Eigentlich sollten die Gruppe aus Mecklenburg-Vorpommern am 23. August beim Stadtfest im sächsischen Riesa auftreten: Doch wie die Zeitung Riesa Lokal vergangenen Mittwoch berichtete, entschied Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer nach heftigen Diskussionen in einer Sitzung des Stadtrats, das Konzert …

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  • Vor 7 Jahren

    ach....? kein veggie day mit punkrock? .... die grünen hätten wohl auch Rio Reiser nach hause geschickt....goth, ist das ein sauhaufen geworden....früher schmiss noch deren aussenminister/vizekanzler anständig mit pflastersteinen....heute nicht mal mehr ne denkende und sich artikulierende band auf der bühne nebenan....tragisch

  • Vor 7 Jahren

    Ich finde den Satz "Kunst muss provozieren, aber in dem Bereich, wo sie hingehört" gleichermassen bezeichnend wie erschreckend. Eine Aussage wie "Kunst muss provozieren" kennt kein "aber". Wenn der werte Herr von den Grünen tatsächlich so denkt, ist das schon übel genug. Aber dann hätten die Fischfilets erst garnicht eingeladen werden dürfen. Sie dann aber auf Druck von Nazis wieder auszuladen und dann DIESEN Satz als (Teil-=Begründung loszulassen ist absolut unverfroren.

  • Vor 7 Jahren

    Ich habe eigentlich nichts mit den Grünen am Hut, aber gebe dem Koß Recht. Belassen wir es dabei. Feine Sahne Fischfilet freuen sich darüber wahrscheinlich noch mehr als über einen Auftritt, immerhin haben sie nun einen Nazi mehr auf den Todeslisten und können sich in ihrer krankhaften Selbstgerechtigkeit suhlen. Wie ich schonmal schrieb: Neos, Linksextremisten und Islamisten einfach in einen Sack und dann eine Aktion folgen lassen - welche ist völlig egal.

  • Vor 7 Jahren

    och ... *schulterzuck*
    mit der gleichen Argumentation werden eben auch solche Typen wie Frei.Wild wieder ausgehebelt.
    persönlich finde ich das immerhin Konsequent und fair ...
    Persönlich find ich aber auch beides zugegebenermassen doof, wenns nur nach mir ginge, würd ich beide NICHT verbieten. Aber es geht ja nicht nur nach mir.
    zum Glück.

  • Vor 7 Jahren

    *pffff* ... Unschöne Situation.
    Wenn ausgerechnet der gegen rechts fast schon überengagierte Herr Koß in der Summe zum selben Ergebnis wie die NPD kommt, ist das normalerweiese ein Tag, den man sich im Kalender braun anstreichen sollte.
    Ich unterstelle ihm mal, daß an dieser Stelle nicht sein Herz spricht, sondern die Sorge um die Gesundheit der Bürger. Wenn der braune Sumpf dort wirklich so tief ist, wie er selbst dereinst behauptet hat, liegt die Vermutung schon recht nahe, daß es beim Auftritt einer Band von links außen tatsächlich zu ziemlich unschönen Szenen kommen kann. Wenn sich Links- und Rechtsextreme in gegenseitigem Einvernehmen die Köppe einschlagen, soll mir das egal sein, aber solange unbescholtene Bürger inkl. Nachwuchs in die Schußlinie geraten könnten, sollte man wirklich andere Gelegenheiten für derartige Auftritte nutzen, bei denen die Gefahr der Eskalation geringer ist oder der Rahmen vernünftiger gesteckt werden kann.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 7 Jahren

    @Jana bockt (« Wie ich schonmal schrieb: Neos, Linksextremisten und Islamisten einfach in einen Sack und dann eine Aktion folgen lassen - welche ist völlig egal. »):

    zum Beispiel mit dem Knüppel drauf, da triffste keinen falschen? ^^
    ernsthaft, wer seinen Geist / seinen Verstand durch radikale Ideen fesselt bleibt eben doof.

    für die Aussage könnte ich dich knuddeln, aber ich pass nicht durch das Internetz. Bin zu dick.

  • Vor 7 Jahren

    Bevor hier wieder über Extremismus geunkt wird: Kennt ihr überhaupt Feine Sahne Fischfilet?

    Natürlich ist man als linke Band gegen den Staat, das lässt sich über tausende von Bands behaupten. Im Verfassungsschutzbericht wurde über die Band aber doppelt so ausführlich berichtet wie über den gesamten (!) NSU-Komplex. Die Begründung für die Beobachtung war, daß die Gruppe deutschlandkritische Texte schreibt und ihre Mitglieder gerne auf Demonstrationen gehen.

  • Vor 7 Jahren

    Warum bucht man nicht gleich Silbermond oder Christina Stürmer? Deren steriler Sound passt doch wunderbar in unser Merkeljahrzent und man eckt garantiert nirgendwo an - das sollte mittlerweile auch der letzten Kreisverwaltung klar sein.

