"What was the Hipster?" lautet der Titel einer 2010 herausgegebenen Abhandlung vom "neuen Star am literarischen Sozio-Pop-Himmel" Mark Greif. Grundlage des Buchs bildet ein 2009 gehaltenes Symposium in New York. Unter Leitung des US-Kulturmagazins n+1 diskutierten seinerzeit Feuilletonisten, Popautoren …

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  • Vor 7 Jahren

    Na ja, "Hipster" wird es immer geben. In ein paar Jahren werden sie vielleicht anders heißen und anders aussehen. Der Hauptgrund, warum die meisten Leute Hipster nicht leiden können, ist die Arroganz der Hipster. Allerdings ist es immer wieder interessant und gleichzeitig ein wenig erschreckend zu beobachten, wie Menschen so einen immensen Hass gegenüber irgendwelchen Menschengruppen entwickeln. Scheinbar brauchen einige Leute ein Feindbild, sodass sie irgendjemandem für irgendwas die Schuld gegen können. Sei es Nickelback, Tokio Hotel oder eben Hipster.
    Und wenn hier schon youtube links über hipster gepostet werden, dann will ich auch.
    http://www.youtube.com/watch?v=Zt1Z7TYztcA

  • Vor 7 Jahren

    Und seit wann ist Metal bitte eine SUB-Kultur?

  • Vor 7 Jahren

    @CafPow (« @sanch: Waschbenzin!
    @cyclonos:
    wie auch immer. Ich muss mir von dir nicht erzählen lassen, das ich son "mitschwimmer" sein soll oder nicht. Das entbehrt jeglicher ernsthaften Diskussion. Also lassen wir das, auf dieser Schiene kannst du allein weiterzuckeln.
    Wenn du gewisse Menschen aufgrund einer Musikrichtung nicht magst, oder eine gewisse Musikrichtung aufgrund dessen Fans / Konsumenten nicht magst, ist das deine Sache. In meinen Augen vielleicht etwas verbohrt, wenn man es von Vornherein tut (man könnte sich ja vorher was von anhören und DANN entscheiden) aber nunja.
    PS: ich will dir nicht unterstellen, dass du da nichts angehört hättest und somit nicht weisst, was das ist. Mir geht nur dieses allgemeine gebashe gegen den Strich. Mir scheints, als ob man da nur einen neuen Fein für die Masse braucht.
    wer schwimmt jetzt da wo mit? »):

    Das Problem ist nicht dass man Hipster wegen ihres musikgeschmacks nicht mag denn der ist denen ja eh vollkommen egal. Mal hören sie Electro, mal 80's Hip-Hop,mal Indierock. Hauptsache irgendein Szeneguru hat das in einem Blog für "Cool" erklärt und schon laufen diese Lemminge los.
    Dasselbe Phänomen ist momentan gut an den Brillen zu sehen die man früher als "Kassengestelle" verspottet hat und jetzt als "Nerdclasses" plötzlich in sind.
    Und überhaupt, der Nerd. Um sich als hipper Nerd zu produzieren reicht es heute Star Wars und Big bang theory zu schauen und sich 'ne lustige Brille aufzusetzen. Früher gehörte da mal mehr dazu.

  • Vor 7 Jahren

    ich seh schon, was das Problem an sich ist. Ich mag es auch nicht, dass man gleich jedem Modequatsch hinterherrennt. DAS ist es -denke ich- was dich wirklich stört, könnte das sein?
    und glaub mir, ich find das ebenfalls mindestens so sinnlos wie du. Ich mache da nur mit, wenn es mir gefällt (was eigentlich .... noch nie vorgekommen ist *nachdenk*)
    nur ... es drängt sich mir manchmal so bisl der Gedanke auf, dass das daraus resultierende (internet)-gehate und gebashe genau so ein Modewurm ist, wie die Modewelle an sich. Und DA muss ich eben auch nicht mitmachen nur weils grad "in" ist. Weisst du wie ich mein?

    @Sanch
    WIR SIND EINE SUBKULTUR!!! OMG WIR SIND SO TRVE!

  • Vor 7 Jahren

    Diese Diskussion ist nicht hip.

  • Vor 7 Jahren

    Ich find Hipster gut, ich muss immer grinsen, wenn ich so einen hier an der Uni rumschlumpfen sehe.

    Die sehen einfach so unfassbar lächerlich aus, dass ich gelegentlich tatsächlich mein Handy zücke und den armen Tropf bildlich festhalte. Wenn ich's nur beschreibe, glauben mir zumindest meine bildungsfernen Freunde aus der Arbeiterklasse sonst nicht, was hier für Gestalten rumlaufen.
    Die höchste Hipsterdichte gibt es hier übrigens im Philosophicum, Richtung Naturwissenschaften sieht man dann verstärkt Goths und Metaller. Und natürlich die bekannte "Ich-bin-so-hart-ich-trag-auch-bei-Minus12°-kurze-Hose" Fraktion.

