Vor dem Landgericht Hamburg hat die Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA heute im Streit mit Youtube einen Teilerfolg errungen. Das Google-Tochterunternehmen muss die von der GEMA beanstandeten Titel aus seinem Angebot nehmen.

Das Landgericht Hamburg hatte die Urheberrechtsverletzung bei zwölf Titeln …

Zurück zur News
  • Vor 9 Jahren

    Du bist vielleicht ein "Moron", sonst aber auch nix, Du Lauch!

  • Vor 9 Jahren

    Es ist ja voll in Ordnung dass es eine Verwertungsgesellschaft gibt die dafür sortg das der Künstler auch sein Geld bekommt. Aber die GEMA ist einfach durch und durch kulturverhindernd. youtube ist eine wichtige Promotionplattform, nicht umsonst stellen Plattenfirmen und Künstler dort ihre Songs rein und letztendlich werden auch nur noch für youtube Musikvideos gedreht, da es ein Musikfernsehen ja quasi nicht mehr gibt.
    Ich hab' soviele, gerade kleinere Bands über youtube entdeckt und dann eben auch Geld für die CD hingelegt. Wo ist da das Problem? Ist denen besser geholfen wenn man sie überhaupt nicht kennt?
    Die Quasi Zwangsmitglieder der GEMA sind auch ganz schön am murren. Z.b ist die Praxis der Tantiemenausschüttung derart intransparent das kaum einer sie nachvollziehen kann.

    Der Laden gehört einfach mal gewaltig reformiert.

  • Vor 9 Jahren

    wer mal die ideologische brille absetzt und bereit ist, jenseits ebenso absolutistischer wie unbelegter diskussionsführung ("das ist fakt"; "das ist ja wohl unbestritten" o.ä.) zu kommunizieren, hat die möglichkeit, ein differenzierteres bild zu erlangen.
    einerseits darf und muss man (vgl unseren aufruf vor ein paar tagen) die gema zu recht kritisieren dürfen. andererseits ist die "alles bullshit"-taktik (wie so oft in der weltgeschichte) hier echt keine hilfe. denn weder sind youtube in diesem verfahren 'die guten', noch geht es der gema darum, die verbreitung zu hindern (die sägen sich doch nicht den eigenen ast ab).
    derzeit findet man (zumindest ich) weder einen wortlaut des kompletten urteils noch einen zitierten leitsatz. insofern steht meine interpretation unter dem vorbehalt des nachträglichen faktenchecks. im grunde liegen beide parteien nicht so weit auseinander. zumindest nach offizeller linie scheint youtube willig, fällige gebühren a d gema/künstler zu entrichten. der streit geht m.E. lediglich um eine diesbzgl verantwortlichkeit, wer die soße organisatorisch und rechtsverbindlich zu gewährleisten hat. dass eine solche eher der veröffentlichenden seite aufgebürdet wird, entspricht den grundsätzen unserer re4chtsordnung. der agierende als träger der verantwortung. würde der nicht gerade armutsgefährdete youtubeladen mal ein paar überwachungsmaßnahmen ergreifen, könnte zB "rivers of babylon" locker wieder ungehemmt als stream erscheinen.
    ergebnis: der künstler bekäme seinen verdienten obolus, gema und youtube wären zufrieden. alles ok. natürlich versuchen medien in diesem aufgeladenen pulverfass eine (pressetypische, weil eben nichtjuristen) vereinfachung, die dann vom jeweiligen ideologischen lager tendenziös umgedeutet wird. das macht solche positionen u d gebotene aufklärung inhaltlich aber nicht besser. im ergebnis gibt es mithin keinen grund, das urteil als f d kunstverbreitungsfreiheit als negativum anzusehen. es muss nur pragmatisch umgesetzt werden. einfach gestrickte weltbilder werden - bei aller mir nicht fremden liebe zu allmachtsphantasien - hier aber wenig honig zum saugen übrig lassen

  • Vor 9 Jahren

    Ich verstehe kein Wort von dem was du sagst, aber recht hast du...

  • Vor 9 Jahren

    Ich verstehe kein Wort von dem was du sagst, aber recht hast du...

  • Vor 9 Jahren

    @stummerzeuge (« Fakt ist, dass die Gema abgeschafft werden muss. »):

    THIS!

