Nach dem Notos Quartett, Klaus Voormann, dem Pianist Igor Levit und dem Dirigent Enoch zu Guttenberg haben nun auch Marius Müller-Westernhagen und Mitglieder der Wise Guys ihre Echo-Auszeichnungen zurückgegeben. In einem Facebook-Post warf Westernhagen den Echo-Verantwortlichen die "Verherrlichung …

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  • Vor 3 Jahren

    Man kann ihn mögen oder nicht aber das Statement von Westernhagen ist sehr treffend sowohl im Bezug zum Echo an sich sowie an Kolle und Farid.

  • Vor 3 Jahren

    Wieso hat bei der Preisverleihung keiner den Preis zurückgegeben? Kann mir niemand erzählen, dass keiner der Preisträger von der Debatte rund um Kolle und Bang gewusst und sich erst im nachhinein informiert hat..

  • Vor 3 Jahren

    heuchlerisches Getue. Der war bestimmt auch ganz korrekt über der Toilette gehangen wie anno 2000 diverse Intendanten beim Grand-Prix-Vorentscheid als Knorkator kamen

  • Vor 3 Jahren

    Jetzt wird's interessant. Wenn die Böhsen Onkelz oder Frei.Wild ihre ECHOs zurückgeben, weil sie mit den rechten Tendenzen der Veranstaltung nicht in Zusammenhang gebracht werden wollen, schmeiß' ich hier 'ne Party, die bundesweit für Schlagzeilen sorgt.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 3 Jahren

    "Man kann ihn mögen oder nicht aber das Statement von Westernhagen ist sehr treffend sowohl im Bezug zum Echo an sich sowie an Kolle und Farid."

    Das merken dann vielleicht auch mal die Konsumenten dieser Musik Man muss sich aber nur mal die tausend Kommentare der Kollegah-Fans unter den entsprechenden Echo-Aufzeichnungen bei YT ansehen ansehen. Bis auf wenige Ausnahmen scheinen das ungebildete Kinder zu sein, die nicht argumentieren, dafür aber beleidigen können. Eben so krasse Gangster, die den Bizeps und die Rolex als Ideal haben.

    • Vor 3 Jahren

      Das ist leider Wunschdenken. Ich denke die Fans sind so verblendet, dass sie Kollegah auch ein "Tod allen Juden" als Kunstfreiheit, Satire oder schwarzem Humor auslegen würden.

    • Vor 3 Jahren

      "Der Islam ist ein Teil von Deutschland"

    • Vor 3 Jahren

      Der Islam ist natürlich ein Teil von Deutschland. Kulturell hat die islamische Religion dieses etwas fade Land durchaus bereichert.

      Ein Teil von Deutschland ist leider auch rechtsnational und völkisch. Das darf man nicht unterschlagen. Ein Land muss auch akzeptieren, dass es Schattenseiten und problematische Teilbereiche hat. Der Antisemistimismus kommt nicht nur von islamistischer Seite, sondern ist auch in nicht wenigen biodeutschen Mittelschichtsfamilien verankert. Natürlich dort alles subtiler und nicht offen kommuniziert. Die Vorbehalte existieren aber weiterhin. Solange man aber nicht gegen "die Juden" hetzen darf, müssen die Muslime als Projektionsfläche für den Hass herhalten. Gibt ja auch hier diverse User in den Kommentarspalten, die offen und stolz ihr fremdenfeindliches Denken zur Schau stellen. Natürlich alles verpackt in Ironie und Pseudozynismus.

      Btw sind die amerikanischen Rechten "weiter", denn dort wird wieder ganz offen gegen die Juden gehetzt.

    • Vor 3 Jahren

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor 3 Jahren

      Der einzige Grund warum sich Viele von rechtsaußen, ob jetzt hier oder in den USA, doch ach so sehr für Israel/Juden einsetzen ist doch auch nur weil sie die Araber/Muslime noch viel weniger abkönnen und auf diese Weise ihren Hass in empathisch und solidarisch klingende Worthülsen kleiden können. Würden die Muslime alle von heute auf morgen aus dem Land verschwinden wären es dann auch garantiert wieder die Juden, auf die sich der Hass als nächstes richten würde.

