Ex-Arch Enemy-Frontfrau Alissa White-Gluz und ihre frisch gegründete Band legen los.
Toronto (ebi) - "Das ist wahrscheinlich das Härteste, was ich je an Lyrics geschrieben habe", so Alissa White-Gluz über die Debütsingle ihrer neuen Band Blue Medusa. "Checkmate" legt auch instrumental mit mächtig Power und technisch los, bevor sie in zunehmend eingängigeres Fahrwasser mündet. Es sei ein "extrem kathartischer Song", zitiert Blabbermouth die Sängerin.
Neben der Ex-Arch Enemy-Frontfrau stehen noch die beiden Gitarristinnen Alyssa Day und Dani Sophia im Line-up Blue Medusas. Die Gründung ihrer neuen Truppe hatte die Melodic Death Metal-Sängerin am 8. März, dem Weltfrauentag bekannt gegeben. Erste Livegigs in den USA stehen ebenfalls fest, auf der Bühne werden Alicia Vigil (Bass) und Delaney Jaster (Drums) mit von der Partie sein.
Nach "Checkmate" können sich Fans nun bald auf "weitere düstere, harte, brutale und eindringliche Musik freuen", betont Alissa weiter. In einem Youtube-Q&A deutete die Sängerin an, erst weitere Singles veröffentlichen zu wollen, bevor mit einem Debütalbum zu rechnen sei.

6 Kommentare mit 127 Antworten
Die Tante geht mir mittlerweile sowas von auf den Senkel! Das ist alles dermaßen am Reißbrett produziert und maximal oberflächlich, einfach nur zum Einschlafen langweilig und angepasst. Style over substance bis zum Erbrechen maximiert. Wird wohl aber leider seine Zielgruppe finden
Muss hart sein, dass diese verflixten Künstler*innen so vollkommen gegen das gehen, was du in deiner gatekeependen Weisheit als gut und richtig für das Genre erachtet hast, mmh?
Find's auch gut, dass style over substance in Bezug auf Musik wohl irgendwie ein Kritikpunkt sein?
Naja, dass das von irgendwelchen Label Oligarchen am Reißbrett konzipiert und produziert wird, außer der Farbe blau quasi kein tiefsinnigeres Konzept dahinter steht, sollte auch euch auffallen. Und wozu trenne ich mich von einer Band, wenn mein "Solo" Projekt dann genau so klingt, wie die Band, von der ich mich getrennt habe? Vielleicht weil es sich ja kommerziell gesehen bereits bewährt hat und der Goldesel deshalb weiter ausgequetscht werden soll? Also ja, da habe ich als Elitärer Gatekepper Purist doch ganz andere Ansprüche an Musik und generell Kunst!
Fürs Protokoll, hab in den Song reingehört und ja, der ist vermutlich noch lahmer und mittelmäßiger als Arch Enemy, falls das überhaupt möglich ist. Dabei kann man's dann aber auch belassen, du musst weder über die Sängerin herziehen noch den Untergang der Szene heraufbeschwören.
"sollte auch euch auffallen."
Jo, tut es. Darum ignoriere ich's weitestgehend. (Un) Gehört 1/5 und gut is.
"Und wozu trenne ich mich von einer Band, wenn mein "Solo" Projekt dann genau so klingt, wie die Band, von der ich mich getrennt habe?"
Weil sich's bewährt, wie du ja feststellst im nächsten Satz. Und darüber hinaus kann es noch jede Menge weitere gute Gründe geben.
"Also ja, da habe ich als Elitärer Gatekepper Purist doch ganz andere Ansprüche an Musik und generell Kunst!"
Wenn es dir nur um das (musikalische) Produkt geht, warum ziehst du dann speziell über die Sängerin und ihre Haare her? Und wenn du andere Ansprüche hast, warum konzentrierst du dich nicht auf die Gruppen, die diese erfüllen, und ignorierst die anderen? Ich mach das so, und kann nur sagen, es funktioniert hervorragend.
@Glerp: Ja, Style over substance ist ein Ding. Aber es hat Gründe, warum das den guten Puschel so übertrieben triggert.
Ihre Haare sind mir Wurscht, aber dass das ganze Konzept dieser Band quasi mit ihrer Haarfarbe beginnt und damit auch schon endet, ist halt mal ne Erwähnung wert. Das triggert mich nicht, aber das zeigt, wieviel Substanz in dieser Band steckt - null! Was mich eher triggert ist, dass so eine Reissbrett Band soviel Aufmerksamkeit erfährt (in dem Sinne, dass ihre Alben gekauft werden) und dass man dem quasi nicht entkommen kann. Mein Facebook Profil ist voll davon und ich weiss nicht mal warum. Nervt halt einfach.
Was auch nervt ist, dass sich Musik tlws. nur deshalb verkauft, weil da ne - sorry - "geile Tante" dahinter steckt. Das Gleiche ist ja auch bei der Charlotte de Witte zu erkennen, die gerade erst auf ihrem letzten Album gezeigt hat, dass die Dame eigentlich absolut nichts drauf hat. Ein 100 % kommerzieller Produkt, ohne jeden künstlerischen Mehrwert. Da darf man sich schon mal getriggert fühlen, dass gerade solche generischen Produkte, so sehr im Fokus stehen
Es sind irgendwie überdurchschnittlich oft Frauen, die dich triggern...
Überdurchschnittlich gut aussehende Frauen, deren optische Präsenz, ihre nicht vorhandene, künstlerische Begabung überlagert, und das als Konzept an die Masse vermarktet wird.
Gibt es das auch bei Männern? Überlege gerade..., fällt mir zumindest gerade Ad hoc nichts ein. Männer die (im Musikbusiness) rein optisch derart im Rampenlicht stehen, dass sich alleine dadurch ihre Musik verkauft. Gibt es da Beispiele?
Wenn man will, kann man dem entkommen, z.Bsp. indem man sein Facebook löscht, was eh überfällig ist.
"Was mich eher triggert ist, dass so eine Reissbrett Band soviel Aufmerksamkeit erfährt"
Jo, ist halt Wacken Musik. Müssen wir anno '26 immer noch wiederkäuen, dass Kommerz böse ist?
Abgesehen davon kann man es ja auch umgedreht betrachten: Die Frau ist ne lange etablierte Musikern, auch darum bekommt ihr neues Projekt sofort die nötige Vermarktung, weil sie die connections zu Labels, Management usw. schon aufgebaut hat. Ist das nicht bei gute Sache? Wäre es fair, wenn sie sich quasi nochmals komplett neu hocharbeiten müsste? Nö.
Und ist es überhaupt sinnig, bei ner Musikerin die a) im Gegensatz zur ihrer Schwester nie durch musikalische Experimente aufgefallen ist und b) auch nicht mehr die jüngste ist, zu erwarten, dass diese Person nun ein kommerziell unverwertbares Produkt raushaut? Die Frau will gewiss ohne Kopfschmerzen von ihrer Musik leben, was, wenn man den reaktionären Gatekeepermodus mal kurz verlässt, vollkommen Sonn macht. Was genau triggert dich überhaupt?
*Sinn, freilich.
Nur so'ne Theorie... vielleicht hat sich Alissa White Gzuz im Streit von ihrer Ex-Band getrennt und möchte gerne weiterhin die Musik machen, die sie vorher gemacht hat, aber halt mit anderen Leuten.
