Doris Day ist tot. 1922 in Ohio als Doris Mary Ann Kappelhoff geboren, wurde sie als Schauspielerin weltberühmt. Doch ihre Liebe gehörte der Musik.

Hollywood (joga) - Doris Day ist heute im Alter von 97 Jahren an den Folgen einer schweren Lungenentzündung gestorben. Ihre Stiftung, The Doris Day Animal Foundation, bestätigte die Meldung gegenüber der Nachrichtenagentur AP.

Demnach starb Doris Day in ihrem Haus in Carmel Valley, umgeben von Freunden und Familienangehörigen. Bis vor kurzem sei sie noch bei guter Gesundheit gewesen, heißt es in der Mitteilung. Weltweit bekannt wurde Doris Day ab Mitte der 50er mit Hollywood-Filmen wie Hitchcocks "Der Mann, der zu viel wusste" (1956). Das von ihr im Film gesungene "Que Sera Sera" wurde 1957 als bester Song mit dem Oscar ausgezeichnet.

Mit dem Ende der 60er zog sie sich nach und nach aus dem Kinogeschäft zurück und begann mit einer eigenen Show und diversen Sitcoms eine zweite Karriere im TV. Ab Mitte der 80er engagierte sie sich vor allem für den Tierschutz. Zeitlebens treu blieb Doris Day ihrer Liebe zur Musik. Bereits in den frühen 40ern tingelte sie als Sängerin durch die Clubs, bald darauf nahm sie auch eigene Lieder auf, u.a. mit Frank Sinatra.

Bis ins neue Jahrtausend nimmt sie sporadisch immer wieder neue Songs auf. Bei einigen fungiert Sohn Terry, der 2004 einem Krebsleiden erlag, als Produzent. Mit vielen bis heute unvergessenen Hits sichert sich Doris Day einen festen Platz im klassischen American Songbook.

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3 Kommentare mit 4 Antworten

  • Vor 6 Monaten

    Ihre Filme kann ich mir kaum ansehen, dafür aber ihrer Stimme tagelang lauschen. Zu schade, daß sie mehr als Schauspielerin denn als Sängerin gilt...

  • Vor 6 Monaten

    @rage: auch bei den filmen sind doch nuggets dabei. nimm doch nur mal das frühe "young man with the horn", in dem sie mit kirk douglas die quasi-bio von bix beiderbecke spielt.

    oder grandiose boulevard-komödien a la "schick mir keine blumen" als ein teil des großartig aufspielenden trios day/rock hudson/tony randall. oder hitchs "der mann der zuviel wusste".

    • Vor 6 Monaten

      Da haste auch wieder recht, es waren auch gute Filme dabei. Ich denke einfach an viele ihrer Stangenwarenkomödien, bei denen heute höchstens mal ein Schmunzler zündet. Ich schätze sie aber wirklich viel mehr als Musikerin.

    • Vor 6 Monaten

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    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Zu Lebzeiten nie richtig wahr genommen, egal ob als Sängerin oder Schauspielerin. Weggeklickt sagt man heute. Selbst sage ich, nicht teil meines Soundtracks. Synonym für die dunkle Seite der Traumfabrik Hollywood, gerade im Zusammenhang mit Rock Hudson (Aids) oder Hitchcock (heute würde er wegen seinem Gegrabsche nicht existent sein). Deshaslb wichtiger, als sie erschien zu Lebzeiten!