Die Klimaaktivisten von Fridays for Future Hannover haben den Auftritt von Sängerin Ronja Maltzahn auf der Klimademo in Hannover am Freitag abgesagt. Die Organisation hatte unter dem Motto #PeopleNotProfit zum Globalen Klimastreik auf dem Opernplatz aufgerufen. Offenbar sind damit aber nicht alle Menschen …

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  • Vor 3 Monaten

    Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

  • Vor 3 Monaten

    Dumm! Alles ist einfach SO dumm!
    Diese ganze Debatte um Dreads: dumm, uninformiet, kulturrevisionistisch
    Diese Sängerin: dumm, statt intern mit FFF zu diskutieren erstmal schön die Online-Aufmerksamkeit abgreifen und sich ne Selbstinszenierung gönnen, aber, hey, es geht ja um die Reichweite
    Die Twitter kommentare von diesen Pomo_Freaks: dumm
    Die Twitter Kommentare von diesen Nazi-Pissern aka die Bürgerliche Mitte: dumm, rassistisch, uninformiert!
    Alles ist dumm, alles ist zum kotzen.
    Es fuckt mich ab

    • Vor 3 Monaten

      Stabiler Post.

    • Vor 3 Monaten

      Der erste sinnvolle Kommentar zu diesem Thema.

    • Vor 3 Monaten

      "Alles ist dumm, alles ist zum kotzen.
      Es fuckt mich ab"

      Probier's mal mit Yoga.

    • Vor 3 Monaten

      Probiers mal mit halt dein räudiges mowl.

    • Vor 3 Monaten

      War'n seriöser Rat. Wer mit seinem Körper im Reinen ist, hat mehr Ressourcen für's Revoluzzertum.

    • Vor 3 Monaten

      Hab gehört, dass MA-O-AM für mehr MA-U-L zuträglich sein kann, da wohl ganz plötzlich kaum noch wer die Zähne auseinander kriegt wenn erst mal ne halbe Packung davon in der eigenen Kauleiste knatscht. Hilft natürlich in Fällen wo das 2-Finger-Suchsystem besagtes MA-U-L vollumfänglich stellvertritt bloß in weniger unmittelbar messbarer Ausprägung.

    • Vor 3 Monaten

      "Probiers mal mit halt dein räudiges mowl."

      +1 und löschen soll er sich noch

    • Vor 3 Monaten

      Gueldi stabil User des Monats April im Kanal.
      Anweisung von GANZ oben!
      Sollte jetzt schonmal vermerkt sein!

    • Vor 3 Monaten

      "+1 und löschen soll er sich noch"

      Oy vey. Erwachsene Personen, dass körperliche Aktivität sehr hilfreich ist, um Gefühle wie Frust und Angst, die durch die aktuelle Situation hervorgerufen werden, in den Griff zu bekommen. Klar wird mein aufrichtig gutgemeinter Rat von mir von euch Sesselfurzern mit Unverständnis aufgenommen. Tja, wer um jeden Preis rumheulen will, den möchte ich nicht hindern. ;-)

    • Vor 3 Monaten

      *wissen, Erwachsene wissen.

    • Vor 3 Monaten

      "mit Unverständnis aufgenommen"

      *Humor, dein inneres Kind hat evtl. noch eine vage Erinnerung daran.

    • Vor 3 Monaten

      Güldi hör dir mal Witchcraft von Wonderwall aus den späten 90s oder Anfang Nullis an, datt holt dich runner. Hock mal ne Runde uffs Rad, dann weißte was du tags gemacht hast. Kann dir auch Fuentes Nummer geben *zwinker*

    • Vor 3 Monaten

      "*Humor, dein inneres Kind hat evtl. noch eine vage Erinnerung daran."

      Genau wie sich dein inneres Kind noch an die Faustregel "Fasse dich kurz!" erinnern dürfte, und wir wissen ja, was daraus geworden ist.

    • Vor 3 Monaten

      Och, wenn ich nicht gerade (hypo)manisch unterwegs bin ist mein Punchline-&Counter-Game zumindest für hier inzwischen recht konkurrenzfähig, mbMn. :wusrtham: :smug:

    • Vor 3 Monaten

      Bist'n Guter. Sorry, wollte dich nicht beleidigen.

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Tut mir leid wenn der Eindruck bei dir entstanden ist Du hättest irgendwie derartige emotionale Resonanz in mir ausgelöst, ich dachte meine bisherige Beteiligung hätte meine grundlegend humoristisch geleitete Einstellung zur Gesamtdebatte bereits im Vorfeld hinreichend herausgeschält.

      Bin latürnich auch schon seit mehr als einer Dekade eurer Spezies am predigen, dass hinsichtlich eurer universalen Anbindung am ehesten Kommunikationskanäle nach draußen entstehen können, wenn ihr endlich kollektiv die Bedeutung eurer in dieser Ecke des Universums unabdingbaren Beziehung zu eurem planetaren zellbasierten Verstoffwechselungswirt als eine am ehesten in Symbiose auf Lebenszeit funktionierende betrachten gelernt habt und darüber hinaus noch eins, zwei weitere anscheinend eure Spezies kennzeichnende Problemchen auf Earth-chan wieder ganz ihrer Selbstverwaltung überlassen sind.