  • Vor 7 Jahren

    @CafPow («
    ernsthaft, wer seinen Geist / seinen Verstand durch radikale Ideen fesselt bleibt eben doof. »):

    ???
    es fesselt doch wohl eher seinen Verstand, wer radikale Ideen ausschliesst.
    Dogmatische Angepasstheit ist ganz sicher kein Zeichen von Intelligenz.

  • Vor 7 Jahren

    @CafPow («
    ernsthaft, wer seinen Geist / seinen Verstand durch radikale Ideen fesselt bleibt eben doof. »):

    ???
    es fesselt doch wohl eher seinen Verstand, wer radikale Ideen ausschliesst.
    Dogmatische Angepasstheit ist ganz sicher kein Zeichen von Intelligenz.

  • Vor 7 Jahren

    @ ragism:
    "natürlich ist man als linke Band gegen den Staat"
    Mal die Richtigkeit dieses Satzes unterstellt, warum soll der Staat (in diesem Fall die Stadt Riesa) eine Kombo engagieren (und auch bezahlten, das Ganze ist ja auf so einem Stadtfest für die Zuschauer für umme), die sich selbst zum Feind erklärt?

    Im übrigen kann ich schon verstehen, dass der Staddtrat keine Lust hat, auf einem Stadtfest mit ein paar Hundertschaften Bereitschaftspolizei für Ruhe zu sorgen. Denn dass Links- und/oder Rechtsfaschisten so eine Gelegenheit nutzen, um Krawall zu schlagen, ist in diesen Kreisen ja wohl Ehrensache (und in den neuen Ländern gibts ja von beiden Sorten einige).

    @ Jana:
    von mir gibts auch ein Küsschen...

    @ Anwalt:
    Zu einem vollständigen Satz reichts wohl nicht mehr. Sind wir jetzt so wichtig, dass wir keine Zeit mehr zum Ausformulieren haben, oder ist das schon Alzheimer?

  • Vor 7 Jahren

    @saugenockelt
    Das Problem sind ja nicht die radikalen Ideen.
    Das Problem ist, dass so mancher schlaue radikaler Denker auch (meist weniger schlaue) Anhänger findet, die diese Ideen dann umsetzen wollen.
    Dabei stellen diese dann fest, dass die Mehrheit das gar nicht oder aber zu mindest nicht in dieser Radikalität und/oder so schnell will.
    Und die dümmsten/kriminellsten Anhänder unseres radikalen Denkers setzen die Ideen dann mit Gewalt um bzw. versuchen es zumindest.

  • Vor 7 Jahren

    "Wir" sind zwar immer gleich (un)wichtig, aber nicht immer gleich blind. in den tagen fast komplett streikender sehfähigkeit nehme ich mir die freiheit gern, auf satzzeichen und ähnliches zu verzichten, so der inhalt dennoch verständlich rüberkommt. wirste nicht von sterben, verrückter hund :) dein "Das Problem ist, dass so mancher schlaue radikaler Denker auch (meist weniger schlaue) Anhänger findet, die diese Ideen dann umsetzen wollen." sehe ich genau so. erst kommen die denker, dann kommt dunning kruger en masse. @mad dog (« @ ragism:
    "natürlich ist man als linke Band gegen den Staat"
    Mal die Richtigkeit dieses Satzes unterstellt, warum soll der Staat (in diesem Fall die Stadt Riesa) eine Kombo engagieren (und auch bezahlten, das Ganze ist ja auf so einem Stadtfest für die Zuschauer für umme), die sich selbst zum Feind erklärt?

    Im übrigen kann ich schon verstehen, dass der Staddtrat keine Lust hat, auf einem Stadtfest mit ein paar Hundertschaften Bereitschaftspolizei für Ruhe zu sorgen. Denn dass Links- und/oder Rechtsfaschisten so eine Gelegenheit nutzen, um Krawall zu schlagen, ist in diesen Kreisen ja wohl Ehrensache (und in den neuen Ländern gibts ja von beiden Sorten einige).

    @ Jana:
    von mir gibts auch ein Küsschen...

    @ Anwalt:
    Zu einem vollständigen Satz reichts wohl nicht mehr. Sind wir jetzt so wichtig, dass wir keine Zeit mehr zum Ausformulieren haben, oder ist das schon Alzheimer? »):

  • Vor 7 Jahren

    @mad dog: Bei einem Konzert einer linken Band 100te Bereitschaftspolizisten? Meistens gehen doch nicht einmal Zivis hin. Warum auch? Schwerere Auseinandersetzungen als bei einem x-beliebigen anderen Konzert gibt es dort meist nicht. Daß der Begriff "Linksfaschist" einfach nur Schwachsinn ist, dürfte jedem halbwegs gebildeten Menschen klar sein.

