Aus Sicht der GEMA sind die Bösewichte in ganz Deutschland aktiv, als Erzieher in deutschen Kindergärten. Tatbestand: Der Verstoß gegen Lizenzrechte durch das Verteilen von Notenblättern an Drei- bis Sechsjährige.

Geht es den Betreuern darum, dass die Kinder mit ihren Eltern zuhause die Lieder …

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  • Vor 9 Jahren

    Und nochmal. Die Interpreten verdienen ihr Geld in dem ich die Alben kaufe und Konzerte besuche. Was braucht man da noch die Gema?

  • Vor 9 Jahren

    Und nochmal. Die Interpreten verdienen ihr Geld in dem ich die Alben kaufe und Konzerte besuche. Was braucht man da noch die Gema?

  • Vor 9 Jahren

    @Skywise
    So wie ich das verstanden haben, haben die die 54? eingeführt, weil sie nicht kontrollieren können, wer wie viel von was kopiert. Deshalb haben sie einfach gesagt jeder muss diesen Betrag zahlen.
    Möglicherweise war meine Formulierung nicht ganz richtig, aber ich habe nie gesagt, dass Kopieren von Kinderliedern legal war. Nur es ist ein wenig dumm von den Eltern der Kinder bzw. der ErzieherInnen zu erwarten, dass sie ein ganzes Liederbuch mit 20 Liedern kaufen, nur um ein Lied daraus zu singen.
    Und dann alle Kindergärten in einen Topf zu schmeissen und zu sagen. "Hey, weil der eine Kindergarten so viel kopiert, müsst ihr jetzt 54? zahlen, obwohl ihr noch nie so viel kopiert habt!" , finde ich ein wenig kurzsichtig.
    Deshalb wäre mein Lösungsvorschlag: Einfach mal lassen, denn ich glaube nicht, dass irgendein Künstler deshalb zugrunde gegangen ist, weil irgendwer die Liedkopien nicht bezahlt hat.
    Ich will ja nicht, dass man sich alles illegal kopiert, aber wenn man hin und wieder mal ein Lied braucht . . . wieso sollte ich es dann kaufen (Deshalb kann ich dir, Sancho, nicht ganz zustimmen, obwohl ich tendenziell deiner Meinung bin)

  • Vor 9 Jahren

    Ladet bei Youtube mal einen amerikanischen Song oder so hoch. Dann steht da:

    Dein Video ist folglich an folgenden Standorten gesperrt:
    Germany

    Und das ist dann auch das einzige Land, jeder Franzos und Japaner kann sich das ansehen nur meine Landsleute nicht ^^

  • Vor 9 Jahren

    Apropos Franzosen.
    Frankreich hat da mal mit deezer.com ein gutes Modell, da kann man Musik kostenlos hören und die Plattenfirmen bekommen trotzdem ihr Geld, da alles Werbefinanziert. Klappt halt nur leider nicht wenn man deezer.com aus Deutschland aufruft

  • Vor 9 Jahren

    @Sancho:
    Wenn die Interpreten ihr Geld über Alben und Konzerte verdienen - womit verdienen dann die Leute ihr Geld, die die Lieder schreiben und eben nicht auf der Bühne oder im Tonstudio stehen? Wenn ein Ukulele-Spieler oder eine Techno-Braut "Somewhere Over The Rainbow" erfolgreich verunstalten - soll derjenige, der das Lied ursprünglich mal schrieb - respektive seine Erben - völlig leer ausgehen?

