Angesichts der geplanten Tarifreform, dem ungeklärten Konflikt mit YouTube und einem Prozess gegen Musikpiraten wegen einer umstrittenen Creative Commons-Lizenz vergeht derzeit kaum ein Tag, an dem nicht über den Musikrechteverwerter GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische …

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  • Vor 7 Jahren

    Man könnte praktisch jeden einzelnen Satz auseinandernehmen und er würde sich in Luft auflösen. Diese widerlich-verlogenen Vereinsmeier sind mir die Zeit und Aufregung dann aber doch nicht wert.

  • Vor 7 Jahren

    hehe auch mal schön die andere Richtung zu sehen. Dass die 100'000 E z.B. 10% der Eintrittseinnahmen entsprächen hat irgendwie vor Fr. Schilcher keiner gesagt...
    Also wenn man 10% des Eintrittsgeldes an die GEMA bezahlen soll, dann kann man doch nicht mehr von unfinanzierbar reden, oder?
    Wer dann 1200% mehr bezahlen muss wird wohl davor tatsächlich unglaublich gut weggekommen sein.
    Rest wird heute abend gelesen. :)

  • Vor 7 Jahren

    Kann das jemand erklären?

    "Zum Beispiel müssen Sie einen Zuschlag zahlen, wenn Sie über Laptop Musik abspielen"

    Wieso Zuschlag?

  • Vor 7 Jahren

    Liegt da ein Rechenfehler vor?
    Nun ist es ja nicht so, dass die große Masse nichts erwirtschaften würde. Wenn 5% der Mitglieder 65% der Einnahmen erwirtschaften und das nach Ihren Berechnungen stimmt, erwirtschaftet der Rest immerhin 45% ...

  • Vor 7 Jahren

    WARUM wird dieses Interview als kommentierbarer Artikel eingestellt und Musik-Interviews nicht?

  • Vor 7 Jahren

    Erstmal Smart Move von Laut.de das als News zu bringen und Kommentare zu ermöglichen (ist ja bei den eigentlichen Interviews nicht möglich). Schön das hier mal Einiges aufgeklärt wurde, prozentuale Abrechnungen machen schon Sinn, denke ich.
    Wenn ansonsten aufgeregt von tausenden Prozenten Mehraufwand und Untergang gesprochen wird sollte man schon stutzig werden.
    Nichtsdestotrotz sollte man sein gesundes Misstrauen gegen solche Organisationen nicht verlieren, wer so viele Daten überwacht muss notgedrungen pauschalisieren, irgendwer sollte dann aber schon aufpassen das es nicht zu einfach wird, so scheint es in diesem Fall.

  • Vor 7 Jahren

    Das mit den Prozentzahlen ist so eine Sache. Natürlich sind die Steigerungen von 1200% die schimmsten Einzelfälle. Die... ääääh.... Frau von der GEMA macht aber dann den entgegengesetzten Fehler. Für sie sind 10% doch keine hohen Beträge, weil sie von den lukrativsten Clubs und Kneipen ausgeht. Daher auch der snobistische und eiskalte Ton wenn es darum geht, ob kleinere Läden jetzt dichtmachen müssen.
    Ich wohne in einer mittelgroßen Stadt und die spärlichen Lokale und Tanzschuppen, die es noch gibt, können es sich nicht mehr leisten, GEMA-geschützte Musik zu spielen. Ich kenne viele der Inhaber persönlich und sie überlegen tatsächlich, den Laden zu schließen, falls die Gebühren so wie beschlossen umgesetzt werden. Die überwiegende Mehrheit der Kultureinrichtungen in diesem Land wirtschaftet gerade einmal am Existenzminimum, zumal die GEMA nicht die einzigen Ausgaben eines Wirts oder Inhabers sind.