"Gibt es das auch bei Männern? Überlege gerade..., fällt mir zumindest gerade Ad hoc nichts ein. Männer die (im Musikbusiness) rein optisch derart im Rampenlicht stehen, dass sich alleine dadurch ihre Musik verkauft. Gibt es da Beispiele?"
Elvis Presley war wahrscheinlich nicht mal der Erste, in den 90ern hatten wir die Backstreet Boys, N*Sync, Take That und wie sie nicht alle heißen und momentan gibt's K-Pop und 'nen Haufen Deutschpop-Poeten.
Ceee, seine Frage war sowieso ironisch.
Dieser Kommentar wurde entfernt.
@Schwingster: Miss Blue Medusa kann machen was sie will. Es gibt aber derzeit keine Person im Metal Business, die derart von ihrer optischen Präsenz lebt, wie sie. Und das ist eigentlich traurig, wenn man bedenkt, dass die Frauenwelt mittlerweile ja großen Wert darauf legt, nicht nur auf ihre Optik beschränkt zu werden. Genau das passiert hier aber zu 100%.
@ceee3: Dass Elvis Presley in erster Linie von seiner optischen Präsenz gelebt hat, halte ich für ein Gerücht. Genau so wenig wie Michael Jackson, waren das Genies, bis in den letzten musikalischen Muskel.
Aber klar, in den POPulären Genres gibt es natürlich genügend gecastete Boygroups. Nur war Metal eigentlich noch nicht (ganz) so weit abgerutscht
"... Genau das passiert hier aber zu 100%."
Jau. Durch dich. Misogyne Kackscheiße once again - Mubasi-Zusatzaccount?!
Junge, dein Punkt bzgl Frauen ist purer confirmation bias. Überleg mal ganz genau, wer hier wen auf seine Optik beschränkt.
Das sind einfach Fakten die offensichtlich sind - und man scheinbar nicht aussprechen darf. Cancel culture par excellence
Du darfst sie aussprechen, musst aber mit Gegenrede klarkommen, was du offensichtlich nicht zu tun bereit bist, da du mehrere meiner Argumente ignorierst. Depp.
Argumente? Habt ihr die vor dem posten gelöscht?
"Ihr habt ja gar keine Argumente geliefert", die nächste rhetorische Glanzleistung von dir heute, gleich neben "Das sind einfach Fakten". Ich hab in jedem meiner Posts hier Punkte genannt, zuletzt bzgl. confirmation bias. Bist du in der Lage, zu lesen?
Confirmation bias als Schlachtwort ist ein Argument?
Ja Alter Schwede
Ich hab das Gefühl, Puschel meint das doch nicht ironisch.
Puschel, hör doch einfach die Band ihrer Schwester. No Joy ist nämlich sehr gut!
Ich höre eigentlich fast garnichts, was so gemeinehin auf dem Wacken auftritt. Und wenn Female Fronted Metal, dann The 3rd and the Mortal, alte The Gathering, alte Theatre of Tragedy etc.
Ein Schlachtwort ist kein Argument, sondern ein kollektiver Ausruf, wie Fangesänge oder "Hurra".
Und ja, in diesem Kontext war confirmation bias Teil meines Arguments. Auch meine anderen Punkte, etwa, dass etablierte Musiker natürlicherweise ne bessere Vermarktung bekommen, oder cees Punkt, oder Duris Punkt...haste alles bislang schön ignoriert.
No Joy ist übrigens ne Shoegaze Band, die meines Wissens noch nie auf Wacken war.
Etablierte Musiker erhalten eine bessere Vermarktung? Ja klar, habe ich was anderes behauptet?
Dieser Kommentar wurde entfernt.
Zumindest habe ich mich bislang noch nicht in die Niederungen herabgelassen, hier andere User konkret zu beleidigen. Das scheint dann eher eurer Zunft nahezuliegen
Dieser Kommentar wurde entfernt.
Ja, als du dich über das penetrante Marketing für Blue Medusa beschwert hast. Dann sind wir uns ja einig, dass das der Alissa zusteht.
Puschel, Du wurdest, glaube ich, genau einmal beleidigt bisher. Mit "Depp".
Weil es für deine Zunft scheinbar ausreicht blaue Haare zu haben, um auf deiner musikalischen Landkarte zu existieren
@Duri: Mathe Leistungskurs hast du jedenfalls abgewählt. Und nein, das ist eine rein sachliche Feststellung
Dieser Kommentar wurde entfernt.
Oh, ich hatte den sogar bis zum Abi!
Wo wurdest Du noch beleidigt? Hau raus!
@DerWeiseHai: Dann weiss ich im Gegensatz zu dir wenigstens, wovon ich rede bzw. schreibe
@Duri: Nö
Schwingster: Du definierst Etablierte Musiker etwas anders, als ich. Du meinst eigentlich etablierte Erscheinung im Musikmarkt. Das gelingt vielen auch, die mit Musik nahezu nichts am Hut haben. Wenn ich von etablierten Musiker sprechen, dann beziehe ich dabei auf die Musik selbst, nicht auf den kommerziellen Marktwert
... und Puschel hat einen Algorithmus, mit dem er komplett objektiv feststellen kann, wie "etabliert" Musik ist. Das hat er damals im Mathe-Leistungskurs gelernt, weißte Bescheid.
Aus Gründen vergibt der Algorithmus an Frauen Minus-Punkte, aber das ist halt so.
Dieser Kommentar wurde vor 10 Tagen durch den Autor entfernt.
"Du meinst eigentlich etablierte Erscheinung im Musikmarkt."
Nein! Ich meine etabliert im business, mit den nötigen Verbindungen zu Crew-, Konzert- und Tourmanagement, Labels, Marketing, all das.
Also studierter Mathematiker stehe ich klar auf der Seite von Duri und ceee3.
@Schwingster: "Etabliert im business, mit den nötigen Verbindungen zu Crew-, Konzert- und Tourmanagement, Labels, Marketing", macht noch lange keine gute, innovative, wertvolle Musik aus! Und letzlich geht es mir in erster Linie immer um genau das! Es geht mir um die Kunst, um die Musik; und nicht um das Business drumherum
...Hat rein gar nichts mit meinem Punkt zu tun. Vielleicht kannst du wirklich nicht lesen. Von mir gibt's ne herzliche Löschempfehlung.
Dafür hat es aber mit meinen Punkten etwas zu tun und letztlich habe ich diesen Thread hier begonnen! Wenn du etwas anderes aussagen willst, dann tue das, aber das hat wenig mit dem zu tun, was ich hier ausgesagt habe
Dieser Kommentar wurde entfernt.
Wenigstens habe ich da oben noch was, was ich löschen könnte
Dieser Kommentar wurde entfernt.
"Die Frau ist ne lange etablierte Musikern, auch darum bekommt ihr neues Projekt sofort die nötige Vermarktung, weil sie die connections zu Labels, Management usw. schon aufgebaut hat. Ist das nicht bei gute Sache?"
Letztlich ist die Blue Medusa die Frontfrau einer etablierten Band gewesen, bei der sie sich in erster Linie durch ihre optische Präsenz und ihrem "Gesang" hervorgetan hat, und nicht dadurch, fantastische Songs zu fabrizieren. Dafür, sofern man diese denn als fantastisch bezeichnen möchte, waren ihre Bandkollegen verantwortlich. Jemand der also musikalisch kaum etwas zu den Songs beigetragen hat, trennt sich nun von der Band und macht eine neue Band auf? Wen wundert es da noch, dass sie selbst ihre neue Band nicht als Band, sondern als Projekt bezeichnet.
