"Letztens bekam ich einen an mich adressierten Brief von PETA", amüsiert sich Kelis auf ihrer MySpace-Seite. Ihre Vorliebe für Pelze brachte die Sängerin offenbar ins Visier der radikalen Tierschutzorganisation. Kommentarlos abwatschen lässt sich die Ex-Gemahlin von Rapper Nas aber nicht: "Ich habe …

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  • Vor 10 Jahren

    oh toll, gehts hier um Veganer?

  • Vor 10 Jahren

    @lautuser (« oh toll, gehts hier um Veganer? »):

    Um was denn sonst...... ;)

  • Vor 10 Jahren

    Dachte ich mir schon, diese Löwe-Liste war so krass überzeugend - ich ess jetzt auch nur noch Grünzeug.

  • Vor 10 Jahren

    Zitat (« @keine_Ahnung («

    Wenn Außerirdische auf der Erde landen würden, dann wären sie so hoch technologisiert, dass allein der Gedanke an gewaltsamen Widerstand sinnlos wäre.
    Allein die Argumentation und die Ethik, würde, wenn überhaupt, helfen.

    Zum Löwenbeispiel:

    1. Muss ein Löwe Fleisch fressen, weil er sonst verhungert, wir hingegen nicht.

    2. Ein Löwe "denkt" nicht darüber nach, er handelt größtenteils instinktiv. Er hat demnach eine geringere Handlungsfreiheit als wir. Er kann auch nicht wirklich über sein Handeln reflektieren.

    2b. Der Löwe tötet sein Opfer meist schnell und gründlich, ein gezielter Genickbiss beendet das Leben meist sofort. Es gibt kein monatelanges dahinvegetieren, keine 48 stündigen Tiertransporte etc.

    2c. Löwen fressen immer "Bio"-Fleisch. Es ist vom Aufwand her jedoch garnicht möglich, für 6 Milliarden Menschen Biofleisch zu produzieren.
    Reiche Menschen aus der westlichen Industriewelt waschen sich mit Biofleisch ihr Gewissen rein und rechtfertigen damit weiteren Fleischkonsum.

    3. Gibt es keine 6 Milliarden Löwen auf der Welt.

    4. Die Opfer des Löwen leben zuvor in ihrer natürlichen Umgebung, in der Savanne, in Freiheit, wie auch immer. Es sind Tiere, die ohnehin da sind.

    5. Der Löwe züchtet keine Tiere, er hält sie nicht gefangen, manipuliert sie, wählt ihre Partner aus etc.

    6. Wegen den Beutetieren der Löwen werden nicht extra Regenwälder abgeholzt, es entstehen keine riesigen Güllekloaken, der Boden wird nicht verseucht etc.

    7. Der Löwe muss sein Futter nicht vorher mit Antibiotika behandeln

    8. Der Löwe wird manchmal selbst Opfer seiner Beutetiere. Mächtige Gegner wie Wasserbüffel, Elefanten oder Nashörner sind in der Lage Löwen zu töten. Das ist ausgleichende Gerechtigkeit.

    9. Der Löwe jagt nur wenn er hungrig ist, er lässt nichts liegen, verursacht keinen Müll, und wenn etwas liegen bleibt, dann gibts andere, wie etwa Hyänen und Termiten, die den Rest verschlingen.

    10. Der Löwe frisst manchmal seine eigenen Nachkommen, oder die eines anderen Löwen, auch das würden wir nicht machen, auch wenn wir grßen Hunger hätten. »):
    »):

    Die meisten der oben aufgeführten Gründe bedingen die menschliche Überlegenheit auf diesem Planeten.
    Das menschliche Reflektionsvermögen ermöglicht zwar einen ethischen Kodex, der aber natürlich kulturell bedingt weltweit unterschiedlich gestaltet ist. Und da in unseren Breitengraden- wie eigtl überall- "Moral" und "Ethik" deutlich weniger nutzen als "Ertrag", "Produktivität" und der Mehrwert des Verbrauchers sehe ich keine Chance für freie Kühe auf freien Weiden.

    Desweiteren halte ich es für äußerst blauäugig wenn man denkt, man könnte auch nur das kleine Volk der westlichen Industrienationen dazu bewegen den eigenen Wohlstand - natürlich mit den schlechten Lebensverhältnissen der Nutztiere gegründet - zugunsten ethisch besserer Behandlung von Tieren bewegen.

    Erst kommt das Fressen, dann das neue i-Phone, Blue-Ray-Player, Notebook, Urlaub auf Mallorca, dann kommt irgendwann ganz am Ende -kaum zu sehen- die Moral.

    Mein Respekt geht an die Leute, die weiterhin kämpfen und großartige Aufklärungsarbeit leisten!

  • Vor 10 Jahren

    @DerCaeptn (« da in unseren Breitengraden- wie eigtl überall- "Moral" und "Ethik" deutlich weniger nutzen als "Ertrag", "Produktivität" und der Mehrwert des Verbrauchers sehe ich keine Chance für freie Kühe auf freien Weiden.

    Desweiteren halte ich es für äußerst blauäugig wenn man denkt, man könnte auch nur das kleine Volk der westlichen Industrienationen dazu bewegen den eigenen Wohlstand - natürlich mit den schlechten Lebensverhältnissen der Nutztiere gegründet - zugunsten ethisch besserer Behandlung von Tieren bewegen.