    Fakt bleibt: Gibt es im Einzelfall 3500% Steigerung der Gebühren, so bedeutet das zwangsläufig den Tod vieler Kneipen o.Ä. Wenn die Schl... Frau der GEMA hier mit zugekok... erhobener Nase sagt, diese seien wegen mangelnden wirtschaftlichen Erfolges ohnehin nicht relevant, dann zeigt sie somit ganz klar, daß ihr Kultur am Arsch vorbei geht. Die paar Lokale, die noch übrig bleiben werden, werden ausschließlich das Programm ihrer heißgeliebten 5% spielen können oder man geht in Kneipen, in denen Bach und Haydn gespielt werden.
    So ziemlich alles an den Aussagen in diesem Interview ist durch und durch falsch. Das hier ist nur zusammengefasst, was ich von den Bestrebungen dieses Drecksvereins halte. Ja, das ist Polemik. Langsam werden die Bemühungen aller Kulturverwerter aber so kulturfeindlich, daß die Sprache gar nicht deutlich genug werden kann.

  • Vor 7 Jahren

    10% der Einnahmegebühren sind 10% der Einnahmegebühren. Bei 0 Euro Einnahmen macht das 0 Euro. Sonst ist mein Taschenrechner kaputt.
    Entweder man zieht 10% ein, oder man schätzt 10% der Einnahmen und macht dann einen Fixbetrag draus. Zweiteres geht natürlich nicht, aber das seh ich ehrlich gesagt nicht raus aus dem Teil, den ich bis jetzt gelesen hab...

  • Vor 7 Jahren

    Tja, das mit den Prozenten ist so eine Sache. Wenn jemand bisher bedeutend weniger bezahlt hat und gerade so noch über die Runden kommen konnte (wie es bei fast allen Kulturorten der Fall ist), so bedeutet selbst eine kleine Erhöhung der Gebühren schon einen schweren Einschnitt. Jetzt einmal ganz zu schweigen von den theoretischen Erhöhungen von 3500%.
    Auf die Symbolkraft dieser "geringfügigen" 10% würde ich also nicht so schnell hereinfallen. Wichtig ist nur, wie viel vorher im Vergleich zu nachher bezahlt werden musste und wie gerecht im Einzelfall ermessen wird. Wie im Interview schon gesagt entfallen jetzt ca. 85% der Einzelfälle. Kommt das Tarifsystem so durch, ist ein massenhaftes Aussterben in der Kulturlandschaft unabwendbar.

    Ein Lob übrigens an den Interviewer, der die richtigen Fragen gestellt und so die Interviewpartnerin zu offensichtlich fadenscheinigen Ausflüchten und entlarvenden Statements gedrängt hat!

  • Vor 7 Jahren

    @lara123:
    Bitte folgende Auskunft mit Vorsicht genießen - ich bin zu lange aus dem Feld draußen, um wirklich mitreden zu können: bei der Arbeit mit dem Laptop arbeitest Du im Regelfall mit kopierter Musik. Diese Kopien sind allerdings im Falle eines DJs eigentlich nicht erlaubt, da sie nicht für die private, sondern die öffentliche Nutzung angedacht ist. Durch diesen Aufschlag werden die Kopien gewissermaßen "legalisiert". Und bevor irgendwelche Nachfragen kommen: genau dasselbe gilt natürlich auch für Discs, die sich der DJ vor der Veranstaltung günstig zusammenbrennt - auch die werden mit einer Pauschale abgedeckt. Oder - wurden zumindest mal, zu meiner Zeit *lang lang ist's her*
    Gruß
    Skywise

  • Vor 7 Jahren

    @chob13 (« Liegt da ein Rechenfehler vor?
    Nun ist es ja nicht so, dass die große Masse nichts erwirtschaften würde. Wenn 5% der Mitglieder 65% der Einnahmen erwirtschaften und das nach Ihren Berechnungen stimmt, erwirtschaftet der Rest immerhin 45% ... »):

    65+45 = 110?!? Oben steht doch 35% ...

