Die deutsche Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur "Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums" vorgelegt, den der Bundestag am 11. April verabschieden soll. Damit würde es in Zukunft für Piratenjäger der Majorlabels einfacher sein, über die IP-Adresse von Tauschern …

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  • Vor 13 Jahren

    @Nr.10 (« Findet es hier keiner bedenklich das die Lobbyisten aus der Industrie versuchen einen Beschluss der immerhin höchsten juristischen Instanz Deutschlands einfach zu umgehen? »):

    *meld*

    ich halte allerdings die wahrscheinlichkeit für hoch, dass dieses gesetz aus eben diesem grund auch nicht lange überleben wird.

    statt krampfhaft zu versuchen, an die daten von ein paar filesharern zu kommen, sollten die herrschaften der musikindustrie übrigens lieber ihre energie in das entwickeln neuer konzepte stecken. wäre einträglicher und darob vernünftiger. die alten zeiten können sie eh nicht mehr herbeiklagen, auch wenn sie sich das einzubilden scheinen.

  • Vor 13 Jahren

    @Amalia (« Lesen. (http://dip.bundestag.de/btd/16/050/1605048…)

    Nochmal lesen.
    Verstehen.
    Wissen.
    Posten.

    In der Reihenfolge, bitte. »):

    Du hast dir doch nicht wirklich einen 60-seitigen Gesetzesentwurf durchgelesen, oder? Falls doch, wäre es sehr freundlich, das Wichtigste für uns arme Sterbliche zusammenzufassen.

  • Vor 13 Jahren

    Jau wäre echt klasse. Ich bin da auch zu faul gerade obwohl mich das Thema interessiert.

    Ich find Filesharing übrigens blöd und benutze es nicht. Es gibt genug andere Möglichkeiten zum Vorhören und über eine CD/Platte in der Hand geht nichts! Allerdings gönne ich mir inzwischen die Ruhe und warte, bis ich ein Angebot finde, wo die CD nicht über 15 Euro kostet. Wobei ich sagen muss, das ich auch das schon als zu teuer empfinde.

  • Vor 13 Jahren

    Ich glaube, den Plattenfirmen ist nicht immer ganz klar, dass es sich gerade jüngere Menschen, insbesondere denjenige, die noch in die Schule gehen und mit einem gewissen Taschengeldbetrag pro Monat auskommen müssen, nicht leisten können, pro Monat unendlich viele Alben für ca. 17-18 € zu kaufen. Ich muss beispielsweise mit ca. 50 €/Monat auskommen und wenn ich dann tatsächlich so viel Geld für ein Album ausgebe, will ich schon ganz sicher sein, dass ich diesen Kauf danach nicht bereue - und dafür reichen mir dann die 30 sek.-Hörbeispiele bei Amazon & Co. definitiv nicht aus. Ist es da so verdammenswert, wenn ich mir das Album anderweitig "besorge" und dann entscheide, ob ich es kaufe? Ich sehe da keinen allzu großen Unterschied dazu, dass ich in einen CD-Laden gehe und dort ein Album probehöre, nur ist es leider zumindest in meiner Heimatstadt inzwischen unmöglich, einen halbwegs gut sortierten CD-Laden zu finden, in dem ich mich dann auch länger als zwei Sekunden aufhalten will (aber gut, das ist ein anderes Thema).
    Anders ist es mit CDs, die für 8-9 € in größeren Elektronikmärkten angeboten werden, da kaufe ich mir dann gerne gleich ein paar und hab auch kein Problem damit, wenn das Album nicht von vorne bis hinten genial ist.
    Nachdem ich mich auch sehr für asiatische Musik interessiere, die leider meist nur auf dem Importweg zu bekommen ist, was die Sache leider nicht unbedingt billiger macht, gehe ich auch hier nach dem Prinzip vor, dass ich Musik erst mal runterlade, bevor ich mir die entsprechende CD, sofern sie mir gefällt, bestelle.
    Gerade bei etwas ausgefalleneren oder unbekannteren Bands finde ich es jetzt auch nicht soo unheimlich verdammenswert, wenn jemand eine CD zum Download ins Internet stellt, insbesondere dann, wenn sie eher schwerer zu bekommen sind z.B., da nur in bestimmten Ländern veröffentlicht. Dadurch können andere Leute unverbindlich eine Band "ausprobieren", die sie sonst vermutlich nie kennengelernt hätten und wenn sie ihnen gefällt, kaufen sie auch die CDs oder gehen auf Konzerte, womit die Plattenfirma dann letztendlich auch etwas verdient. (Wobei mir natürlich klar ist, dass das eine etwas idealistische Vorstellung ist.) Aber gerade diese "Verinternationalisierung", dass man eben nicht nur Musik aus Deutschland/UK/USA hören will, eben weil das Internet die Möglichkeit bietet, Musik aus bisher eher vernachlässigten Regionen kennen zu lernen, scheinen die Plattenfirmen größtenteils verschlafen zu haben.
    Abschließend gesagt: Zumindest ich hab dann letztendlich doch lieber eine schön aufgemachte CD bei mir im Regal stehen als nur ein paar MP3s auf dem Computer, aber es wäre schön, wenn die Musikindustrie in preislicher Hinsicht den Konsumenten etwas entgegen kommen könnte. Warum sind die CD-Preise eigentlich in letzter Zeit so gestiegen? Weil man die Downloadverluste ausgleichen will? Aber damit bestraft man ja nur diejenigen, die immer brav die Original-CDs kaufen. Und sorry, zumindest für mich sind "Extras" wie Videoclips kein Ausgleich für die extrem hohen CD-Preise.