      Yoga kann dabei für Ersteres viel erreichen unter deinesgleichen und wenn jemensch (RIP, Krypta :-* ) zu spüren glaubt, dies sei gar nicht so, dann rate ich zumeist ggf. einen der vielen anderen der Spezies inzwischen bekannten Kommunikationskanäle zum Verstoffwechselungwirt auszuprobieren. Ausprobieren hilft. :hiss: :saint:

    • Vor 3 Monaten

      *seit mehr als 2.52 Mio. Lichtjahren, wie Andromedaner*innen wissen.

    • Vor 3 Monaten

      Stellen wir mal kurz klar, dass wir zu ein und derselben Spezies gehören, mmh? Danke.

    • Vor 3 Monaten

      Hast Du da gerade etwa versucht dein Verständnis von universaler Spezien- und Geschlechtszugehörigkeit auf mich zu projizieren?!

      Zu deiner "Frage": Nein. Tun wir definitiv NICHT. Es sei denn, in dir sind vergleichbar wesentliche die Spezies kennzeichnende Eigenschaften nachweislich ebenfalls nicht genetisch angelegt und biologisch ausgeprägt und viel wichtiger selbstverständlich, dass in deinem Ausweisdokument die Geschlechtszugehörigkeit als "diverse, extraterrestrisch" eingetragen ist - dann können wir meinetwegen mal näher erörtern, ob wir ungefähr aus demselben Winkel hergekommen sind - aber so lange Du ungeprüft Zugeständnisse und die Bestätigung deiner vorab geleisteten Projektionsleistung für den weiteren Diskurs forderst sind wir hier selbstredend fertig, hm? Danke. :)

    • Vor 3 Monaten

      Ich kann null nachvollziehen, wo Pseudis Andromedaner-Backstory herkommt, bin aber voll an Bord.

    • Vor 3 Monaten

      "Hast Du da gerade etwa versucht dein Verständnis von universaler Spezien- und Geschlechtszugehörigkeit auf mich zu projizieren?!"

      Du hast doch vorher meine Spezies assumed. Und wer hat hier von Geschlechtern gesprochen? Ich gewiss nicht.

      "Nein. Tun wir definitiv NICHT"

      Du bist also kein Mensch?

    • Vor 3 Monaten

      Nö. Was selbstverständlich nicht bedeutet, dass ich daher keinen Verstoffwechselungswirt in dieser Ecke des Universums benötigen würde sowie auch nicht an diverse universal gültige Gesetze oder der von der sich planetar als dominant kultivierend wahrnehmenden Spezies entwickelten Systeme zur Ordnung und Verwaltung hoher Exemplarzahlen gebunden bzw. zur lokalen Adaption derselben gezwungen wäre.

    • Vor 3 Monaten

      Na, das ist ja gut zu wissen. Denn ich unterhalte mich grundsätzlich nicht mit Wesen, die keinen Verstoffwechselungsavatar benötigen.

      Bis zur nächsten Gromkys-Probe dann!

    • Vor 3 Monaten

      Tatsächlich sind wir der inzwischen meinerseits auch nur noch freizeitdefizitär bedingt verzögerten Möglichkeit gerade so nah nie zuvor seit den Gründungsgesprächen dieses bis dato kommentarspalteninternen Running Gags, Sonntag ist nächste Netzkonfi mit dem Herrn Produzenten und persönlich muss ich nur wegen einem letzten Song nochmal vor die Tür.

    • Vor 3 Monaten

      Da bin ich ja mal gespannt.

  • Vor 3 Monaten

    Ich dachte eigentlich immer, dass Dreadlocks unter Klimaaktivisten sowas wie ein Merkmal für besondere dedication to the cause seien...natürlich reichlich behämmerte Aktion und Wasser auf den Mühlen von Gesocks wie Mirko L. & co.

  • Vor 3 Monaten

    Die Revolution frisst ihre Kinder, schneller als bei anderen Revolutionen wohlgemerkt. Eine Frage fällt mir dazu ein, heißen eigentlich lockige Extensions Deadlocks?

  • Vor 3 Monaten

    "Kindaaaar an die Macht" :cryphone:

  • Vor 3 Monaten

    Was hat denn CAPSI verzapft?

  • Vor 3 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      @tonitasten:
      Das ist schon richtig, aber "Dreadlocks" - mal die Bezeichnung beiseite gelassen - waren ja niemals ausschließlich auf schwarzen Köpfen unterwegs bzw. waren nie ausschließlich mit dem Sklaventum verknüpft. Und selbst unter Schwarzen gibt es zu der Frisur keine eindeutige Meinung, siehe Malcolm X.
      Gruß
      Skywise

  • Vor 3 Monaten

    Wie peinlich für laut.de, dass sie nicht mal die Twitterkanäle, die sie dort oben verlinkt haben, gecheckt haben. Einer davon ist ein Querdenkeraccount, der Hetze gegen Lauterbach und Lügen über die Impfstoffe verbreitet. Ein anderer Account verlinkt auf die Hunter-Biden-Verschwörung.

