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Russische Rapper pro Putin

Die Negativkommentare, die der russische Rapper Timati mit "Москва" eingesammelt hat, hätten vermutlich für eine ganze Disslike-Staffel gereicht. Dass daraus aber eher nichts werden wird, liegt nicht nur an der Sprachbarriere: Nachdem der Track innerhalb von knapp drei Tagen rekordverdächtige 1,48 Millionen Mal mit Daumen nach unten bewertet wurde, nahm ihn der Urheber vom Netz. Er wolle "die Welle der Negativität stoppen", erklärte er dem Spiegel zufolge via Instagram. Ja, dann hätte er die vielleicht mal nicht lostreten sollen.

Das Netz vergisst aber nicht: Der neu hochgeladene Clip verzeichnet auch schon wieder Dislikes im fünfstelligen Bereich:

Timati und sein Featuregast Guf feiern in "Москва" die russische Hauptstadt unter anderem dafür, dass es dort keine Schwulenparaden gibt, und sich selbst, weil sie "nicht auf Demos oder so 'n Scheiß" gehen. Kam nicht besonders gut an, offenbar. Schon gar nicht, weil Timati seine neue Putin-Propanganda einen Tag vor den Regionalwahlen veröffentlichte. Von denen, behauptet Gast-MC Guf, habe er gar nichts gewusst. Himmel, hilf!

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1 Kommentar mit 5 Antworten

  • Vor einem Jahr

    Wow. Das ist also Moskau! Das sieht ja total modern aus. So hätte ich mir das gar nicht vorgestellt. Und auch viele Hochhäuser aus Glas! Und alles glänzt und ist sehr ordentlich! Und wer denkt, dass sie nicht trotzdem ein wenig edgy sind, der hat wohl den Ton beim Video ausgestellt! Das ist ja die perfekte Mischung aus Dubai und LA. Und als Sahnehäubchen ist da auch die Welt noch in Ordnung. Keine Schwulen, keine Muslime, alles sauber. Toll. Da mache ich bald mal Urlaub mit meinen Homies Alice aus dem Schweizerland und Alexandrowitsch Gaulandrow.