Yung Hurn besingt die Elfbars. Rückschau auf Peter Fox' Comeback-Track. Quo vadis, Rage-Musik - wo steht und wohin entwickelt sich das Mikrogenre?

Berlin (ynk) - Zu erraten, wohin die Rapszene soundmäßig als nächstes wandert, hat sich in den letzten Jahren ein bisschen zum Rap-Nerd-Volkssport entwickelt. Seit 2015 gilt die Trapwelle im Grunde für tot oder mindestens im Sterben liegend, seitdem gab es immer wieder Theorien, was sie denn nun endlich ablösen werde. Grime, Afrobeat, Dancehall, Drill ... alles kam im Mainstream vor und hatte seinen Stellenwert, vieles ist dann aber auch wieder verschwunden.

Ist dieser Rage-Sound jetzt die Zukunft?

Das Mikrogenre Rage hielt man seit dem Release von Playboi Cartis "Whole Lotta Red" kurz für einen heißen Kandidaten. Die Artists, die sich darauf Hype erschlichen haben, haben in den letzten Monaten geballt Alben veröffentlicht. Statt für jeden direkt Review und Porträt anzuschleppen, habe ich entschieden, mal wieder eine von diesen Doubletime-Bravo-HipHop-Hefteinlagen zu basteln, um das alles zu klären.

Aber natürlich gucken wir nicht nur auf hypothetische Zukunftsszenarien und deren musikalische Spekulations-Objekte, sondern auch auf die knallharte Gegenwart. Da sind auch ein paar nicht uninteressante Sachen passiert. Shirin David hat zum Beispiel Laas gesignt, Frauenarzt und King Orgasmus haben sich neu zur Bassbox zusammengeschlossen, Lil Uzi geht mit Jersey House durch die Decke und Yung Hurn macht einen Song über Elfbars. Wenn das mal nicht nach einer guten Woche klingt?

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Cr7z und Pharrell Williams

Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Cr7z und Pharrell Williams,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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21 Kommentare mit 7 Antworten, davon 19 auf Unterseiten

  • Vor 13 Tagen

    Noch etwas mehr als zwei Wochen, dann ist es so weit, am 09.12.2022 erscheint 17 UHR STEINE!

    https://youtu.be/EPuKUjn1PPU

    Hier ein kleiner Teaser, produziert von DJ UGLY KATZ, dem neusten Signing von Katze im Sack Studios, dem Sublabel von COCKSLAPWTF Records, dass für die staubigen Sachen zuständig ist. Dessen Mixtape "Lofi Beats to Meow to" ist nun endlich auch bei Bandcamp verfügbar (https://djuglykatz.bandcamp.com/album/lofi… ) und bald auch bei Deezer, Amazon, Apple Music, Spotify und so weiter.

    (Ja, 09.12.2022, das A&R-Team von COCKSLAPWTF Records konnte MC HOOBEE nach langem hin und her doch schlussendlich überreden, an einem Freitag zu releasen)

  • Vor 13 Tagen

    Nate hat scheinbar eine Psychose:

    https://www.16bars.de/newsartikel/293590/n…

    Ganz ganz üble Nummer, hoffe er kriegt Hilfe. Woran liegt es eigentlich, dass psychotische Menschen immer ähnliche Wahnvorstellungen wie Verfolgungswahn, Angst vor Vergiftung etc. haben?

    • Vor 13 Tagen

      Ich glaube, das ist paranoide Schizophrenie

    • Vor 13 Tagen

      Traurig. Noch trauriger, dass so viele Leute in den Kommentaren ihm noch Recht geben.

    • Vor 12 Tagen

      hype verpennt, hauptschulabschluss verkackt und dann nur noch konsumiert. traurig :( hoffe irgendjemand hilft ihm da raus. eigentlich n guter junge gewesen

    • Vor 7 Tagen

      Das ist schwer anzuschauen. Schizophrenie glaub ich nicht, das wird doch meist in jüngeren Jahren ausgelöst, Nate ist wie alt 32?

    • Vor 7 Tagen

      "das wird doch meist in jüngeren Jahren ausgelöst"

      "Die Schizophrenie gilt als eine Erkrankung der Adoleszenz mit einem Prävalenzgipfel bei Männern im Alter von 20–25 Jahren, bei Frauen im Alter von 25–30 Jahren. Mit steigendem Alter nehmen Prävalenz und Inzidenz der schizophrenen Störungen ab, wenngleich die Erstmanifestation nicht auf die jüngeren Altersgruppen beschränkt ist. In der Mannheimer ABC-Studie wurden auf der Basis einer repräsentativen Population 267 Ersterkrankte untersucht. Während in der Altersgruppe der 12- bis 39-Jährigen jährlich 23 von 100.000 Menschen neu erkrankten bzw. erstmals stationär diagnostiziert wurden, war die Jahresinzidenzrate in der Altersgruppe der 40- bis 59-Jährigen nur bei 6,5 pro 100.000"

      Ferner passt die Positivsymptomatik, wobei wir ja nur einen Ausschnitt sehen. Der Anfangsverdacht paranoide Schizophrenie ist schon der richtige. Es müssten lediglich noch somatische Ursachen ausgeschlossen werden (Hirntumor und Stoffwechselerkrankungen).

    • Vor 7 Tagen

      "Schizophrenie glaub ich nicht, das wird doch meist in jüngeren Jahren ausgelöst, Nate ist wie alt 32?"
      Du kannst natürlich glauben, was du willst. Deine Begründung dafür, dass du denkst, dass er es nicht ist: "...meist in jüngeren Jahren ausgelöst...", ist aber argumentativ sehr putzig. ;)