Außerdem: André 3000 ist zurück, Ewa verkauft Sexpuppen, Childish Gambino räumt ab und dieser Yannik träumt von Wikinger-Affen in L.A.

Tübingen (ynk) - Drakes Herrschaft über die Charts scheint vorerst gebrochen: Nachdem er mit zwei Songs am Stück geschlagene fünfzehn Wochen auf Platz eins verbracht hat, entthront ihn nun ausgerechnet Childish Gambinos "This Is America".

Während anderswo berechtigte Hypes stattfinden, gibt es auch die eher fragwürdigen. Zum Beispiel weitere "Parodie"-Musik von Kollegah, der erneut die Fäuste gegen Cloud Rap-Klischees anno 2014 ballt. So überflüssig das auch sein mag, ist es nichts gegen die Tatsache, dass die JBG-Crew in Bälde neue Feuilleton-Präsenz finden wird.

Alice Weidel holt nämlich zum Schlag gegen Farid Bang aus, weil der sie auf seinem Track beleidigt habe. Sollte man, genau wie die ganze leidige Özil-Erdogan-Diskussion, mit einem gediegenen "Gähn!" abtun. Aber so, wie wir die Presse kennen, wird diese Sau in naher Zukunft auch wieder durchs Dorf getrieben.

Über so vielen Konflikten sollte man nicht vergessen, dass auch diese Woche wieder eine ganze Menge brauchbarer Musik erschienen ist: So arbeitet zum Beispiel Hiob an einem neuen Album, Junglepussy hat bereits eines draußen und André 3000 macht zum Muttertag unser aller Leben besser.

Immer her damit!

Viel Schönes findet, wer den ganzen Weg mit entlang spaziert. Wer das allerdings nicht kann oder will, nehme diese Abkürzungen:

Yo Grandma Fromm und dieser Yannik sammeln und kredenzen wöchentlich Diverses aus dem Kopfnicker-Universum. Anträge, Bier, Blumen oder Punchlines an doubletime@laut.de.

Fotos

Kollegah

Kollegah,  | © Selfmade (Fotograf: Laion) Kollegah,  | © Selfmade (Fotograf: Laion) Kollegah,  | © Selfmade (Fotograf: Laion) Kollegah,  | © Selfmade (Fotograf: Laion) Kollegah,  | © Selfmade (Fotograf: Laion)

Weiterlesen

laut.de-Porträt Farid Bang

Selbst- und Außenwahrnehmung klaffen zuweilen weit auseinander. Während seine MySpace-Seite (ja, die Plattform galt einst als relevant!) Farid Bang …

laut.de-Porträt André 3000

Die Rollen in einer der einflussreichsten und innovativsten Hip Hop-Gruppen der Geschichte sind klar verteilt: Bei Outkast tendiert Big Boi zum Party-Tier …

laut.de-Porträt Schwesta Ewa

Der zweite Weihnachtsfeiertag 2011: Irgendwo in Frankfurts Bahnhofsviertel hinter verdunkelten Fenstern wird ein Laptop aufgeklappt und der Rapwelt ein …

laut.de-Porträt Childish Gambino

Wenn er nicht gerade entweder als TV-Autor, Performer mit der Sketchgruppe Derrick Comedy oder als Schauspieler der NBC-Comedyshow "Community" beschäftigt …

laut.de-Porträt Degenhardt

"Ich bin keine beschissene Kunstfigur." Darauf legt Degenhardt, Maske hin, Identitätsverschleierungstaktiken her, riesigen Wert. Den deutschen Experimental-Hip …

31 Kommentare mit 20 Antworten, davon 26 auf Unterseiten

  • Vor 6 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Monaten

    Junge, junge, laut.de Wenn ich für jedes Mal, das ihr genau dieses eine Foto von Schwesta Ewa für ne Doubletine/Newsmeldung etc. benutzt 'nen Euro bekäme...

  • Vor 6 Monaten

    https://youtu.be/Yw1YElm1ZeQ

    M.O.030 ft. Jalil - Million

    Wieder sehr starker Song. Hängt mittlerweile im Flizzy-Umfeld ab. Das mit egj (und selbst der Track dort wird unterschätzt) war einfach den Umständen geschuldet

    Jalil ist überragend

  • Vor 6 Monaten

    http://www.rapupdate.de/nach-kopftuch-stre…

    Zu GEIL. Die Instragram Seite von Müller ist auch ganz groß, da spricht man dann von Rassismus..