    • Vor 3 Jahren

      "Zumindest wenn man eine Vorliebe für Vergewaltigungen,Sozialbetrug und Mord-und Totschlag hegt."

      Lösch Dich, Faschoarsch!

    • Vor 3 Jahren

      Ich hab dich auch ganz doll lieb Paranoid :kiss:

    • Vor 3 Jahren

      "Würden die Muslime alle von heute auf morgen aus dem Land verschwinden wären es dann auch garantiert wieder die Juden, auf die sich der Hass als nächstes richten würde."

      Weiß jetzt nicht ob du das mitbekommen hast, aber vor ca. 80 Jahren hat man bzgl. der jüdischen Population einen relativen Kahlschlag hier in Deutschland veranstaltet.
      Demzufolge sind in der heutigen BRD auch leider nicht mehr viele jüdisch stämmige Mitbürger anzutreffen, die wenigen die es noch gibt leben eigentlich in aller Stille vor sich hin und zeichnen sich eher nicht duch Vergewaltigung, Sozialbetrug, Mord-und Totschlag etc. pp aus.
      Warum also sollte ich da einen Hass auf Juden haben?

    • Vor 3 Jahren

      @Para/Cov:
      Ich habe ja durchaus viel für die stets so vernünftigen, differenzierten und erkennbar auf Humanismus und Empathie gerichteten Kommentare von Cov' und dem hierin traditionell untopbaren Para übrig. Das ist stets herzerwärmend und sympathisch.

      Gleichwohl warne ich auch davor, in der Dreiergleichung den wachsenden muslimisch geprägten Antijudaismus als lediglich eine Facette unter vielen ab zu tun.

      Grundsätzlich isses klar:

      1. Die rechtsradikalen antisemiten
      2. Die gutbüütgerlichen bzw. linken Intellekto-Antijudaisten, die sich gern einen pseudoseriösen Anstrich geben a la BDS, während sie mit Doppelstandards, Brunnenvergifterthesen und Delegitimation arbeiten.
      3. Die Islamo-Variante; dort meist tatsächlich eher in bildungsfernen Segmenten massiv an zu treffen.

      a) Aus rechtlicher Sicht etwa kann ich Euch sagen, dass nur deshalb die rechten Antijüdischen Straftaten im der Kriminalstatistik so dominant sind, weil etliche Übergriffe muslimischer Täter meist von selbigen als rein israelkritisch motiviert und freiheitskämpferisch verkauft werden. Im Ergebnis hat dies zur Folge, dass die Statistik diese Taten nicht in die Gruppe antisemitischer Delikte einsortiert, sondern in die Gruppe "Politisch motivierte Straftaten". Schon allein hierdurch entsteht ein verzerrtes Bild, welches die dimension des Symptoms zu Unrecht relativiert.

      b) Hier in Deutschland haben wir es hier mithin mit einem Signal des „Seid vorbereitet, seid nicht blauäugig, wehret den Anfängen!“ zu tun, welches die bundesdeutsche Gesellschaft durchaus zur Kenntnis nehmen sollte, so ihr am sozialen Frieden gelegen ist. Die alltägliche Gefahr für Leib, Leben etc von sichtbaren Juden in diesem Land geht momentan (je nach Wohnort) nämlich nicht auschließlich in erster Linie nur von Gartenzaunnazis oder Springerstieflern aus. Man kann mal versuchen, mit Davidstern oder Kippa nach Einbruch der Nacht ungeschoren durch etliche Viertel manch deutscher Städte zu kommen. Das wird eng. Allerdings in vielen Gegenden nicht in erster Linie wegen Skinheads o.ä., sondern wegen – zugespitzt formuliert – halbstarker „krasser Checker“.
      Wir erinnern uns zusätzlich, dass mittlerweile sogar ein deutsches Gericht den Angriff junger Araber auf eine Synagoge als eine Art legitimen Israelprotests wertete. Nehmen wir doch einmal dieses falscheste aller Signale und setzen es konkret in folgenden Zusammenhang mit Nahost.