  • Vor 7 Jahren

    Bei der GEMA sind auch die Verlage als ordentliche GEMA Mitglieder organisiert. Sozusagen ein Gewerkschaft wo Boss und Arbeiter zusammen vertreten sind(Ungerechtigkeit gleich vorprogrammiert).Diese Verlage mit ihren Komponisten im Verlag, versuchen die meisten Einnahmen bei den Radiosendern hin zu focosieren die sie beherrschen(Diels haben)(Der große Topf geht an die die viel im Radio laufen).Das schaffen Sie weil sie die rechte haben als ordenliche GEMA Mitgl. zu entscheiden(Nur ordentliche GEMA Mitglieder haben das sagen bei der GEMA).Durch die großen Radiosender bleiben diese ordentlichen GEMA mitglieder immer Reich(Nur die Reichen haben das sagen bei der GEMA 5%)Die nicht im Radio laufen bleiben arm. Arme werden nie ordentliche GEMA Mitglieder.Die Reichen bleiben immer Reich.Sie nützen die Radiosender um ihre Lieder bekannt und damit sich reich zu machen.Deswegen kommt auch nur bestimmte Musik ins Radio(Verlag und Komponist der ordentlichen GEMA M.).Die Radiosender zahlen mit den Geldern der GEZ die GEMA kosten (Weit über 200 Millionen Euro im Jahr).Der Bürger zahlt nicht nur die GEMA zum gutem Schluß, sondern auch die GEZ die genutzt wird das Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden und damit auch die Vielfalt der Kultur klein bleibt(Da die mehrheit nicht ins Radio kommt). Das ist die GEMA, vom Staat so gewollt und vom DPMA überwacht. Wer soll das schaffen dies Macht von GEMA zu stoppen...noch ne Info: Unsere Kanzlerin Frau Merkel bekommt im Jahr unter 300 000 Euro, Dr. Harald Heker, Vorstandvorsitzender der GEMA erhält Jährlich ca 450 000 Euro und die will er auch weiterhin bekommen. Deswegen muß die GEMA mindestenz 850 Millionen Euro im Jahr einnehmen. Und irgentwo lässt sich immer Kohle ziehen..da muss mal ein Kindergarten,Weihnachtmarkt,kleine live Bands oder jetzt die Discos rann...Macht euch mal gedanke warum die öffentlichrechtlichen so gut wie nie schlecht über die GEMA berichtet...oh ich muß still sein sonst komme ich nie ins Radio und bleibe immer arm :-(

  • Vor 7 Jahren

    @Magic07:
    Und wieviel von diesem Posting ist gefährliches Halbwissen?
    - Was "die Reichen" tun, um ins Radio zu kommen, sei mal dahingestellt. Erfahrungsgemäß ist es aber eben nicht so, daß 24 Stunden am Tag im Radio Dieter Bohlen oder Christian Bruhn zu hören ist, es gibt immer neue Talente und es gibt auch immer wieder unterschiedliche Titel, die mal ins Programm rein- und wieder rausfallen. Grundsätzlich würde ich auch eher behaupten, daß beispielsweise Plattenlabels ein deutlich größeres Interesse daran haben dürften, ihre Titel im Radio unterzubringen als die Urheber derselben. Es ist sicherlich richtig, daß man hin und wieder ins Grübeln darüber kommt, warum viele öffentlich-rechtliche Sender, die eigentlich von wirtschaftlichen Interessen eher unabhängig sein sollten, sich trotzdem an den gemeinen Hörer anbiedern, indem sie mittels Programmkopie versuchen, mit Privatsendern zu konkurrieren, anstatt sich auf ihre Alleinstellungsmerkmale zu konzentrieren. Nur läßt sich daraus meines Erachtens kein Manipulationsvorwurf ableiten.
    - Der Verteilungsschlüssel der GEMA hat just anscheinend einige Veränderungen erfahren. Stichwort: InkA. Was hast Du davon zu berichten?
    - Die GEMA und die GEZ in einen Topf zu werfen, mag zwar populär sein, aber tatsächlich haben die beiden praktisch nichts miteinander zu tun.
    - Was haben die 450.000 Euro von Herrn Heker mit dem Gesamtumstz der GEMA oder mit der Diät von Frau Merkel zu tun?
    - Die Kindergärten laß mal besser außen vor, die waren bei der GEMA nie im Gespräch. Ein Info-Blatt ist weder eine (Ab)Mahnung oder eine sonstige Drohung, die GEMA ist nicht die VG Musikedition und selbst die GEMA verzichtet dankend auf irgendwelche Forderungen, wenn Kinder singen, es sei denn, es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung, aber das ist okay, zumal ich davon ausgehen muß, daß ein Kindergarten kein rechtsfreier Raum ist.
    - Livebands zahlen im Regelfall keine GEMA (eine der wenigen Ausnahmen: Internetauftritt mit Abspiel- oder Download-Funktion). Im Regelfall trägt der Veranstalter die Kosten für die GEMA.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 7 Jahren