    @Habbinal:
    Augenblick - die VG Musikedition bietet zunächst mal nur diese Pauschalverträge an. Niemand ist gezwungen, diese zu unterschreiben. Alle Werke, die nicht (mehr) unter das Urheberrecht fallen, sind ohnehin gemeinfrei, können grundsätzlich also kopiert und verbreitet werden, wie man lustig ist (es gibt Ausnahmen bei Bearbeitungen, aber das führt jetzt zu weit). Wenn also beim Martinszug das traditionelle "Rabimmel rabammel" angesagt ist oder die Kita-Leitung mit Kindern und Eltern gemeinsam "Dornröschen war ein schönes Kind" einstudiert, hat das niemanden zu interessieren. Kopiert man also ausschließlich dieses Zeugs, wäre man mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn man den Vertrag unterschreiben würde.
    Problematisch wird die Geschichte erst, wenn auch Sachen mit dabei sind, die eben noch urheberrechtlich geschützt sind, sprich: bei denen der Urheber nicht seit mindestens 70 Jahren in den Ewigen Jagdgründen weilt oder das Opus nicht bereits jetzt als gemeinfrei deklariert ist. Wenn's denn also aus welchem Grund auch immer der Rolf Zuckowski sein MUSS oder der Detlev Jöcker oder der Klaus W. Hoffmann, der Reinhard Lakomy oder der Fredrik Vahle, die vermutlich nicht Laternenlieder oder Weihnachtslieder geschrieben haben, weil sie sich ihr Lebtag nix Geileres vorstellen können als im Sternenschimmer singend mit der Laterne um den Block zu ziehen oder freudentränenfeuchten Auges unterm Weihnachtsbaum ein Loblied auf das Fest der Liebe anzustimmen, sondern um damit Brötchen nebst Belag zu finanzieren, dann sollte man abwägen, was man macht. Vielleicht braucht man die Noten und Texte gar nicht in kopierter Form, vielleicht muß man ihn nur ein-, zwei-, dreimal selbst zusammenzimmern oder aus einem einzelnen Liederbuch abschreiben, vielleicht kann man für ein Jahr einen Pauschalvertrag abschließen, mit den Kopien während dieses Zeitraums eine Art "hausinternes Liederbuch" basteln, das nur ausgeliehen und später wieder eingesammelt wird? Man braucht den Vertrag vielleicht gar nicht oder zumindest nicht alle Jahre aufs Neue abzuschließen, wenn man ein bißchen Kreativität an den Tag legt. Man braucht ihn nur dann, wenn man (vielleicht auch nur über einen bestimmten Zeitraum) Rechtssicherheit haben will, damit nicht ein Urheber oder sein Vertreter (Verlag) kommen und der Einrichtung den Erzieherinnenstuhl unterm Erzieherinnenhintern wegklagen kann.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 9 Jahren

    @Skywise
    Genau so ist es. Was leider viele nicht sehen wollen ist, dass nunmal auch geistiges Eigentum eben Eigentum ist. Wie ich schon erwähnte, wird in meinen Augen diese Diskussion - wie jede Diskussion in welche die Gema involviert ist - wieder tendenziös zu lasten der Gema geführt, was nicht zuletzt daran liegt, dass viele der Kommentatoren hier durch ihre Postings klar bewiesen haben, dass sie eben nicht wissen, worum es bei der Gema geht und wie sie funktioniert.
    Da werden Interpreten und Urheber in einen Topf geworfen (siehe Sancho) oder die Pressesprecherin als "Kräuterhexe" bezeichnet, weil sie es doch tatsächlich wagt, den vorgefassten Meinungen mit Fakten den Boden unter den Füßen wegzuziehen.

    @Ecki1970
    So, wenn ein Gema-Mitarbeiter eine nicht-gemeldete Veranstaltung besucht, dann ist das Denunziantentum. Wie nennst du denn Bitteschön das, was der Veranstalter macht, wenn er die Veranstaltung nicht anmeldet und mit dem geistigen Eigentum anderer den Reibach macht?

    "Und dass man dann einfach überhöhte Besucherzahlen annimmt, in der Hoffnung der Ertappte wird einfach zahlen ist auch nicht die feine Art."

    Das stimmt so nicht. Nicht die Besucherzahlen sind relevant, sondern die Größe des Veranstaltungsraumes und der erhobene Eintrittspreis. Und dass man mehr zahlen muss, wenn man einen Mehraufwand verursacht ist auch normal. Wenn du deine Rechnungen nicht bezahlst, werden ja auch Zinsen und Mahngebühren fällig.

    Komisch, 0,60 ? am Tag für die Bild haben die Leute immer übrig, aber wenn dann z.B. für 5 Kopien/Monat geschützter Noten im Kindergarten ca. 0,55 ? pro Monat dafür fällig werden würden, wird Zeter und Mordio geschrieen. Sowas nenne ich Doppelmoral vom Feinsten.

    "Es ist ja für die Kinder"
    Ja und? Arbeiten die Erzieherinnen etwa umsonst, weil es für die Kinder ist? Berechnen die Stadtwerke dem Kindergarten keine Strom/Wasserkosten, weil es für die Kinder ist? Warum sollte da die Gema auf den Fairen Anteil für die Musikurheber verzichten?

    "Förderung des Nachwuchses"
    Es ist doch nicht Aufgabe der Gema, auf die Einnahmen für die Autoren zu verzichten, nur weil Städte und Kommunen das Geld lieber in überflüssige Prestige-Projekte, als in die lokalen Kindergärten und Musikschulen stecken. Die Gema kommt diesen Einrichtungen schon mit günstigen Lizenzmodellen entgegen. Mehr kann man von ihr nicht erwarten. Musikschulen sind ein gutes Stichwort: die Kosten in der Regel Geld. Wer von seinen Schülern Geld nimmt für den Unterricht, der hat auch das Geld für das Unterrichtsmaterial.Punkt.