    Ernsthaft? :D

    • Vor 3 Monaten

      Ist jetzt schon seit Stunden so. Checkt das bitte mal einer in der Redaktion? Schon eklig, solchen AfD-Nasen hier ne Plattform für ihre Belustigung über eine Bewegung zu geben, von der ich mal ausgehe, daß die meisten Redakteure sie doch prinzipiell ziemlich in Ordnung finden.

  • Vor 3 Monaten

    Ganz unberechtigt ist der Vorwurf nicht, da sich die Sklaven in der Kolonialzeit mit ihren Haaren vom Schönheitsideal der britischen Oberschicht bewusst abgrenzen wollten, nur ist der Fridays For Future-Ton unter aller Kanone. Andererseits haben Dreadlocks (der Begriff "Dread" hat übrigens hitsorisch einen rassistisch geprägten Unterton) vor allem in Skandinavien eine gewisse Tradition. Es gibt jedoch auch in der afrikanischen Community berechtigte Kritik über die kulturelle Aneignung von Braids oder Cornrows durch weiße prominente Personen. Die Haare gehören dort genauso zum Teil der kulturellen Identität. Zum Teil hatten sie auch die Funktion, etwa durch den Transport von Lebensmitteln wie Reiskörner, überleben zu können.

    Bitte führt endlich die Edit-Funktion ein.

    • Vor 3 Monaten

      @tonitasten:
      Jo, aber wenn man sich die Frisur mal anschaut, war die in der Vergangenheit weder ausschließlich auf schwarzen Köpfen unterwegs, noch war sie durchgängig mit Sklaventum verbunden. Und auch unter Schwarzen gibt es zu der Frisur ziemlich geteilte Meinungen. Sagt beispielsweise Malcolm X.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 3 Monaten

      Deswegen sehe ich es nicht ganz so eng.

    • Vor 3 Monaten

      "...da sich die Sklaven in der Kolonialzeit mit ihren Haaren vom Schönheitsideal der britischen Oberschicht bewusst abgrenzen wollten".

      In der Adaption wurde das dann irgendwann zu bewusster Abgrenzung zu bedingungsloser Leistungsorientierung und Ausbeutung unter kapitalistischen Wirtschaftsformen, die eine freie Persönlichkeitsentfaltung gezielt durch unterwandern mit impliziten und sogar explizit arbeitsrechtlich geschützten Vorgaben von Arbeitgebern unterbinden, sich in bestimmten Branchen einer gewünschten äußeren Erscheinung anzugleichen, die aus Betriebs- und Brachenperspektive dem öffentlichen Bild der Inhaber solcher beruflicher und/oder sozialer Positionen nicht zuwider läuft.

      Zumal traditionell in der überwältigend überwiegenden Anzahl von Personen in denjenigen Kreisen als bevorzugte Frisur aufgetragen, die noch am ehesten im gesellschaftlichen Spektrum ihrer Nationalstaaten antirassistische und antifaschistische Haltungen einfordern und/oder selbst vorgelebt vertreten (haben). Keinesfalls also gezielt orchestriert aus einer homogenen Gruppe mit der monothematischen Motivation, Sklaven und ihren Nachfahren damit kulturell und in historischer Betrachtung irgendetwas wegzunehmen und im zukünftigen kollektiven Gedächtnis der planetar dominierenden Spezies originär für sich selbst zu beanspruchen sondern wahrscheinlich auch viel aus Vorstellungen, somit Parallelen zwischen Sklaverei und moderner Form von Ausbeutung durch Arbeitgeber aufzuzuzeigen - ohne dabei bewusst das subjektiv empfundene Leid oder die historisch zahlreicheren respektive schwerwiegendere Verbrechen an Sklaven auf irgendeiner Ebene relativieren oder sich als mindestens genauso geschädigt wie diese inszenieren zu wollen,

      weswegen ich das nicht ganz so eng sehe für Menschen egal welcher Herkunft und Hautfarbe sowie ihrer persönlichen Einstellung zu Dreadlocks als Frisur für menschliches Kopfhaar.

      Ist einfach nur eine ursprünglich von afrikanischen Sklaven entwickelte Frisur, die historisch betrachtet zu jeder Zeit und durch alle, die sie trugen, eine ihnen innewohnende jeweilige Ant-Establishment-Haltung zum vorherrschenden politischen System (welches sie zu diesem Zeitpunkt gefühlt am unmittelbartsten betrifft) zum Ausdruck bringen woll(t)en.

      Alle Kaukasier mit Lockenwuchs, die sich ab morgen früh vor der Arbeit sowie nach dem Duschen nicht mehr konsequent das Kopfhaar auskämmen, haben spätestens Ende April selber Dreadlocks. ;)

    • Vor 3 Monaten

      Oder auch: Die Bedeutungen von Mode verändern sich mal langsam, mal sehr schnell, und vielleicht empfiehlt es sich deshalb, die Herdplatte im Zweifel nicht gleich auf 10 zu drehen.

      Danke für die umfangreichere Ausführung, souli.

