Die erste Singleauskopplung des neuen Albums samt Video sorgt für blanke Erregung.

Im Bett (jim) - Im Zuge des am 30. September erscheinenden Albums "Alina" schickt Frida Gold mit "Langsam" den ersten Vorboten ins Rennen. Das Video jedoch dürfte mehr Aufmerksamkeit erheischen als die Musik selbst, denn Sängerin Alina Süggeler ist darin fast nackt zu sehen – lediglich ein Handtuch bedeckt ihr Haupt.

Muss diese Entblößung überhaupt sein? Laut Fräulein Süggeler ist das so klar wie Kloßbrühe: in einem Interview erklärt sie, ihr Nacktsein ist "für uns einfach die logischste, klarste Form, den Song künstlerisch darzustellen". In dem Song geht um Selbstfindung, die Fassade einfach abzulegen und Authentizität auszustrahlen – völlig ohne Kleidung oder Make-Up.

Musikalisch fährt "Langsam" in balladesken Gewässern, mit getragenem Gesang, Pianoklängen und Streichern, bis das Schlagzeug das Tempo etwas anzieht. Gegen Ende plätschert er "langsam" aber sicher dahin – nach perfekten drei Minuten und 30 Sekunden.

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Frida Gold

Frida Gold,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Frida Gold,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Frida Gold,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Frida Gold,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Frida Gold,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Frida Gold,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Frida Gold,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen)

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2 Kommentare mit einer Antwort

  • Vor 2 Jahren

    Auch wenn sie in Interviews was anderes behauptet, ist das doch nur ein müder Promo-Stunt.
    "Langsam" ist nämlich nicht der erste Vorbote für das neue Album, das war "Wir sind zuhaus", dafür hat sich allerdings niemand interessiert, wie auch schon bei dem Song "Run Run Run" zum geplanten englichsprachigem Album.

  • Vor 2 Jahren

    Krasser Körper.
    Aber: wen interessiert dieses Video ernsthaft und wer beschäftigt sich damit – bis auf fap material suchende ü40 Freak-Fans von Frida Gold? Wenn sie sagt, die Nacktheit soll ihre Zerbrechlichkeit darstellen, glaube ich ihr zwar, dass sie das in dem Moment auch glaubt. Es steht ihr ja auch frei zu, selbst darüber zu entscheiden, wie sie ihr Produkt verkaufen will. Letztendlich lügt sie sich jedoch irgendwo in die Tasche, denn es ist de facto einfach nur der nächste dröge Fall von Sex Sells, was heutzutage doch noch nicht mal mehr shock value hat.
    Und: es untermauert ihren zwanghaften und schon immer da gewesenen Drang, ihren 90-60-90 Körper (halb)nackt in jede Kamera zu drücken (siehe altes Pressefoto hier im Porträt thumbnail). Naja.