  • Vor 9 Jahren

    Noch so Einer. Lautuser, Du hast doch zum Thema auch nix beizutragen, außer Deine Hartzer-Weisheiten à la "Atombombe auf den Vatikan". Finde es vermessen von Dir, Dich hier hinzustellen und zu behaupten, du hättest Plan von der Materie, weil den hast Du - natürlich - nicht. Das ist ja schon an deiner Forderung zur Abschaffung der GEMA glasklar zu erkennen, Du Sumpfschädel.
    Was Cyclonos sagt stimmt einfach: Der Laden ist einfach nicht transparent genug. Da gehört ein klares, öffentlich einsehbares Regelwerk her, das die Verteilung der Tantiemen regelt. Diese youtube-Problematik wird sich früher oder später sowieso lösen, weil damit ja auf Dauer niemand Asche macht und im Prinzip auch wirklich niemandem geholfen ist. Da wird jetzt halt noch ne Weile um die Summen geschachert.

  • Vor 9 Jahren

    @Cyclonos:
    Wenn jemand in massiven Stil Steuerhinterziehung betreibt - muß dann wegen dem auch das Steuerrecht reformiert werden?
    Klartext: youtube war nicht die erste und ist nicht die einzige Videoplattform im www. Ich wüßte auch nicht, wo das Alleinstellungsmerkmal sein sollte, das verlangt, daß sich alles nach Google richten soll, denn ich habe auch auf anderen Wegen neue Künstler gefunden, und die haben GEMA gezahlt. Es scheint also auch fair zu gehen, youtube ist offenkundig gewillt, das Urteil zu akzeptieren, also können die Tische für die nächste Verhandlungsrunde freigeräumt werden, das ist doch was.
    Es bringt überhaupt nichts, die GEMA dafür zu verteufeln (oder mal wieder zu hacken, wenn ich die lange Wartezeit gerade richtig interpretiere), denn die hat einen Auftrag von ihren Mitgliedern, den sie erfüllt, da sie anderenfalls Ärger kriegt. Wenn, dann muß der Gesetzgeber ran, aber offen gestanden glaube ich eher, daß bei einer Reformation des Urheberrechts die Stricke enger gezogen und nicht gelöst werden würden; ein Zeichen dafür sehe ich in der Verlängerung der Leistungsschutzrechte von 50 auf 70 Jahre, die gerade von Europa aus über die Mitgliedsstaaten schwappt. Daß das nicht populär ist, ist klar, aber die Künstler aufs Abstellgleis zu schieben, dürfte kaum im Sinne des Erfinders sein.
    Der Auszahlungsschlüssel der GEMA kann meinetwegen gerne diskutiert werden, aber offen gestanden halte ich diesen Punkt eher für eine GEMA-interne Angelegenheit, die sich auf die äußeren Rahmenbedingungen nicht auswirken sollte und dürfte.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 9 Jahren

    @Skywise (« @Cyclonos:
    Wenn jemand in massiven Stil Steuerhinterziehung betreibt - muß dann wegen dem auch das Steuerrecht reformiert werden?
    Klartext: youtube war nicht die erste und ist nicht die einzige Videoplattform im www. Ich wüßte auch nicht, wo das Alleinstellungsmerkmal sein sollte, das verlangt, daß sich alles nach Google richten soll, denn ich habe auch auf anderen Wegen neue Künstler gefunden, und die haben GEMA gezahlt. Es scheint also auch fair zu gehen, youtube ist offenkundig gewillt, das Urteil zu akzeptieren, also können die Tische für die nächste Verhandlungsrunde freigeräumt werden, das ist doch was.
    Es bringt überhaupt nichts, die GEMA dafür zu verteufeln (oder mal wieder zu hacken, wenn ich die lange Wartezeit gerade richtig interpretiere), denn die hat einen Auftrag von ihren Mitgliedern, den sie erfüllt, da sie anderenfalls Ärger kriegt. Wenn, dann muß der Gesetzgeber ran, aber offen gestanden glaube ich eher, daß bei einer Reformation des Urheberrechts die Stricke enger gezogen und nicht gelöst werden würden; ein Zeichen dafür sehe ich in der Verlängerung der Leistungsschutzrechte von 50 auf 70 Jahre, die gerade von Europa aus über die Mitgliedsstaaten schwappt. Daß das nicht populär ist, ist klar, aber die Künstler aufs Abstellgleis zu schieben, dürfte kaum im Sinne des Erfinders sein.
    Der Auszahlungsschlüssel der GEMA kann meinetwegen gerne diskutiert werden, aber offen gestanden halte ich diesen Punkt eher für eine GEMA-interne Angelegenheit, die sich auf die äußeren Rahmenbedingungen nicht auswirken sollte und dürfte.
    Gruß
    Skywise »):

