Alles muss man selber machen: Vermutlich unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol fügte sich der Rapper eine schwere Schussverletzung zu.

Darmstadt (dani) - Haftbefehl liegt schwer verletzt im Klinikum in Darmstadt. Er soll sich am Donnerstagnachmittag bei einem Aufenthalt im Frankfurter Bahnhofsviertel unter Drogen- und Alkoholeinfluss in den eigenen Unterschenkel geschossen haben - irgendwas hat da wohl bös geballert.

Der Zustand des Rappers ist Informationen der Hessenschau zufolge ernst, aber nicht lebensbedrohlich. Die Polizei untersucht den Vorfall, macht aber natürlich keine weiteren Angaben zu laufenden Ermittlungen. Eine Sprecherin der Polizei in Darmstadt ließ aber durchblicken, der Patient verhalte sich "äußerst unkooperativ".

Ob und wie das Geschehen mit einer (ergebnislos verlaufenen) Durchsuchung zusammenhängt, bei der Haftbefehls Zuhause und eine Darmstädter Bar gefilzt worden sind, ist bisher unklar. Schwer nachvollziehbar erscheint auch, warum jemand, der sich in Frankfurt ins eigene Bein schießt, sich erst in Darmstadt in Behandlung begibt.

Kommenden Freitag sollte Haftbefehl eigentlich ein Auto-Konzert auf der Drive-In Kulturbühne auf dem Messeparkplatz in Karlsruhe spielen. Ob er bis dahin wieder auf beiden Beinen ist, muss sich zeigen. Derzeit wird er in Darmstadt jedenfalls stationär behandelt.

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Haftbefehl

Haftbefehl,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Haftbefehl,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Haftbefehl,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Haftbefehl,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Haftbefehl,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Haftbefehl,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Haftbefehl,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Haftbefehl,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen)

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