Das Wiederaufnahmeverfahren gegen die von der US-Musikindustrie wegen Urheberrechtsverletzung verklagte Jammie Thomas-Rasset endete mit einem harten Urteilsspruch: Nachdem die Geschworenen des Bundesgerichtes von Minneapolis Jammie Thomas-Rasset des Verstoßes gegen das Urheberrecht für schuldig befanden, …

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  • Vor 11 Jahren

    @Dagermarican (« @Torque (« die frage ist, ob bei dem völligen fehlen von Unrechtsbewusstsein in der Bevölkerung überhaupt eine "Straftat" vorliegt... »):

    ich denke das ist genau der punkt der hier mal ernsthaft debatiert werden sollte. »):

    hochinteressant ja; philosophisch, politisch und rechtlich.

    aber dann doch eher allgemein in einem extrafred als hier, oder?

    mach doch ma einen auf im offtopic philosophie, dagger

  • Vor 11 Jahren

    @Olsen («
    Ach komm. Jetzt mal die Sache mal nicht in bunteren Farben an die Wand als nötig. Müssen die Menschen in den "Bananenrepubliken" unerträgliche Schmerzen leiden, wenn sie nicht den neuesten Bond sehen können, oder was? »):

    natürlich sind die werke hollywoods nicht für arme gedacht. wäre ja noch schöner, wenn die was von "unserer" kultur abbekommen würden. alter.

  • Vor 11 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt (« @Dagermarican (« @Torque (« die frage ist, ob bei dem völligen fehlen von Unrechtsbewusstsein in der Bevölkerung überhaupt eine "Straftat" vorliegt... »):

    ich denke das ist genau der punkt der hier mal ernsthaft debatiert werden sollte. »):

    hochinteressant ja; philosophisch, politisch und rechtlich.

    aber dann doch eher allgemein in einem extrafred als hier, oder?

    mach doch ma einen auf im offtopic philosophie, dagger »):

    Schon geschehen -> http://forum.laut.de/viewtopic.php?t=70249

  • Vor 11 Jahren

    Das Urteil ist vollkommener Schwachsinn. Bei 24 Songs wäre ein Urteil von maximal 1000 Dollar gerechtfertigt gewesen.

  • Vor 11 Jahren

    Hier ist ein Freispruch angebracht.
    Uhrheberrechte auf Kulturelle Leistungen ist eine Erfindung des Kapitalismus. Wissen und Kultur müssen frei sein, vom Künstler als Dienst an der Gesellschaft verstanden werden.
    So wird es auch kommen.
    Und wer nichts anderes als Kunst machen will der kann das tun und wird sogar vom Staat mit Hartz4 finanziert.

  • Vor 11 Jahren

    Na, habt ihr Angst?
    Recht so!
    Mich freut es!

  • Vor 11 Jahren

    @wigwag21 («
    Und wer nichts anderes als Kunst machen will der kann das tun und wird sogar vom Staat mit Hartz4 finanziert. »):
    Das ist auch geil, die Sozialabgaben für jeden Arbeitnehmer steigen dann im Monat um mindestens 20%, damit die Künstler Sozialhilfe bekommen kann.
    Damit bezahlst du dann zwar auch Künstler, hinter denen du Null stehst, aber was solls. Hauptsache nichts mehr für Musik zahlen. Ausländische Künstler bekommen Sozialhilfe von Deutschland.

    Schaltet ihr eigentlich auch mal euer Hirn ein?

  • Vor 11 Jahren

    @Versacker (« Das Urteil ist in meinen Augen absolut gerechtfertigt, wenn nicht sogar zu milde. 1,9 mio dollar mögen auf dem ersten Blick schon hart sein, das kann ich durchaus nachvollziehen. Aber man muss auch bedenken was die Dame mit ihrer Tat angerichtet hat, der Musikindustrie gehen jährlich weit höhere Summen durch die Lappen wegen solcher Verbrechen. Also ich zahle für meine Musik ordnungsgemäß weil ich auch in zukunft noch gute Mukke hören will! Macht euch das mal klar und das Urteil wirkt schon gar nicht mehr so pervers wie manche von euch schreiben. Diese Frau ist Täterin, kein Opfer!!! Sie wusste was sie tat und jetzt hat sie die Quittung bekommen... wenigstens eine die in Zukunft wohl keine Musik mehr stehlen wird! »):

