Wenn man an seine Frisur denkt, hätte man es ahnen können: Boris Johnson steht auf Punk. Im ersten Wahlkampfvideo der britischen Tories wird er nach seiner Lieblingsband gefragt. "Entweder The Clash oder The Rolling Stones" antwortet der Premierminister. Das gefällt den Fans der Punkband gar nicht.

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  • Vor 7 Monaten

    "2010 hatte der damalige Premierminister David Cameron die Smiths als seine Lieblingsband bezeichnet. Gitarrist Johnny Marr verbot Cameron daraufhin, seine Band gut zu finden."

    Kindergarten Social Media...

  • Vor 7 Monaten

    Sieh es mal so .. vielleicht funktioniert das mit "unterschwelligen Botschaften" in der Musik .. nur bei Idioten dauert es länger .. wenn dem Johnson dann mal ein Hirn gewachsen ist, versteht er vielleicht was für ein Idiot er war ..

    • Vor 7 Monaten

      ich halte bildungsabschlüsse nicht immer für ein gradmaß der intelligenz aber boris johnson war auf einer elite uni und hat tatsächlich den ein oder anderen guten text geschrieben in seinem Leben. Und ein sehr gutes Buch. wer sich hingegen "HumppaMan" nennt ist wahrscheinlich nie über mittleren bildungsabschluss und drei worte "suomi" allgemeinbildung aus der EMP hinausgekommen :)

    • Vor 7 Monaten

      Es ist doch in Leute die man nur aus den Medien kennt zu beschimpfen weil die es wagen eine andere Meinung als man selbst zu haben. Mutig von dir dass du es tatsächlich wagst in der heutigen Zeit in diesem Land was positives über Johnson zu schreiben ;)

  • Vor 7 Monaten

    Diese abartig elitären Fans die meinen bestimmen zu dürfen wer ihre Band toll finden darf sind ekelhaft. Deren Verhalten wird bestimmt auch von Punkbands in ihrem Texten kritisiert. So ein Kindergarten.

    • Vor 7 Monaten

      Naja, wenn ein Boris Johnson jetzt The Clash oder ein Paul Ryan Rage Against the Machine geil finden, dann muss man sich halt schon fragen, was in deren Gehirnen so vorgeht, dass sie da keinerlei Widersprüche erkennen.

    • Vor 7 Monaten

      Achso man kann also Musik nicht einfach der Musik willen mögen? Wie viele Banker mögen punk? Und wie viele nicht englischsprachige Leute kennen die Texte garnicht wirklich? Außerdem dürften dann auch viele tool Fans die Band nicht mehr hören. Wie ich schon schrieb die hier zitierten "Punks" benehmen sich genauso wie es ihre Bands anprangern.

    • Vor 7 Monaten

      Naja, das zieht ja alleine deswegen schon nicht, weil die im Artikel und von mir thematisierten Personen alles englische Muttersprachler und Politiker und die entsprechenden Bands auch alles andere als nur beiläufig politisch sind.

    • Vor 7 Monaten

      So ein Politiker kann durchaus auch ein vielschichtiger Mensch sein.
      Es ist ganz sicher auch ein gewaltiger Unterschied ob ich „Fuck the System“ ins Mikrofon brülle oder eine gewichtige Rolle in der Realpolitik spiele.
      Ein Schilly oder Fischer legt nach der dritten Flasche Rotwein sicherlich auch mal die Sex Pistols auf den Plattenteller (und das sei ihnen auch erlaubt).

    • Vor 7 Monaten

      Abartig elitäre Politiker will halt auch niemand als Fans haben...außer Morrissey vielleicht.
      Und hier geht es um die Botschaft, daß man diese abartig elitären und rassistische Politiker als solche ablehnt, und nicht um ein echtes Verbot.
      Echte Verbote kommen von Johnson und seinen Kumpanen.
      Von politisch interessierten Musikern und Fans kann man durchaus eine Reaktion auf diese Anbiederung erwarten- intoleranten Arschlöchern muß man nicht mit Toleranz begegnen, sowas muß auf Gegenseitigkeit beruhen.
      Dem Trump hat man auch schon die Benutzung diverser Lieder im Wahlkampf verboten, wenn er sowas wie "Born in the USA" zweckentfremden wollte...der versteht solche Texte halt auch nicht.

    • Vor 7 Monaten

      Beispielhaft, wie Morti hier klarkantig Flagge zeigend den rassistischen Nazi-Sexisten zeigt, was ein intolerantes Arschloch ist.

    • Vor 7 Monaten

      Wann hat sich Johnson mal rassistisch geäußert? Und hier geht es nicht darum was die Band will sondern die Fans.

    • Vor 7 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 7 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 7 Monaten

      https://www.theguardian.com/politics/2019/…

      https://www.theguardian.com/politics/2019/…

      So, und was WOLLEN die Fans denn deiner Meinung nach hier genau? Dein Punkt, dass die Fans meinen, bestimmten zu können, wer Fan sein darf oder nicht, ist von dir ja sehr großzügig hereininterpretiert. Selbst der Autor des hier im Artikel zitierten tweets bildet sich nicht ein, das selbst bestimmen zu können.

    • Vor 7 Monaten

      Dazu muss man dann aber auch schon sagen, dass Johnson sicherlich kein so offensichtlicher und deutlicher Rassist ist, wie es ein Trump z.B. ist. Aber ob es das jetzt so viel besser macht ist auch fraglich und das ist jetzt auch nicht wirklich der (einzige) Punkt an dem sich Johnson-Kritiker einschießen.

    • Vor 7 Monaten

      Ok dann mal die Gegenfrage, was will uns der Autor des Tweets denn bitte sonst sagen? Haha die hören Musik, die gegen ihren Berufsstand und gegen ihre politische Meinung geht, die Idioten? Egal wie man das interpretiert, es ist Kindergarten. Aber wir diskutieren hier über Twitter Tweeds und ich bin wohl selbst Schuld, wenn ich sowas auch noch ernst nehme^^

    • Vor 7 Monaten

      Der Gleep will nur seine Haltungsnote verbessern.

    • Vor 7 Monaten

      Ach Gott lass ihn doch. Er bringt seine Argumente ich meine. Solange das gesittet von statten geht kann er gerne anderer Meinung sein.

    • Vor 7 Monaten

      Wie kommst Du auf die Idee ich würde ihn nicht lassen wollen?

  • Vor 7 Monaten

    Wie kann man The Clash nicht mögen?

  • Vor 7 Monaten

    Das Hören einer bestimmten Band oder Musikrichtung hat, gerade wenn man Punk, Indie oder Alternative mag, halt auch immer viel mit Distinktion und Abgrenzung zu tun. Wenn dann plötzlich irgendein Arschloch, oder der Nachbar, den man schon immer doof fand, ankommt, und einem stolz erzählt, dass er nun auch diese oder jene Band hört, dann kann das einen unterbewußt schon ärgern, weil dann die Abgrenzung scheinbar nicht mehr funktioniert.
    The Clash haben nunmal stets politisch Position bezogen, und eher nicht die Positionen, die ein Boris Johnson heuer vertritt. Möglich, dass viele Menschen die Musik losgelöst vom Text hören können, aber gerade bei einer Band wie The Clash können das sehr viele Fans nunmal eben nicht.

  • Vor 7 Monaten

    lol. fans mit blonden, im wind wehenden haar, sind doch immer gern gesehen. und an boris und david: If a double decker bus kills the three of us. to die by your side is such a heavenly way to die.