Kurzum, Alissa White-Gluzn ist in dem Sinne keine Vollblut-Musikern, denn sie ist in hohem Masse davon abhängig, dass tatsächliche Musiker, ihr die Songs an den Leib, bzw. ihre Blauen Haare zimmern. Sie gibt maximal einige Visionen preis, die Arbeit machen aber die anderen. Das ganze Blue Medusa Ding ist keine Band, sondern ein Projekt, welches darauf ausgelegt ist, kommerziell maximal erfolgreich zu sein. Der musikalische Wert dieser Kollaboration tendiert irgendwo im Marvel Film-Universum, die eigentlich auch nur darauf ausgelegt ist, die Kinos mit generischen Müll zuzupflastern. Das ist keine "Musik", das sind eigentlich masentaugliche KI Machwerke, von einer etablierten Musikern, die keine Musikerin ist, sondern eine Geschäftsfrau mit blauen Haaren
Bruce Dickinson hingegen hat als Sänger und Texter hingegen natürlich zum Erfolg von Iron Maiden beigetragen. Denn Bruce ist keine Frau und hat keine blauen Haare, das ist der wichtige Unterschied.
Puschel, du erzählst wieder misogyne Kackscheiße.
Ich habe nie behauptet, dass Alissa White-Gluzn als Sängering und Möchegern Texterin, besonders aber als Showtante auf der Bühne, nicht zum kommerziellen Erfolg von Arch Enemy beigetragen hätte
Dieser Kommentar wurde entfernt.
Am Songwriting ist sie möglicherweise weniger beteiligt, aber newsflash: ne Band ist immer ein Joint Effort. Jede/r hat Aufgaben, nur selten machen Leute wie Kevin Parker es komplett alleine. Die Aufgabe der Frontfrau ist, die Songs ans Publikum zu verkaufen, was kein weniger anspruchsvoller Skill ist, als die Songs zu entwickeln. In Bezug auf den strapaziösen Tour-Alltag ist es vermutlich sogar die weit anspruchsvollere Aufgabe. Und ja, Musik ist auch ein Geschäft. Was dachtest du, wie's läuft? Entschuldigt deinen misogynen Tonfall trotzdem nicht. Ich find's auch kreativ bankrott, aber ich hör's eben auch nicht, easypeasy.
Die ganze Diskussion ist eh überflüssig. Das Produkt ist da, auftrittsfähig, verkauft sich ordentlich an die entsprechende Nische; was da hinter den Kulissen passiert, wie die Musik entstanden ist, juckt niemanden. Daher steht der Band ihre Vermarktung zu, und dein Argument - dass sie keine Vermarktung verdient - ist hinfällig und widerlegt.
Damit steht das Urteil fest: Puschel ist nicht metal und darf dies in Zukunft unter Strafandrohung nicht mehr behaupten. Alissa Gzuz-Bonez hingegen zertifizierte Vollblutsiffkuttenträgerin und jederzeit willkommen auf jedem Szeneevent von Wacken bis zur Metal-Kreuzfahrt. Ich erkläre den Faden hiermit für beendet.
https://youtu.be/gP3MuUTmXNk?si=jLWegvD6nZ…
"Die Aufgabe der Frontfrau ist, die Songs ans Publikum zu verkaufen, was kein weniger anspruchsvoller Skill ist"
Kann ich so stehen lassen, aber mit einer entscheidenden Einschränkung: Das ist kein musikalischer Skill! Das entspricht der Skill Perfomance eines "Showgirls", die das musikalische Schaffen, im Rahmen einer Show, dem Publikum "verkauft". Musiker zu sein ist für mich etwas anderes, das hat etwas mit dem Erschaffungsprozess der Musik zu tun. Und damit hat Miss Blue relativ wenig bis gar nichts am Hut! Und wie ich ja schon mehrfach erwähnte, beziehe ich mich auf das musikalische Schaffen, und nicht um das Drumherum, nicht um die Show, nicht um das Busines, nicht um die Vermarktung! Wenn ich neue Musik höre und bewerte, überlege ich mir doch nicht, wie tolle das ganze Drumherum ist, sondern in erster Linie, ob mich die Musik selbst anspricht - oder ob das eigentlich generischer Kram ist der ein ausschließlich kommerziell orientiertes Projekt zur Mutter hat. Hier geht es nicht um Kunst, sondern rein um Kommerz. Kunst und Kommerz schließt sich nicht aus, aber Kunst mit dem ausschließlich Fokus auf Kommerz, das hat keinen künstlerischen Wert! Das ist generischer Mist, genau so wie die meisten Marvel Filme! Eigentlich brauchst du dafür auch keine Band, da reicht heutzutage schon eine KI
"Das ist kein musikalischer Skill!"
Singen ist kein musikalischer Skill?
"Das ist generischer Mist"
Jo, das hatten wir schon vor 20 Posts etabliert. Deinen Sexismus kannste dir trotzdem klemmen.
Ich hab weiter oben übrigens Elvis Presley als Beispiel gewählt, weil der weder als Komponist noch als Songwriter wirklich aktiv war. Der war also kein Musiker, sondern nur ein Geschäftsmann mit einer Schmalztolle, ein "Showboy".
"Singen ist kein musikalischer Skill?"
Ich rede von dem Erschaffungsprozess, nicht von der Darbietung.
Es geht darum ein Buch zu schreiben und nicht darum es vorzulesen.
Dieser Kommentar wurde entfernt.
Künstlerischer Wert ist keine intrinisische Qualia von irgendetwas, künstlerischer Wert ist ausgedacht, nicht messbar und höchstens intersubjektiv einigermaßen kongruent definiert. Wert allgemein ist ausgedacht. Musikalische Skills sind nicht besser als Häkelskills, außer vielleicht für genau dich. Die Frau singt seit über 15 Jahren professionell, ipso facto ist sie Musikerin. Musiker zu sein hat keinen Wert, außer vielleicht für genau dich. Wieviel die Frau mit der Erschaffung der Musik am Hut hat ist dir nicht ersichtlich, du kannst nur vermuten. Offensichtlich singt sie die Vocals, das ist also ein Minimum ihrer künstlerischen Beteiligung, was sie halt zu einer aktiv beteiligten Person des Schaffensprozess' macht. Mit deiner Kommerzkritik rennst du bei mir offene Türen ein, aber sie ist fehladressiert. Die Frau kann nicht signifikant mehr oder weniger dafür, dass wir in einem kapitalistischen System gefangen sind, als du und ich.
Doch, wieviel die Frau mir der Erschaffung der Musik am Hut hat, ist mit ersichtlich! Durch Interviews und ganz einfach durch Google Recherche! Musiker ist jeder und niemand, da hast du recht! Aber deswegen wiederhole ich auch unentwegt, dass es mir um den Erschaffungsprozess der Musik geht. Miss Blue ist eine Sängerin, aber mit dem Erschaffungsprozess der Songs hat sie ansich nichts zu tun. Sie setzt mit ihrem Gesang nur darauf auf, was die anderen erschaffen. Aber ihr Gesang ist ganz ehrlich nicht der Grund, weshalb diese Band so erfolgreich wurde. Ihr Gesang ist maximal austauschbar!