      c) Egal ob man vor Assad oder IS flieht: Es ist kein Geheimnis – und der Recherche zugänglich -, dass Menschen, die etwa aus Syrien kommen, seit Jahrzehnten per medialer Assadclan-Propaganda und oft auch interfamiliär mit einem Judenbild aufwachsen, dass ausschließlich negative Stereotype transportiert und impft. Derartiges zieht sich bis ins Entertainment, etwa in Form von Telenovelas, in denen Juden oder Israelis ausschließlich als bösartige, herzkalte Menschenhasser dargestellt werden. Es reicht im weiteren arabischen Raum bis hin zu Fake News – um mal in der Sprache unserer Zeit zu bleiben – die behaupten, Israel würde KZs in der Negev-Wüste betreiben und dort Araber vergasen. Derartiges haben etwa PLO, Hamas etc. bereits mehrfach in unterschiedlichen Deutlichkeitsgraden kolportiert. Die genannten Beispiele sind nur die Spitze eines Eisbergs des Grauens.

      d) Insofern ist es kein Wunder, dass diese hier ankommenden Menschen (und ja, ich bin persönlich absolut dafür, sie hier rein zu lassen und zu integrieren) selbst im Fall einer ansonsten aufgeschlossenen, weltoffenen Denkweise an speziell diesem Punkt all zu oft einfach „rot sehen“, weil der Hass auf Juden/Israel durch manipulativ erfahrene Fehlprägung reflexartig in zu vielen von ihnen aufsteigt. Dieses Problem ist im Bereich Syrien leider extrem ausgeprägt. In Ländern wie Marokko oder Tunesien ist es hingegen kaum virulent, da es dort keine Regime- und systemerhaltende Feindschaft zu Israel gibt. Dort ist man tendenziell weiter im Denken.

      ich habe derlei etwa in Ramallah bereits selbst erlebt.
      Da gab es etliche sympathische Menschen und Gesprächspartner. Sobald jedoch das Wort „Jude“ oder „Israel“ fiel, gingen die Schleusen zu, wie unter Hypnose per Knopfdruck.

      Fazit:
      Mit anderen Worten:
      Die Tatsache, dass etliche arabische Länder ein judenfeindliches Bild zum eigenen politischen Systemerhalt nutzen, hat in Generationen ihrer jeweiligen Völker und Emigranten deutliche Spuren hinterlassen, die man strukturell durchaus als kollektive Hirnwäsche bezeichnen kann. Wer hier ausschert, bekommt nicht selten den Druck der Gruppe zu spüren.

    • Vor 3 Jahren

      "die wenigen die es noch gibt leben eigentlich in aller Stille vor sich hin und zeichnen sich eher nicht duch Vergewaltigung, Sozialbetrug, Mord-und Totschlag etc. pp aus.
      Warum also sollte ich da einen Hass auf Juden haben?"

      Die meisten Muslime leben hier auch in aller Stille vor sich hin und versuchen auch nur irgendwie ein anständiges, sorgenfreies Leben zu leben, wie wir alle. Scheint dich ja trotzdem nicht davon abzuhalten, sie zu hassen. Wieso sollte es dann bei den Juden anders sein? Irgendetwas findet sich immer.

      Finde ich aber schön, dass du dich hier gleich angesprochen fühlst und dadurch direkt als rechtsaußen und islamophob outest. Ist jetzt auch kein wirkliches Geheimnis, aber wenigstens kannst du jetzt nicht mehr drumherum reden und dir irgendwelche Ausflüchte suchen.

    • Vor 3 Jahren

      mein beitrag oben war weniger humanistisch/empathisch begründet. eher drückte er meinen abschaum bzgl. des sinnfreien, ekelhaften, alle über einen kamm scherenden beitrags von merkava aus.

      zu deinem beitrag: wenn dir von geburt an erzählt wird, was "der Jude" für ein schlechter mensch ist, ist die einstellung/das verhalten muslimischer flüchtlinge ggü. jüdischen mitbürgern natürlich zu verurteilen. ich will jetzt nicht sagen, dass sie aufgrund der sozialen prägung/erziehung "verständlich" wäre. aber man weiß, woher es kommt.
      Ich habe neulich dazu bei "Last Week Tonight" einen beitrag über nordkorea gesehen. eine geflüchtete frau erzählte, dass matheaufgaben in der grundschule wie folgt gestellt werden: "Vier amerikanische Bastarde stehen vor Dir. Du erschiesst zwei. Wieviele amerikanische Bastarde kannst Du noch erschiessen?"

