Nach 29 Jahren im Musikbusiness wird man mal träumen dürfen. Martin Gore würde am liebsten alle 13 Songs des neuen Albums "Sounds Of The Universe" live spielen - also auch die von Dave Gahan.

Berlin (mis) - In zwei Wochen erscheint mit "Sounds Of The Universe" das zwölfte Depeche Mode-Studioalbum. Aus diesem Anlass traf Schulzky, Fan und Songwriter von The Aim Of Design Is To Define Space, Bandchef Martin L. Gore für laut.de zum Musikerstammtisch.

Im Gespräch klopfte der Berliner vor allem Gores Songwriting-Rituale ab. Die seien diesmal aus mehreren Gründen leicht durcheinander geraten. "Ich wusste nach der letzten Tour, dass Dave wieder an einem Soloalbum arbeiten würde, wodurch ich plötzlich ein ganzes Jahr Zeit fürs Songwriting hatte", erklärt Gore. "Ganz ohne Druck von außen."

Als weiteren Grund für seine vergleichsweise hohe Produktivität gab Gore an, von der abgelaufenen Tournee 2006 einigen Schwung mitgenommen zu haben. "Kaum waren wir zurück, hatte ich das Gefühl, dass es gut wäre, so schnell wie möglich neue Songs zu schreiben. Dass ich während unserer letzten Tour mit dem Trinken aufgehört habe, war dem Arbeitstempo ebenfalls förderlich."

Diskussionen um die Setlist

Neben der seit heute erhältlichen Single "Wrong" enthält die Platte ein weiteres Dutzend Stücke - drei davon aus der Feder Gahans, die die ganze Band nach Angaben des Songwriters so abfeiere, dass man sich am liebsten zu Dummheiten hinreißen ließe.

"Das mag verrückt klingen, aber wir finden unser neues Album so gut, dass wir am liebsten jedes einzelne Stück live spielen würden. Aber das geht natürlich nicht. Wir werden uns auf sieben einigen müssen. Das wird einige Diskussionen geben", befürchtet Gore.

Das vollständige Interview, in dem der Gitarrist und Keyboarder über seine amerikanischen Wurzeln und Neil Tennants großzügige Brit Award-Geste spricht (siehe Surftipps), lest ihr demnächst auf laut.de.

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Depeche Mode

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