    Erst kommt das Fressen, dann das neue i-Phone, Blue-Ray-Player, Notebook, Urlaub auf Mallorca, dann kommt irgendwann ganz am Ende -kaum zu sehen- die Moral. »):

    Da hast du wahrscheinlich leider Recht. Wir sehen: Es hilft alles nichts, der westliche Mensch ist dreckig und verkommen und nicht bereit, seinen Lebensstandard freiwillig zu senken. Da muß also doch wieder ein Krieg her, nur mit Gewalt, aber nie mit Argumenten geht es.

  • Vor 10 Jahren

    Zitat (« Da hast du wahrscheinlich leider Recht. Wir sehen: Es hilft alles nichts, der westliche Mensch ist dreckig und verkommen und nicht bereit, seinen Lebensstandard freiwillig zu senken. Da muß also doch wieder ein Krieg her, nur mit Gewalt, aber nie mit Argumenten geht es. »):

    Naja, darauf wollte ich weniger hinaus...zwar ist der Weg des Fortschritts wie er bislang begangen wurde kein Paradebeispiel für ethisches Handeln, aber: ich ziehe es doch vor im Rahmen unseres seit über 60 Jahren friedlich existierenden Systems -so viele Fehler es auch haben mag- gegen Fehlentwicklungen zu "kämpfen"...Krieg kann selten zu nachhaltigen Ergebnissen führen (zumindest langfristig), Beispiele dafür gibt es leider massenhaft.

  • Vor 10 Jahren

    @Menschenfeind (« Es hilft alles nichts, der westliche Mensch ist dreckig und verkommen und nicht bereit, seinen Lebensstandard freiwillig zu senken. Da muß also doch wieder ein Krieg her, nur mit Gewalt, aber nie mit Argumenten geht es. »):
    Osama, bist dus? :eek:

  • Vor 10 Jahren

    Gibt es hier eine grundsätzliche Fragestellung zu klären?

  • Vor 10 Jahren

    vielleicht ^^....ich bin mir sicher wir finden eine wenn wir lange genug danach suchen :-)

  • Vor 10 Jahren

    DerCaeptn hat natürlich in allen Punkten Recht. "Krieg" meinte ich auch mehr als Metapher für Zwang/Gewalt allgemein und nicht als wirkliches Bombenwerfen - denn das schadet der Umwelt ja erst recht. Es ist aber schon so, daß ich das Gefühl habe, die Menschen in unserem Kulturkreis müßte man zu ihrem "Glück"/Überleben zwingen. Freiwillig verzichtet doch keiner auf 50 Prozent seines persönlichen CO2-Ausstoßes. Da soll erst mal der Nachbar anfangen, dann sehen wir weiter

  • Vor 10 Jahren

    @Menschenfeind («
    Da hast du wahrscheinlich leider Recht. Wir sehen: Es hilft alles nichts, der westliche Mensch ist dreckig und verkommen und nicht bereit, seinen Lebensstandard freiwillig zu senken. Da muß also doch wieder ein Krieg her, nur mit Gewalt, aber nie mit Argumenten geht es. »):

    Hurra! Wir haben wieder einen Freiwilligen für ein Himmelfahrtskommando!

  • Vor 10 Jahren

    @Menschenfeind (« DerCaeptn hat natürlich in allen Punkten Recht. "Krieg" meinte ich auch mehr als Metapher für Zwang/Gewalt allgemein und nicht als wirkliches Bombenwerfen - denn das schadet der Umwelt ja erst recht. Es ist aber schon so, daß ich das Gefühl habe, die Menschen in unserem Kulturkreis müßte man zu ihrem "Glück"/Überleben zwingen. Freiwillig verzichtet doch keiner auf 50 Prozent seines persönlichen CO2-Ausstoßes. Da soll erst mal der Nachbar anfangen, dann sehen wir weiter »):

    Ich fühle mich hier ein bisschen rassistisch gegängelt, von wegen "unser Kulturkreis", "westlicher Mensch" und bla.

    Glaubst du, wenn Milliarden von Chinesen Strom kriegen, dass die ihren Fernseher nicht im Standby laufen lassen? Macht technologische Rückständigkeit die "östlichen Menschen" zu besseren Menschen???

  • Vor 10 Jahren

    Nicht automatisch. Jedoch beurteilen wir Menschen normalerweise nach ihrem Handeln, und nicht nach ihrem Potenzial schlecht zu handeln.

    Ich glaube aber mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit sagen zu können, dass kaum eine Gesellschaft mehr Möglichkeiten bez. ihrer Ressourcennutzung hat als die unsere.
    Das betrifft in besonderer Form das Konsumverhalten: die Möglichkeit, durch gezielten Kauf von Produkten die in irgendeiner Form "ethisch korrekt" produziert wurden ( wenn auch häufig zurecht moderner Ablasshandel genannt ^^) positiv auf die Lebensbedingungen von Nutztieren etc.
    oder die Produktqualität Einfluss zu nehmen findet wird kaum oder gar nicht wahrgenommen.
    Die Gründe hierfür sind sicherlich vielfältig, es zeigt sich aber folgendes: nur die bare Möglichkeit ethischen Handelns ohne irgendeine Form gesellschaftlichen Drucks bringt Menschen nicht dazu diese wahrzunehmen. In vielen Fällen sicherlich auch wieder ein klassicher Fall von Verantwortungsdiffusion.
    ==> Moral steht auch in "aufgeklärten" Gesellschaften deutlich hinter der Befriedigung der individuellen Bedürfnisse (Achtung, Meinungsäußerung ^^).

  • Vor 10 Jahren

    @Häretiker (« Hurra! Wir haben wieder einen Freiwilligen für ein Himmelfahrtskommando! »):

    Für so einen Quatsch habe ich keine Zeit. Ich muß in den Wald und die Tiere vor Kelis beschützen!