    • Vor 3 Jahren

      ja, prägung ist eh schon schwer zu bewältigen. bezogen auf den echo-kontext sind solche lines natürlich benzin zum feuer.

    • Vor 3 Jahren

      ich frage mich ohnehin, ob sich die entscheidungsträger mal ein paar tracks angehört haben bevor sie die beiden auf die bühne gelassen haben.

    • Vor 3 Jahren

      Welche Titel meinst du denn, Para? Sry, wenn das erbsenzählermäßig kommt, aber so furchtbar offensichtlich wie jetzt getan wird, finde ich die Ausschlusswürdig- bzw. -notwendigkeit dann halt auch wieder nicht (zumindest nicht querbeet im Schaffen).

    • Vor 3 Jahren

      ich kenne nichts von denen. aber in deutschland lyrics wie "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" zu bringen.... ich kann die aufregung verstehen. und die veranstalter/verantwortlichen hätten durchaus darauf kommen können, dass das zu kontroversen führt.

      ich habe am rand die diskussionen hier mitbekommen ob es sich hierbei um judenfeindlichkeit, battlerapsprech oder einfach nur geschmacklosigkeiten handelt. ich will mir, mangels kenntniss der materie, kein abschliessendes urteil bilden.

      aber, wie gesagt, nach den kontroversen in den letzten jahren hätte man vom veranstalter mehr fingerspitzengefühl erwarten dürfen.

    • Vor 3 Jahren

      "Die meisten Muslime leben hier auch in aller Stille vor sich hin und versuchen auch nur irgendwie ein anständiges, sorgenfreies Leben zu leben,..."

      Von diesem "anständigem Leben" liest man ja jeden Tag aufs Neue kurioses in den Medien.
      Erst vorgestern hat sich wieder ein ganz besonders hochanständiger Muslim durch eine enorm couragierte Tat hervorgetan:

      https://www.welt.de/politik/deutschland/vi…

    • Vor 3 Jahren

      jo, kannst deinen lieben langen tag damit verbringen, straftaten von muslimen zusammenzutragen. macht bestimmt spass. damit wirst du aber nicht beweisen können, dass die mehrheit der muslime gewalttätig ist. unterkomplex dein denken ist.

    • Vor 3 Jahren

      @Para
      Verstehe ich. Und es ist natürlich auch dein gutes Recht diese Meinung zu vertreten, ohne im Detail mit dem Schaffen der Beiden vertraut zu sein.

      Aber: Sollen die Veranstalter deshalb die Entscheidung einer Ethik-Kommission in einer bestimmten Weise beeinflussen, weil es sonst hinterher Kontroversen gibt? Das ist doch erst recht nicht, was man will, oder? Ich sehe schon, dass man auch bzgl. der Line eine härtere Haltung vertreten kann als es dieser Ethikrat und viele Andere (mich eingeschlossen) tun/getan haben. Aber ist es nicht seltsam, von einer Schande und Ähnlichem zu sprechen, wenn das dann nicht zum unmittelbaren Ausschluss führt (hast nicht du gemacht, ich weiß, aber so lesen sich gerade viele Statements dazu)? Inwiefern beweist man denn mehr "Fingerspitzengefühl", wenn man sich den Ärger so mit der Keule vom Hals hält?

      Naja, ich freue mich, dass der Echo in dieser komplett sinnbefreiten Form zu Grunde geht und vielleicht ja sogar wirklich durch einen ernstzunehmenden Preis ersetzt wird (die Chance zumindest wäre da). Um die Frage, wie mit grenzwertigen Inhalten umgegangen werden soll, wird man aber auch in Zunkunft nicht herum kommen. Und da würd ich mir irgendwie mehr Souveränität & Diskursbereitschaft wünschen, von Entscheidern wie Publikum/Künstlern gleichermaßen.

    • Vor 3 Jahren

      "Aber ist es nicht seltsam, von einer Schande und Ähnlichem zu sprechen, wenn das dann nicht zum unmittelbaren Ausschluss führt (hast nicht du gemacht, ich weiß, aber so lesen sich gerade viele Statements dazu)?"

      ist möglicherweise was typisch deutsches.