  • Vor 13 Jahren

    Allerdings finde ich den Ansatz von wegen "ich kann mir die ganzen Sachen ja nicht leisten" etwas seltsam. Wenn ich mir etwas nicht leisten kann, dann ist das so. Ich geh ja auch nicht hin und klaue mir den nächsten *bitteselberdiebevorzugteAutomarkeeinsetzen*. Die "Geiz-ist-geil aber alles haben wollen"-Mentalität finde ich ziemlich abstossend...

  • Vor 13 Jahren

    @Anonymous (« 17€ für eine CD! Das macht, gemessen an dem, was ich bekomme, eine CD zum Luxusgut.
    Musik will überall sein, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt aber einfach nicht. Weil Musik für uns eben so wichtig ist, ist sie so teuer, denn dadurch lassen sich die Margen erhöhen. »):

    Ich kann mich auch noch an Zeiten vor 20 Jahren erinnern, in denen man für eine gescheite reguläre LP auch irgendwas zwischen 25 und 30 DM ausgeben mußte, was dieses eeeeewige Argument von den ach! so hohen CD-Preisen irgendwie ziemlich erbärmlich aussehen läßt (meine erste CD hat 37 DM gekostet, damals, anno 1987 ...).
    Abgesehen davon - ein Tonträger war nüchtern betrachtet nie etwas Anderes als ein Luxusgut.

    Wenn Du keine 17 Euro für eine CD ausgeben möchtest, habe ich einen guten Tip für Dich: Warten! Irgendwann findet sich viel Material von auch mal im Angebot oder im Mittel-, wenn nicht sogar Niedrig-Preis-Sektor. Ausnahmen gibt es praktisch nur bei kleineren oder Sparten-Labels, die nicht so viele Möglichkeiten haben, ihre Kosten zu "streuen", ansonsten ist der Preisverfall von CDs in jüngster Zeit eigentlich schon ziemlich extrem, wenn ich mir vor Augen halte, was ich unlängst an CDs aus den Jahren 2006 und 2007 aus den Angebotskisten eines hiesigen Elektronik-Großmarkts gezogen habe ...

    Gruß
    Skywise

  • Vor 13 Jahren

    @Yoless (« Allerdings finde ich den Ansatz von wegen "ich kann mir die ganzen Sachen ja nicht leisten" etwas seltsam. Wenn ich mir etwas nicht leisten kann, dann ist das so. Ich geh ja auch nicht hin und klaue mir den nächsten *bitteselberdiebevorzugteAutomarkeeinsetzen*. Die "Geiz-ist-geil aber alles haben wollen"-Mentalität finde ich ziemlich abstossend... »):

    Und ich finde diese überhebliche Einstellung ziemlich abstoßend. (Ich hoffe einfach mal, dass du damit nicht auf meinen Eintrag anspielst.)

    Was das Warten anbelangt: Da bleibt jemandem, der nicht über ein halbwegs ordentliches festes Einkommen verfügt, sowieso fast nichts anderes übrig. Aber du (Skywise) hast schon recht, mittlerweile geht das recht schnell und ich bin immer wieder positiv überrascht/beglückt, wenn ich ein Album, das ich unbedingt haben will, zu einem halbwegs vernünftigen Preis finde. Andererseits frage ich mich dann doch, warum man ein Album dann nicht gleich für ein paar Euro weniger veröffentlicht und dafür den Preis nicht gar so schnell rapide absenkt...

