Das ehemalige Boygroup-Mitglied Eloy de Jong darf nicht mehr als Eloy auftreten. Der Name gehört einer Progressive Rock-Band aus Deutschland.

Köln (rnk) - Eloy de Jong, der in den Neunzigern mit der Boygroup Caught In The Act vor allem im deutschsprachigem Raum Charts-Erfolge feierte, kann derzeit sein Comeback mit "Kopf Aus - Herz an" (Platz 2 in Deutschland) nicht wirklich genießen. Das Album hat er unter dem Namen Eloy veröffentlicht, den jedoch bereits eine Prog-Rock-Band für sich beansprucht,

Eloy aus Hannover wollen wohl nicht mit Schmalz-Pop, sondern auch weiterhin mit genreverwandten Kollegen wie Pink Floyd oder King Crimson in Verbindung gebracht werden. Nachdem die Band eine Unterlassungsklage einreichte, haben sich Berichten zufolge nun beide Parteien auf einen Vergleich geeinigt.

Ob dabei auch Geld geflossen ist, ist nicht bekannt, bitter ist die Sache für den Schlagersänger aber auf jeden Fall. Er darf nicht mehr unter seinem Vornamen auftreten und sein Erfolgsalbum damit bewerben. Auch das Artwork von "Kopf Aus - Herz an" muss nun neu gestaltet werden.

"Für meine Tochter bin ich Papa Eloy, für meine Mutter, Schwester und Partner bin ich Eloy und für meine Fans heiße ich auch so, seitdem ich bekannt bin", sagte Eloy de Jong zu RTL. Allerdings muss sich Eloy de Jong auch hier den älteren Herren aus Niedersachsen geschlagen geben: Die Band existiert bereits seit den Siebzigern des letzten Jahrhunderts und feierte schon erste Erfolge, als der Niederländer noch gar nicht geboren war.

Weiterlesen

laut.de-Porträt Eloy

Orgelorgien, pumpender Bass, ewig lange Lieder und Fantasy- bzw. Science-Fiction-Texte. Handelt es sich um King Crimson? Oder Emerson, Lake and Palmer?

6 Kommentare mit 10 Antworten