    • Vor 3 Monaten

      Danke, hab aber bei "eine ursprünglich von afrikanischen Sklaven entwickelte Frisur" zu unscharf formuliert, da wohl davon auszugehen ist, dass diese nur durch die besagte Gruppe gezielt instrumentalisiert und mit der von Toni bereits genannten Bedeutungsebene organisiert aufgeladen wurde, den auftragenden Personen das Konzept jedoch aller Wahrscheinlichkeit dort schon aus diversen Stämmen in ihrer ursprünglichen Heimat als Kopfschmuck(element) geläufig war.

    • Vor 3 Monaten

      Dreads sind mitnichten eine "eine ursprünglich von afrikanischen Sklaven entwickelte Frisur". Die Rastas auf Jamaica waren stark von den indischen Arbeitern auf der Insel beeinflusst, die mit den Sadhus die Dreads als spirituellen Aspekt ebenso wie den Marihuanakonsum ins Game brachten.
      Bei den Sufis sind Dreads auch ziemlich verbreitet (auch wenn die da nicht so heißen), und wenn ich mich richtig erinnere, gabs die auch im 17. Jhrh. in Europa als Fashion-Item beim Adel.

    • Vor 3 Monaten

      Illustriert ganz gut, warum ich kulturelle Aneignung als Konzept im Bereich der nicht-kommerziellen Mode und persönlichen Ästhetik für ziemlich unsinnig halte. Man kann davon ausgehen, dass so ziemlich jeder Modetrend in der Menschheitsgeschichte mehrfach erfunden wurde bzw in der Zukunft immer wieder neu erfunden werden würde, lebten wir noch in einer kulturell eher getrennten globalen Gesellschaft. Und solche Effekte potenzieren sich in einer globalen, individualisierten Gesellschaft, in der dich jeder (neu) erfinden kann noch einmal kräftig. In so einem Umfeld Besitzansprüche einzelner Gruppen auf Formen des ästhetischen Ausdrucks versuchen geltend zu machen ist meiner Meinung nach einfach reichlich absurd.

      Was natürlich nicht heißt, dass man nicht trotzdem versuchen kann, dem Thems mit einem gewissen Maß an Sensibilität zu begegnen und sich seiner Einflüsse bewusst zu machen und diese zu respektieren. Nur irgendwelche Absolutheitsansprüche von wegen "X darf nicht" sind mMn vollkommen fehlgeleitet.

    • Vor 3 Monaten

      Hat auch nie den besten Beigeschmack für mich, wenn Hellhäutige zu wissen meinen, für Menschen mit dunklerem Teint sprechen zu können. Trotz Bekräftigung, den Postkolonialismus bekämpfen zu wollen, kommt mir das häufig noch strukturell rassistisch vor. Man weiß in bevormundender Weise bestens bescheid, hat aber in politischen Gruppen erstaunlich selten mal keine Milchbrötchenparade am Start. Sowas aber auch...

    • Vor 3 Monaten

      Wäre es denn auch eine Bevormundung, wenn ich jemanden dafür kritisiere, wenn er PoCs Neger nenne möchte und ich vorher keine relevante Menge an PoCs gefragt habe, ob sie das überhaupt stört?

    • Vor 3 Monaten

      Übrigens gibt es hier einen offenen Brief der BPoCs bei FFF:

      https://www.dropbox.com/s/n42ly8wbgyl0mhu/…

      Unter Punkt 4 wird zu dem Thema Stellung bezogen. Das sollte sich die Würstchenparty hier mal bitte durchlesen.

    • Vor 3 Monaten

      Pack vielleicht mal die Bazooka wieder ein, c452. Was hat diese Frisur mit dem N-Wort gemein?

      Hatte den Brief auch schon vorher gelesen. Der sagt zu dem Punkt nicht viel mehr als "bitte kritisch reflektieren", referiert z.T. auf dieselben, ehet dürftigen Quellen, und scheint von maximal einer Handvoll Personen verfaßt zu sein. Der Bitte kann man sinnvollerweise nachgehen! Aber sie ändert auch nichts an dem, was die "Würstchenparty" hier z.T. alles Sinnvolles zusammengetragen hat.

    • Vor 3 Monaten

      Läuft auf jeden Fall mit den durch herrschende Klassen installierten Selbstzersetzungmechanismen unter Linken international, herzlichen Glückwunsch!

    • Vor 3 Monaten

      "Was hat diese Frisur mit dem N-Wort gemein?"

      Stellst du dich gerade nur dumm oder blickst du c452his Punkt wirklich nicht?

    • Vor 3 Monaten

      Haaaach, seufz. Na gut. Hätte er darauf geantwortet, hätte er vielleicht festgestellt, daß die für meinen Punkt relevanten Gemeinsamkeiten ganz schnell aufhören. Es haben wohl kaum Sklavenhalter ihre Opfer speziell dazu gezwungen, Dreads zu tragen. Und es kann wohl nicht ernsthaft behauptet werden, für sämtliche schwarze Personen sei es klar, eine weiße Person trage nur deswegen Dreads, weil sie sie rassistisch erniedrigen wolle. Klar?