    Warum eine Stadt eine Band engagieren sollte, die Lieder gegen den Staat schreibt? Weil das verdammt noch mal unter den Kulturauftrag fällt. Was wäre denn die Alternative? Propaganda?

  • Vor 7 Jahren

    Wenn tatsächlich ein akutes Sicherheitsrisiko für unbeteiligte Stadtfest-Besucher besteht, kann ich die Entscheidung schon nachvollziehen. Warum die Band dann aber überhaupt erst gebucht wird, frage ich mich schon.

  • Vor 7 Jahren

    @Ragism (« @mad dog: Bei einem Konzert einer linken Band 100te Bereitschaftspolizisten? Meistens gehen doch nicht einmal Zivis hin. Warum auch? Schwerere Auseinandersetzungen als bei einem x-beliebigen anderen Konzert gibt es dort meist nicht. Daß der Begriff "Linksfaschist" einfach nur Schwachsinn ist, dürfte jedem halbwegs gebildeten Menschen klar sein.

    Warum eine Stadt eine Band engagieren sollte, die Lieder gegen den Staat schreibt? Weil das verdammt noch mal unter den Kulturauftrag fällt. Was wäre denn die Alternative? Propaganda? »):

    Klar, du würdest auf einem Stadtfest einer Stadt, in der ein NPD-Mitglied Stadtrat ist (Ich glaube der wurde durchaus auch von Menschen gewählt, die dort wohnen. Traurig aber wahr) eine linksextreme Band auftreten lassen. Super Plan. Hier gehts um ein Stadtfest, kein eigenes Konzert dieser Band. Hier geht es darum, Eskalationen an einem Ort zu vermeiden, an dem sich auch politisch Unbeteildigte aufhalten. Und ja, da bräuchte es bei der braunen/roten Suppe definitiv ne Hundertschaft an Bullen. Schalt ab und zu dein eigentlich vorhandenes Hirn ein, bevor du loslegst, hm? Danke.

  • Vor 7 Jahren

    Wenn ein NPD-Mitglied im Stadtrat ist (falls es mehr sind, bitte ich um Berichtigung!), wird wohl nur ein verschwindend kleiner Anteil an Wählern so gewählt haben. Sollte wegen denen eine gesamte Stadt einknicken? Immerhin wurde gemeinschaftlich vorher schon entschieden, Feine Sahne Fischfilet auftreten zu lassen - was unter anderem daran liegt, daß sie längst nicht so extremistisch sind wie hier viele es ihnen unterstellen möchten.

    Klar, ganz bescheuert bin ich auch nicht, ein paar Polizisten mehr wären wohl nötig gewesen. Aber was wäre passiert? Ein Haufen Nazis sprengt ein öffentliches Stadtfest? Weder die NPD noch die verbohrtesten Rechtsextremen würden sich damit einen Gefallen tun. Im Zweifel würde ich immer für die Kultur eintreten und vor Faschisten nicht den Schwanz einziehen.

  • Vor 7 Jahren

    @Elmar Witting (« Ich finde den Satz "Kunst muss provozieren, aber in dem Bereich, wo sie hingehört" gleichermassen bezeichnend wie erschreckend. Eine Aussage wie "Kunst muss provozieren" kennt kein "aber". Wenn der werte Herr von den Grünen tatsächlich so denkt, ist das schon übel genug. Aber dann hätten die Fischfilets erst garnicht eingeladen werden dürfen. Sie dann aber auf Druck von Nazis wieder auszuladen und dann DIESEN Satz als (Teil-=Begründung loszulassen ist absolut unverfroren. »):

    Naja du vergisst, dass jeder immer noch das Recht hat, wo und wann er sich "provozieren" lassen will. Ich weiß ja nicht wer vorher überhaupt auf die Idee kam solche Bands zu buchen aber auf einem Stadtfest gehören die nicht hin. Die Fans der Band können zwischen den ganzen Eltern mit Kindern eh nicht richtig abgehen und für eben genannte ist das wohl auch nicht Stadtfest tauglich. Das meine ich aber jetzt ungeachtet dessen welche Band gemeint ist sondern geht um die Musik an sich.

  • Vor 7 Jahren

    @saugenockelt (« @CafPow («
    ernsthaft, wer seinen Geist / seinen Verstand durch radikale Ideen fesselt bleibt eben doof. »):

    ???
    es fesselt doch wohl eher seinen Verstand, wer radikale Ideen ausschliesst.
    Dogmatische Angepasstheit ist ganz sicher kein Zeichen von Intelligenz. »):

    wenn du nur und ausschliesslich einer radikalen Idee nachhängst, und das passiert bei diesen Ideen ziemlich häufig wie man sieht -egal welches Lager-, dann tust du das meiner Meinung nach sehr wohl.