da war viel drin. Ich könnte jetzt abdrücken. Weißt du wie verrückt es ist, was du da machst? Seine Augen haben sehr viel gesagt. Dann wurde ich zu Gerichtspsychologen gebracht, die mich sofort in die Psychiatrie eingewiesen haben. Das war wahrscheinlich meine Rettung.

Was hast du in der Psychiatrie erlebt und wie lange warst du dort?

Ich kam für zwei Wochen zuerst in eine Geschlossene. Die restlichen fünfeinhalb Monate in der Offenen. Außerdem drei Monate in einer ambulanten Klinik. Also insgesamt neun Monate hat man an mir rumgedoktort. Viele der Ärzte und Ärztinnen dort wissen, was da draußen los ist und was das mit Leuten wie mir machen kann. Sie gaben mir Medikamente, manche habe ich vertragen, manche nicht. Ich habe Ergotherapie und Musiktherapie gemacht.

Was für Erkenntnisse hast du über dich in der Psychiatrie und den Therapien gewonnen?

Ich habe auch während dieser Zeit immer geschrieben. Mir ist bewusst geworden, dass ich der geborene Schreiber bin. Ich denke, es kommt von meiner sprunghaften Denkleistung. Ich kann ein Thema auf eine Weise behandeln, dass es spannend bleibt. Selbst wenn man den Ausgang der Geschichte kennt. Ich erzähle das, was dazwischen passiert. Vom Ursprung des Gedanken bis zur Schlussfolgerung passiert wahnsinnig viel dazwischen. Ich habe auch erkannt, was in den heutigen Raps gerne gesagt wird. Nicht jeder, der dich Bruder nennt, ist auch ein Freund. Es gibt wenige Menschen, die ich als Freunde bezeichnen kann. Ich sehe sie auch nicht oft. Ich verbringe relativ viel Zeit alleine. Aber die, die da sind, sagen mir: Wenn etwas ist, ruf' an. Alleine zu wissen, dass du jemandem nicht egal bist, ist sehr hilfreich.

Gab es einen Punkt, an dem du geheilt warst, oder läuft dieser Prozess immer noch? Hast du die paranoiden Zustände noch?

Ja, manchmal, aber ich versuche, die Gelegenheiten zu vermeiden, in denen das auftreten kann. Ich arbeite immer noch an mir. Ob es einen Punkt der Heilung gibt, kann ich nicht sagen. Die meisten Symptome kann ich inzwischen selbst erkennen und dagegen angehen. Das ist ein Stück weit Heilung für mich.

Lässt sich Schizophrenie heilen oder bleibt sie?

Menschen, die darunter leiden, oder gelitten haben, wissen, wie schwer es sich damit lebt. Und ich wünsche jedem, dass er eine Form der Heilung für sich findet oder gefunden hat. Eigentlich gilt dann nur, sich diese Form zu bewahren. Ich würde fast behaupten, dass die Schizophrenie bleibt, aber wenn man weiß, wie man damit umgehen kann, besteht wenig Grund, sich wie ein Opfer zu fühlen. Manche Menschen schaffen zum Beispiel hohe Kunst, weil sie schizophren sind.

Wie nimmst du die generelle Stimmung hierzulande wahr?

Manchmal denke ich, besonders Deutsche wollen ihr Glück überhaupt nicht zeigen. Es gehört zum guten Ton, in der U-Bahn nicht mit einem breiten Grinsen zu sitzen. Es könnte ja sein, dass es dem anderen schlecht geht. Weißt du, es gibt Tage, da begrüßt dich die Person an der Supermarktkasse ganz lieb und am anderen Tag ignoriert sie dich. Das ist auch widersprüchlich. Ich kann zum Beispiel an den Gesichtern der Menschen nicht gleich erkennen, ob jemand ein Rassist ist, oder einfach schlecht gelaunt. Ich glaube aber, wenn ich zu sehr in diesen Bahnen denken würde, - die sind unfreundlich, weil ich schwarz bin – hätte ich es sehr schwer im Leben.

Du sagtest, du warst tierisch wütend auf deinen Vater. Hast du einen Umgang mit deiner Wut gefunden?

