Seite 10 von 21

Unser täglich Kollegah gib uns heute

In anderen Schlagzeilen steht einmal mehr Kollegah: Der hat wohl vor einer ganzen Weile mal veräußert, dass er sich gerne im Battle mit einem erfolgstechnisch gleichwertigen Rapper messen würde. Dass das tatsächlich passieren würde, damit hätte er wohl nicht gerechnet. Vor allem nicht, dass sein Herausforderer aus Russland einfliegt:

Der russische Battlerapper Oxxxymiron ist in seiner heimischen Szene eine massive Nummer und hat schon auf russisch und englisch Leuten den Arsch aufgerissen. Jetzt will er dem wohl auch noch ein Battle in deutscher Sprache hinzufügen. Wenn das wirklich passiert, wäre es schon ein wenig großartig. Wer sich indes vergewissern will, dass Oxxxymiron wirklich rappen kann, sei hierauf verwiesen:

Lohnt sich definitiv, da mal reinzuhören!

Seite 10 von 21

Weiterlesen

4 Kommentare mit 4 Antworten

  • Vor einem Jahr

    Als ob Felix darauf eingehen würde, der plant doch bestimmt schon wieder die nächste Alphaoffensive, dieses Mal mit Karl Ess. :lol:

  • Vor einem Jahr

    Das wär n Event. Traue den Kollegah anno 2019 fast nichts mehr zu, denke der Oxxy würd ihn in die Nervenheilanstalt mobben.

    Hätte der Kolle nur ein Bruchteil vom Biss von damals (Fanpost), könnte das vielleicht was werden.

  • Vor einem Jahr

    Niemand schlägt Oxxxymoron in dieser Disziplin. Außerdem ist es etwas völlig anderes, auf Beats Punchlines rauszuhauen, als sie ohne Beat auf einer Bühne zu delivern. Das hätte auch der alte Kollege mit seinem dünnen Stimmchen nicht hinbekommen. Er wird sich also rausreden, vermutlich mit den Plattenverkäufen seines Gegners.

  • Vor einem Jahr

    Kann diese Differenzierung zwischen altem Kolle und neuem Kolle nicht nachvollziehen, der war vor 10 Jahren genauso scheiße wie heutzutage und andersrum, da braucht man nicht irgendetwas zu verklären.

    • Vor einem Jahr

      Der Unterschied liegt imo in der Attitüde, und die ist für ein Livebattle immens wichtig. Früher war er ein speckgesichtiger Kerl, der überzogene Wortspiele gerappt hat. Das hatte Charme. Jetzt glaubt er selbst, er sei ein Imperator, der dem Fußvolk seine Ansichten bei jeder Gelegenheit aufdrücken muss - natürlich für Geld. Und das seine Person an sich interessant sei - was sie nicht ist, außer für psychologische Studien.

    • Vor einem Jahr

      Aber hat sich seine Attitüde wirklich geändert, oder eher die eigene und damit auch die öffentliche Wahrnehmung. Früher hat er das ganze noch selbstironisch verpackt, um sich auch gegen Kritik zu schützen, das hat er mit wachsendem Erfolg aber stetig abgebaut und die vormalige Kunstfigur wurde immer dominanter. Der speckgesichtige Kerl braucht jetzt keinen Schutz, keine Ausflucht mehr.

      Generell habe ich mich mit dem verklären auch mehr auf toriyama bezogen, und die Fanpost Anspielung. Für mich war Kolle seit Beginn ein mittelmäßiger Rapper, der zwar tolle, mehrsilbige Reime hatte, dem aber Flow, Stimme usw völlig abgingen. Und daher kann ich immer schlecht nachvollziehen, wenn man meint, dass Kolle früher ein guter war der "abgedriftet" ist. Das trifft vllt noch auf Savas zu, aber nicht auf Kolle, da er a) nie gut war und imo schon immer der gleiche Spinner wie heutzutage war, nur nicht ganz so stark ausgeprägt.

    • Vor einem Jahr

      mein eindruck ist eher der, dass kolle heute die person geworden ist, die er früher immer nur halbernst mit ironischer attitüde gespielt hat.
      zum flow: gerade auf seinen zuhältertapes, insbesondere zht3, waren seine arrogant vorgetragenen tickerstories auf laidbackbeats sehr schön anzuhören.