    Wie du persöhnlich, Künstler findest und ob es auch andere Videoplattformen gibt, interessiert mich nicht im Geringsten da ich mich an der Realität orientiere die eben aussagt das youtube die mit Abstand grösste Plattform in der Richtung ist.
    Ansonsten finde ich deine "die GEMA als Robin Hood für die armen Künstler"Argumentation ziemlich dünn wenn man bedenkt dass sowohl Plattenfirmen wie Sony als auch eine Menge Künstler eben Frust auf die GEMA haben, da für sie die Nutzung des primären Promotionmedium flachfällt und das einen Wettbewerbsnachteil bedeutet.
    Schwachsinnig wird es dann komplett wenn eine kleine Band beim hochladen ihrer eigenen songs bei yt, GEMA Beiträge bezahlen muss die dann später an sie ausgeschüttet werden.
    Wer sich halt das "vorstrecken" dieser Gebühren nicht leisten kann muss darauf verzichten und unsichtbar bleiben. Die "Grossen" wird es freuen, weniger Konkurrenz durch Newecomer.

    Und jetzt sind wir bereits bei einem Punkt wo z.b Bands illegal ihr eigenes Zeug bei yt hochladen und sich dort als ihre eigenen Fans tarnen um das ganze inoffiziell aussehen zu lassen um dann bei Löschund einen neuen Acc zu erstellen.
    Junge, die Strukturen die du verteidigst werden einfach nicht plötzlich wieder funktionieren. Der Flaschengeist "Internet" kriegst du nicht mehr zurück ins Behältniss und die GEMA kriegt nicht mehr das gelobte 20. Jahrhundert zurück.

  • Vor 9 Jahren

    @Cyclonos («
    Schwachsinnig wird es dann komplett wenn eine kleine Band beim hochladen ihrer eigenen songs bei yt, GEMA Beiträge bezahlen muss die dann später an sie ausgeschüttet werden.
    Wer sich halt das "vorstrecken" dieser Gebühren nicht leisten kann muss darauf verzichten und unsichtbar bleiben. Die "Grossen" wird es freuen, weniger Konkurrenz durch Newecomer. »):

    gutes detail. absolut kritikwürdig. danke, cyclo

  • Vor 9 Jahren

    @Cyclonos:
    Labelriesen wie Sony oder Universal sollten mal besser ganz still sein, denn es ist noch gar nicht so lange her, daß auch sie einen Krieg gegen youtube führten. Darüber hinaus halte ich es für eine Unverschämtheit, wie sie des nackten Geschäfts wegen den Kreativen in den Rücken fallen. Falls das noch nicht bei Dir angekommen ist: die GEMA ist für die Urheber zuständig, nicht für die Plattenfirmen. Ob die Aktionen der GEMA für die Plattenfirmen einen Wettbewerbsnachteil bedeuten, sei mal dahingestellt; das Fehlen eines Vertrags zwischen der GEMA und youtube ist garantiert einer für die Komponisten und Texter.
    Ich wüßte nicht, daß eine kleine oder eine große Band beim Hochladen ihres Materials auf youtube GEMA-Gebühren zahlen muß.
    Ich verteidige nicht die Strukturen von vor zwanzig Jahren, ich sehe nur beim besten Willen nicht ein, daß die Arbeit der Kreativen beim Aufbruch ins neue Jahrtausend wie Dreck behandelt wird. Die Leute, die im Hintergrund die Noten oder Verse schmieden oder bei der Entstehung eines Titels im Studio neber Hauptfigur ebenfalls anwesend waren, stehen ohnehin außerhalb des Scheinwerferlichts, da braucht man nicht noch auf ihrer Würde rumzutrampeln.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 9 Jahren

    Schluss mit der Generation Gratis: Die User zur Kasse bitten, was denn sonst?! Youtube soll EUR 5,- Mitgliedschaft pro Monat kosten und man kann so viele Videos schauen und uploaden wie man will. Das Geld bekommt dann die GEMA welche es anteilsmäßig nach Klickzahl an ihre angeschlossenen Künstler verteilen. Youtube verdient weiterhin durch die Werbung. Problem gelöst. Nix zu danken. Das nächste Mal hätte ich gern ein schwieriges.

