Casey Calvert starb einem nun veröffentlichten Autopsiebericht zufolge durch Medikamentenmissbrauch. Der Hawthorne Heights-Gitarrist war am 25. November im Tourbus tot aufgefunden worden. Die Experten vermuten einen Unfall.

Calvert, der unter starken Depressionen und Angstzuständen litt, nahm eine …

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  • Vor 13 Jahren

    Vorallem versuchen sie sich dann nicht auf Teufel komm raus vom Drogenkonsum zu distanzieren. Sowieso nicht, wenn es schlichtweg eine Lüge darstellt...

    Zitat («
    Calvert, der unter starken Depressionen und Angstzuständen litt, nahm eine Vielzahl verschreibungspflichtiger Arzneimittel ein, darunter auch Opiate. »):

    Aber ganz wichtig ist es dem Drummer zu betonen, dass es sich um "Pharmaka" handelte und nicht etwa um "Drogen"...

    Eine Substanz wird nicht dadurch zur Droge, dass ich sie beim Dealer um die Ecke illegal erwerbe, sondern dadurch, dass ich sie als solche konsumiere. Ob die nun vom Pharmakonzern hergestellt und durch entsprechende Zahlungen am BtmG vorbeigeschleust wird, ändert am Charakter des Stoffes ansich wohl eher nichts...

  • Vor 13 Jahren

    Man lebt. Warum?

    Aber danke der Nachfrage...

  • Vor 13 Jahren

    Stellt euch nicht so an. Ist tragisch, ja, aber soo weit weg und bezuglos, dass man da - wenn man nicht gerade Fan ist - doch kaum trauern kann.

    Viel krasser find ich die Formulierung "das war wohl schlichtweg Pech". Würd mich interessieren was dazu die Familie sagt :)

  • Vor 13 Jahren

    Wenn die Medikamente tatsächlich verschrieben wurden, zeigt es mal wieder, wie beschissen das Gesundheitssystem ist. Ein guter Arzt fragt nach, welche Medikamente jemand bereits nimmt, bevor er etwas verschreibt.
    Aber wahrscheinlich gibt es auch in den USA mit jedem verschriebenen Medikament Bares und da wird es einige Ärzte geben, die es nicht so genau nehmen.
    "Pech" zu sagen, finde ich da sehr zynisch.

  • Vor 13 Jahren

    @juggler (« Wenn die Medikamente tatsächlich verschrieben wurden, zeigt es mal wieder, wie beschissen das Gesundheitssystem ist. Ein guter Arzt fragt nach, welche Medikamente jemand bereits nimmt, bevor er etwas verschreibt. »):

    Ein guter Patient liest sich die Packungsbeilage durch, ehe er solchen Krempel einwirft, könnte man genauso sagen. Von daher ist die Bezeichnung "Pech" - neben "Unfall" oder "Schicksal" - vielleicht zynisch, andererseits auch zutreffend.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 13 Jahren

    Wer weiß. Manche stehen auf so was...

  • Vor 13 Jahren

    Traurig, zu sehen, wie weit dieser "Drogen sind böse"-Wahn die Leute hier schon getrieben hat. Hier mal für alle zum Mitschreiben, besonders für Subversive1: selbst das Aspirin, das man sich so praktisch im Glas auflösen kann ist eine Droge. Auch der Herzkranke mit seinen Betablockern ist auf Droge. Ich bin froh, dass es heutzutage hochentwickelte Psychopharmaka gibt, mit denen Betroffene(und deren Angehörige-sic!ich bin so einer) ihren Alltag ohne größere Nebenwirkungen meistern können. Natürlich erfordert die Einnahme dieser Präparate einen hohen Grad an Aufmerksamkeit und Vorsicht, welche vermutlich Hr.Calvert vernachlässigte, aber ihn deswegen dann gleich in diese Freak-Ecke abschieben zu wollen, ist schlicht unanständig und arrogant.
    Gruß:
    T