Dieser Kommentar wurde entfernt.
"Die Frau kann nicht signifikant mehr oder weniger dafür, dass wir in einem kapitalistischen System gefangen sind, als du und ich."
Die Kritik war ja auch nicht an sie persönlich gerichtet, ich habe nichts gegen sie, wieso auch. Ich ordne das künstlerisch ein und dahingehend ist das für mich einfach generischer Mist!
Dieser Kommentar wurde entfernt.
Dieser Kommentar wurde entfernt.
Künstlerischer Wert ist keine intrinisische Qualia von irgendetwas, künstlerischer Wert ist ausgedacht, nicht messbar und höchstens intersubjektiv einigermaßen kongruent definiert. Wert allgemein ist ausgedacht. Musikalische Skills sind nicht besser als Häkelskills, außer vielleicht für genau dich. Die Frau singt seit über 15 Jahren professionell, ipso facto ist sie Musikerin.
Und natürlich hast du Kritik an „die Tante“ gerichtet, und das ist ja das Problem. Die ist halt extrem unschuldig an den Umständen die bedingen, dass sie Geld als Tauschmittel zum leben braucht und entsprechend der Regeln halt Scheiße gegen Geld produziert. Das machen die meisten Menschen in unserem System.
„ Musiker ist jeder und niemand, da hast du recht!“
Das habe ich nicht gesagt, und das ist auch falsch. Es gibt genug Leute, die eindeutig keine Musiker sind und genug Leute, die eindeutig Musiker sind. Die Frau ist eine.
"Künstlerischer Wert ist keine intrinisische Qualia von irgendetwas, künstlerischer Wert ist ausgedacht, nicht messbar und höchstens intersubjektiv einigermaßen kongruent definiert. Wert allgemein ist ausgedacht."
Das bedeutet, anspruchsvolle Musik, die vielleicht sogar provoziert und essentielle Fragen aufwirft, hat den gleichen künstlerischen Wert, wie Musik die eigentlich nur der stumpfen Unterhaltung dient (bspw. Ballermann Mucke)?
"Die ist halt extrem unschuldig an den Umständen die bedingen, dass sie Geld als Tauschmittel zum leben braucht und entsprechend der Regeln halt Scheiße gegen Geld produziert. Das machen die meisten Menschen in unserem System."
Das machen eben nicht alle Menschen! Die allermeisten Menschen leben ihr Hobby, und letztlich ist Musik machen auch ein Hobby! Anstatt damit Geld zu verdienen, investieren sie sogar noch Unmengen an Geld in ihre Musik. Nicht weil das unsinnig ist, sondern weil Musik für sie ein Hobby ist, eine persönliche Erfüllung die es ihnen wert ist, darin zu investieren. Und selbst wenn sie ein Leben lange nur Geld investieren müssen und davon niemals leben können.
Wer sich dafür entscheidet, dass Musik ihren Lebensstandard finanzieren muss, der bewegt sich schon recht weit davon weg, wertvolle Kunst zu erschaffen! Denn wertvolle Kunst und Kompromiss-Bereitschaft, dass passt nicht zusammen!
Nein, das bedeutet künstlerischer Wert existiert für dich nicht außerhalb von dir und nur den Äußerungen dritter dazu, welche du akzeptierst.
„ Das machen eben nicht alle Menschen! Die allermeisten Menschen leben ihr Hobby, und letztlich ist Musik machen auch ein Hobby“
Ich kann dir mit hoher Wahrscheinlichkeit versichern, dass du mehr Arbeit als Hobby lebst, und mit geringerer aber dennoch erschreckend hoher dass du in deiner Arbeit Scheiße gegen Geld produzierst, also daran beteiligt bist.
"Es gibt genug Leute, die eindeutig keine Musiker sind und genug Leute, die eindeutig Musiker sind. Die Frau ist eine."
Was ich damit sagen wollte ist, dass Miss Blue eigentlich eine Sängerin ist. Aber auch Sängerinnen sind nunmal Musiker. Jeder der zur Musik in gewisser Weise etwas beiträgt, ist in gewisser Weise ein Musiker. Also nicht nur die Person, die für den eigentlich, kompositorischen Prozess, bei der Erschaffung neuer Musik hauptverantwortlich ist.
Aber es gibt Musiker die sind für eine Band komplett austauschbar, und andere nicht. Miss Blue ist musikalisch gesehen komplett austauschbar!
"Nein, das bedeutet künstlerischer Wert existiert für dich nicht außerhalb von dir und nur den Äußerungen dritter dazu, welche du akzeptierst."
Habe den Satz nicht verstanden. Kannst du das noch mal anders erläutern?
„ Wer sich dafür entscheidet, dass Musik ihren Lebensstandard finanzieren muss, der bewegt sich schon recht weit davon weg, wertvolle Kunst zu erschaffen!“
Doppelt falsch! Es geht nicht um die Finanzierung des Lebensstandards, es geht um das Überleben. Und es gibt doch unzählige Berufskünstler deren Werk großflächig als sehr wertvoll angesehen wird.
"Ich kann dir mit hoher Wahrscheinlichkeit versichern, dass du mehr Arbeit als Hobby lebst, und mit geringerer aber dennoch erschreckend hoher dass du in deiner Arbeit Scheiße gegen Geld produzierst, also daran beteiligt bist."
Auch den Satz verstehe ich nicht.
Es ist irrelevant, was meine Arbeit angeht. Relevant ist, was ich mit meinen Hobbies und ob ich mit dabei künstlerische betätige. Wenn ich damit unbedingt Geld verdienen will, dann werde ich niemals das erschaffen, was mein inneres ICH eigentlich erschaffen möchte. Denn ich werde mich immer an andere orientieren, was denen gefällt. Und das ist eines Künstlers der wertvolle Musik erschaffen möchte, unwürdig.
"Und es gibt doch unzählige Berufskünstler deren Werk großflächig als sehr wertvoll angesehen wird."
Ja die gibt es, aber im Verhältnis zu dem, was man eher im Untergrund an Kunst findet, kann man über den Mainstream nur lauthals lachen. Und das bedeutet nicht, dass ich mich dem Mainstream komplett verschließe
Dieser Kommentar wurde entfernt.
"Ich hab weiter oben übrigens Elvis Presley als Beispiel gewählt, weil der weder als Komponist noch als Songwriter wirklich aktiv war. Der war also kein Musiker, sondern nur ein Geschäftsmann mit einer Schmalztolle, ein "Showboy"."
Du hast recht, das war mir ehrlich gesagt nicht bewusst.
Dann war er eher großer Showmaster, weniger ein großartiger Musiker. Das hat dann durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit Miss Blue, nur dass Miss Blue maximal genrrische Musik fabriziert
Dieser Kommentar wurde entfernt.
Der erste Satz erklärt:
Das ist eine subjektivistische Position zum künstlerischen Wert: Dieser existiert nicht als objektive Eigenschaft an einem Werk selbst, sondern entsteht erst durch die Beziehung zwischen dem Betrachter und dem Werk sowie durch dessen gesellschaftliche Rezeption. Das bedeutet, ein Kunstwerk besitzt keinen „eigenen“ Wert – weder in Form von ästhetischer Überlegenheit noch in historischer Bedeutsamkeit –, der unabhängig von menschlicher Wahrnehmung oder Urteilsfindung feststellbar wäre. Stattdessen wird sein Wert durch die inneren Reaktionen des Individuums (z. B. emotionale Resonanz, Reflexion) sowie durch externe Deutungen bestimmt, die von anderen Personen, Institutionen oder Epochen kommen – vorausgesetzt, der Betrachter akzeptiert diese als relevant.