  • Vor 9 Jahren

    @Tapsimilian:
    Momentchen - youtube soll an den Videos verdienen und der User soll die Kosten dafür tragen? Finde den Fehler in diesem Bild.
    Wenn irgendein Radio- oder TV-Privatsender mit dieser Idee auf mich zukommen würde, wäre meine erste Frage, ob er sie noch alle hat. Wenn mir irgendwelche Exklusiv-Rechte oder so was über eine Clubmitgliedschaft zustehen würden, können wir ja nochmal drüber reden, aber doch nicht bei dem Krempel, den sich Gott und die Welt auf anderen Plattformen kostenlos ansehen oder die man sich aus diversen fahlen Orten aus dem Internet zusammenschnullern kann.
    Auch das mit der Klickzahl dürfte wohl eher im Bereich der Utopie anzusiedeln sein; dazu braucht man die Unterstützung von youtube oder deren Nutzer oder eine zuverlässige Software, die die dargebrachten Stücke auch tatsächlich erkennt - der GEMA kommt es nicht darauf an, ob es sich um Studio- oder Live-Versionen handelt, um Originale oder Coverversionen, ob professionell oder amateurhaft aufgenommen, sondern um die Stücke selbst. Wenn ich mal ganz neutral an die Sache rangehe: so was wie diese Software gibt's aktuell nicht, allein schon deshalb nicht, weil es nicht nur auf die Musik ankommt, sondern auch auf die Texte. Stichwort: Blues. Das Blues-Schema findest Du in Zigtausenden von Stücken, hier unterscheiden sich rein urhebertechnisch höchstens die Texte, und selbst da findet man viele Standard-Passagen.
    Ist das Problem schwierig genug?
    Gruß
    Skywise

  • Vor 9 Jahren

    mein "Lösungsvorschlag" war auch etwas zynischer Natur. Aber ich habe mir schon oft gedacht, warum man Youtube nicht wie einen Fernseh- oder privaten Radiosender behandelt. Die ganzen Privaten (RTL / Pro 7 / Sat 1. etc...) zahlen eine jährliche Pauschale an die GEMA und können verwenden was sie wollen, müssen allerdings wie ein Radiosender eine Playlist führen was wann wo eingesetzt wurde. Angenommen Youtube zahlt eine pauschale von 1.000.000 Euro (nur als Beispiel) and die GEMA und kann somit alles "senden" was sie wollen. Über die Klicks wird die Pauschale anteilig an die jeweiligen Künstler verteilt. Ich weiß ich weiß. Das ist einfach dahergesagt, viele Videos gibt es doppelt, die Mucke wird auch benutzt wenn der Papa die Tochter gefilmt hat wie sie vom Pony fällt und noch zwanzig andere Probleme gibt es da zu bedenken. Aber den Ansatz könnten die Zuständigen mal weiterspinnen.