  • Vor 7 Jahren

    @CafPow und JaDeVin: Ich vermute mal, dass Du Dich mit deiner Musik identifizierst, nicht definierst. ;) Will Euch ja auch nicht vollklugscheißen, wollte nur einmal herausstellen, dass Subkulturen (ganz egal welche) durchaus ihre geschichtliche und soziologische Berechtigung in einer pluralisierten Gesellschaft wie der unseren haben. Klar hat Metal vieles von seinem politischen Touch verloren (den er ja vielerorts auch nie hatte), natürlich gibt es innerhalb jeder Subkultur nen Mainstream, aber es definieren sich auch längst nicht alle Subkulturen "nur" über die Musik. ;)

  • Vor 7 Jahren

    1. sind diejenigen, die sich über Kulturströmungen aufregen, meist irgendwelche Kulturnerds die allen anderen mit ihrem gehabe wahrscheinlich noch mehr aufn Sack gehen
    2. "Hey, ich bin wichtig und schreib' ein belangloses Buch über ein belangloses Thema" ... ok!

  • Vor 7 Jahren

    Ausnahmsweise mal kein Witzvideo sondern die reale Fratze des Hipsters!

    http://www.youtube.com/watch?v=sGDmJ9uSxJY…

  • Vor 7 Jahren

    Ich finde es ehrlich gesagt krank, jemanden auf Grund der bevorzugten Musik, bzw des Lifestyles zu "hassen". Soll doch jeder hören und tragen was er will... Vermutlich versucht man jetzt eine Lücke zu finden, weil Schwulenhass etc nicht mehr politisch korrekt sind... traurig eigentlich.

  • Vor 7 Jahren

    @silenceboy: du nimmst die Sache gerade etwas dramatisch. Kein Mensch jagt Hipsters auf offener Straße, keiner spuckt sie an, ganz im Gegenteil: sie sind gerade sehr populär und dementsprechend polarisieren sie. Du hast dir den Artikel auch nicht wirklich durchgelesen: es geht weniger um ihre Musikrichtung (die ist ja nicht deffiniert), sondern mehr um ihr aufgesetztes Verhalten. Ich studiere an einer Designschule und finde es einfach traurig, dass solche Hipster einfach nicht dazu in der Lage sind einfach mal zu lächeln oder zuzugeben, dass sie auch ab und zu zu Britney Spears summen, weil das zu "unhip" ist.

    Und das alles mit Schwulenhass zu verbinden empfinde ich als Homosexueller als eine Unverschämtheit, bitte passs auf was du da in den Raum wirfst.

  • Vor 7 Jahren

    nach meinem verständnis sagen doch subkulturen etwas aus. das ist doch das ziel. deswegen war man mal punk, skinhead (ja skinheads, keine boneheads-nazis-) oder hippie. man war gegen das establishment hat rebelliert. für sowas stehen doch subkulturen. für mich sind hipsters aber nur arrogante möchtegern öko schnösel die einfach nichts, wirklich gar nichts aussagen.
    wenn man sich mit so einem unterhält, ist mir bisher zumindest, immer so eine von-sich-selbst-überzeugtheit und hochnäsigkeit ins gesicht gesprungen, dass ich am liebsten meine flasche bier demjenigen durchs gesicht gezogen hätte.

  • Vor 7 Jahren

    Silenceboy, du solltest deinem Namen besser alle ehre machen. Ist ja echt peinlich was du hier ablässt.

  • Vor 7 Jahren

    @TheBeast666 (« @CafPow und JaDeVin: Ich vermute mal, dass Du Dich mit deiner Musik identifizierst, nicht definierst. ;) Will Euch ja auch nicht vollklugscheißen, wollte nur einmal herausstellen, dass Subkulturen (ganz egal welche) durchaus ihre geschichtliche und soziologische Berechtigung in einer pluralisierten Gesellschaft wie der unseren haben. Klar hat Metal vieles von seinem politischen Touch verloren (den er ja vielerorts auch nie hatte), natürlich gibt es innerhalb jeder Subkultur nen Mainstream, aber es definieren sich auch längst nicht alle Subkulturen "nur" über die Musik. ;) »):

    einverstanden. Es gibt ja Subkulturen die aus was weiss ich was für Gründen entstanden sind. Aber wenn eine Subkultur einer Musikrichtung zugehörig ist (oder sein sollte, oder dies zumindest von sich sagt) dann sollte -find ich- diese durchaus der Mittelpunkt sein oder etwa nicht?
    wenn sich eine Subkultur um diese leckeren Orio-Kekse bildet, dann ist mir das ziemlich egal was die für Musik hören.
    Wenn es aber zur Subkultur gehört, dass man eben gern Metal hört, dann ist das schon relevant findest du nicht?

