Nachdem diese Woche Polizisten in den USA mehrere afroamerikanische Mitbürger töteten, drückten Musiker den Opfern ihr Mitgefühl aus.

USA (ton) - In den USA droht der Konflikt zwischen der afroamerikanischen Bevölkerung und der rassistich motivierten Staatsgewalt zu eskalieren. In Louisiana wurde am Mittwoch Anton Sterling getötet. Ein Videomitschnitt zeigte, wie ein Polizist aus nächster Nähe mehrere Schüsse auf ihn abfeuerte.

Sterling führte eine Waffe in der Hosentasche mit sich. Bei einer Verkehrskontrolle in Minnesota schoss ein Polizist mehrmals auf das wehrlose Opfer Philando Castile, als dieser im Portemonnaie nach seinem Personalausweis suchte. Die jüngsten Vorfälle führten landesweit zu Protesten und zu weiterer Gewalt.

Drake fordert offenen und ehrlichen Dialog

Viele Prominente reagierten bestürzt auf die schockierenden Vorfälle. Auf Instagram sprach Drake den Angehörigen sein Mitgefühl aus und postete: "Heute bin ich mit dem dringenden Bedürfnis aufgewacht, etwas mitzuteilen. Man kann nicht mehr ignorieren, dass die Beziehung zwischen den schwarzen Communities und dem Staat nach wie vor so angespannt ist wie vor Jahrzehnten. (...) Das ist Realität und ich habe Angst um die Sicherheit meiner Familie und Freunde. (...) Ich weiß die Antwort nicht, aber ich glaube daran, dass die Dinge sich zum Guten ändern können. Ein offener und ehrlicher Dialog ist der erste Schritt."

Beyoncé Knowles veröffentlichte ein ausführliches Statement zu den Vorfällen auf ihrer Website: "Wir sind es leid, dass unsere jungen Männer und Frauen getötet werden. (...) Wir brauchen keine Sympathie. Wir brauchen Respekt vor unserem Leben." In Glasgow unterbrach sie ihr Konzert, um den Opfern der Polizeigewalt mit einer Schweigeminute zu gedenken.

Ein Appell an das Gewissen der USA

Auch Chance The Rapper reagierte bestürzt. Er richtete seine Botschaft an die Richter, Polizisten und Politiker und fragt, "was sie als Mensch fühlen würden?":

Jay-Z zeigte sich auf Tidal von den Vorfällen "traurig und enttäuscht" und postete: "Wir sollten viel weiter sein. Wir sind es aber nicht", und veröffentlichte auf dem Streamingdienst den Song "Spiritual", der Stellung zu den rassistisch motivierten Vorfällen in den USA bezieht.

Als im August 2014 Michael Brown auf offener Straße in Ferguson getötet wurde, kam es zu gewaltsamen Protesten vieler Afroamerikaner. In den letzten Jahren traten immer mehr Fälle von Polizeigewalt gegenüber der farbigen Bevölkerung an das Licht der Öffentlichkeit.

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Jay-Z, Beyoncé und Drake

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