  • Vor 13 Jahren

    Überhebliche Einstellung? Führ das doch bitte mal aus... Ich denke das Musik keine Grundversorgungsmittel ist und man nicht alles davon haben muss. Es gibt genug alte Musik, die man hinterhergeschmissen bekommt. Wenn man sich etwas neues nicht leisten kann, kauft man sich doch auch gebrauchtes oder? Aber bei Musik passiert das nicht. Wieso? Es gibt alte Musik, da werden einem die CDs hinterhergeschmissen und wenn man dann noch gebrauchte CDs kauft, dann kann man sehr glücklich werden, wenn man wenig Geld hat. CDs sind nun mal leider so teuer und auch Downloads sind nicht gerade preiswert, aber deswegen anzufangen etwas illegales zu machen ist nicht ok. Zu mal es genug Möglichkeiten gibt, auch so an Musik zu kommen - auf legalem Weg!
    Aber eigentlich sagst du genau das Gleiche im zweiten Absatz. Ich hab mich wohl nur etwas unverständlich ausgedrückt und dachte meine Einstellung wäre durch das Posting davor klar...

  • Vor 13 Jahren

    hat das bundesverfassungsgericht bezüglich der vorratsdatenspeicherung nicht erst for kurzem verfügt dass die verbindungs-daten nur bei verdacht auf schwere verbrechen herausgegeben werden dürfen?
    also hebeln sich die beiden gesetze gegenseitig aus, großartig

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,…

  • Vor 13 Jahren

    Alles hat nun mal seinen Wert. Und Musik ist ein Luxus und keine Grundversorgung... dadurch greift da niemand ein. Im Prinzip geb ich dir in einigen Punkten recht, aber es ist nun mal so und dann muss man damit leben wie es läuft. Wenn man warten muss, das die CD, die man kauft günstiger ist, dann ist das halt so. Auch nach meiner Ansicht macht die MI damit ihr eigenes Geschäft kaputt, aber sie werden sich schon irgendwas dabei denken... oder auch nicht ;)
    Aber deshalb auf Kopiertour durch die Filesharingseiten zu ziehen, finde ich auch scheisse. Und nur darum ging es mir.

  • Vor 13 Jahren

    @Maddien (« Zuerst verbietet das Bundesverfassungsgericht den Zugriff auf die sensiblen Daten. Daraufhin ermitteln (richtig so) die Staatsanwälte nicht mehr.

    Jetzt will die MI direkt vom Provider die Daten. Das liest sich in dem Bericht so einfach, aber soweit ich weiß, steht davor ein richterlicher Beschluss.

    Wenn das Gesetz durchkommen sollte (und es sieht ja danach aus) ist es nur eine Frage der Zeit, bis es vom Bundesverfassungsgericht wieder einkassiert wird. Das ist echt lächerlich.

    Bis sich der Kuddelmuddel legt, hole ich mir meine Musik mit einer Software (völlig legal - siehe http://www.tauschnix.de ), die Musik aus dem Internetradio mitschneidet. Clipinc. Dank einer neuen Such-Funktion finde ich jetzt viel schneller alle Songs, die ich haben will. Software gibt es kostenlos unter www.tauschnix.de

    Damit bin ich aus dem Schneider - egal, ob das Gesetz durchkommt, oder die Staatsanwälte wieder ermitteln. »):

    Schöne Werbung, aber eine richtige CD mit Booklet und so kann nichts ersetzten.

  • Vor 13 Jahren

    @Amalia (« Lesen. (http://dip.bundestag.de/btd/16/050/1605048…)

    Nochmal lesen.
    Verstehen.
    Wissen.
    Posten.

    In der Reihenfolge, bitte. »):

    wenn man sich hier nicht zur wissensnutte machen möchte, wäre es - werte amalia - redlich gewesen, hier weniger von oben herab etwas in den raum zu stellen, wenn man selbst nicht schnallt (oder es zur verwirrung der allgemeinheit absichtlich unterläßt), daß von den vielen seiten nur jene bzgl der §§ 97 ff urheberrechtsG für musikdateien und diese diskussion maßgebend sind.

    der entwurf operiert mit solch schwammigen begriffen wie "offensichtlicher verstoß", welcher ohne die konkretisierung durch weiterführendes material und rechtsprechung nicht klar erfassbar ist.

    ansonsten empfehle ich euch bis dahin:

    http://forum.laut.de/viewtopic.php?t=58548

    und amalia etwas weniger arroganz

    lg dba

  • Vor 13 Jahren

    @Anonymous (« Es geht nicht um die hohen CD-Preise, über die ich mich beschwere, es geht darum, dass Musik eine teure Wahre sein will/ dazu gemacht wird, die sie nunmal nicht mehr ist (den künstlerischen Wert meine ich damit nicht!).
    Musik kann kein Luxus mehr sein, weil es davon zu viel gibt: Luxus begründet sich auf Rarität von Produkt oder Material (Autos: wenige Stückzahlen, Schmuck: Diamanten als Rarität) »):

    Nope. "Luxus" ist zunächst mal etwas, das Du nicht unbedingt zum Leben brauchst, was aber - aus welchen Gründen auch immer - als "erstrebenswert" gilt. Luxus fängt im Grunde genommen jenseits der Grundbedürfnisse an. Alles dahinter sind verschiedene Abstufungen desselben Phänomens.