Darauf will ich auf zwei Arten antworten. Als ich vierzehn war, ging meine Mutter zurück nach Südafrika. Uns wurde damals nicht gesagt, wieso sie nicht zurückkommt. Ich frage mich oft, was für ein Mensch ich geworden wäre, wenn ich meine Mutter in meinem Leben gehabt hätte. Darauf keine Antwort zu wissen, kann nur bedeuten, dass man Wut und Enttäuschung verdrängt. Ich habe dann irgendwann gemerkt, dass ich in meinen Freundinnen immer einen Mutterersatz gesucht habe. Dinge erwartet habe, die eine Freundin nicht ohne Weiteres geben kann. Es hat wenig gebraucht, um Enttäuschung und Wut bei mir auszulösen. Die andere Wut gilt meinem Vater und auch mir. Wut, weil ich gerne anders wäre, es aber nicht bin und sein kann. Diese Wut habe ich auch verdrängt. Der Drogenkonsum hat mich darin aufgefangen. Die Emotionen, die man da erlebt, Euphorie, Glück, Gleichgültigkeit, braucht man eigentlich in den Momenten, wo man ganz unten ist. Und natürlich ist das der ganz falsche Weg.

Im Alter von 0 bis 7 Jahren werden wir am stärksten von unseren Eltern geprägt und in dieser Zeit bilden sich Verhaltensweisen heraus, die unser ganzes Leben beeinflussen können. Zu diesem Modell gibt es eine psychotherapeutische Methode namens "Das innere Kind".

Natürlich, du brauchst Eltern, die für dich da sind und dich verstehen. Selbst, wenn sie nicht da sind. Meine Tochter lebt bei ihrer Mutter, die auch wirklich eine tolle Mutter ist. Sie ist genau in diesem jungen Alter. Wenn ich sie sehe, ermutige ich sie, damit sie sich wohl, mutig und geliebt fühlt, dass sie über alles mit mir reden kann. Ich weiß sehr wohl, dass eine Zeit kommen wird, in der sie höchstwahrscheinlich verletzt wird. Aber wenn sie dieses Gefühl von Liebe und Selbstakzeptanz früh vermittelt bekommt, wird ihre innere Stärke sie aus sich heraus beschützen. Vielen Eltern ist diese Verantwortung bewusst und das ist gut so.

Mit meinem eigenen Vater gab es eine Schlüsselsituation. Ich war zirka neun Jahre alt, und er hat mich mit einer Gummipeitsche verdroschen. Aber sowas von. Ich hatte offene Stellen am ganzen Körper. Dadurch war ich gebrochen, nicht mehr derselbe. Ich habe versucht, zu verzeihen und zu verstehen. Aber ich kann dir nicht sagen, was das seelisch in mir ausgelöst hat. Wahrscheinlich merkt man es mir einfach an. Diese Situation und das Wegsein meiner Mutter haben mein Urvertrauen zu meinen Eltern genommen. Vieles aus diesen Erfahrungen fließt in Texte, die ich teilweise auch nur für mich schreibe.

Ich glaube, dass vielen Menschen dieses Urvertrauen fehlt, das du deiner Tochter vermittelst. Das Gefühl von Schutz und Geborgenheit aus sich selbst heraus. Ein höherer Sinn im Leben.

Nenn es Gott, Buddha, Allah, wie du willst. Glaube kann ein Schutzort sein. Wenn dir etwas Schlimmes passiert und du hast plötzlich keine Beine mehr, und kannst deinem Gott trotzdem dankbar sein, dass du noch am Leben bist: Das beeinflusst die Psyche, deine Einstellung zum ganzen Leben.

Ich frage mich manchmal, wie viel Leid können wir uns leisten? Wieviel Leiden ist uns gestattet? Du siehst die Obdachlosen und denkst trotzdem darüber nach, was du noch alles brauchst. Manche Menschen besitzen so viel und erzählen trotzdem ständig, wie schlecht es ihnen geht. Ist das noch gerechtfertigt? Was das Zelebrieren des eigenen Leidens betrifft, kann man ruhig etwas bescheiden sein (lacht).

In seiner Reihe Kunst & Kopfkrieg spricht Laurens Dillmann mit Künstlern und Künstlerinnen über ungerade Lebenswege, Depressionen und Wege aus der Krise. Er bietet Waldbaden auf Spendenbasis an. Kommt mit ihm in den Wald!

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