Chris Martin will nur noch touren, wenn es die Umwelt nicht belastet. Und es gibt zwei neue Songs vom neuen Coldplay-Album "Everyday Life".

London (bal) - Coldplay-Sänger Chris Martin hat angekündigt, keine Tour mehr spielen zu wollen, solange dies nicht umweltfreundlich möglich ist. "Wir werden uns ein oder zwei Jahre Zeit nehmen um herauszufinden, wie unsere Tour nicht nur klimaneutral sondern sogar vorteilhaft sein kann." Weiter erklärte er, Coldplay-Konzerte sollten zum größten Teil von Solarenergie betrieben werden, außerdem solle es kein Einweg-Plastik geben. Damit wolle die Band auch eine Vorbildrolle einnehmen: "Andere werden es nachmachen, wenn wir zeigen, dass es einfach geht."

Gleichzeitig veröffentlichen Coldplay zwei neue Songs: In dem von Åsa Lucander von Aardman Animantions gedrehten Video zu "Daddy" schwimmt ein Mädchen allein verloren auf hoher See, bis es schließlich an den Strand getrieben wird.

Außerdem erscheint mit "Champions Of The World" ein Song, der dem verstorbenen Scott Hutchinson, Sänger von Frightened Rabbit gewidmet ist.

In einem Newsletter erklärte Chris Martin dazu: "Scott hatte einen Song, 'Los Angeles, Be Kind', den ich liebe. Als ich ihn das erst Mal hörte, dachte ich es wird jetzt in eine Richtung gehen, aber es ging in eine andere. 'Champion Of The World' kommt aus dieser anderen Richtung und deshalb ist Scott Co-Autor des Songs."

Beide neuen Titel sind auf dem Album "Everyday Life" enthalten, das am 22. November erscheint.

Fotos

Coldplay

Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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7 Kommentare mit 11 Antworten

  • Vor 15 Tagen

    Süß...und wenn es nicht "klimafreundlich" geht, dann bleiben sie zu Hause...auch nicht so schlimm.

  • Vor 15 Tagen

    Vorbildlich. Hatten die aber nicht mal so leuchtende Plastikarmbänder für die Zuschauer?

    • Vor 15 Tagen

      Ist doch eh nur purer Opportunismus. Sofort diskreditieren!!

    • Vor 15 Tagen

      Man macht im Leben so vieles falsch. Die Frage ist doch, wie man damit umgeht und ob man sich über die Jahre weiter entwickelt und etwas dazu lernt, oder ob man ab einem gewissen Zeitpunkt einfach im Istzustand verweilt und alles neue grummelig abstraft.

    • Vor 14 Tagen

      Nicht falsch verstehen. Ich finde die Aktion von Chris Martin gut und begrüße es. Gewisse Schadenfreude empfinde ich auch dabei, weil ein Bekannter ein stolzer SUV Fahrer und großer Coldplay Fan ist.

      Und ja man entwickelt sich. Aber die Plastikbändchen empfand ich schon vor Fff als ne große Umweltsünde. Und ich war damals schon recht entsetzt deswegen von Coldplay.

  • Vor 15 Tagen

    Immer diese individuellen Lösungen, anstatt sich mal für politische Veränderungen einzusetzen, die wirklich etwas bewegen.

    • Vor 14 Tagen

      Warum nicht beides?

    • Vor 14 Tagen

      Ja klar, nur dazu müsste man klar Stellung beziehen, was natürlich der Vermarktung ihrer Produkte schaden würde.

    • Vor 14 Tagen

      Ist akustische Umweltverschmutzung eigentlich klimaneutral? Falls nein, wünsche ich eine entspannte Frührente, Hr Martin.

    • Vor 13 Tagen

      Ist natürlich lobenswert. Aber die Katastrophe läßt sich nur politisch und mit Verboten lösen. Die Verantwortung auf Verbraucher abzuwälzen ändert fast nichts.

    • Vor 13 Tagen

      Die Verantwortung der Verbraucher zu ignorieren übrigens auch nicht. Wer kauft nochmal die ganzen Spritfresser und übermotorisierten Karren?

    • Vor 9 Tagen

      Das was iltis30 sagt.
      Natürlich kann das Individuum an sich nicht viel verändern aber mit gutem Beispiel vorangehen, ist das Meiste was man tun kann und wenn das genügend Individuen tun, kann Druck auf die Firmen aufgebaut werden, was die Politik endlich dazu veranlassen könnte, auch mal Verbote auszusprechen. Außerdem macht man es sich viel zu einfach, wenn man sagt, solange es keine flächendeckenden Änderung gibt, mache ich auch nicht mit. Mit der Einstellung ändert sich sowieso nichts. Deswegen eine gute Aktion von Coldplay, auch wenn die alleine nichts verändern wird.