    • Vor 3 Monaten

      Könnte man sich darauf einigen, dass sich AUSSCHLIESSLICH Menschen dazu äußern, die EXPLIZIT was dazu zu sagen haben?
      Für mich ist es befremdlich, wenn "wir" darüber entscheiden, wer Dreadlocks tragen "darf" oder nicht, oder ob der Gruppe, die hier "betroffen" ist, die Meinungshoheit gebührt und alle Anderen einfach mal die vorlaute Klappe halten? Hm? Danke!

    • Vor 3 Monaten

      Letzten Endes geht es einfach nur um Sensibilität für dieses Thema.

    • Vor 3 Monaten

      @Para: Ich fühle das komplett, dass das irgendwie befremdlich rüber kommt. Ich fnde aber, wenn wir Rassimus als gesamtgesellschaftlichen Zustand begreifen, und nicht nur als Geisteshaltung einer radikalen Minderheit, dann müssen wir uns auch gesamtgesellschaftlich darüber austauschen. Ich sehe da keinen anderen Weg...

    • Vor 3 Monaten

      c452h Vor 12 Stunden

      Übrigens gibt es hier einen offenen Brief der BPoCs bei FFF:

      https://www.dropbox.com/s/n42ly8wbgyl0mhu/…

      Unter Punkt 4 wird zu dem Thema Stellung bezogen. Das sollte sich die Würstchenparty hier mal bitte durchlesen

      ich empfinde den akt der aneignung als schmerzhaft und traumatisierend wenn mir BiPoCs in lateinischem alphabet und deutscher sprache mitteilen, was ich als kaukasier zu tun oder zu lassen habe

    • Vor 3 Monaten

      @c452h: Danke fürs Teilen. Dazu ein paar Gedanken von mir:
      1. Grundsätzlich verdient es jede Person, die von Diskrimierung betroffen ist und den Mut aufbringt, das offen zu thematisieren, dass man ihr zuhört und ihr Respekt und Anerkennung dafür entgegenbringt. Respekt und Anerkennung dafür, dass sie uns als Mehrheitsgesellschaft die Möglichkeit gibt, diesen Scheißhaufen hier ein bißchen besser zu machen. Von daher: danke an die Verfasser*innen.
      2. Die Frage, die sich mir dabei stellt, ist: auf welcher Basis tauschen wir uns hier aus? Denn dass das Narrativ von Dreadlocks als genuiner Teil einer schwarzen Identität kulturhistorisch nicht haltbar ist, lässt ich nach meinem Wissensstand nicht wegdiskutieren. Sollte da jemand andere Quellen zu haben, bitte her damit. Was ist also die Basis? Das Gefühl der Verletzung durch wahrgenommene Kulturelle Aneignung? Reicht das? Denn
      3. wir sprechen hier nicht von einem Faschingskostüm, dass man halt nicht mehr anzieht, oder einem Wort, das man nicht mehr benutzt, sondern darum, wie ein Individuum seinen Körper gestaltet. Und da erreichen wir für mich in diesem Diskurs wirklich einen Grenzbereich.
      4. Wünsche ich mir oft, dass die Akteur*innen Intersektionalität auch mal dahingehend interpretieren würden, dass auch sie als Opfer von Diskriminierung Teil von diskriminierenden Struktren werden können. Denn wie man an Sätzen wie "Denn wenn sogar eine progressive Bewegung eine Normalisierungsfunktion einnimmt, indem sie an hegemoniale Normen angepasste Subjektivitäten und -praxen toleriert, statt skandalisiert, trägt sie durch ihr Agieren zur Aufrechterhaltung dieser Hierarchien bei." leicht erkennen kann, sitzt man auf einem verfickt hohen akademischen Ross. Und solange Klassismus bei dem ganzen nicht mitgedacht wird, wird die Auseinandersetzung zu dem Thema auch genau da bleiben.

  • Vor 3 Monaten

    Ich liebe meine linken Kreise. Eigentlich sind die Teenager, die mal irgendnen Vortrag zu nem supi wichtigen Thema gesehen haben, und dann der gesamten Welt den Lehrmeister geben wollen, ja ziemlich drollig. An denen sollte man sich aber tunlichst intern erfreuen, und sie nicht in verantwortlicher Position auf die Öffentlichkeit loslassen.

    • Vor 3 Monaten

      Wie sieht denn dieses "intern erfreuen" bei dir in der Praxis aus?
      Oder möchtest du dich dazu aus strafrechtlichen Gründen lieber nicht äußern?

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      ...ich hatte mal vor langer Zeit in der 12. Klasse Projektwoche mit dem Thema: "Bier brauen", dass war damals ein supi wichtiges Thema für mich und ich habe versucht, dass der ganzen/meiner Welt i-wie mitzuteilen, hat leider keine große Bewegung gegeben, weil alle nach der drölften Halbe immer zu malad waren, obwohl Bier eine gute Öko-Bilanz hat. Naja zumindest in Österreich gibts nun eine "Bier-Partei" mit bedingungslosem Grundfaßl für jeden und so Sachen, endlich mal was politisch Gutes aus diesem Land.

    • Vor 3 Monaten

      Ne, Anatol. Bin ja nicht bei der AfD oder den Grünen. Bei uns wird höchstens Kopf getätschelt wenn ein Knirps allen mitteilen muß, wie verkehrt sie sind.

