"Brauchen Sie nicht gucken." Dass jemand schon vor der Premiere vom Konsum der eigenen Show abrät, kommt nicht alle Tage vor. Zumal Carolin Kebekus ihren Rat ernst zu meinen scheint. Der Komikerin stinkt es.

Ihr neues Format mit Namen "Kebekus!" feiert heute Abend beim WDR-Sender Einsfestival Premiere …

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  • Vor 6 Jahren

    finde das Video eig sehr gelungen, oder um es wie Volker Pispers zu sagen: Warum sollten wir gegen andere Religionen wettern, wir haben ja nicht einmal unsere eigene im Griff!

  • Vor 6 Jahren

    @PKingEnte
    Richtig.

    Ein sehr weiser Mann hat einmal zu mir gesagt:
    Man darf über Sachen immer erst dann schlecht reden (und in der Konsequenz: Witze machen), wenn man sehr viel Wissen darin erlangt hat.

    Also:
    nix Witze über den Islam, weil wir alle keinen Plan davon haben.

  • Vor 6 Jahren

    @MannBeißtHund (« Deutschland braucht keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die sind genau so "gut" wie die Privatsender. Die GEZ/TV-Steuer muss abgeschafft werden. »):

    Rege mich selbst ja sehr häufig über die Programme gerade in ARD/ZDF und zu relevanten Sendezeiten auf. Wär schon gut, wenn die mal irgendwie spitzkriegen würden, dass für Quote die anderen zuständig sind und sie NICHT mit den Privaten um Übertragungsrechte streiten müssen. Dass sie genauso schlecht wie die Privaten wären stimmt aber auch so ganz einfach nicht, weder im Fernsehen noch im Rundfunk. Gibt viele intelligente Formate, die es ohne Gebür einfach nicht in den Äther schaffen würden (Bayern 2, DRadio, ZDF-Unterkanäle etc.)
    @Thread:
    Verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht so recht. Dass man nicht leichtfertig über unbekannte Kulturkreise vom Leder ziehen sollte und dass der Kebekuskram eher sparflammig daherkommt schließt sich doch jetzt nicht wirklich aus, oder?

  • Vor 6 Jahren

    @Cyclonos (« Ich muss keine News lesen. Ich weiss dass Pi nicht genau 3 ist.
    Aber solche Comediens sind doch wie die typischen Schulhofschläger. Die legen sich auch nie mit einem an von dem sie Angst haben könnten dass er zurückhaut. Stattdessen verprügelt man den dürren Nerd und lässt sich dann von der klassengemeinschaft dafür feiern. »):

    Ich bin da generell bei dir aber andererseits finde ich, dass solange es diese scheinheilige Institution gibt, die offensiv gegen bestehende Gesetze verstoßen darf und auch noch von uns bezahlt wird finde ich, sollte man gegen sie kämpfen.

  • Vor 6 Jahren

    Ich finde, dass eine tolerante Gesellschaft auch Satire "verkraften" können muss, die dem ein oder anderen Gläubigen vielleicht pietätlos erscheint. Man darf niemanden wegen seines Glaubens verunglimpfen oder ausgrenzen (was die Kebekus nicht macht, auch wenn sie billig am Kreuz schleckt) aber eben auch niemanden zensieren, der die Institution Kirche kritisiert. Eine tolerante Gesellschaft regt sich weder über Islamkarikaturen, noch über rappende Nonnen-Bitches auf - sie freut sich über die Pluralität. Wen es stört, der hat die Freiheit wegzuschalten. Die Grenze läge da, wo freiheitlich-demokratische Grundrechte beschnitten würden oder andere Menschen faschistisch ausgegrenzt werden - beides ist aber in der Kebekus-Nummer nicht der Fall, die ich im Übrigen musikalisch und hinsichtlich der stilisicheren Rap-Qualität echt gelungen finde.
    So calm down everybody...