      "So, Gewinner Deutschrap steht. Kolle und Fler. Haben am meisten verkauft."

      "Aber, aber die rappen da was von Auschwitz..... :eek:"

      "DIE REGELN SAGEN, WER AM MEISTEN VERKAUFT, BEKOMMT DEN PREIS! BASTA! WO KOMMEN WIR DENN HIN, WENN WIR JEDES JAHR INDIVIDUELLE KRITERIEN BEI DER PREISVERGABE ANLEGEN?"

      "Aber......"

      "ES STEHT SO IN DEN REGELN! UND REGELN SIND ALLES! REGELN regeln!"

  • Vor 3 Jahren

    Kollegah beerdigt den Echo, naise. Nee, finde ich wirklich gut!

  • Vor 3 Jahren

    Was ich nicht verstehe, Kollegah hat doch 2014 oder 2015 doch schon mal Echos erhalten für Zuhältertape 4 oder nicht? Wieso ist da niemand wegen widerwärtigen Texten auf die Barrikaden gegangen? Das war doch schon immer gewaltverherrlichend, frauenverachtend oder "widerwärtig". Was ist denn heute schlimmer als damals? Da hat niemand seinen Preis storniert.

    • Vor 3 Jahren

      Ist doch vollkommen scheißegal. Wichtig ist doch nur, dass überhaupt mal wer ein Statement macht. Und selbst wenn's vorher die Leute keinen Deut interessiert hat oder alles nur geheuchelt ist, ändert das doch an dem tatsächlichen Gehalt oder Wert der Aussage nichts. Man muss auch nicht immer krampfhaft versuchen jede noch so kleine positive Entwicklung mit billigem "Heuchlerei!"-Geschrei zu unterdrücken.

    • Vor 3 Jahren

      warum redet eigentlich niemand über farid bang? die auschwitz line ist doch von ihm

    • Vor 3 Jahren

      @gleep glorp: Ich sehe keine positive Entwicklung. Eher eine beängstigende. Beide Rapper werden von irgendwelchen AfD Fotzen oder "Wutbürgern" als assoziales Dreckspack, welches in Deutschland nichts verloren hat, betitelt. Dazu werden alle Ausländer mal wieder über einen Kamm geschert und verallgemeinert. Gerade das was den beiden Rappern vorgeworfen wird, findet in sämtlichen Kommentar-Sspalten gegen eben diese statt. Hetze! Und letztendlich bleibt die Line nur ein Vergleich, wenn auch ein geschmackloser.

      Hier reden wieder Medien und Menschen mit, die überhaupt keine Ahnung von Rap oder den beiden Rappern haben. Es werden blind Meinungen nachgeplappert, die irgendwo aufgeschnappt werden ohne sich mit der Materie auch nur mal Ansatzweise auseinander gesetzt zu haben. Analog dazu kann man die Killerspiel-Debatte in den 2000ern nehmen oder die 80er mit dem teuflischen Heavy Metal.

      Es gibt immer irgend einen Sündenbock der unsere arme Jugend versaut. Aber um die wirklichen Probleme wie keine Ausbildungsplätze, veraltetes Schulsystem, Perspektivlosigkeit etc. etc. wird gar nichts unternommen. Das ist das, was aus gesunden, normalen Menschen, verbitterte, gewaltbereite und der Kriminalität zuge Idioten macht.

      In Zeiten wo sich Trump und Putin mit ihrem Finger über roten Knöpfen kreisen, gibt es doch weitaus wichtigere Probleme und Sorgen als zwei Rapper die provozieren wollten..