    Zitat (« Warum gibt es mehr kostenlose Nachrichtenseiten im Netz als solche, für die du bezahlen musst? Weil Information derart wichtig und unerlässlich geworden ist, dass man dafür nicht mehr bezahlen will. »):

    Das ist nicht ganz richtig.
    Die Dinger sind in den meisten Fällen kostenlos, weil sie entweder Informationen aus zweiter Hand bieten oder weil im Hintergrund noch etwas weiß mitrauscht, was mehr Geld einbringt als irgendwelche Zugriffspauschalen - meistens Werbung.

    Zitat (« Genau diese Unerlässlichkeit will ja auch die Musik, verlangt dafür aber Preise, die nicht einmal durch die Konkurrenz durch digitale Vermarktung im Begriff sind sich einen Cent nach unten zu bewegen (wurde die LP teurer, als es die CD zu erschwinglicheren Preisen gab?). »):

    Ich glaube nicht, daß die Musik Unerläßlichkeit will. Wir werden mit Musik überflutet, ja, aber das hängt nicht damit zusammen, daß sie unerläßlich sein will, sondern daß dahinter ein Markt steht, der Geschäfte machen will. Im Grunde genommen darfst Du vieles der heutigen Musik heute nicht viel anders sehen als die Permanent-Werbung auf einigen Fernsehsendern ...

    Zitat (« Und was das Warten betriefft, schließe ich mich kajsa747 an: Warum dann nicht gleich so günstig? »):

    Weil man Kosten decken muß?
    Also. Du hast ein Produkt produziert, Du hast den Fotografen bezahlt, du hast eine große Werbekampagne bezahlt, du hast Promo-Material verschickt, du hast eine gewisse Auflage an CDs herstellen lassen, inklusive Booklets und Pipapo. Du hast einen Clip gedreht, Du hast Radiospots in Auftrag gegeben, Du hast jede Menge Personal bezahlt und willst jetzt Geld mit diesem teuren Produkt machen. Was machst Du?
    In der Regel versuchst Du, Dein Geld mit der ersten Auflage wieder reinzuholen, logisch. Und genau das versuchen die meisten Plattenfirmen.
    Verkauft sich das Album nicht gut, gibt es unter Umständen keine zweite Auflage, der Rest wird sich schon irgendwie zusammenläppern, eventuelle Fehlbeträge werden mit den Verkäufen anderer Alben kompensiert. Verkauft sich das Album gut, gibt es eine zweite Auflage. Da hier bereits alle einmaligen Kosten gedeckt sind und praktisch "nur noch" die Produktionskosten anfallen, kannst Du die dann auch entsprechend günstiger anbieten. KANNST Du. MUSST Du aber nicht.
    Du kannst natürlich auch den anderen Weg gehen und erst mal Unmengen von CDs produzieren, wodurch Du Deine Kosten besser verteilen kannst. Allerdings besteht dann die Gefahr, daß Du auf riesigen Lagerbeständen sitzenbleibst und von der Deckung Deiner Kosten nur noch träumen kannst. Daher versucht man zunächst mal, den Markt für das etwas teurere Produkt erst mal vernünftig abzuschätzen und lieber später für die Masse zu produzieren ... eigentlich ganz einfach.
    [Anm.: Bei der obigen Beschreibung wurden Unmengen von Facetten außen vor gelassen.]