    Ich dachte erst echt, das wär ironisch gemeint :eek:

  • Vor 11 Jahren

    hey ich hab voll die gute Idee, wärs nicht am besten wenn die frau die 24 Lieder nicht einfach der Musikindustrie zurückgibt? Dann können die die weiterverkaufen und gewinn machen und die frau muss keine 1,9 mio zahlen, das wär doch eigentlich für alle optimal, oder?
    Sollte die frau sich allerdings weigern die Lieder zurückzugeben sollte man sie bestrafen, entweder das sie das Geld zahlt, oder, wenn sie es nicht hat, ggfs. Sozialstunden ableisten lassen, vielleicht eine pro hunderttausend, dann wär die Frau auch gut 20 Stunden beschäftigt und könnte sich Gedanken über ihr fehlverhalten machen.

  • Vor 11 Jahren

    @mfizzo (« natürlich sind die werke hollywoods nicht für arme gedacht. wäre ja noch schöner, wenn die was von "unserer" kultur abbekommen würden. alter. »):

    Würdest du bitte aufhören, mir solche Sachen zu unterstellen, ja? Danke.

  • Vor 11 Jahren

    @Versacker (« hey ich hab voll die gute Idee, wärs nicht am besten wenn die frau die 24 Lieder nicht einfach der Musikindustrie zurückgibt? »):
    Tja, wenn die Millionen Leute, die sich die Lieder vom Profil der Frau runtergeladen haben, die Songs auch zurückgeben und regulär kaufen... werden sie wohl kaum tun. Deshalb muss die Frau ihren Kopf wohl weiter hinhalten.

  • Vor 11 Jahren

    @wigwag21 (« Hier ist ein Freispruch angebracht.
    Uhrheberrechte auf Kulturelle Leistungen ist eine Erfindung des Kapitalismus. Wissen und Kultur müssen frei sein, vom Künstler als Dienst an der Gesellschaft verstanden werden.
    So wird es auch kommen.
    Und wer nichts anderes als Kunst machen will der kann das tun und wird sogar vom Staat mit Hartz4 finanziert. »):

    Selten so einen Haufen Scheisse gelesen.

  • Vor 11 Jahren

    @Torque (« die frage ist, ob bei dem völligen fehlen von Unrechtsbewusstsein in der Bevölkerung überhaupt eine "Straftat" vorliegt...
    aber gut, es soll auch leute gegeben haben, die der Meinung waren Homosexualität solle weiter strafbar bleiben... genau wie das Übernachten von minderjährigen, unverheirateten Pärchen im selben Zimmer...

    davon abgesehen berut außerdem zumindest die Bittorrentszene auf dem Motto von Geben und Nehmen. altruistischer geht es fast nicht mehr...
    vor allem, wenn man filme/musik/serien armen leuten in bananenrepubliken zugänglich macht, die da sonst nie ran kämen »):

    Selten so einen Haufen Scheisse gelesen.

    "die frage ist, ob bei dem völligen fehlen von Unrechtsbewusstsein in der Bevölkerung überhaupt eine "Straftat" vorliegt..."

    Ja, tut es.
    Ich will zwar Filesharer jetzt nicht mit Mördern gleichsetzen, aber der Holocaust und die Verbrechen an den europäischen Juden, um nur 1 Beispiel aus der jüngeren Geschichte zu nennen, fand unter den Augen der Welt statt und das Unrechtbewusstsein in der Bevölkerung war äußerst niedrig ausgeprägt. Und auch heute noch geschieht in vielen Ländern Genozid an Minderheiten. Sollte Völker- und Massenmord deshalb keine Straftat mehr sein?
    Menschen, gerade in der Masse, können sich im wahrsten Sinne des Wortes MASSIV irren und müssen zur Vernunft gebracht werden. Genauso wie die jetzigen spätpubertären Pseudo-Internet-Revoluzzer.