Dies schließt aus, dass künstlerischer Wert universell oder messbar ist. Er ist nicht „entdeckbar“, sondern „geschaffen“ – durch Interaktion, Kontext und Akzeptanz. Ein Werk kann damit für den einen tief bedeutungsvoll sein, für den anderen irrelevant – ohne dass einer der beiden unrecht hätte.
Also das bedeutet, wie oben schon geschrieben, "Das anspruchsvolle, kompromisslose Musik, die vielleicht sogar provoziert und essentielle Fragen aufwirft, hat den gleichen künstlerischen Wert, wie Musik die eigentlich nur der stumpfen Unterhaltung dient (bspw. Ballermann Mucke)?
„Auch den Satz verstehe ich nicht.
Es ist irrelevant, was meine Arbeit angeht. Relevant ist, was ich mit meinen Hobbies und ob ich mit dabei künstlerische betätige.“
Was für ein Quatsch! Warum sollte ein Künstler, dessen Werk geschätzt und gemocht wird nicht davon leben können? Andere bekommen Geld dafür, dass die reich sind, aber Künstler sollen bitte alle noch schaffen gehen um noch mehr Scheiße zu produzieren?
„Wenn ich damit unbedingt Geld verdienen will, dann werde ich niemals das erschaffen, was mein inneres ICH eigentlich erschaffen möchte. Denn ich werde mich immer an andere orientieren, was denen gefällt.“
Das ist schön für dich aber wer hat dich zum Bestimmer moralischer Gesetze gemacht? Oder zum allgemeinen Gesetz wie Menschen mit dem Kapitalismus interagieren? Gibt genug erfolgreiche und zu gut bezahlte Künstler, die darauf scheißen, was die Leute wollen und stattdessen ihr Ding durchziehen, um zu widerlegen, dass alle das so machen würden
„Und das ist eines Künstlers der wertvolle Musik erschaffen möchte, unwürdig.“
Der Künstler, der wertvolle Musik erschaffen möchte, wird in vielen Fällen Scheiße produzieren. Kann ich genug Beispiele für nennen.
"Das anspruchsvolle, kompromisslose Musik, die vielleicht sogar provoziert und essentielle Fragen aufwirft, hat den gleichen künstlerischen Wert, wie Musik die eigentlich nur der stumpfen Unterhaltung dient (bspw. Ballermann Mucke)?"
Für dich nicht, für andere schon, für dritte ist Ballermann Mucke sogar wertvoller.
Gibt genug Musik die provoziert, die ich für künstlerisch wertvoll halte, die das für dich nicht, zum Beispiel Sachen von Tiefbasskommando oder Ikkimel.
„ Und es gibt doch unzählige Berufskünstler deren Werk großflächig als sehr wertvoll angesehen wird."
Ja die gibt es, aber im Verhältnis zu dem, was man eher im Untergrund an Kunst findet, kann man über den Mainstream nur lauthals lachen. Und das bedeutet nicht, dass ich mich dem Mainstream komplett verschließe“
Die, über die du hier redest, sind nur ein kleiner Teil der Berufsmusiker. Mainstream und Untergrund sind keine guten Kategorien, was ist mit dem Sessionmusiker, den du nicht kennst, der aber auf unzähligen Songs zu hören ist, die du vielleicht feierst? Was ist mit denjenigen, die im Orchester spielen, sind die Mainstream? Flimmusikkomponisten? Hip Hop Beatmaker? Die meisten richtig guten Avantgarde-Musiker oder -Künstler machen beruflich Kunst. Das hat nichts mit Mainstream/Untergrund zu tun.
"...aber im Verhältnis zu dem, was man eher im Untergrund an Kunst findet, kann man über den Mainstream nur lauthals lachen."
Um mal eine wahre Untergrund Legende zu zitieren: "Was glaubst du - nur weil ich Untergrund bin, bedeutet es nicht, dass ich meine Musik verschenke"
Jeder von dir hochgeschätzter Künstler will/muss seine Musik verkaufen (es sei denn du hörst nur Musik, die ausschließlich auf Soundcloud hochgeladen wird). Ich sehe, woher dein Punkt kommt, aber wenn man ganz ehrliche und authentische Musik nur für sich macht (aus Spaß, als Hobby oder Verarbeitung von Emotionen), bringt man sie nicht raus. Sobald man das tut, ist immer ein kommerzieller Gedanke dahinter.
Ich finde, du versteifst dich da viel zu sehr auf eine idealisierte Art von Kunst, die es so in der Öffentlichkeit nicht gibt.
"Was für ein Quatsch! Warum sollte ein Künstler, dessen Werk geschätzt und gemocht wird nicht davon leben können?"
Dagegen habe ich nichts geschrieben. Aber wenn sein Fokus darauf ausgerichtet ist, davon leben zu müssen, dann wird das seine Kunst beeinflussen.
"Das ist schön für dich aber wer hat dich zum Bestimmer moralischer Gesetze gemacht?"
Der gesunde Menschenverstand. Es ist einfach logisch. Und nein, nicht nur für mich!
"Gibt genug erfolgreiche und zu gut bezahlte Künstler, die darauf scheißen, was die Leute wollen und stattdessen ihr Ding durchziehen"
Auch das ist logisch. Wenn ich mit meiner Kunst meinen Lebensunterhalt bestreiten muss, dann mache ich mir automatisch Gedanken, wie ich die Kunst fabriziere, damit ich damit kommerziell erfolgreicher bin. Das ist einfach die pure Logik! Und daran ändern auch einzelne Ausnahmen nichts.
"Der Künstler, der wertvolle Musik erschaffen möchte, wird in vielen Fällen Scheiße produzieren. Kann ich genug Beispiele für nennen."
Auch scheiss Kunst, kann wertvolle Kunst sein! Wenn der Fokus auf die Kunst ausgerichtet ist und nicht auf Gewinnmaximierung.
"Für dich nicht, für andere schon, für dritte ist Ballermann Mucke sogar wertvoller."
Wertvoller im Sinne ihrer stumpfsinnigen Unterhalten - ja!
Aber nicht wertvoller im Sinne der Kunst!
"Um mal eine wahre Untergrund Legende zu zitieren: "Was glaubst du - nur weil ich Untergrund bin, bedeutet es nicht, dass ich meine Musik verschenke"
Erwartet ja auch niemand von ihm, auch ich nicht!
"Jeder von dir hochgeschätzter Künstler will/muss seine Musik verkaufen"
Nein, muss er nicht!
"aber wenn man ganz ehrliche und authentische Musik nur für sich macht, bringt man sie nicht raus."
Ich sehe es nicht so, dass man die Musik nur für sich macht. Man macht sie genau so auch für andere und erfreut sich daran, wenn andere sich daran erfreuen. Das ist menschlich.
Aber mache ich die Musik, die mir gefällt und erfreue ich mich daran, wenn sie anderen gefällt. Oder mache ich Musik und habe als Fokus, damit möglichst viele Menschen anzusprechen. Bediene ich also den kleinsten gemeinsamen Nenner. Das sind zwei gänzlich unterschiedliche Herangehensweisen
"Sobald man das tut, ist immer ein kommerzieller Gedanke dahinter.