  • Vor 9 Jahren

    @Tapsimilian:
    Die Idee mit der Pauschale wäre youtube auch am liebsten, allerdings gibt es da ein paar Pferdefüße:
    Bei Sendern hast Du die absolute Sicherheit, daß die Menge der gesendeten Musik auf maximal 1.440 Minuten pro Tag begrenzt ist, weil - mehr geht aus astronomischen Gründen nicht. Das hilft bei der Berechnung einer Pauschale. Bei youtube laufen dagegen unzählige Streams parallel. Und - selbst wenn sich das Sortiment der Sender verändern sollte, bleibt es bei diesen 1.440 Minuten pro Tag, wodurch sich die Pauschale und im weiteren Verlauf der Wert der Musik nicht ändert. Bei youtube schätze ich das Wachstum der der Musik als deutlich höher ein als den natürlichen oder rechtlichen Schwund. Wenn Du heute eine Pauschale für youtube festlegst, ist es ziemlich wahrscheinlich, daß der Wert der Musik im Laufe der Monate sinkt. Wenn man sieht, wie viele Tage an Videomaterial auf youtube binnen einer einzigen Stunde hochgeladen werden, eine etwas erschröckende Perspektive.
    Die GEMA ist daher mit einer Mischkalkulation an youtube herangetreten aus Mindest- und Regelvergütung, basierend auf dem "Erfolg" des Einzelvideos (also mal salopp gesagt "Schwellenwert sei x Klicks, erreichste den nicht, zahlste 'ne Pauschale von y, kommste drüber, zahlst Du den Klickpreis z."). Daß nun wieder youtube nicht viel davon hält, ist nachvollziehbar. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Comscore hat im April 2011 mal so eben 3,8 Milliarden deutsche Klicks auf youtube-Videos gemessen. Wenn man mal die Mindestvergütung zugrunde legt, die im Netz im Zusammenhang mit dem Prozess vor sich hingeistert und voller Optimismus annimmt, daß 50 % der Klicks auf urheberrechtlich für die GEMA relevante Videos gingen (inkl. der versteckten wie etwa Deinem Ponysturz-Video mit "Fly Like An Eagle" drunter oder so), hätten wir da 'ne Summe von 11,4 Millionen für einen Monat. Tendenz: wachsend. Die Klickzahlen für Oktober 2011 lagen nochmal deutlich höher (Problem: entweder hammse die Quelle entfernt oder ich habe gerade Knoten in den Fingern). Aber diese Methode würde zumindest der GEMA mal die Chance geben, an der Lösung eines internen Problems zu arbeiten: an dem Verteilungsschlüssel. Wenn die Klicks sich nicht mehr hinter einer Pauschalabrechnung verstecken, ist das sicher ein Schritt in die richtige Richtung.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 9 Jahren

    Sobald die eine "pro klick" Regelung einführen, würde die GEMA vermutlich selber noch "mitklicken".

  • Vor 9 Jahren

    @stummerzeuge:
    Das Thema hatten wir glaub' ich schon mal: was haben die Künstler konkret von youtube? Sie haben weder eine Garantie dafür, daß ihnen jemand ihren Krempel abkauft, noch haben sie als kleine Bands davon Entwicklungschancen in Form von zusätzlichen Auftritten (weil Klickzahlen nichts über die Bewertungen aussagen und sich nicht auf einzelne Regionen oder sogar Städte runterbrechen lassen, insofern auch für Veranstalter irrelevant sind, die ihren Laden voll haben möchten, vorzugsweise voll bezahlender Konsumenten), bzw. als Komponist oder Texter in Form von Aufträgen. Sie schreiben mindestens ein Werk in den Wind, das sie auf youtube einstellen, und damit der Meute zum Fraß vorwerfen (wahlweise: sie werden geschrieben) - für was? Wer verzichtet auf die Rechte an mindestens einem Werk bzw. auf das gesetzlich vorgeschriebene angemessene Entgelt bei öffentlicher Wiedergabe für eine Lotterie?
    Gruß
    Skywise

  • Vor 9 Jahren

    @stummerzeuge:
    Ach, schon gut, auf die Diskussion rund um den Elfenbeinturm und die Härte des Künstlerbrots laß' ich mich jetzt nicht ein. Lohnt nicht.
    Ich stelle jedenfalls fest, daß Du ziemlich wenig (semi)professionelle Künstler im Bekanntenkreis und auch nie auf einer Bühne gestanden hast.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 9 Jahren

    @stummerzeuge:
    Du glaubst ja gar nicht, wie schnell sich so eine Einstellung ändern kann, wenn ein "Dritter" ins Spiel kommt, der z. B. ihre Lieder ebenfalls live spielen oder öffentlich aufführen möchte (z. B. über Radio oder auf Festivitäten). Ich kenne jedenfalls keinen einzigen Musiker, der eine zusätzliche Einnahmequelle verschmähen würde, die mehr mit dem Ernten als mit dem Sähen zu tun hat.
    Gruß
    Skywise