    • Vor 3 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Jahren

      @flyingpumpkin87:
      "Beide Rapper werden von irgendwelchen AfD Fotzen oder "Wutbürgern" als assoziales Dreckspack, welches in Deutschland nichts verloren hat, betitelt"
      Kann sein. Aber nicht von Westernhagen oder wer sonst noch so seinen Echo zurückgegeben hat und ist damit vollkommen irrelevant. Wenn ich irgendein an sich hassfreies Statement mache und andere das als Aufhänger verstehen, ihren eigenen Hass loszuwerden, ist das wohl kaum meine Schuld, sofern nicht bewusst kalkuliert. Von Hetze kann hier also überhaupt keine Rede sein. Ist als Kritikpunkt also schlicht ungültig.
      "Hier reden wieder Medien und Menschen mit, die überhaupt keine Ahnung von Rap oder den beiden Rappern haben."
      Ist genauso irrelevant. Ich muss von Rap auch keine Ahnung haben, um zu erkennen, wann ein Textstück antisemitisch, homophob etc ist. Das solche Texte mitunter aus welchen Gründen auch immer in der Szene geduldet werden, macht sie kein bisschen weniger problematisch. Es macht höchstens die Szene problematisch.
      "gibt es doch weitaus wichtigere Probleme und Sorgen als zwei Rapper die provozieren wollten.."
      Wichtigere Probleme gibt es immer. Aber ich sehe dich jetzt auch nicht gerade wie du dich dazu aufschwingst, den Welthunger zu bekämpfen. Wenn es wichtigere Probleme gibt als die Texte zweier Rapper, dann gibt es ganz bestimmt auch wichtigere Probleme als die angebliche Scheinheiligkeit mancher Künstler, die die Texte zweier Rapper kritisieren. Du machst dich hiermit also genau der Sache schuldig, derer du andere bezichtigst.
      Und allgemein hast du jetzt vier verschiedene Argumente gebracht, die allesamt nichts anderes als billige Ablenkungsversuche darstellen. Du versuchst konstant das Thema kleinzureden, ohne auch nur einmal tatsächlich inhaltliche Kritik an dem Gesagten zu äußern. Weil du's wahrscheinlich auch nicht könntest, weil es da inhaltlich auch schlicht wenig zu kritisieren gibt. Akzeptieren möchtest du es aber scheinbar trotzdem nicht, konstruktiv mit dem Thema auseinandersetzen auch nicht, hast aber trotzdem noch die Muße andere indirekt der Scheinheiligkeit zu bezichtigen.

  • Vor 3 Jahren

    Ich finde es erfrischend, dass endlich mal einer der Promis sagt, dass betreffende Textzeile eben nicht antisemitsch oder volksverhezend ist nur finde ich seine Worte ein wenig ZU heuchlerisch für jemanden der ein Lied wie "Dicke" gesungen hat.

  • Vor 3 Jahren

    "Endlösung" ist einer seiner besten Songs.

  • Vor 3 Jahren

    ....auch wenn zum Beispiel eine Helene Fischer auch 2018 bei der Verleihung "dieses wunderschönen Preises" einen "magischen und berührenden Moment" erlebt haben will.....

    Für die Tante wär's bestimmt auch n magischer Moment wenn die zwei BATTELRAPP-Brüder sie als Sandwich weggebangt hätten...

  • Vor 3 Jahren

    Wenn ausgerechnet die Welt UND Fler die gehaltvollsten Presseerzeugnisse bzw. Statements abliefern zur Debatte, steht's wirklich echt schlecht um den Journalismus...

    https://www.welt.de/kultur/article17545190…

    https://www.nzz.ch/feuilleton/farid-ist-ke…

    • Vor 3 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Jahren

      Ne, tut mir Leid, aber gerade das Fler-Interview ist ja einfach nur so eine strunzdumme, sich gegen jede Kritik immunisierende Aneinandereihung von Scheinargumenten, dass es einfach nur noch ein schlechter Witz ist. Der Welt-Artikel ist da nicht ganz so schlimm aber auch nicht zu 100% argumentativ kohärent.

    • Vor 3 Jahren

      Der Welt-Autor macht den Fehler, Schauspieler mit Musikern zu vergleichen. Der Schauspieler spielt seine Rolle, der Musiker dagegen bringt einen Sound und seine Message mit. Da spielt Authentizität eine viel größere Rolle.

    • Vor 3 Jahren

      Naja, trotzdem ist Kollegah eine Rolle. So abwegig ist der Vergleich also auch nicht.

    • Vor 3 Jahren

      Mag sein. Aber was erwartet der Hörer? Doch wohl kaum einen Schauspieler. Oder doch?