  • Vor 7 Jahren

    @silenceboy (« Ich finde es ehrlich gesagt krank, jemanden auf Grund der bevorzugten Musik, bzw des Lifestyles zu "hassen". Soll doch jeder hören und tragen was er will... Vermutlich versucht man jetzt eine Lücke zu finden, weil Schwulenhass etc nicht mehr politisch korrekt sind... traurig eigentlich. »):

    LOL ER HAT "SCHWUL" GESAGT

    steinigt ihn bitte.

    PS: jehooova, jehooova, jehooova :D

  • Vor 7 Jahren

    @Alte Kackbratze (« Ich find Hipster gut, ich muss immer grinsen, wenn ich so einen hier an der Uni rumschlumpfen sehe.

    Die sehen einfach so unfassbar lächerlich aus, dass ich gelegentlich tatsächlich mein Handy zücke und den armen Tropf bildlich festhalte. Wenn ich's nur beschreibe, glauben mir zumindest meine bildungsfernen Freunde aus der Arbeiterklasse sonst nicht, was hier für Gestalten rumlaufen.
    Die höchste Hipsterdichte gibt es hier übrigens im Philosophicum, Richtung Naturwissenschaften sieht man dann verstärkt Goths und Metaller. Und natürlich die bekannte "Ich-bin-so-hart-ich-trag-auch-bei-Minus12°-kurze-Hose" Fraktion. »):

    Du musst in Mainz studieren...

  • Vor 7 Jahren

    @CafPow: Klar, die Metal-Subkultur definiert sich hauptsächlich über Musik, teilweise auch über das Aussehen. Aber daraus muss ja nicht zwangsläufig musikalisches Schubladendenken resultieren (was sicher oft genug passiert). Ich kann mich auch mit Metal identifizieren und dies durch lange Haare und Lederjacke nach außen zeigen wollen, ohne dass ich deshalb alle anderen Musikstile in Grund und Boden haten muss. Ich darf mich auch als Metalhead bezeichnen und trotzdem gerne Jazz, Punk oder weiß der Geier was hören. Ich darf auch als Biker Auto fahren. Darum ja auch "Sub"-Kultur und nicht Kultur.
    Und ich denke, was festgefahrenes Genredenken betrifft, sind wir uns recht einig, meinste nicht? Mich regt gerade in der Metalszene der Trend auf, dass jede Band meint sich ein eigenes Genre ausdenken zu müssen. Pirate Metal, Battle Metal, Viking Metal, man kann auch übertreiben. xD

  • Vor 7 Jahren

    @Gooo: Öhm ja klar. Bitte versuch mich nicht Schwulenfeindlich hinzustellen, denn das bin ich garantiert nicht. Ich wollte damit nur aussagen, dass die Gesellschaft immer neue Gruppen sucht, die sie "hassen" können. Vermutlich um eine Beschäftigung oder dergleichen zu haben.
    Außerdem solltest Du Dir meinen Beitrag noch einmal durchlesen, denn dann dürfte Dir der Zusatz mit dem Lifestyle aufgefallen sein... :)
    @Sancho: Was ist denn bitte peinlich an meiner Aussage? Bevor ich mir von Dir den Mund bzw. das "in-die-Tasten-Tippen" verbieten lasse, möchte ich das noch gerne von Dir erläutert bekommen.

  • Vor 7 Jahren

    @silenceboy (« @Gooo: Öhm ja klar. Bitte versuch mich nicht Schwulenfeindlich hinzustellen, denn das bin ich garantiert nicht. Ich wollte damit nur aussagen, dass die Gesellschaft immer neue Gruppen sucht, die sie "hassen" können. Vermutlich um eine Beschäftigung oder dergleichen zu haben.
    Außerdem solltest Du Dir meinen Beitrag noch einmal durchlesen, denn dann dürfte Dir der Zusatz mit dem Lifestyle aufgefallen sein... :)
    @Sancho: Was ist denn bitte peinlich an meiner Aussage? Bevor ich mir von Dir den Mund bzw. das "in-die-Tasten-Tippen" verbieten lasse, möchte ich das noch gerne von Dir erläutert bekommen. »):

    Du kommst in einer Diskussion über Hipster-Hass mit dem Argument der Homophobie an. Das ist peinlich. Wie hier schon geschrieben wurde werden wir keinen Hipster durch die Straßen jagen und ihn aufknüpfen. Also war dein Argument nur plumpe Provokation oder einfach nur dumm.

  • Vor 7 Jahren

    Aus dem Dorf, aus dem ich gebürtig stamme sind grob geschätzt 90% der Männder bis zu einem gewissen Grad homophob - trotzdem wurde der bekennende Homosexuelle "nur" etwas misstrausch beäugt, war Ziel diverser (häufig böser) Scherze und musste mit gewissen Antipathien leben.
    Reichskristallnächte wurden aber nicht veranstaltet.
    Sicherlich hinkt der Vergleich etwas - er geht aber in die (meiner Meinung nach) richtige Richtung.