    "aber gut, es soll auch leute gegeben haben, die der Meinung waren Homosexualität solle weiter strafbar bleiben... genau wie das Übernachten von minderjährigen, unverheirateten Pärchen im selben Zimmer..."

    Schwachsinniger Vergleich.
    Bei Homosexualität etc. entsteht niemandem ein massiver wirtschaftlicher Schaden, und darum geht es hier. Bitte bei der Sache bleiben.

    "davon abgesehen berut außerdem zumindest die Bittorrentszene auf dem Motto von Geben und Nehmen. altruistischer geht es fast nicht mehr..."

    Verarschung?
    Ach jaaaa, die BitTorrent-Szene als Ritter der Barmherzigkeit und der Nächstenliebe, ich bin zu Tränen gerührt.
    Ja, es herrscht das Motto von Geben und Nehmen, vorbei am Künstler und Urheber...was bekommt er dabei? Genau, nichts.

    "...vor allem, wenn man filme/musik/serien armen leuten in bananenrepubliken zugänglich macht, die da sonst nie ran kämen"

    Ignoranz und Überheblichkeit.
    Genau, lieber Torque, diese armen Menschen in den Bananenrepubliken machen sich bestimmt keine Gedanken darüber, was sie und ihre Familien am nächsten Tag essen sollen. Nein, was sie wirklich verzweifeln lässt, ist das sie nicht das Geld haben, sich den neuesten Tarantino-Film aus den USA anzusehen...zum Glück gibt's BitTorrent! ;)

    Selten sowas dämliches wie dich gesehen.
    Ich hoffe du denkst über deine unüberlegten Äußerungen nach und wendest dich - genau wie die anderen "Piraten" - zum Besseren.
    Ich bin aber optimistisch, die Pubertät geht irgendwann vorüber und Vernunft setzt ein ;)

    OWNED.

  • Vor 11 Jahren

    Die armen Menschen in den "Bananenrepubliken" haben - wenn überhaupt - absolute Billig-Laptops mit denen man gerade das nötigste machen kann und - wenn überhaupt - sehr instabile Internetverbindungen. Und wie schon gesagt andere Probleme als ständig die neuste Musik und Filme zu besitzen zu müssen.
    Ist also ein sehr schwaches Argument.

    Also komm mir nicht mit Robin Hood. Das ist lächerlich.

    Und mal davon abgesehen. Robin hat von den Reichen genommen und den Armen gegeben.

    Die Undergrund-Szene (egal ob Rap, Metal, Gothic oder sonst was) leidet genauso unter dem Filesharing wie der Mainstream. Mit dem Unterschied, dass es einem Bohlen egal sein kann, ob er genügend Geld für 5 Ferrari oder 10 im Jahr verdient.

    Die kleinen Bands können nicht mal mehr ihr Studio bezahlen, wenn keiner mehr die CDs kauft.
    Und ihr werdet ja noch die 15 Euro für ein gutes Album übrig haben.

    Ich glaube, ich habe das Kapitel verpasst, wo Robin die Armen beklaut, um es den Reichen zu geben.

  • Vor 11 Jahren

    @juggler («
    Die kleinen Bands können nicht mal mehr ihr Studio bezahlen, wenn keiner mehr die CDs kauft.
    Und ihr werdet ja noch die 15 Euro für ein gutes Album übrig haben. »):

    bekanntheit
    konzerte!!!
    ???
    profit. das gilt zumindest für kleine bands. und nur weil es leute gibt die sich musik herunterladen, heißt das ja noch lange nicht, dass überhaupt gar keine cds mehr gekauft werden.

    und zu dem robin hood dingens:

    leb mal in schwellenländern wie brasilien oder indonesien und sei großer metalfan, im endeffekt hast du kaum ne andere wahl als dir deine lieblingsmusik illegal zu besorgen, schlicht und einfach weil man in rio nicht so leicht an darkthrone kommt.
    besonders in so einem fall geht der band dann auch kein geld durch die lappen, weil sie die cd so oder so nie verkauft hätten.

    zumal man von richtig kleinen bands wie seven travels of jawaharlal, die obendrein aus japan kommen und kaum cds gepresst haben ohne das internet auch hier überhaupt gar nicht an ihre musik kommt.