  • Vor 6 Jahren

    meiner meinung nach sollte satire über religion verboten werden. es gibt genug andere dinge die man durch den kakao ziehen kann. bin sogar der meinung das es endlich an der zeit ist, das religion wieder einen größeren stellenwert in der hiesigen gesellschaft einnimmt. dabei ist es egal ob es der islam oder der katholizismus ist. hauptsache die leute nehmen ihren glauben ernst, geben ihrem leben wieder einen sinn und werden so automatisch zu besseren menschen.

  • Vor 6 Jahren

    @Sodhahn (« meiner meinung nach sollte satire über religion verboten werden. »):

    Satire über Religion verbieten: von mir aus (niemand darf ins Lächerliche gezogen werden, weil er einer Religion angehört). Satire über Kirche verbieten: klares Nein. Andernfalls hieße das ja, man müsse alles gutheißen, was die Kirche propagiert.

  • Vor 6 Jahren

    @abacus69 (« Ich finde, dass eine tolerante Gesellschaft auch Satire "verkraften" können muss [...] »):

    Absolut, sofern es wirklich Satire ist.
    Also Aufzeigen der schlechten Seiten oder Bereiche durch Überspitzung und/oder lächerlich machen.

    Wenn jetzt Hubert K. aus W., der nicht einmal die fünf Säulen des Islam aufzählen könnte, Witze über Muhammad reißt, ist das keine Satire, sondern dümmlich.

    Oder wenn jemand Witze über die Merkel macht, aber nicht einmal den Bundestag vom Bundesrat unterscheiden kann.

    Oder wenn jemand Witze über Kranke, Behinderte, Minderheiten oder sonstwen macht, ohne dabei dem Zuhörer/-schauer dabei den Spiegel vorzuhalten.

    Satire ist es wirklich nur dann, wenn der Satiriker eine _Besserung_der_Umstände_ herbeiführen möchte. Und vor allem, wenn der Satiriker wirklich Ahnung von dem hat, was er benennt.

    Alles andere sind nur billige Witzchen auf Kosten anderer.

  • Vor 6 Jahren

    @Sodhahn (« meiner meinung nach sollte satire über religion verboten werden. es gibt genug andere dinge die man durch den kakao ziehen kann. bin sogar der meinung das es endlich an der zeit ist, das religion wieder einen größeren stellenwert in der hiesigen gesellschaft einnimmt. dabei ist es egal ob es der islam oder der katholizismus ist. hauptsache die leute nehmen ihren glauben ernst, geben ihrem leben wieder einen sinn und werden so automatisch zu besseren menschen. »):

    Moralische und ethische Werte kann man auch vermitteln, ohne den Menschen Märchen zu verkaufen. Man braucht keinen Gott, vor dem irgendwann mal eventuell Rechenschaft abgelegt werden muss um sich vernünftig zu verhalten. Aber wem erzähl ich das hier, du hältst ja auch Bushido für einen Ehrenmann, da ist es nur konsequent, dass du auch die Hinwendung zur Religion als geeignetes Mittel zum positiven Wandel der Gesellschaft siehst... Die Leute sollten nicht ihren Glauben ernst nehmen, sondern die Fakten, die sich ihnen in diesem Leben bieten. Dann wird ihnen eventuell auch bewusst, dass ihr Handeln schon im Diesseits Konsequenzen hat.

  • Vor 6 Jahren

    @Dragnet (« @Sodhahn (« meiner meinung nach sollte satire über religion verboten werden. es gibt genug andere dinge die man durch den kakao ziehen kann. bin sogar der meinung das es endlich an der zeit ist, das religion wieder einen größeren stellenwert in der hiesigen gesellschaft einnimmt. dabei ist es egal ob es der islam oder der katholizismus ist. hauptsache die leute nehmen ihren glauben ernst, geben ihrem leben wieder einen sinn und werden so automatisch zu besseren menschen. »):

    Moralische und ethische Werte kann man auch vermitteln, ohne den Menschen Märchen zu verkaufen. Man braucht keinen Gott, vor dem irgendwann mal eventuell Rechenschaft abgelegt werden muss um sich vernünftig zu verhalten. »):

    Wem es mit einem Gott besser geht, der sollte deswegen nicht kritisiert wereden - genauso wie Menschen, die ohne Gott glücklicher sind. Toleranz zwischen Christen, Moslems, Juden und Atheisten fällt allen immer noch so schwer und ich verstehe nicht warum. Und was ist ein größerer Ausdruck der Toleranz, als dass man übereinander Lachen kann?!