      Danke fürs Mitteilen, Kakapo. Ich finde auch, das Thema "Bier" haben nicht genug Leute auf dem Deckel.

    • Vor 3 Monaten

      "Bin ja nicht bei der AfD oder den Grünen"
      Sondern?

    • Vor 3 Monaten

      Anonyme Alkoholiker

    • Vor 3 Monaten

      Marxionalanarchistisch-revisionistisch-liberalkommunistischer Ortsverband Waldbröhl e.V.

    • Vor 3 Monaten

      Ragi ist Westphale, war ja klar.

    • Vor 3 Monaten

      AAA = Am Arsch Anonym, zumal fast jeder der ein Internetz benutzt, ein gläserner MEnsch sein dürfte...egal. Bei FFundF = Für Frauen und FlowerPower-Frauenuntertänigemänner is es eh egal, was zumindest in naher Zukunft in D passiert und passieren wird, die dürfen sich gerne zerfleischen, da das große Geld jetzt erst mal in die Bundeswehr fließt und nach Katar und das ist zum Teil auch gut so, schreibe ich als ehemaliger Pazifist. Hoffentlich versandets nicht, was aber leider zu erwarten is...selbst mit leicht optimistischer Einstellung.
      Vielleicht ist es auch ein bisschen Neid bei den jungen Mädels auf die Frisur, im Sinne von Haare ziehen und so...

    • Vor 3 Monaten

      Klar. Westpfahl 4 life, Digger. Huch, Waldbröhl schreibt sich ohne "h", sagt Wikipedia.

    • Vor 3 Monaten

      "Eigentlich sind die Teenager, die mal irgendnen Vortrag zu nem supi wichtigen Thema gesehen haben, und dann der gesamten Welt den Lehrmeister geben wollen, ja ziemlich drollig."

      Ist es Zufall, dass auch jpterson, bennet300, EIKE, die AfD, Don Alphonso, Reitschuster, Rainer Wendt, etc. so etwas schreiben?

    • Vor 3 Monaten

      Na, wenn Du so fragst: Ja.

  • Vor 3 Monaten

    Vll. den Text und die Twittersachen nochmal überprüfen? Bin von euch eigentlich schlaueres gewöhnt.

  • Vor 3 Monaten

    Das Konzept der Kulturellen Aneignung ist umstritten. Bei Rock'n'Roll kann mensch sehen, was damit gemeint ist: etwas ursprünglich einer anderen Kulturgruppe zugehöriges, hier der Rock n Roll der Schwarzen in den USA, wird schon wenige Jahrzehnte nach dem ersten weißen Rockstar als etwas weiß-amerikanisches angesehen. Bei Jazz und Soul ist selbiges nicht passiert, ebenso (noch) nicht bei Hip Hop, obwohl es in all diesen Genres auch weiße KünstlerInnen gibt.

    Wo genau jetzt der Unterschied auch liegen mag, etwas aus einer anderen Kultur zu nutzen/tragen/machen ist alles andere als automatisch kulturelle Aneignung und schlecht, solange es mit Verweis auf die Ausgangskultur und Bewusstsein für den Ursprung geschieht, und natürlich aus ehrlicher Zuneigung zum Kulturgut, ist es wahrscheinlich sogar eher der Verständigung verschiedener Kulturgruppen nützlich. Alles andere würde auch nur Segregation fördern. Dementsprechend möchte ich mich ausdrücklich noch allen Äußerungen gueldis anschließen.

    • Vor 3 Monaten

      Du hast vergessen Lirko Meisenberg einen ............ zu nennen. :)

    • Vor 3 Monaten

      Von wem wird denn der Ursprung und der derzeitge Output des Rock#n#Rolls als amerikanisch weiß angesehen, mal abgesehen von ein paar (Millionen "Südstaaten-Patrioten" und allgemein nicht musikalisch Gebildeten) ? Also jeder, der ein bisschen musikalische Bildung hat, weiß doch das Rock-Musik alles andere hat, als einen weißen Ursprung hat bzw. wie und wann genau haben sich Weiße den "Rock" nach deiner Argumentation zu eigen gemacht? Es gab und gibt millionen schwarzer Rockmusiker...ich mein, ich weiß was du mit deinem Post hier ausdrücken willst, aber Rock'n'Roll / allgemein Musik sind im Zusammenhang mit dem Thema oben völlig an der ursprünglichen Argumentation vorbei gedacht. Außer du meinst Musik machen im kommerziellen Sinne natürlich, da war es schon krass, wie weiße Musiker mit Coverversionen anfänglich abgeräumt haben, aber selbst mit den meisten ursprünglichen Hits haben Schwarze auch gut Geld verdient, wenn es Hits waren z.B. in den R/B-Charts, in vielen Fällen war es aber keine kulturelle Aneignung sondern im Falle von Elvis und Jerry Lee Lewis und Konsorten eher sogar eine Art Verehrung und Anerkennung.

    • Vor 3 Monaten

      "etwas aus einer anderen Kultur zu nutzen/tragen/machen ist alles andere als automatisch kulturelle Aneignung und schlecht, solange es mit Verweis auf die Ausgangskultur und Bewusstsein für den Ursprung geschieht."