  • Vor 9 Jahren

    @Hawkeye1976 (« @Skywise
    Genau so ist es. Was leider viele nicht sehen wollen ist, dass nunmal auch geistiges Eigentum eben Eigentum ist. Wie ich schon erwähnte, wird in meinen Augen diese Diskussion - wie jede Diskussion in welche die Gema involviert ist - wieder tendenziös zu lasten der Gema geführt, was nicht zuletzt daran liegt, dass viele der Kommentatoren hier durch ihre Postings klar bewiesen haben, dass sie eben nicht wissen, worum es bei der Gema geht und wie sie funktioniert.
    Da werden Interpreten und Urheber in einen Topf geworfen (siehe Sancho) oder die Pressesprecherin als "Kräuterhexe" bezeichnet, weil sie es doch tatsächlich wagt, den vorgefassten Meinungen mit Fakten den Boden unter den Füßen wegzuziehen.

    @Ecki1970
    So, wenn ein Gema-Mitarbeiter eine nicht-gemeldete Veranstaltung besucht, dann ist das Denunziantentum. Wie nennst du denn Bitteschön das, was der Veranstalter macht, wenn er die Veranstaltung nicht anmeldet und mit dem geistigen Eigentum anderer den Reibach macht?

    "Und dass man dann einfach überhöhte Besucherzahlen annimmt, in der Hoffnung der Ertappte wird einfach zahlen ist auch nicht die feine Art."

    Das stimmt so nicht. Nicht die Besucherzahlen sind relevant, sondern die Größe des Veranstaltungsraumes und der erhobene Eintrittspreis. Und dass man mehr zahlen muss, wenn man einen Mehraufwand verursacht ist auch normal. Wenn du deine Rechnungen nicht bezahlst, werden ja auch Zinsen und Mahngebühren fällig.

    Komisch, 0,60 ? am Tag für die Bild haben die Leute immer übrig, aber wenn dann z.B. für 5 Kopien/Monat geschützter Noten im Kindergarten ca. 0,55 ? pro Monat dafür fällig werden würden, wird Zeter und Mordio geschrieen. Sowas nenne ich Doppelmoral vom Feinsten.

    "Es ist ja für die Kinder"
    Ja und? Arbeiten die Erzieherinnen etwa umsonst, weil es für die Kinder ist? Berechnen die Stadtwerke dem Kindergarten keine Strom/Wasserkosten, weil es für die Kinder ist? Warum sollte da die Gema auf den Fairen Anteil für die Musikurheber verzichten?

    "Förderung des Nachwuchses"
    Es ist doch nicht Aufgabe der Gema, auf die Einnahmen für die Autoren zu verzichten, nur weil Städte und Kommunen das Geld lieber in überflüssige Prestige-Projekte, als in die lokalen Kindergärten und Musikschulen stecken. Die Gema kommt diesen Einrichtungen schon mit günstigen Lizenzmodellen entgegen. Mehr kann man von ihr nicht erwarten. Musikschulen sind ein gutes Stichwort: die Kosten in der Regel Geld. Wer von seinen Schülern Geld nimmt für den Unterricht, der hat auch das Geld für das Unterrichtsmaterial.Punkt. »):

    Hey wenn mir einer damit kommt, dass die Gema verhindert, dass die INTERPRETEN kein Geld für ihre Arbeit bekommen, dann poste ich doch auch wie ich den INTERPRETEN für ihre Arbeit entlohne. Das hat doch nichts damit zu tun, dass ich weiß für was die Gema da ist du Schmock.

  • Vor 9 Jahren

    @Sancho
    Willst du es nicht kapieren? Die GEMA hat mit den Interpreten nichts am Hut, es sei denn, diese wären auch gleichzeitig Komponist, Textdichter oder Verleger. Was haben denn die Urheber davon, wenn du die Interpreten "entlohnst"? Gar nichts!
    Und bevor du beleidigend wirst, solltest du dir mal ein paar Fakten anlesen.

  • Vor 9 Jahren

    laut Statistischem Bundesamt gab es zum Jahresende 2002 in Deutschland insgesamt rund 47 300 Tageseinrichtungen für Kinder. 47.300 x 54 Euro = 2.554.200 Euro pro Jahr. Davon könnte man locker noch ein, zwei Pressesprecherinnen einstellen.

  • Vor 9 Jahren

    @Hawkeye1976 (« @Sancho
    Willst du es nicht kapieren? Die GEMA hat mit den Interpreten nichts am Hut, es sei denn, diese wären auch gleichzeitig Komponist, Textdichter oder Verleger. Was haben denn die Urheber davon, wenn du die Interpreten "entlohnst"? Gar nichts!
    Und bevor du beleidigend wirst, solltest du dir mal ein paar Fakten anlesen. »):

    Danke ich kenne den Unterschied zwischen Interpret und Urheber aber du scheinst nicht zu verstehen was ich dir mit meinem Post sagen wollte. Und das Schmock sollte jetzt nicht so beleidigend rüber kommen, sorry.

  • Vor 9 Jahren

    Horizon- Happy Birthday ist in Austr. verboten? ist das nicht das beste, was einem Künstler passieren kann, dass sein Lied so Art Volkslied wird? ...