  • Vor 6 Jahren

    @abacus69 (« @Dragnet (« @Sodhahn (« meiner meinung nach sollte satire über religion verboten werden. es gibt genug andere dinge die man durch den kakao ziehen kann. bin sogar der meinung das es endlich an der zeit ist, das religion wieder einen größeren stellenwert in der hiesigen gesellschaft einnimmt. dabei ist es egal ob es der islam oder der katholizismus ist. hauptsache die leute nehmen ihren glauben ernst, geben ihrem leben wieder einen sinn und werden so automatisch zu besseren menschen. »):

    Moralische und ethische Werte kann man auch vermitteln, ohne den Menschen Märchen zu verkaufen. Man braucht keinen Gott, vor dem irgendwann mal eventuell Rechenschaft abgelegt werden muss um sich vernünftig zu verhalten. »):

    Wem es mit einem Gott besser geht, der sollte deswegen nicht kritisiert wereden - genauso wie Menschen, die ohne Gott glücklicher sind. Toleranz zwischen Christen, Moslems, Juden und Atheisten fällt allen immer noch so schwer und ich verstehe nicht warum. Und was ist ein größerer Ausdruck der Toleranz, als dass man übereinander Lachen kann?! »):

    Ich kritisiere niemanden, dem es mit Gott besser geht. Ich bin nur dafür, dass in einer aufgeklärten Gesellschaft Religion nicht der Stellenwert zugebilligt werden sollte, den sie heute genießt. Glaube sollte reine Privatsache sein und besonders nicht schon unbedarften Kindern eingeimpft werden. Das führte meiner Meinung nach automatisch dazu, das die Anzahl der Atheisten oder Agnostiker von ganz alleine zukünftig zunehmen würde. Und das halte ich für eine wünschenswerte Entwicklung. Ansonsten halte ich es genau wie du. Allerdings setzen sich die Glaubensrichtungen untereinander immer noch am meisten zu.

  • Vor 6 Jahren

    @Dragnet («
    Moralische und ethische Werte kann man auch vermitteln, ohne den Menschen Märchen zu verkaufen. »):

    was genau ist denn deiner meinung nach die alternative? welche moralische instanz siehst du , welche die fehlgeleitete mehrheit zurück auf den pfad der tugend führen könnte?

  • Vor 6 Jahren

    @Sodhahn (« welche moralische instanz siehst du , welche die fehlgeleitete mehrheit zurück auf den pfad der tugend führen könnte? »):

    "Tugend" ist keine universelle Konstante.
    Vor 300 Jahren sah Tugend noch anders aus als vor 100 oder 50 Jahren, und das war keineswegs eine lineare Entwicklung.
    Und was Tugend sein soll, wird je nach Breiten- oder Längengrad anders definiert.

    Möchtest du der Welt erklären, was Tugend ist?

    Bin mal gespannt, wie Naturvölker wie die Inuit, die Aborigines oder "moderne" Völker wie z.B. Japaner oder Südkoreaner auf deine Vorschläge reagieren.

    Mit Begriffen wie "Tugend" oder "fehlgeleitet" steht man ganz schnell am Abgrund der Arroganz.

