Das Gericht sah als erwiesen an, dass Fler einen Journalisten nötigen wollte und u.a. Bushido beleidigt hat. Ins Gefängnis, wie vom Staatsanwalt gefordert, muss der Berliner aber zunächst nicht.

Berlin (laut) - Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat Fler wegen mehrfacher Beleidigung, versuchter Nötigung, Fahren ohne Führerschein und Beihilfe zu verbotener Mitteilung aus Gerichtsverfahren zu zehn Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss der Rapper 10.000 Euro an einen Verein für Straßensozialarbeit zahlen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Fler Akten aus Bushidos Gerichtsverfahren gepostet hat. Außerdem soll er Bushido und seine Frau Anna-Maria Ferchichi, seine Nachbarin, Journalisten sowie mehrere Polizisten beleidigt haben. Insgesamt 17 Vergehen hatte die Staatsanwaltschaft Fler vorgeworfen, darunter u.a. auch Fahren ohne Fahrerlaubnis und Sachbeschädigung.

Fler selbst scheint mit dem Urteil zufrieden zu sein. Auf Twitter machte er sich über den Staatsanawalt lustig und freute sich über seinen Status als "freier Mann".

Flers Anwalt hatte versucht, das Verhalten seines Mandanten als normales Rapper-Gebaren zu interpretieren, das mit der Realität nicht viel zu tun habe. Dieser Darstellung wollte das Gericht aber nicht folgen.

Viele der ihm vorgeworfenen Taten zählten zwar zum "Bereich der Bagatellkriminalität", zitiert die SZ den zuständigen Richter. Schwer wiege allerdings Flers Versuch, einen Journalisten mit der "Androhung eines Hausbesuchs" zu nötigen. Das sei ein "absolutes No-Go".

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Fler und Bushido

Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Fler und Bushido,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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7 Kommentare mit 7 Antworten

  • Vor einem Monat

    "Schwer wiege allerdings Losenskys Versuch, einen Journalisten mit der "Androhung eines Hausbesuchs" zu nötigen."

    Laut-Redaktion? :eek:

    • Vor einem Monat

      Mittlerweile haben sie "Losenskys" zu "Flers" geändert... hat da jemand in der Redaktion angerufen und unter Besuchsandrohung darauf beharrt, dass man den Menschen hinter dem PC nicht mit dem Rappermuppet verwechseln darf?

    • Vor einem Monat

      Nein. Fler hat wohl mal mit Besuch gedroht. Kam aber auch nicht vorbei, als er mal ganz in der Nähe war in Frauenfeld, was ja zur Argumentation seines Anwalts passt. Flers bürgerlicher Name ist an dieser Stelle (im letzten Absatz) einfach fehl am Platz.

  • Vor einem Monat

    ich weiß nicht. snoop dogg wurde, glaubs von S.Knight, mal beschuldigt ein polizeispitzel zu sein, weil er dauernd konflikte mit den bullen hatte, wegen kleinigkeiten, und es nie wirkliche konsequenzen gab... :whiz:

    und fler, die dumme fotze, stand angeblich mal bei #okboomermann vor der tür und hat klingestreiche gemacht und hat dann nix gemacht außer ein paar jahre später bei dem suhrensohn in der show aufzutreten

  • Vor einem Monat

    lächerlich. die vorwürfe sind haltlos