Feist und Mastodon haben ein Video mit zwei Versionen von "A Commotion" online gestellt, bei dem der Hörer selbst den 'Härtegrad' einstellen kann.

Konstanz (kim) - Im April diesen Jahres veröffentlichte Feist eine Coverversion von "Black Tongue", dem Hit der US-Band Mastodon. Die Metaller wiederum veröffentlichten zur selben Zeit ein Cover des Feist-Songs "A Commotion". Die Split-Single der stilistisch so unterschiedlichen Musiker entstand im Rahmen des Record Store Days am 21. April.

Feist vs. Mastodon

Im neuen interaktiven Video zu "A Commotion" stehen nun beide Versionen des Songs unmittelbar nebeneinander, der Hörer kann nach Belieben den Regler etwas mehr zu Feist oder zu Mastodon ziehen. Bleibt der Regler in der Mitte, singen einfach 'Feistodon' für uns.

Das Video selbst zeigt die kanadische Popsängerin von ihrer wilden Seite: Sie zertrümmert ihre Geige und feiert nach einer Kissenschlacht im Federregen.

Arcade Fire als Pioniere des Formats

Schon 2007 waren die Kanadier von Arcade Fire auf die Idee gekommen, ein Musikvideo für Zuschauer interaktiv zu gestalten: als Google-Chrome-Nutzer konnte man den Hintergrund zum Video von "Black Mirror" selbst gestalten.

2010 stellten sie zu "Neon Bible" ein Video vor, indem der Zuschauer den Hauptdarsteller wie eine Marionette bewegen kann. Unzählige andere Bands wie Chairlift oder die Red Hot Chili Peppers fanden Gefallen an diesem Format und taten es ihnen gleich.

Fotos

Mastodon

Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger) Mastodon,  | © lautde (Fotograf: Manuel Berger)

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3 Kommentare

  • Vor 6 Jahren

    Auf Feistodon hat mich der Mastodon-Part zugegeben ziemlich enttäuscht.
    Feists Arbeit an "Black Tongue" hat diesen runtergekommenen, fragilen und leicht entrückten Charme, der gar nicht verbergen möchte, dass ihr ganz offensichtlich auch die technischen Fähigkeiten fehlten, um aus dem Riff was sauberes zu produzieren (oder es überhaupt sauber spielen zu können...).
    Allein dieser Kunstgriff des emotionalen "Resetting" macht ihre abgehangene Version zu einer angenehm kränkelnden Intimaufnahme, während die Standard-Metalisierung von "A Commotion" durch Mastodon mich auch heute noch so unberührt wie auch unbeeindruckt zurück lässt. Und das sage ich als Freund von Platten wie "Blood Mountain" bis hin zu "The Reminder".

  • Vor 6 Jahren

    Irgendwie find' ich die Version am coolsten, wo beide Versionen übereinander gelegt sind :-)