    Warum muss die Dame nach Hochzeit und Elternzeit auf einmal mit einem Kopftuch zur Arbeit kommen? Kann sie ja gerne in der Freizeit machen.. Religion hat auf der Arbeit nichts zu suchen. Diese Diskussion geht mir so derbe auf die Eier

    • Vor 6 Monaten

      Naja, ausser Sie arbeitet halt in einem Geschäft in dem das Neutralitätsgesetz nicht so gilt

    • Vor 6 Monaten

      Sehe das größtenteils ähnlich, allerdings hat Müller sich rein rechtlich nicht korrekt verhalten und menschlich schon gar nicht. Die Publicity haben sie daher imho verdient, auch wenn die Anschuldigungen Schwachsinn sind.

    • Vor 6 Monaten

      naaaa, als wenn es irgendeinem von diesen internet-schreihälsen wirklich um das befinden und die rechte dieser frau gehen würde...hier wird doch nur wieder ein vorfall ausgeschlachtet um sich und die eigene religion als "opfer" darzustellen...und die ganzen minderbemittelten und bildungsverweigerer springen sofort drauf an. von team kuku hätte ich da auch mehr erwartet...aber man will sich wohl eine der hauptzielgruppen warmhalten

    • Vor 6 Monaten

      Oder Team Kuku sind halt einfach auch gehirnamputierte Tiefflieger...Wenn ich mir die Mucke von Capital anhören, ist Letzteres ziemlich wahrscheinlich.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Ja, Müller hat sich wirklich nicht korrekt verhalten. Stimmt schon. Mir persönlich ging es eher um das Kopftuch am Arbeitsplatz. Ich verstehe einfach nicht wie man sagen kann: ja, wenn ich mein Kopftuch nicht tragen kann, dann geh ich halt gar nicht arbeiten und kriege ein Kind nach dem nächsten. Die Arbeitslosenquote bei muslimischen Frauen ist extrem hoch. Da gehören allerdings auch noch andere Gründe dazu. Da wird teilweise eine Ausbildung als Zahnarzthelferin gemacht und nach der Ausbildung kommt man auf einmal mit einem Kopftuch an und will so arbeiten. Wenn dann gesagt wird:äh, nee dann wird geklagt..

    • Vor 6 Monaten

      " Wenn dann gesagt wird:äh, nee dann wird geklagt.."

      schon, aber iwo mit müssen die zig k juristen, bei denen es leider nicht bis zum abmahnanwalt gereicht hat, am ende des monats ja auch die miete zahlen.
      sozusagen das gnadenbrot für das ende der juristischen nahrungskette.

    • Vor 6 Monaten

      Genau wie die Anwälte die "Flüchtlinge" die eh keine Chance auf Asyl haben vor Gericht vertreten und deren Abschiebung mit irgendwelchen Eilanträgen verhindern. Geld kommt ja aus der Staatskasse. Aber das ist ein anderes Thema

    • Vor 6 Monaten

      ja, da herrscht momentan wirklich goldgräberstimmung.
      aber mer muss auch jünne künne, so behauptet zumindest der volksmund bei uns ;-)

    • Vor 6 Monaten

      Kann ja nicht jeder so erfolgreich sein wie unser Anwalt hier bei laut.de :)

    • Vor 6 Monaten

      :D

      Stimme schon auch insofern zu, als dass beide Seiten scheinbar nicht gerade lösungsorientiert unterwegs waren. Bei der Mediation wollte ja wohl auch keine der Parteien nachgeben.

    • Vor 6 Monaten

      "Alles ist okay, solang' der Müller pleite macht 
      Und wenn ich will, rett' ich fünf Kopftücher in einer Nacht"

    • Vor 6 Monaten

      Kuku, bra/ kauf nicht bei EDEKA/

      /thread

  • Vor 6 Monaten

    Was ist Kendrick bitte für ein Schmock? :lol:

    Holt einen Fan auf die Bühne, der mit ihm zusammen "m.A.A.d. city" rappen soll und fühlt sich dann verletzt, weil sie genau das - als weiße Frau, oh no! - tut. :lol: :lol:

    Als ob die da oben steht, total aufgeregt, Moment ihres Fanlebens, und sich denkt, "ah, gleich muss ich den auswendig gelernten Text politisch korrekt wiedergeben und das "nigga" im Part weglassen."

    Ekelhafteste Aktion eines Rappers 2018. Dann doch lieber Tritte von Gates.