    • Vor 3 Jahren

      "Ne, tut mir Leid, aber gerade das Fler-Interview ist ja einfach nur so eine strunzdumme, sich gegen jede Kritik immunisierende Aneinandereihung von Scheinargumenten, dass es einfach nur noch ein schlechter Witz ist"

      aber fler hat Antisemitismus erfunden. und zwar als erster... auch er gab damals hitler den nötigen input, als es noch nicht "cool" und "angesagt" war und es jeder gemacht hat...

    • Vor 3 Jahren

      @uerb: Glaubst du auch, Campino möchte gerne "zwei, drei, vier, fünf Bullen umschießen" möchte, so wie er es in "Bonnie & Clyde" singt?

      Und falls ja - warum gibt man solch einem gewaltverherrlichenden Menschen einen Echo und lässt ihn schon im zweiten Jahr in Folge Mittelpunkt des aktuellen Echo-Skandals sein?

      Mit Sicherheit, es gibt Künstler, die in ihren Liedern eine ernste Botschaft senden. Kollegah und Farid gehören aber definitiv nicht zu diesen Künstlern (die Toten Hosen größtenteils auch nicht), dazu sind die Texte viel zu überzogen. Ich denke aber auch, dass das Problem nicht die geschmacklose Ausschwitz-Zeile ist, sondern dass Felix Blume gerade seinen inneren Xavier Naidoo entfesselt und eine wirklich hässliche politische Ansicht nach außen trägt. Von daher: doch, in dem konkreten Fall erwarte ich als Hörer einen Schauspieler.

    • Vor 3 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Jahren

      Naja, ich würde jetzt als Differenzierung vorschlagen, dass ein Schauspieler verschiedene Rollen verkörpert, die mit ihm als Person überhaupt nichts zu tun haben müssen. Ein Rapper hingehen verkörpert eine bestimmte Persona, die eigentlich über sein gesamtes Schaffen immer mehr oder weniger bestehen bleibt und die reale Person zumindest auf IRGENDEINE Weise reflektiert. Teilweise durch Überzeichnung der eigenen Charakterzüge, teilweise aber auch durch Ausrdruck von einem vollkommen entgegengesetzten Charakterzügen. Der Schluss von Rapper-Persona auf den tatsächlichen Menschen ist dann oft immernoch schwierig, aber zumindest besteht irgendeine relativ feste Relation zur realen Person, bei einem Schauspieler muss das überhaupt nicht so sein. Wobei es natürlich auch Schauspieler gibt, die immer "sich selbst spielen". Gleichzeitig "präsentiert" ein Rapper seine Persona aber auch viel mehr und sagt in gewisser Weise "schaut her, diesen Typ von Charakter möchte ich euch zeigen, nahelegen", hat also eine vollkommen andere Signalwirkung als ein Schauspieler, der Teil einer größeren Erzählung ist oder vllt auch ganz klar als Antagonist gezeichnet ist.

    • Vor 3 Jahren

      Der Hosen-Vergleich hinkt aber mMn etwas, da Bonny & Clyde relativ klar als solcher gezeichneter Eskapismus/romantische Fantasie ist und es da eigentlich auch nicht direkt ums Bullenumschießen/um Gewalt geht. Raptracks sind das vllt zT auch, aber selten klar als solche gezeichnet, stattdessen wird die Grenze zwischen Realität/Fiktion bzw Ernst/Fantasie meist ganz bewusst verwischt/vage gehalten.

    • Vor 3 Jahren

      Die Zeit hat "Flizzy" in den Himmel gelobt. Stark an den Haaren herbeigezogen mMn. Aber gut geschrieben.

      http://www.zeit.de/kultur/musik/2018-04/fl…

    • Vor 3 Jahren

      @Gleep Gorp:

      "Wir schießen zwei, drei, vier, fünf Bullen um"

      Singt Campino so im O-Ton. Das klingt schon ziemlich eindeutig. Überhaupt kann man das Lied auch gerne so interpretieren, dass sie damit die echten Bonnie und Clyde (die in echt Polizisten erschossen haben) glorifizieren... man muss nur ein bisschen bösartig sein. Das klappt genauso wie im Battle-Rap.

