Das Tauziehen um das größte Stück vom Kuchen Digital-Musik, der analog zur Tonträger-Dauerkrise wundersam Kalorien angehäuft hat, geht in die nächste Runde. Während in Deutschland die GEMA an Konzertumsätzen Anteile abzuknapsen sucht, duellieren sich auf der Insel die britische Verwertungsgesellschaft …

Zurück zur News
  • Vor 10 Jahren

    @Ham the Astrochimp (« http://www.laser-turntable.com/ Ohne Abrieb :)

    Und auch wenn man es nicht erklären kann (scheinbar) Wenn ich eine LP auf meinem Plattenspieler mit nem einigermaßen billigem Kopfhörer und eine CD mit dem gleichen Song anhöre. Höre ich da ein riesen Unterschied raus. Klangdynamik, voller, weichere Tiefen, und wenns nur Einbildung und subjektiv ist, auch egal. »):

    Ist es nicht. Die Platte ist klar unterlegen. Der Witz an der Sache ist blos das die Schwächen einer LP einem immer wieder als Stärken verkauft werden. Wahrscheinlich würde ich das was du beschreibst ganz simpel als "matschen" umschreiben... :p

  • Vor 10 Jahren

    @mr_bad_guy (« EIne CD geht aber nicht langsam dahin. »):

    Eigentlich schon, man hört es nur nicht.

    Zitat (« Während bei ner LP das Hitergrundrauschen sowie die Anzahl der knackser stetig zunehmen klingt die CD wie am ersten Tag bis sie plötzlich nicht mehr funktioniert (als bzw. Aussetzer bekommt). »):

    Auch hier: es kommt drauf an, wie sie produziert ist. Bei manchen LPs ist das schon fast systembedingt so, weil die Rillen nicht sehr tief geschnitten wurden, um mehr als nur 15-20 Minuten pro Schallplattenseite aus dem Vinyl rauszuholen. Die Extreme (40 Minuten pro Schallplattenseite) klingen schon von Anfang an scheiße und verrauscht.
    Was die Knackser angeht - das gehört halt dazu.

    Zitat (« Ganz abgesehen davon daß so eine LP bauartbedingt diverse, zahlreiche andere klangliche Schwächen gengenüber einer Compact Disc hat. »):

    Nenne mir welche und verstecke sie nicht hinter so abstrakten Begriffen wie "diverse" und "zahlreiche andere".
    Eine CD klingt in erster Linie steriler als eine LP. Natürlich gibt es Ausnahmen, wenn schon bei der Produktion ordentlich geschlampt wurde. Wenn das Ausgangsmaterial beschissen ist, kann das Medium auch nix mehr retten.

    Zitat (« Im übrigen hat sich bei mir noch nie eine Original CD verabschiedet und meine älteste dürfte mitlerweile auch über 20 Jahre alt sein. »):

    Hm. Zwei Ausfälle, beide gekauft im Jahr 1985. Einer wahrscheinlich aufgrund falscher Behandlung (zu viel auf Parties rumgeflogen), ein anderer vermutlich aufgrund eines Produktionsfehlers (Polydor hat früher die CDs mit einem Farbstoff bedruckt, der die Oberfläche angriff ... ging zumindest vor ein paar Jahren mal so durch die Presse - da die CD an sich sonst keine Beschädigungen aufweist, tippe ich mal darauf, daß das bei mir zutrifft).

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @ mr. bad guy

    HA, OK kann schon sein, der Klang ist mir aus irgendeinem Grund lieber, sympathischer.

    Und CDs und MP3 haben zumindest die theoretische Schwäche der Nullen und Einsen. Digitalisierung funktioniert halt nur näherungsweise.

  • Vor 10 Jahren

    @Skywise («
    Nenne mir welche und verstecke sie nicht hinter so abstrakten Begriffen wie "diverse" und "zahlreiche andere". »):

    Ich zitier mich mal aus nem anderen Thread:
    @mr_bad_guy («
    Allerdings kann, bedingt durch das Gravurverfahren und die immer geringere Geschwindigkeit zur Plattenmitte hin bei Frequenzen unter 1200 hZ (was immerhin c.a. Ein Eb''' ist) nie Vollpegel erreicht werden. Unter 1200 Hz wird’s um 10db gedämpft, unter 11khz wird’s um 20 db gedämpft, was bei einem Dynamikumfang von 40 db schon tierisch was ausmacht.

