Die feindselige Stimmung gegen Emo-Kids, die sich Anfang des Monats im mexikanischen Querétaro in einer regelrechten Hetzjagd entlud, ist offenbar weiter verbreitet als gedacht. Der chilenische Sender Chilevision hat Bilder von einer ähnlichen Hetzjagd in Chile veröffentlicht, die bereits vor dem …

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  • Vor 13 Jahren

    @a (« emos haben es nicht anders verdient! »):

    :boring:
    oh welch einfallsreiches Argument :alt:

  • Vor 13 Jahren

    Drive-by Poser, was erwartest du da? Und anonym. Da kann man mal all die kleinen Versagungen, all die Aggressionen, die man von stärkeren einkassieren musste, in einfache Weltbilder packen und an anderen ablassen. :angry:

  • Vor 13 Jahren

    @Anonymous (« Gegen die hier sollte allerdings Gewalt erlaubt sein:

    Schaut ma' bei Youtube nach Westboro Baptist Church! »):

    Danke! Dieses ewige Vor-sich-her-Gebete: "nur keine Gewalt", geht mir auf den Keks. :nerved: Auch da muss man differenzieren, wenn der Verzicht auf "Gewalt" (in welcher Form auch immer, denn das ist auch definitionsabhängig) zur Ohnmacht oder zur faktischen Absegnung von bereits herrschender Gewalt führt.
    Nach Marcuse wäre Gewalt, die "das Kontinuum der Macht durchbricht", als dessen offenbarste Erscheinung Gewalt lediglich unmittelbar sichtbar ist, legitim. Sie darf sich nur nicht als neue strukturelle Gewalt in Form neuer Macht/Herrschaft etablieren (schwer genug, zugegeben).

    Niemand will in einem System der Gewalt leben, aber was tut man, wenn man in einem lebt? Die klassische Frage: Würdest du, wenn du die Chance hättest, Hitler umbringen?

    Das musste mal gesagt werden! :angry: :bomb:

  • Vor 13 Jahren

    thelema, kann dir nur zustimmen (du kannstes aber viel schöner verbalieren, also in Worte legen, find ich...sonst vom Inhalt her kann ich dir echt nur zustimmen.

  • Vor 13 Jahren

    Nicht jeder kann ein solcher Gigant der Sprache sein wie du. :D

  • Vor 13 Jahren

    Ich finde, es war wirklich einmal Zeit, über die richtig wichtigen Themen wie Mode zu reden ...

    Um einmal ein Statement der Modeindustrie aus ihrem Zentralorgan Intro zu zitieren: Mode und Musik gehören zusammen :absinth:

  • Vor 13 Jahren

    @Anonymous («
    bands wie THE LOCUST waren mitte/ ende der 90er hier auf tour und sahen damals schon so aus- was zur folge hatte, daß (als sie wieder weg waren) jeder trottel so aussehen musste. aber- wenigstens hatte es noch irgendwo was mit einer untergrund-szene zu tun... »):

    eher damals mit den swing kids, die ja durchaus noch screamo spielten (im gegensatz zu the locust).

    "Swing Kids are also credited with the unintentional creation of the fad Spock Rock during the mid 1990s; largely due to the fact that many of their fans emulated singer Justin Pearson's fashion sense and hair style."
    wohlgemerkt: unbeabsichtigt und nur während der 90er. das hat mit dem heutigen "Emo"-Trend selbstverständlich nichts zu tun.

    ---

    "emo" steht _nicht_ für "emotional". wär ja auch unsinnig, denn emotional ist so ziemlich jedes Lied und jeder Mensch.

    "emo" steht für "emotive/emotional hardcore". ein musikgenre, das es seit den 80er Jahren gibt.

    es war nie eine subkultur und wird nie eine sein. es ist musik.

    Und wie schon gesagt, die News hat nichts mit Musik zu tun. Die sogenannten "Emos" haben nichts mit der Musikrichtung emo zu tun. Die allermeisten kennen emo nicht einmal.

    Warum der Name sich fälschlicherweise für diesen Modetrend eingebürgert hat, weiß wohl keiner so genau. Es verkauft sich wohl einfach recht gut. Vgl. Grunge und "Gothic". Aber auf jeden Fall sollte man zwischen emo und "Emo" differenzieren, da es nichts gemeinsam hat.