      Mmn. ist auch im Battle-Rap schon klar erkennbar, dass man dort durch klar unrealistische Übertreibungen seine Überlegenheit darstellt. Ansichtssache.

      Wenn es danach geht, dann könnten wir alle Echos Helene Fischer, Mark Forster und den Beginnern geben, weil sich bei allen anderen Nominierten in den Texten immer irgendwas Skandalöses findet. Oder wir stampfen den Echo ganz ein.

      Ich denke, es wird die falsche Debatte geführt. Das Problem ist nicht die geschmacklose Zeile von Farid Bang, der sich dafür auch schon entschuldigt hat. Das Problem ist auch nicht der Hip-Hop oder der Gangsta-Rap allgemein. Das Problem ist Kollegah, der in seinen Texten und auch in seinem aktuellen Auftreten eine komische Message verbreitet.

    • Vor 3 Jahren

      Mal eben rumgegooglet:

      "Wir schießen zwei, drei, vier, fünf Bullen um,
      Wenn es nicht mehr anders geht
      Jeder weiß genau, was er da tut,
      Wenn er uns aufhalten will"

      So oder so geht es in der Textstelle aber nicht primär ums Bullenumschießen, sondern dient die Textzeile eher dazu eine Fantasie der wilden und kompromisslosen Freiheit und ist dafür überzeichnetes Stilmittel. Das Bullenumschießen ist hier sogar nur notwendiges Übel, "wenn es nicht mehr anders geht".

      Aber gut, im Großen und Ganzen gebe ich dir Recht. Wenn wir zB sowas schlechtheißen/verbieten, müssten wir das Selbe mit jedem Actionfilm tun etc. Und das Battlerap klar überzeichnet ist und das vollkommen okay ist, sehe ich auch genau so.

      Nur ist selbst so etwas wie JBG kein REINER Battlerap mehr. Wenn du dich in den Battlerapring begibst, ist dir klar, dass du auch ordentlich auf's Fell kriegst. Die Auschwitz-Opfer haben sich aber nie kollemtiv zum Battlerap angemeldet oder ihr okay dafür gegeben, Teil der Szene zunsein und die Zeile ist auf CD gepresst und in die weite Öffentlichkeit hinausposaunt. Das ist dann ja schon wieder etwas ganz Anderes und nicht vollkommen mit "ist ja Battlerap-Sprech" entschuldbar.

      Und das die eine Zeile für sich nicht der Untergang der Welt, wenn auch zutiefst geschmacklos ist, sehe ich auch so. Dass man den Battlerap dafür nicht unbedingt verantwortlich machen soll genauso. Deshalb jetzt aber zu sagen, es wäre ja gar nicht der HipHop der ein Problem hat, sondern nur Kolle, ist mir viel zu viel zu viel zu billig.
      Denn erstens IST Kolle ein HipHopper, der seine Ansichten auch mal.mehr mal weniger deutlich in seinen Werken transportiert und zweitens ist er BEI WEITEM nicht der Einzige. Und drittens werden ja vor allem Frauenfeindlichkeit und Homophobie und in gewissem Grade auch Antisemitismus AKTIV in der Szene toleriert oder gar gefeiert, was dann soweit geht das so eine Schnabeltasse wie Fler gar meint, "so spreche man im Hiphop halt und das ist ja vollkommen okay". Nein, ist es nicht. Explizite Mysogonie, Homophobie oder Xenophobie lässt sich dann auch nicht mehr mit "ist ja Battlerap rechtfertigen". Nur weil es okay ist im Battlerap gegen einzelne Mitglieder der Szene auszuteilen und sich dabei auch über deren Hintergrund lustig zu machen, gibt es einem dann doch noch lange nicht das Recht in Folge ganze Bevölkerungsschichten runterzumachen, zumal dann auch noch losgelöst vom direkten Battlerapkontext auf CD. Das ist doch hahnebüchen.

  • Vor 3 Jahren

    Zwei widerliche Vollspacken sprengen
    eine noch widerlichere Veranstaltung.

    So what!?

  • Vor 3 Jahren

    Nunja, das Ding heißt "Echo". War doch irgendwie klar, dass der zurückkommt...