    Hallo Ihr
    Ich schaue es mir so an.... verstehe nicht viel davon, so oft wie das wort Politisch erwehnt wird ist erschreckend. Die sache ist nur dann zu verstehen wenn nun die Musikkunst ab Januar ihren Preis steigert, eventuel daher will diese GEMA da mehr Geld haben. Oder hat es sich bei der Akustischen verbreitung da was verändert? Das Argument kamm da das viele Tarife waren und nun nur Zwei da sein sollen.... ein zimlich dreister aspeckt wenn man die vielfalt der Musik verbreitung betrachtet, sei es in einer Gaststette als hintergrund Musik oder eine Diskothek wo die Grundlage auf eine Tanzflächen-beschallung sich bezieht, oder hier im Internet wo es auf die Zuhörer anzahl ankommt. Die GEMA geht dann immer davon aus das Volles Kontingent erreicht wird???? kann das sein? also das zb. eine Disko immer voll ist oder von was rechnen die da ab? wenn das so ist dann ist es nur eine recht neue art/form von Diebstahl.
    Entschuldigt meine RechtSchreiBung.
    Gruß Chris T.

  • Vor 7 Jahren

    geht ja nicht nur um die discos. glücklicherweise stellen viele kleine venues auch schon die pädagogische frage, bevor sie gigs buchen: "seid ihr bei der gema?" - "ja, wieso?" - "schönen tag noch." damit nimmt man den ganzen indierock-ichspielmusikfürgeld-pappnasen mal elegant den wind aus den aufgeblasenen segeln. in einer generation, in der youtube-darsteller durchaus als akzeptabler berufswunsch durchgeht, ausserdem googlehits und reich/berühmt/sexy sein so nah beieinanderliegen, ist musik nunmal serious business...

  • Vor 7 Jahren

    geht ja nicht nur um die discos. glücklicherweise stellen viele kleine venues auch schon die pädagogische frage, bevor sie gigs buchen: "seid ihr bei der gema?" - "ja, wieso?" - "schönen tag noch." damit nimmt man den ganzen indierock-ichspielmusikfürgeld-pappnasen mal elegant den wind aus den aufgeblasenen segeln. in einer generation, in der youtube-darsteller durchaus als akzeptabler berufswunsch durchgeht, ausserdem googlehits und reich/berühmt/sexy sein so nah beieinanderliegen, ist musik nunmal serious business...

  • Vor 7 Jahren

    @Dragnet (« WARUM wird dieses Interview als kommentierbarer Artikel eingestellt und Musik-Interviews nicht? »):

    Dachte ich mir auch, stimme Dragnet und stummerzeuge zu.
    Manche Musik-Interviews gehen so auch verloren bzw. werden kaum beachtet.

  • Vor 7 Jahren

    Also die Gema will 10% vom Eintritt? Dann den Eintritt auf einen Euro senken und 15? Mindestverzehr verlangen und schon ist wieder alles gut :D

  • Vor 7 Jahren

    @Sancho (« Also die Gema will 10% vom Eintritt? Dann den Eintritt auf einen Euro senken und 15? Mindestverzehr verlangen und schon ist wieder alles gut :D »):

    Eben nicht, wenn Du als Veranstalter finanziell mit dem Besäufnis an der Bar nichts zu tun hast. Ein Model, dass nicht unüblich ist. Dann stehst Du bei dieser Rechnung ziemlich doof da.

  • Vor 7 Jahren

    @Sancho (« Also die Gema will 10% vom Eintritt? Dann den Eintritt auf einen Euro senken und 15? Mindestverzehr verlangen und schon ist wieder alles gut :D »):

    Hab ich mir auch schon gedacht, die sollten das mal machen wie meisten Banken bei sowas, weglächeln und die nächste Gesetzeslücke finden.