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Der rappt wie ein Messdiener!

Und nun zum angekündigten Beef des Tages: Die Rheinische Post frontet Capital Bra. Der Grund? Er ist einfach nicht hart genug. Für die Rheinische Post.

Kann man jetzt natürlich so oder so sehen, Fakt ist, dass Capital tatsächlich nicht unbedingt dem Haftbefehl-Bushido-Archetyp des Elternschreck-Rappers entspricht. Fraglich ist aber auch, warum Rap das für den Autor überhaupt einhalten muss.

Ein bisschen eindimensional gedacht, gerade in Zeiten, in denen Übersee-Rapmusik mit Figuren wie 6ix9ine, Trippie Redd und Lil Pump so edgy, drogen- und gewaltverherrlichend und elternschreckig wie lange nicht mehr wirken dürfte. Aber gut, ich merke mir das Gesicht des Autors und hoffe, er läuft mir über den Weg. Das versprochene Vanilleeis schuldet er mir jetzt.

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3 Kommentare mit 7 Antworten

  • Vor 4 Monaten

    Das beste ist wirklich das Bild des Schreibers. So ein softer Hosenscheisser läuft doch schon bei einem Glas Milch rot an und hat als härteste Straßenpflasterreferenz die Unibibliothek...oder sollten hier wirklich Brechstangenkontraste gezeichnet werden, als hätte eine Nebelwand scharfkantige Konturen

    • Vor 4 Monaten

      Ist doch völlig wurst, Monsieur. Was Capital Bra hier daraufhin abzog, ist ultimativ peinlich.

    • Vor 4 Monaten

      Finde das Bild auch heftig, das ist doch Realsatire. :lol: Dass er mit dem Ding als Avatar überhaupt Artikel veröffentlicht, sagt doch schon einiges über Selbstbild und -reflexion.

    • Vor 4 Monaten

      hab bei dem bild ja direkt an unseren olivander gedacht.
      da auf dem autorenprofil von sebastian dalkowski allerdings kein germanistikstudium erwähnt wird (geschweige denn, wieviel er im gym drückt), musste ich die hoffnung dann leider doch wieder fahren lassen, dass er nun endlich in lohn und brot steht :-(

    • Vor 4 Monaten

      Bei Capital Bra passt das, was er textlich verkörpern möchte und das, was er in der Realität tatsächlich verkörpert, halt einfach 0 zusammen. Der Typ sieht aus wie ein Lauch, der gerade 6 Monate Pepdiät hinter sich hat und mit Mühe das Mic noch halten kann. Gleichzeitig erzählt er, jeder würde den Bratan fürchten und es würden rund um die Uhr Schüsse in Hohenschönhausen fallen(dem ist mitnichten so, der einzige Schuss, der in HSH fällt, ist der Schuss Eierlikör in Oma Bratans Kaffee). Hinzukommend eine Fanbase die, aus ebensolchen Lauchgestalten bestehend, am U-Bahnhof und im Freibad lauthals von Crack ticken und Opfer ficken schreit, aber bei jedem hustenden Rentner dann doch die Flucht am ergreifen ist. Capital Bra und Ufo361 sind in Personalunion mit dieser Palmen aus Plastik 2 Scheiße der personifizierte Niedergang vom deutschen Rap in 2018. Bushido hat den doch auch nur gesigned um das Cash maximal auszupressen.

    • Vor 4 Monaten

      Immer die gleiche Pladde: Ja, Deutschrap seit 2007 im Niedergang. Von der Kreisklasse kann man aber nicht mehr absteigen. Immerhin stimmen bei Capital Bra ab und an die Beats, wobei sie eigentlich nur Amidurchschnittsware sind. Wenn ich allerdings "Viberap" ohne Inhalt hören will, dann greif ich lieber auf die Rapcaviar Playlist zurück. Der genuschelte Nonsense hört sich auf Englisch einfach besser an. Weiter auseinandersetzen muss ich mit den Künstlern nicht. Ob sie nun JuiceWrld, Smokepurrp, Lil Irgendwas oder Young Irgendwer heissen.

  • Vor 4 Monaten

    für mich bleibt der bra weiterhin das merkwürdigste phänomen im d-rap. vom slawischen düstermann zum vollgedröhnten und lebensfrohen girlie beglücker...eine einzige inkonsequenz. aber egal, solange es die kids koofen

  • Vor 4 Monaten

    100 mal lieber Studenten Rap als dieser Mist