    Gruß
    Skywise

  • Vor 13 Jahren

    @Anonymous (« Das Problem ist doch ganz einfach, dass versucht wird Musik in allen unseren Lebenslagen zu etablieren, ob beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit/Schule/Uni etc., dann dort übers Radio, per mp3-Player oder Handy. Die Industrie ist aber nicht gewillt die Preise für eine derartige Verbreitung herunterzuschrauben. 17€ für eine CD! Das macht, gemessen an dem, was ich bekomme, eine CD zum Luxusgut.
    Musik will überall sein, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt aber einfach nicht. Weil Musik für uns eben so wichtig ist, ist sie so teuer, denn dadurch lassen sich die Margen erhöhen.
    Der Wille, viel zu verkaufen und überall zu sein, bringt die Labels zusätzlich dazu noch mehr Musik auf den Markt zu schmeißen, ihn zu übersättigen (dass dann auch noch mit auf Zielgruppen geschneiderte Konzepte, damit sich noch mehr Käufer finden): Musik wird nicht mehr als Kunst wahrgenommen, sondern als Konsumprodukt. Sie ist nicht mehr die Butter sondern nur noch das Brot in deinem Leben.
    Die Labels müssen sich meiner Meinung nach bei dieser Politik nicht wundern, dass die Hemmschwelle Musik aus dem Netz zu laden, gesunken ist.
    Mit ihren verzweifelten Kampagnen gegen die Piraterie, mit der Kriminalisierung ihrer Kunden, wird die Musikindustrie so schnell ihre Kunden nicht zurückgewinnen. »):

    Kannst du dich bitte hier registrieren? Wir brauchen solche Leute wie dich! Besonders der Teil mit "Musik will überall sein" ist genau meine Meinung.

  • Vor 13 Jahren

    word
    und nach dem registrieren bitte uns bescheid sagen, daß d u es warst, der dieses post verfaßte (wg wiedererkennung)

  • Vor 13 Jahren

    die industrie ist doch selber schuld das soviele kids loaden...wie wärs denn mal mit billigen preisen und besserer mukke???

  • Vor 13 Jahren

    Früher habe ich 2 CDs im Monat gekauft. Heute ist es schon viel, wenn es 5 im Jahr sind. Mir sind sie auch wesentlich zu teuer geworden. Die hohe Rate von früher ist von guten Angeboten für Neuerscheinungen zu verdanken. Mein liebstes Beispiel ist ein Angebot aus dem Jahr 2000:
    Limp Bizkit - Chocolate Starfish... und Papa Roach - Infest für je 15 DM!
    Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal in einem Prospekt eine neue CD für 7,50 € im Angebot gesehen hätte.
    Teilweise finde ich es auch einfach nur unverschämt den vollen Preis für eine CD zu verlangen, die gerade mal so 35 Minuten Spielzeit erreicht, siehe Linkin Park oder Amy Winehouse. Früher nannte man sowas EP und nicht Album!
    Ich mag es eigentlich auch ein schönes Booklet mit Texten usw. in den Händen zu halten. Wenn ich heute aber in die Märkte gehe, kann ich oft nur irgendwelche vertatschten CDs kaufen mit zerkratzten Hüllen, wenn sie nicht sogar schon kaputt sind. Und dafür soll ich 17 € hinlegen?
    Nicht falsch verstehen, ich halte Filesharing auch nicht für gut, lade selbst auch seit einem halben Jahr nicht mehr runter. Aber teilweise ist es wirklich schwer bestimmte CDs auf legalem Weg zu bekommen. Zum Beispiel Künstler wie Common, Talib Kweli und Lupe Fiasco sind den großen Märkten doch völlig fremd und wenn ich diese dann im kleinen unabhängigen CD-Laden kaufe, zahle ich ein Vermögen.
    Ich verlange das CDs zu einem Normalpreis von 12 € und im Angebot für 8 € verkauft werden! Dann erledigt sich das ganze mit den illegalen Downloads wie von selbst. Nur schade, dass mich keiner hören kann...

  • Vor 13 Jahren

    @WSB (« Teilweise finde ich es auch einfach nur unverschämt den vollen Preis für eine CD zu verlangen, die gerade mal so 35 Minuten Spielzeit erreicht, siehe Linkin Park oder Amy Winehouse. Früher nannte man sowas EP und nicht Album! »):

    Ach Mumpitz. In den 60ern lag der Standard für eine Albumlänge bei 30 bis 35 Minuten, in den 70ern und 80ern bei 40, in den 90ern etwas mehr, und jetzt ist es halt teilweise wieder rückläufig.

    Außerdem ist doch wohl die Qualität entscheidend, nicht die Quantität. Obwohl meine psychologische Grenze auch bei 40 Minuten liegt. :)

  • Vor 13 Jahren

    ach olsen...hier:

    bad religion: viele scheiben zw 20 und 30 min "lang".

    aber: als die rauskamen, waren lps noch für 9,99 dm zu haben.

    da versteh ich emotional die leute schon, die heute das 4fache f d gleiche scheibe entrichten müssen

  • Vor 13 Jahren

    Hey Olsen, schon klar. Ich meine nur, dass ich von einem Künstler, der heutzutage einen Millionenvertrag bekommt, auch 45+ Minuten in hoher Qualität erwarten kann. Für mein Geld möchte ich doch schon etwas bekommen, oder? 45 Minuten müssten schon drin sein, da liegt meine psychologische Grenze. :)