"Aus der Provinz in den Rock-Olymp", umreißt der Klappentext die Geschichte, die Christof Dörr zusammen mit Frank "Klube" Klubescheid für "Klube & The Bates" (Schwarzkopf & Schwarzkopf, 280 Seiten, broschiert) aufgeschrieben hat. Untertitel: "Wie ein Dorfpunk zum Rockstar wird und 1 Million …

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  • Vor 10 Monaten

    Ach Gott The Bates... fand Independent Lovesong von denen ganz cool.

  • Vor 10 Monaten

    Hm, The Bates. Die hatte ich ja fast schon vergessen. Fand die Anfang / Mitte der 90er eigentlich ganz amüsant. Das waren sicher keine großartigen Musiker, noch haben sie das Rad neu erfunden, aber ich hatte ein paar Mal die Gelegenheit, die live zu erleben, und das war jedesmal okay. An einem guten Abend konnte die Band durchaus mehr sein, als die Summe ihrer Teile. Zudem waren die ziemlich sympathisch, und ich hatte mal das Vergnügen, mit dem Gitarrist auf dem Taubertal ein, zwei Bier zu trinken. Traurig, was dann so ab den frühen 2000ern und vor allem dem Frontmann wurde, aber wenn man ehrlich ist muss man eingestehen, dass so eine Band heutzutage wohl keinen Majordeal mehr abräumen würde. Das hatte seinerzeit wohl viel damit zu tun, dass die Hosen Virgin verlassen hatten, und man dort auf der Suche nach einer ähnlichen Combo war.
    Das Buch werde ich mir auf jeden Fall mal zulegen, und wenn es nur der Nostalgie wegen ist.

  • Vor 10 Monaten

    ......dass die Hosen Virgin verlassen hatten, und man dort auf der Suche nach einer ähnlichen Combo war......

    Wurden damals auch gefunden mit den Onkelz

    • Vor 10 Monaten

      Naja ab da haben die Onkelz sich dann selbst kopiert. Obwohl die EINS mit -Koma- einen ihrer besten Songs beinhaltet. -Viel zu jung-, -Zeit zu gehen-, -Regen- waren auch gut. Alles aus der Virgin-Phase.

  • Vor 10 Monaten

    Ja, The Bates gehörten auch kurz zu meinen Lieblingen. Vor allem "Hello" hatte es mir angetan. ♥

  • Vor 10 Monaten

    Ich habe das Buch inzwischen durch, und musste nach der Lektüre doch glatt nochmal meine alten Bates-Scheiben rauskramen. Vieles was die Herren seinerzeit so gemacht haben, ist in der Tat besser, als ihr Ruf. Vor allem die Platte Psycho Junior, die letzte vor dem Virgin-Deal, hat eine sehr eigene, sehr gute Atmosphäre. Der Kontrast zwischen teils fröhlichen Melodien und melancholischen Texten war schon ein Markenzeichen der Band. Vor allem die Stimme und die Intonation von Zimbl holt aus den meist sehr einfachen Texten mehr raus, als man erwarten könnte. Hätte der Junge seine Sauferei irgendwann in den Griff bekommen, wer weiss ob es die Bates nicht doch in die erste Liga im Popbusiness hätten schaffen können. Potenzial war jedenfalls da, es fehlte aber wohl letztlich am Willen, dies auch voll auszuschöpfen. Bands wie die Hosen waren in ihrer Frühphase sicherlich auch nicht besser (eher im Gegenteil), aber dort kam man irgendwann auf den Trichter, dass man die Sauferei dem Erfolg unterordnen muss, und dass es eben nicht mehr witzig ist, wenn man vor 2000 oder 5000 zahlenden Zuschauern verkackt, weil man es nicht mehr auf die Bühne schafft vor lauter Suff.