    Rein Technisch ist am Anfang der Platte tatsächlich ein Frequenzumfang bis c.a. 25 khz möglich (mit Tagentialtonarm, wenig Gewicht auf dem Tonabnehemer was nochmal eine absolut störungsfreie Umgebung erfordert, etc. Mit einem normalen Radialplattenspieler kannst dus vergessen...). Allerdings bleibt zur Mitte hin wegen der immer geringeren Geschwindigkeit blos noch ein Frequenzgang bis c.a. 9 khz übrig. Ganz abgesehen davon sind zu Zeiten zu denen Schalplatten noch das Hauptmedium für Musik waren (und teilweise auch noch heute) in Studios selten Mikrophone im Betrieb die mehr als 20kHz packen und bei neueren Produktionen wird das Zeug sowieso durch nen High- und nen Lowpass Filter gejagt dies oben und unten mindestens knapp im hörbaren Bereich abschneiden.
    Was die Beeinflussung der Obertöne auf hörbare Frequenzen angeht geht man davon aus daß die Vierfache Frequenz eines Tones ausreicht, da die Lautstärke der Obertöne nach oben hin stark abnimmt, was wiederum bei der Platte dafür sorgt daß sogar noch hörbare Obertöne im Grundrauschen untergehen. »):

    und noch ein link:

    http://www.hifiaktiv.at/diverses/realistis…

    @Skywise (« Eine CD klingt in erster Linie steriler als eine LP. »):
    Das Signal auf einer CD ist Meßbar näher am Master(tape) als das einer LP.

  • Vor 10 Jahren

    @mr_bad_guy:
    Danke schön.

    Zitat («
    Zitat (« Eine CD klingt in erster Linie steriler als eine LP. »):
    Das Signal auf einer CD ist Meßbar näher am Master(tape) als das einer LP. »):

    Wahrscheinlich drum.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    Naja...wenn du die Instrumente live hörst, würdest du dann auch sagen die klingen im Vergleich zur LP viel zu steril?

  • Vor 10 Jahren

    Flötenkonzerte klingen vieeeel zu steril. Man sollte da die Höhen unbedingt nochmal abmischen.

  • Vor 10 Jahren

    @mr_bad_guy (« Naja...wenn du die Instrumente live hörst, würdest du dann auch sagen die klingen im Vergleich zur LP viel zu steril? »):

    *pffff* Sagen wir's mal so: im Regelfall höre ich die Musikinstrumente ja nicht im Tonstudio oder noch genauer: über den Kopfhörer eines Tontechnikers. Wenn ich die Musikinstrumente in natura höre, dann normalerweise in einer Umgebung wie etwa meiner Wohnung, im Freien, eventuell mal in einem Proberaum oder eben im Konzertsaal oder im Theater. Es ist möglich, daß diese Umgebung ebenfalls mehr oder weniger "schluckt" und daß dies eben durch die technischen Unzulänglichkeiten der LP simuliert wird - keine Ahnung.
    Jedenfalls wirken auf mich gerade die höheren Instrumente auf LP in den meisten Fällen natürlicher, wärmer und weicher als eben auf CD und damit "näher dran am Original". Rein subjektives Empfinden. Ich habe keine Meßgeräte in den Ohren, mit denen ich die Aussagen überprüfen könnte oder wollte.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    Die LP ist messbar näher am Mastertape

  • Vor 10 Jahren

    Bin selber nicht in der Platten-Generation geboren, nur gefällt mir ganz einfach der Sound der LP, deren Verarbeitung, das Booklet und die Haltbarkeit besser. Und ja, man kann Songs überspringen. Einfach die Nadel anheben und auf den nächsten Song setzen.

  • Vor 10 Jahren

    Am besten hat meine seine Library doch doppelt auf mp3 und LP.

    Für unterwegs oder wenn es mal schneller gehen soll und für den entspannten Genuß zu Hause.

  • Vor 10 Jahren

    Ich arbeite seit September in einem Studentenclub, darf auch abundzu mal DJ spielen.
    Wir haben uns da komplett auf mp3s umgestellt, nicht nur weil es einfacher und leichter zu finden ist (einen speziellen Song), sondern auch weil bei so einem Massengebrauch CDs oder LPs viel zu schnell sich abnutzen würden.

    Und wenn jetzt wieder kommt, aber wenn man Qualität haben möchte, höre ich LP. Ne Leute, dann geht man auf ein Konzert!

  • Vor 10 Jahren

    Bei LP und CD kommt man mit dem kaufen (!) und unterbringen in den eigenen vier Wänden (!!) gar nicht hinterher.

    "Meine Wohnung sieht schon aus als wärs nen Plattenbau"..

  • Vor 10 Jahren

    So teuer sind LPs gar nicht mal... Die neue Springsteen kriegste für 19€, die AC/DC habe ich mir für 18€ gekauft. Die 2, 3, 4 €uronen mehr sind es mir wert

  • Vor 10 Jahren

    @guelei1 (« @Ludwig Van (« So teuer sind LPs gar nicht mal... Die neue Springsteen kriegste für 19€, die AC/DC habe ich mir für 18€ gekauft. Die 2, 3, 4 €uronen mehr sind es mir wert »):

    alles gut und recht - was mach ich mit meinen bestehenden cd´s??? die alle (ca. 900) gegen lp´s austauschen :\ ...wäre eine teure angelegenheit - mein name ist NICHT rockefeller ;)...mal abgesehen davon, ob´s die überhaupt alle auf vinyl gibt! »):

    Ach, mittlerweile gibt es immer mehr Rereleases als LP und neue Scheiben kommen eh auch als LP raus. Teuer wäre sowas schon, das stimmt.
    Gut, dass ich die alten Platten von meinen Eltern geschenkt bekommen hab, die noch alle wie neu klingen. Da muss ich mir nicht mehr so vieles kaufen xD