      Das heißt als nicht-Schwarzer Dreadlocks tragen ist okay, solange man sich gleichzeitig ein Etikett mit Link zu den entsprechenden Wikipedia-Seiten in die Haare tackert?

    • Vor 3 Monaten

      Nein, er meinte, dass eine superwoke Ökotrulla das darf, eine Faschobraut aber nicht.

    • Vor 3 Monaten

      @kaka: mittlerweile hat sich ein bewusstsein dafür entwickelt, offensichtlich, sonst würden wir nicht darüber reden. Heutzutage wissen viele Menschen, dass Rock aus der schwaramerikanischen Kultur entstanden ist. In den 70ern-90ern galt Rock aber als 'white music'. Ein Zeitzeuge sagt dazu:

      "During my childhood, many people made a distinction between “white music” and “black music”. Somehow, we believed that music possessed a skin color.

      While I was in our black neighborhood, we listened to “black music” such as the rap artists: LL Cool J, Kurtis Blow, Run DMC, Ice-T, NWA, JJ Fadd, Will Smith, and Rob Base. We also listened to black singers such as Janet Jackson, Prince, Whitney Houston, Chaka Khan, Donna Summer, Anita Baker, and Stephanie Mills. [...]
      The new channel known as “MTV” broadcast “white” music such as: Guns & Roses, Metallica, Skid Row, Bon Jovi, U2, Van Halen, and Cyndi Lauper. "

      Sauce: https://blogs.timesofisrael.com/black-musi…

      @gleep: meine eher bewusstsein für herkunft haben, eine verleugnung der herkunft durch andere aktiv verhindern, bestenfalls menschen aus diesem kulturkreis nicht ausbeuten und unterdrücken...

      So oder bringt es gar nichts, wenn kulturen sich nicht mischen dürfen.

    • Vor 3 Monaten

      @Caps Zu deinem Beispiel: Das ist ein Kosmos mit einer Empfindung und dem Einfluss und Horizont von einer Person und seiner Gruppe, natürlich war in den 80-90ern viel mehr weiß bei MTV zu sehen als schwarz, aber:
      Ich rede auch von den nicht bekannten Acts in den Städten rund um den Misissippi die in kleinem Rahmen weiter Musik Blues/Rock/Soul gemacht haben, so
      Zum Thema Rock/Rap: Bsp.: Bodycount, Anthrax mit Public Enemy - Bring tha noize, Michael Jackson einer seiner größten Hits mit Van halen Gitarrero, Prince "Purple Rain" Rock-Ballade, Run DMC mit Aerosmith Walk this Way, Biohazard mit Onyx ... alles späte 80er Anfang 90er und in den späten 60's/70's die ganzen gemischten Bands wie Booker T. and the M'Gs, Jimi Hendrix Experience mit weißen Musikern in seiner Band, Chuck Berry mit weißem Musikern bei seinem 70's Comeback und und und...also ich sehe da viel mehr Überschneidungen.
      Die ganzen Soulacts aus 60's haben in dem Sinne auch Rock'n'Roll gemacht Otis Redding, Wilson Pickett, Sam& Dave, Funkadelic, das war astreiner Rock/Funk Rock.

      Ich finde halt Musik generell und den "Rock" als schlechtes Beispiel gewählt im Zusammenhang mit obiger Aneignungsthematik, da es nicht nur den Mikrokosmos in der "Hood" gab und gibt.

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Vor einer Stunde
      Achso und nochmal was aktuelleres und auch ganz passendes zum Thema, ganz nebenbei eines der besten Metallica-Covers und schaut mal auf die Friese des Sängers: https://www.youtube.com/watch?v=bI5t6wxUhN4

  • Vor 3 Monaten

    Alle meine Afrikanischen Freunde, eigentlich hautsächlich aus dem Senegal und Gabun, sind von den Dreads meiner besten Freundin begeistert. Die denken nicht mal ansatzweise an irgendwas politisches. Wenn überhaupt fühlen sie sich geehrt, dass eine "Weiße" seit Jahren eine "afrikanische" Frisur trägt. Generell kommen Dreads (bei Weißen) in Afrika meiner Erfahrung nach sogar sehr positiv an. Die 21-jährige Halbäthiopierin die ich in einem Hostel in Kairo kennengelernt habe (Isländerin, in Island geboren, nie in Äthiopien gewesen) hat sich nach unserem Insta-Austausch (wo sie Bilder meiner Feundin sah) mit mir stundenlang darüber unterhalten, wie rassistisch meine Freundin doch sei.

  • Vor 3 Monaten

    Kann das Bohei nicht verstehen.
    Alle sind super woke und der Mainstream bejubelt das doch auch.
    Und das hier ist jetzt zu woke?!
    Ist doch eigentlich nur konsequent.

  • Vor 3 Monaten

    wie schwarz ist fff (hannover)? wie viele schwarz[e] [gelesene] personen waren in diese entscheidung miteinbezogen?