"
Kommerz ist nicht gleich Kommerz
"Ich finde, du versteifst dich da viel zu sehr auf eine idealisierte Art von Kunst, die es so in der Öffentlichkeit nicht gibt."
Die gibt es schon, aber sie ist selten und schwer zu finden. Wenn man diese Künstler aber findet, dann ist diese Kunst, diese Musik ein gänzlich anderes Level, als alles das, was man im Mainstream findet.
Nicht jeder Musiker muss diesem Anspruch zu 100% genügen, das erwarte ich nicht. Aber so etwas wie Blue Medusa, das geht halt maximal zu weit. Zumindest für meine Ansprüche
„Der gesunde Menschenverstand. Es ist einfach logisch. Und nein, nicht nur für mich!“
Ich bin zufällig in formaler Logik ausgebildet und kann dir versichern (und beweisen, wenn du das möchtest), dass dieser Schluss nicht aufgrund irgendwelcher logischer Gesetzmäßigkeiten folgt. Es ist sogar sehr einfach: Dadurch, dass es Künstler gibt, die nicht die Entscheidung wählen, die mehr Geld bringen würde, fällt das ganze in sich zusammen und das einzige, was logisch noch möglich ist, dass es Menschen gibt, die sich bei Erschaffung ihrer Kunst von Geld verderben lassen oder nur für das Geld überhaupt machen.
Und da kannst du gerne was gegen haben dass es diese gibt, aber wenn du dir wünscht, dass es weniger davon gibt, ist das was du machst nicht hilfreich. Eher im Gegenteil, weil es dich und die anderen wahrscheinlichscheißeproduzierer entzweit und denen, die von der Scheiße profitieren in die Karten spielt.
Also entsteht für dich ideale Kunst Abends nachdem man 8 Stunden gearbeitet hat? Woher holt man denn die Inspiration, wenn man 5 Tage die Woche in der Fabrik steht oder im Büro sitzt? So ziemlich alles Musikalische, was ich schätze, kommt von Leuten die am Anfang ihrer Karriere noch nebenbei arbeiten mussten, aber dann ihre Arbeit niederlegen konnten/wollten, um von der Musik zu leben. Das ist ein ganz natürlicher Prozess und hat nicht automatisch einen negativen Einfluss auf die Kunst.
„ Kommerz ist nicht gleich Kommerz“
Doch, Kommerz an sich ist kacke. Nur in einer kommerziellen Gesellschaft kann so viel Scheiße produziert werden.
Im vorgelegten Fall finde ich es sogar plausibel, dass Geld verdienen hier ein Hauptgrund für das Musik machen ist. Immerhin ist die da ja mal irgendwann reingekommen, wahrscheinlich über genuinen Spaß am der Kunstform, dann wurde es zu einem Job und jetzt muss sie halt durchziehen, wie soll sie sonst bis zur Rente und zum Ende über die Runden kommen? Und wenn sie dabei etwas macht, was Leuten gefällt, was für ein Recht hast du das abzuwerten, nur weil es dir nicht gefällt?
Dieser Kommentar wurde vor 9 Tagen durch den Autor entfernt.
Oder: sie steht halt wirklich selbst auf die Mucke so wie sie ist und das ist ihr ehrlicher, künstlerischer Ausdruck. Ich habe es nicht gehört, denn Ich höre mir sowieso kein Metal an, das ist für mich alles unwürdiger Schmutz bis auf ein paar Ausnahmen, die erträglichen Schmutz machen. Allgemein von niedrigem künstlerischen Wert. Für mich.
" Ich habe es nicht gehört, denn Ich höre mir sowieso kein Metal an, das ist für mich alles unwürdiger Schmutz ..."
Das sowas immer von irgendwelchen Happy Hip-hoppern kommt, bei denen ein ganzes Genre so tief im Arsch von Sellout und dem Kommerz versunken is... Seit Jahrzehnten. Und bei denen zum Beispiel:
sowas wie ikkimel Fotzenreim als new feminism verkooft wird.
.. Aber im Endeffekt auch nur die clicks von überwiegend ewig 13jährigen zum clicken und grinsen bringt, schon witzig i-wie.
Also ich will Puschel eigentlich gar nicht zur Seite springen…
Aber bei dem wohlbekannten Muster der sofort-üblich-framenden Capslockerischen-Schwingsterragism- Antworten (ich benenne es mal mit dem Kotwort: CAPSR) hier,
die so gut wie immer in eine Richtung zielen…
…muss es ja wohl oder übel einer
(Damit meine ich nicht per se, dass jeder eurer Antworten und Lösch-Dich-Aufforderungen bei wirklich jedem unsachgemäß oder unberechtigt ist)
Vorab:
Ich habe damals mit Arch Enemy wenig bis gar nix anfangen können und das hier
finde ich aber ehrlich gesagt gar nicht so schlecht, für das, was es sein will
Da gab und gibt es schlechtere Umsetzungen soundtechnisch und songtechnisch
Konkret habe ich mir diesen Shreeed-Song angehört
Und vllt. aus meiner Laune heraus
fand ich den gestern durchschnittlich bis gut (Abwechslungsreich vor allem das Solo bleibt einem in Erinnerung)
sei’s drum…
Grob gesagt kann ein Puschel auf einer Musikseite
eine oder sogar mehrere weibliche Metal-Sängerin nicht mögen
vom Sound her und vom Aussehen –
(Wenn dieses Aussehen Mittel zum kommerziellen Zweck is, wie er versucht hat zu erklären)
Ohne gleich generell ein misogynes Arschloch zu sein
Das ist Kritik an der Art der Kunst
Und lässt sich auch nicht abtun, dass jeder dieses kommerzielle Gebaren mittlerweile in der DNA hat,
nein! Einfach nein!
Großartige Kunst entsteht im Ursprung mit der Intention gute Musik zu machen
Und in den meisten Fällen nicht,
weil man vordergründig viel Geld machen will,
sondern aus dem Künstler und der Musik selber heraus
der kommerzielle Erfolg, der Ruhm, das Geld sind dann ein Nebeneffekt.
So sollte es zumindest sein.
Nennt mich dahingehend idealistisch, aber ihr könnt ja gern sellout verteidigen,
ich werde das niemals, gerade bei Musik.
(Damit meine ich nicht, dass jeder kommerziell erfolgreiche Künstler seine Kunst total im sellout versenkt,
und auch nicht, dass jeder Sellout keine Kunst ist.
Sondern immer den Anfang, warum fängt eine Band/eine Sängerin or whatever an Musik zu machen?!)
Außerdem belegt ja Puschel dieses „nicht“-Mögen weiter:
Mit der Industrie dahinter und seiner Sichtweise,
Und bringt sogar andere Beispiele von female-fronted-Metal-Bands, die er im Gegensatz mag.
Das hier die CAPSR-CÄPSELE sofort sich die Haarfarbe herauspicken und ellenlang
Framen und „durch die Blume“ letztendlich halt damit doch beleidigend sind:
Im Sinne von „Alle auf einen“
(Altes Laut-Diskussions-Cousins-CAPSR-Muster mittlerweile, leider)
Da zählt der „Depp“ nicht, sondern das ist halt gesamtheitlich gesehen wörtliche-psychologische-Kriegsführung.
