Der Berliner Rapper soll über EncroChats versucht haben, 100 Kilogramm Cannabis zu verkaufen.

Berlin (dol) - Kontra K soll im Fokus der Ermittlungsbehörden stehen. Wie der Norddeutsche Rundfunk berichtet, ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft gegen den Rapper, da er über ein abhörsicheres Mobiltelefon der Marke EncroChat Drogengeschäfte geplant haben soll. Unter dem Pseudonym 'massive human' soll er sich im Frühjahr 2020 darum bemüht haben, 100 Kilogramm Cannabis im Wert von mehreren Hunderttausend Euro nach Deutschland einzuführen, um sie anschließend zu verkaufen. Auch der Überfall auf einen Musikmanager sei in einem Chat besprochen worden.

EncroChat hatte abhörsichere Kommunikation angeboten, was ihn vor allem in Kreisen organisierter Kriminalität beliebt machte. 2020 infiltrierte Europol das Netzwerk und schnitt mehrere Monate lang Chatnachrichten mit, woraufhin das Unternehmen den Betrieb einstellte. Im Zuge der Auswertung der gesammelten Informationen identifizierten Ermittler rund 4.500 Tatverdächtige. Es folgte die Sicherstellung von 550 Schusswaffen und 38 Tonnen Betäubungsmittel. Zuletzt dienten EncroChats als Grundlage für den Durchsuchungsbeschluss, bei dem Beamte den Rapper 18 Karat verhafteten.

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Kontra K

Kontra K,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kontra K,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kontra K,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kontra K,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kontra K,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Kontra K,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

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laut.de-Porträt Kontra K

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