  • Vor 11 Jahren

    600% mehr GEMA.
    Kleine Bands geben bald keine Konzerte mehr.

  • Vor 11 Jahren

    weil das nämlich ein rein deutsches problem ist.

  • Vor 11 Jahren

    @mfizzo (« leb mal in schwellenländern wie brasilien oder indonesien und sei großer metalfan, im endeffekt hast du kaum ne andere wahl als dir deine lieblingsmusik illegal zu besorgen, schlicht und einfach weil man in rio nicht so leicht an darkthrone kommt.
    besonders in so einem fall geht der band dann auch kein geld durch die lappen, weil sie die cd so oder so nie verkauft hätten. »):

    Das ist alles richtig und ich stimme dir da auch zu.

    Nur sollte man bitteschön nicht hingehen und irgendwelche Bittorrent-Seeder (oder sagen wir lieber Uploader generell) als die ultratollen Wohltäter hinstellen. Wenn man sich da mal so im Internet umschaut, geht's denen meist nur darum, sich gegenseitig im Uppen der neuesten Sachen zu überbieten. So schwanzvergleichmäßig.

  • Vor 11 Jahren

    @Versacker (« labert was ihr wollt, filesharing ist ein Verbrechen und alle die es betreiben sollten als das behandelt werden was sie sind: Verbrecher! »):

    Bestreitet das hier jemand?
    Also ich zumindest nicht, aber für 24CDs so eine hohe Summe... Würde es erstmal in Deutschland nie geben (laut Aussagen von Anwälten wird sich in Deutschland meistens auf einen Vergleich geeinigt, was zur Folge hat, dass man hier meistens mit 2000-3000Euro Strafe rechnen kann, auch wenn man mehr als 24CDs runtergeladen hat und dann weiterverbreitete)
    Die sollen erstmal beweisen, wieviele Leute sich die CDs dann von der Angeklagten gesaugt haben und dann kann man mal weitersehen =)
    Klar ist es ein Verbrechen, aber es gibt schlimmere vergehen (nein ich will nicht, dass mir jemand mein Gedankengut klaut!), die nicht so hart bestraft werden! Die können doch die Frau gleich in den Knast stecken: Da kann sie dann auch keine Musik mehr klauen und verbreiten :D Sie kommt dann wenigstens irgendwann raus und kann weiterleben und muss nicht ihr leben lang, an der Strafe zahlen.

  • Vor 11 Jahren

    @Unbekannt (« @Versacker (« labert was ihr wollt, filesharing ist ein Verbrechen und alle die es betreiben sollten als das behandelt werden was sie sind: Verbrecher! »):

    Bestreitet das hier jemand?
    Also ich zumindest nicht, aber für 24CDs so eine hohe Summe... Würde es erstmal in Deutschland nie geben (laut Aussagen von Anwälten wird sich in Deutschland meistens auf einen Vergleich geeinigt, was zur Folge hat, dass man hier meistens mit 2000-3000Euro Strafe rechnen kann, auch wenn man mehr als 24CDs runtergeladen hat und dann weiterverbreitete)
    Die sollen erstmal beweisen, wieviele Leute sich die CDs dann von der Angeklagten gesaugt haben und dann kann man mal weitersehen =)
    Klar ist es ein Verbrechen, aber es gibt schlimmere vergehen (nein ich will nicht, dass mir jemand mein Gedankengut klaut!), die nicht so hart bestraft werden! Die können doch die Frau gleich in den Knast stecken: Da kann sie dann auch keine Musik mehr klauen und verbreiten :D Sie kommt dann wenigstens irgendwann raus und kann weiterleben und muss nicht ihr leben lang, an der Strafe zahlen. »):

    ..., ich glaub es waren 24 Lieder, ...