  • Vor 6 Jahren

    @Kubischi
    Die von dir genannten Beispiele kenne ich nicht. Soweit ich das über die letzten Jahre beobachtet habe, steht die Qualität der ÖR und der Privatsender auf einem gleich niedrigen Niveau.
    Ich sehe es nicht ein, dass ich vom Staat dazu gezwungen werde monatlich 18 Euro für Unterhaltungssendungen zu zahlen, die mich nicht im geringsten interessieren.
    Das die ÖR politisch unabhängiger sind ist auch eine Illusion, weil in deren Aufsichtsgremien überwiegend Politiker sitzen.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/…
    -
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/201…

  • Vor 6 Jahren

    @Sodhahn (« @Dragnet («
    Moralische und ethische Werte kann man auch vermitteln, ohne den Menschen Märchen zu verkaufen. »):

    was genau ist denn deiner meinung nach die alternative? welche moralische instanz siehst du , welche die fehlgeleitete mehrheit zurück auf den pfad der tugend führen könnte? »):

    Religion ist keine moralische Instanz, sie fordert nur ein Verhalten, das manche als moralisch vertretbar akzeptieren, weil sie ansonsten mit Sanktionen droht (die je nach gewählter Religion und Auslegung noch dazu teilweise miteinander im Konflikt stehen). Hölle, Steinigung, etc. Mir ist eine Moral lieber, die sich aus einem sozialen Miteinander ergibt, die Menschen für erstrebenswert halten, weil alle davon profitieren.

  • Vor 6 Jahren

    @MannBeißtHund (« @Kubischi
    Die von dir genannten Beispiele kenne ich nicht. Soweit ich das über die letzten Jahre beobachtet habe, steht die Qualität der ÖR und der Privatsender auf einem gleich niedrigen Niveau.
    Ich sehe es nicht ein, dass ich vom Staat dazu gezwungen werde monatlich 18 Euro für Unterhaltungssendungen zu zahlen, die mich nicht im geringsten interessieren.
    Das die ÖR politisch unabhängiger sind ist auch eine Illusion, weil in deren Aufsichtsgremien überwiegend Politiker sitzen.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/…
    -
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/201… »):

    Dass die Öffentlich-Rechtlichen sicher nicht so gut sind wie sie sein sollten, steht außer Frage. Aber zu sagen, dass sie auf einem "gleich niedrigen Niveau wie die Privaten" sind, halt ich doch für sehr vermessen.

  • Vor 6 Jahren

    @todesposter («
    "Tugend" ist keine universelle Konstante.
    Vor 300 Jahren sah Tugend noch anders aus als vor 100 oder 50 Jahren, und das war keineswegs eine lineare Entwicklung.
    Und was Tugend sein soll, wird je nach Breiten- oder Längengrad anders definiert.

    Möchtest du der Welt erklären, was Tugend ist?

    Bin mal gespannt, wie Naturvölker wie die Inuit, die Aborigines oder "moderne" Völker wie z.B. Japaner oder Südkoreaner auf deine Vorschläge reagieren.

    Mit Begriffen wie "Tugend" oder "fehlgeleitet" steht man ganz schnell am Abgrund der Arroganz. »):

    Hagen Rether hat in seinem Programm eine schöne Allgemeingültigkeit für Religion oder eben auch Tugendhaftigkeit genannt: "Nächstenliebe und Demut vor der Schöpfung - das ist alles, was man für eine Weltreligion braucht". Versteht mich nicht falsch, ich bin Biologe und kein Kreationist, ich hätte es eher "Demut vor der Natur" genannt, über das Alter und die Geburt meiner Tochter bin ich aber wieder ein bisschen religöser geworden.

  • Vor 6 Jahren

    Man muss sich ja nur mal die Geschichte der Bürgerrechte anschauen, um zu sehen, was es mit angeblicher Tugend und Moral in der Kirche auf sich hat: Abschaffung der Sklaverei, Frauenrechte, Rechte Homosexueller -- sie waren und sind überall hinterher.

  • Vor 6 Jahren

    Endlich sieht man davon ab, jeden Schwachsinn, der die Kirche beliebig ins Lächerliche zieht (nicht mit Kritik zu verwechseln), durchgehen zu lassen. Aber wenigstens kann man damit einigermaßen entspannt umgehen.

    Wäre so ein Video gegen den Islam, was sich schon deswegen eh keiner trauen würde, würde man es ebenfalls zensieren - allerdings unter Druck wegen Mord- und Terrordrohungen.

  • Vor 6 Jahren

    "DER PAPST MISSBRAUCHTE KLEINE KINDER!!!11einseinself"