(Ihr seht das alles viel zu sehr wie ein Rechthaberei-Battle)
Mir scheint, als wüssten die Meisten hier nicht, was es mit wirklicher Misogynie auf sich hat?!
war ja klar,
dass dann Caps am Ende versucht eine Studentenküchen-Diskussion über Gott, die Welt, das Dasein und den Kapitalismus
wieder und wieder und wieder
anzufangen und das Ganze in den Abgrund versucht zu derailen (ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, wer weiß)
Gähn, fällt euch da auch mal was neues ein?
Frage nur für nen Freund.
P.S.: Da Elvis erwähnt wurde.
Elvis war ein Gesamtkunstwerk und konnte für seine Musik gesehn
perfekt Gitarre spielen
und man muss sich nur mal Proben mit Ihm anhören und/oder anschauen
wie er gejammt hat und
seine Mitmusiker zu Höchstleistungen angespornt hat
das hatte was von einem Rock’n’Roll-Dirigenten,
auch als er bereits mehrfacher Multi-Millionär war,
bei allem Perfektionismus war aber auch immer Lässigkeit und Albernheit bei ihm mit bei.
Das beides geht hier vielen ab.
Seine Anfänge waren aber nicht aus kommerzieller Natur, seine erste Platte hat er wegen seiner Mutter aufgenommen und da hatte er nicht mal nen Plattenvertrag oder sonst was.
Natürlich war auch er nicht perfekt.
Wahrscheinlich wäre er heutzutage eh gecancelt worden,
wegen kultureller Aneignung und der „stärksten“ Form von Misogynie,
Dem obszönem Beckenkreisen auf der Bühne...
Was sollen diese komischen Zeilenumbrüche? Ist kein Poetry Slam hier...
Ja, sry... für die Formatierung
hatte etwas länger darüber nachgedacht,
ob und was ich schreibe.
Habe dann ne Notiz erstellt
und die dann rauskopiert.
Hey Lord Fenta: Tut mir Leid, wenn du dich durch die überspitzte Darstellung meiner Abneigung gegenüber Metal-Musik angegriffen oder verletzt fühlst, das war nicht meine Absicht, denn es war nicht an dich adressiert, sondern ein provokantes Beispiel für Puschel, dass ihm zeigen soll, dass die Wahrnehmung von „künstlerischem Wert“ etwas subjektives ist.
Dennoch würde ich dich bitten mich nicht mit Wingo in einen Topf zu stecken, auch wenn wir in manchen Belangen ähnliche Ansichten haben mögen. Insbesondere hier vertreten wir nicht den selben Standpunkt, unter anderem weil ich hier nie von Misogynie spreche. Diese sehe ich hier nicht, zumindest nicht intendiert.
Denn ferner habe ich auch nie gesagt, dass das nicht auch in meiner Meinung einen geringen künstlerischen Wert hat, weil ich mir das nämlich gut vorstellen könnte. Ich habe es ja nicht gehört, und das ist für mich in diesem Gespräch auch nicht wichtig. Die Art von Musik, die euch nervt, seelenlos Kommerzmusik, die gibt es ja wirklich, und ich denke auch, dass ihr gute Gründe habt, von dieser genervt zu sein.
Was ich aber sage: macht eure Kritik nicht an irgendwelchen Tanten und ihren Haarfarben fest! Die können nichts dafür sondern sind wie die meisten von uns gefangen im Hamsterrad, gezwungen Scheiße zu produzieren, mehr oder weniger.
Und anderer Punkt noch: mit so einer Einstellung lauft ihr Gefahr auch echten künstlerischen Ausdruck als Kommerzkacke abzukanzeln, weswegen solche Vorwürfe doppelt gefährlich sind. Da die Vorwürfe auch nichts bringen, nichts ändern können, wäre es vielleicht besser eure Kritik mit mehr Blick auf die Ursachen zu adressieren, und die primäre Ursache ist nunmal die Regel, dass Profit das oberste Ziel von fast allem ist.
Aber mit Ragi darf man dich vergleichen?
"...unter anderem weil ich hier nie von Misogynie spreche. Diese sehe ich hier nicht, zumindest nicht intendiert."
Echt? How come?
(Vermutlich) Er nutzt abwertende Bezeichnungen ("geile Tante"), behauptet, die Künstlerin habe nur durch ihre "Optik" Erfolg, spricht ihr ab, Musikerin zu sein und nennt sie stattdessen ein "Showgirl", behauptet, bei Männern gebe es keine Beispiele, wo die Optik des Musikers eine/die bedeutendste Rolle spiele, nennt beim Gegenbeispiel Elvis diesen dann irgendwann einen "großen Showmaster", nutzt also durchweg einen unfairen Doppelstandard.
Keine Misogynie? Was dann?
"Dennoch würde ich dich bitten mich nicht mit Wingo in einen Topf zu stecken"
Stimme zu, Capslockftw hat auch ne deutlich längere Garzeit.
„Zumindest nicht intendiert“ sollte hier deutlich machen, dass das durchaus als Misogynie wahrgenommen werden kann. Vielleicht sollte es sogar so wahrgenommen werden, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht Puschels Absicht war und auch nicht Fentas. So etwas geschieht mehr oder weniger automatisch aufgrund der systemischen Umstände.
Hey Caps,
„Hey Lord Fenta: Tut mir Leid, wenn du dich durch die überspitzte Darstellung meiner Abneigung gegenüber Metal-Musik angegriffen oder verletzt fühlst…“
Fühle mich nicht angegriffen, du kannst ja von mir aus, Metal generell scheiße finden.
Wenn aber künstlerischer Wert für dich generell etwas Subjektives ist und du damit anderen absprechen willst diesen ebenwelchen zu benennen, i-wie festzumachen / zu beurteilen (auf einer Musikseite)
…und du im Gegensatz Allgemeinplätze raushaust wie: „Metal ist Schmutz… allgemein von niederem, künstlerischen Wert.“
Dann kannst du damit rechnen, dass dich jemand in einen Topf mit anderen haut und aufgrund deiner eigenen Subjektivität und Unwissenheit, dir dein Urteilsvermögen in dieser Sache abspricht.
Kurzum:
Man kann dich dann dahingehend einfach nicht ernst nehmen.
„…sondern ein provokantes Beispiel für Puschel…“
Warum ist das Beispiel so provokant gewählt…?
Weil die anderen hier auch schon einen rohen Ton im Vorfeld gewählt hatten Bzgl. der Misogynie und den „lösch“-dich Puschel Comments? (Kotwort: CAPSR – Muster)
War der Ton so angebracht, hat das Puschel irgendwie ausgelöst?
Durch welche Trigger? Durch die Haarfarbe und Tantenbezeichnung?
„Dennoch würde ich dich bitten mich nicht mit Wingo in einen Topf zu stecken, auch wenn wir in manchen Belangen ähnliche Ansichten haben mögen.“
Es ist nur teilweise ein werfen in einen Topf meinungstechnisch, von meiner Seite aus.
Manchmal kann es auch nur die Abfolge von Kommentatoren / Kommentatorinnen
und zusätzlich der Inhalt der Kommentare in einem Faden sein,
die sich halt wie bei einem Muster hier oft ähnelt.