    • Vor 3 Monaten

      Laut eigenem Eingeständnis ist die Bewegung fast ausschließlich weiß. Habs hier schon angeschnitten: Dunkelhäutige Menschen haben in Deutschland 2022 in linken, akademischen, politischen, bürgerlichen, wohlhabenden Kreisen keinen Platz. Natürlich nicht offiziell. Aber das verständnisvolle, vorschnelle Bevormunden bei gleichzeitigem Nicht-Dazugehören ist nach allem, was ich gehört, gesehen und gelesen habe, wohl der größte Abturner für sie. Ist zwar die "gute" Seite des Rassismus, aber immer noch struktureller Rassismus.

    • Vor 3 Monaten

      Wo hast du das denn gehört und gelesen?

    • Vor 3 Monaten

      Wer sich dafür zu interessieren scheint, dem empfehle ich erst mal dieses Interview:
      https://youtu.be/Y-T8YVJ5Z3Y

      In kürzerer, knackigerer Form haben das Die Goldenen Zitronen verarbeitet:
      https://youtu.be/ekusWGS2wtQ

    • Vor 3 Monaten

      Die Goldenen Zitronen feat. LaToya Manly-Spain bringen's in knapp 4 Minuten auf den Punkt und der Wind ist hier aus den Segeln... jeder weiterer Kommentar is überflüssig.

    • Vor 3 Monaten

      Ja. Mega, der Track. Der Fall hat sehr viel von diesem "verständnislosen Verstehen". Man kommt sich sehr gut dabei vor, sich vorzustellen zu können, wie etwas für "die" so sei.

  • Vor 3 Monaten

    Wer andere wegen äußerlicher Merkmale ausschließt, ist zumindest ein Arschloch, wenn nicht sogar rassistisch. Hier ist jemand über das Ziel hinausgeschossen, ähnlich wie letztens mit Whoopi Goldberg. Jetzt canceln sich die Wolken schon selber. Die Revolution frisst immer ihre Kinder. Shit happens.

  • Vor 3 Monaten

    Wer sollte die Meinungshoheit darüber haben, wer bayrische Trachten tragen sollte? Sachsen? Berliner? Saupreußen? Oder Bayern?
    Ich verstehe einerseits den FFF nicht, anderseits nicht das jetzt vorherrschende Gejammer darüber, was entschieden wurde. Von Menschen, die sich anmaßen, zu entscheiden, ob die "Nutzung" einer Frisur bei den Mitgliedern der Kultur, aus der eben selbige entstammt, vereinnahmend, rassistisch oder wie auch immer rüberkommt. Mögen doch bitte eben diese entscheiden. Und alle anderen einfach mal still sein und die Empörungsgeilheit runterfahren!

    • Vor 3 Monaten

      Nun entstammen Dreadlocks aber keiner bestimmten Kultur sondern sind seit Menschengedenken, selbst im Tierreich ständige Begleiter. Ich selber hätte, ohne Kamm, in drei Monaten einen schönen Weichselzopf. Natürlich werden in manchen Kulturen diese gepflegt, aber auch dieses gibt es überall und in allen Epochen. Vor einigen Jahren gab es bei mir an der Uni einen kleinen Streit zwischen Kartoffeln die in ihren Urlauben unterschiedliche Dinge gelernt hatten. Einmal waren es Antennen um Kontakt zu Jah aufzunehmen, mal Freiheitssymbole, mal ein Zeichen der Trauer. Den besuchten Kulturräumen angehörig war niemand, der Kampf zwischen diesen wurde von selbst ernannten Fürsprechern ausgetragen, ohne dabei irgendeinen Plan vom größeren zu haben.

    • Vor 3 Monaten

      "Wer sollte die Meinungshoheit darüber haben, wer bayrische Trachten tragen sollte?"

      Die Antwort ist sehr einfach: Jeder mit einem letzten Funken Selbstrespekt und Würde sollte unter allen Umständen darauf verzichten, außer man will unbedingt seine Zugehörigkeit zur Gruppe der Hinterwäldler-Bazis zur Schau stellen.

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Kakapo Vor ein paar Sekunden

      "Wer sollte die Meinungshoheit darüber haben, wer bayrische Trachten tragen sollte?"

      Ha ha, das bringt mich auf ne Idee...
      Dafür würde ich sogar mal wieder auf das Stuttgarter Volksfest: Cannstatter Wasen gehen, wo gefühlt mittlerweile jede/r 2. ein Dirndl / Lederhosen trägt und auf kulturelle Aneignung hinweisen und dann so richtig empört tun LUL.
      Problem: Die meisten von denen werden schon allein die Begrifflichkeiten und den Zusammenhang von den Worten Kultur + Aneignung nicht im Ansatz verstehen, aber des kann trotzdem lustig werden...
      Man muss nur aufpassen, dass kein sehr viel stärkerer Hans-Wurst, das in den falschen Hals bekommt.

  • Vor 3 Monaten

    Ist die Aufregung nicht wert ist, aber dennoch inhaltlich richtig von FFF.
    Rassismus scheint für viele Menschen so Abstrakt und Komplex zu sein, dass sie in ihrem Bemühen, sich davon zu distanzieren von einem Fettnäpfchen ins nächste treten.