Der Kraftklub-Sänger liefert einen düsteren Song über seine von Gewalt und Nazis geprägte Vergangenheit in Chemnitz.

Chemnitz (jvö) - In "9010" rappt Felix Brummer aka. Kummer über das Wiedersehen mit einem Schläger, der in Gewalttaten und Drogensucht versunken ist.

"Ich würd gern mit dem Finger auf dich zeigen. Schaut ihn euch an, dieses dumme Stück Scheiße. Aber nein, jetzt nach all der Zeit, nach all den Jahren tust du mir auf einmal Leid"

Durch die zahlreichen Aufnahmen von gewaltsamen Protesten im Video entsteht eine düstere Stimmung. Kummer zieht einen beklemmenden Vergleich zwischen Karl-Marx-Stadt in der DDR (9010) und dem Chemnitz der Gegenwart. Eine derartige Verbindung von Text und Video macht die politische Lage der Stadt deutlich:

"Ich hätte gedacht, dass es mich freut dich so zu sehen. Das Karma fickt zurück. Irgendwie schön. Aber nichts ist schön"

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Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kraftklub,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

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