Das hat manchmal was von nem Zusammenspiel wie bei einem gut-geöltem Motor,
mal ein kurzes, rhetorisches unter-die -arme-greifen gegenseitig hier, mal ne Punchline da, auch wechselwirksam
Bis schließlich dein – meistens durch Überlänge sich auszeichnender-wissenschaftlich-anmutender Sudden-Death kommt. (Kotwort: CAPSR – Muster)
„Was ich aber sage: macht eure Kritik nicht an irgendwelchen Tanten und ihren Haarfarben fest! Die können nichts dafür sondern sind wie die meisten von uns gefangen im Hamsterrad, gezwungen Scheiße zu produzieren, mehr oder weniger. Und anderer Punkt noch: mit so einer Einstellung lauft ihr Gefahr auch echten künstlerischen Ausdruck als Kommerzkacke abzukanzeln, weswegen solche Vorwürfe doppelt gefährlich sind. Da die Vorwürfe auch nichts bringen, nichts ändern können, wäre es vielleicht besser eure Kritik mit mehr Blick auf die Ursachen zu adressieren, und die primäre Ursache ist nunmal die Regel, dass Profit das oberste Ziel von fast allem ist.“
Puschel macht ja die Kritik nicht zuerst an der Tante oder der Haarfarbe fest, sondern an der Produktion und dem Sound usw.:, die Tante und die Haarfarbe sind nur die Kirsche auf der Torte:
„…Das ist alles dermaßen am Reißbrett produziert und maximal oberflächlich, einfach nur zum Einschlafen langweilig und angepasst.“
Und das ist auf einer Musikseite nun mal so, dass man das immer kritisieren können darf und sollte…
ohne dass man sofort sich nur auf die Haarfarben und Tanten-Bezeichnung stürzt und was von Misogynie fabuliert. (CAPSR-Muster)
Dieses:
„Ist doch eh alles egal,
warum kritisiert man irgendwelche Entwicklungen bei Musikstilen und Genres und Leuten, die sich einer Gruppe zugehörig fühlen / fühlten, weil sie dieselbe Musik hören mögen oder mal mochten…
Jaja,
„zuerst muss der Kapitalismus“ überwunden werden usw.
Kann ja sein, dass du da recht hast,
bloß das macht die Musik nicht besser und wenn die gleichförmige Scheiße niemand mehr kritisiert oder kritisieren darf, dann wird es in einer utopischen Zukunftswelt auch nur noch scheiß Musik geben.
„…mit so einer Einstellung lauft ihr Gefahr auch echten künstlerischen Ausdruck als Kommerzkacke abzukanzeln“
Das schrieb bereits weiter oben, dass es natürlich immer Ausnahmen von der Regel geben kann.
Mal ne Frage, setzt du den gleichen Maßstab auch bei Rap´-Scheiben an, wenn hier wer oder was kommentiert oder kritisiert wird?
(Würde gerne da mal speziell von dir eine selbstreflektierte Meinung hören, bei Scheiben und Rappern, die du feierst und verteidigt hast und bei Scheiben, die du als Schmutz siehst, aber jemand anderes wiederum verteidigt hat)
Da läufts du nämlich Gefahr, dass du da eher die echte „Kunst“ verstehen und beurteilen kannst
Und jetzt auf einmal hier was von kommerziellem oder nicht-kommerziellem Anspruch im Metal fabulierst, wo du dich eigentlich nicht richtig auskennen tust, hm?
Ich denke da ist nicht der gleiche Maßstab angesetzt.
„ Warum ist das Beispiel so provokant gewählt…?“
Weil Puschel zuvor Provokation als mögliche Eigenschaft qualitativ hochwertiger Kunst nannte. Und um halt extrem deutlich klarzustellen, dass solche Einschätzung immer subjektiv sind.
"„Zumindest nicht intendiert“ sollte hier deutlich machen, dass das durchaus als Misogynie wahrgenommen werden kann. Vielleicht sollte es sogar so wahrgenommen werden, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht Puschels Absicht war und auch nicht Fentas. So etwas geschieht mehr oder weniger automatisch aufgrund der systemischen Umstände."
Hm, fair enough, I guess... Or rather "too" fair, tbh.
Zum einen, weil ich glaube, dass ein Mensch hinter einem Account wie Puschel, der nach meiner Wahrnehmung maßgeblich zum Trollen angelegt wurde, durchaus ziemlich genau weiß, was er da schreibt und daher auch eine Absicht dabei ist. Aber das ist natürlich reine Spekulation meinerseits
Zum anderen aber auch davon unabhängig: Sollte "so etwas" tatsächlich so automatisch geschehen, dann halte ich es für umso wichtiger, deutlich darauf hinzuweisen, wenn es passiert. Denn wie soll mensch es sonst überwinden?
"...ohne dass man sofort sich nur auf die Haarfarben und Tanten-Bezeichnung stürzt und was von Misogynie fabuliert."
Misogyne Kackscheiße bagatellisierende / wegredende Kackscheiße
Was an Puschels Äußerungen in diesem Faden bisher (mindestens) als misogyn gelten kann, das habe ich oben in meiner Reaktion auf CAPS gerade eben erst aufgelistet. Da ist nichts fabuliert.
Auf all das hätte Puschel verzichten können und trotzdem all seine anderen Punkte bzgl. Kunst, Kommerz, usw. ausführen können.
Nur wäre das dann halt deutlich weniger menschenverachtend und damit weniger zum Trollen geeignet gewesen...
¯\(ツ)/¯
Was du da annimmst ist auf jeden Fall möglich duri, aber sicher kann ich mich in der Annahme nicht fühlen. Und ja, es ist schon sinnvoll auch darauf hinzuweisen, dass das als Misogynie verstanden werden kann und vielleicht sogar ist. Aber wenn unser Ziel ist Misogynie zu reduzieren und Verständnis und Bewusstsein für systemische Fehlstände zu erhöhen, dann hilft es glaube ich wenig sich so stark auf ethisch-moralische Urteile oder gar Verurteilungen zu verlassen. Insbesondere falls die Misogynie gar nicht intendiert ist sollte der Schwerpunkt der Auseinandersetzung mit solchen Aussagen auf Erklärung liegen und nicht auf Schelte.
¯\_(⊙_ʖ⊙)_/¯
So wie damals, als wir uns bisschen was hin und her geschrieben haben, nachdem Du meinen Jokus zum Kollegen Kollegah als "klassistisch af" gescholt... ehh... erklärt hast?
(scnr)
Ja, weiß schon, was Du meinst und stimme dir prinzipiell zu. Da interferierte natürlich meine Spekulation über den Account mit meinem grundsätzlichen Anliegen, da eher auf Erkennen und Einsehen hinzuwirken als auf weitere Eskalation.
@Gleep:
Ich klau die ALLE, u know? Wo ich sie finde. Ist wie Pokémon...
@Duri Bitte schön, gern geschehen Fröhliches Achselzucken: ¯\_(ツ)_/¯
Sarkastisches Achselzucken: ¯\_(ಠ‿ಠ)_/¯
Verwirrtes Achselzucken: ¯\_(•_•)_/¯
Monokel Achselzucken: ¯\_(•‿ಠ)_/¯
Psychopathisches Achselzucken: ¯\_(•‿•)_/¯
Ich-wüschte-ich-wär-tot-Achselzucken: ¯\_(0_0)_/¯
Ampuations-Achselzucken: (ツ)
Jo, haben den Thread nicht vergessen, aber wenn die Arbeit stresst, leidet hat manchmal die Lifebalance darunter.
Zuerst mal zum Vorwurf misogyn. Ich musste danach googeln, kannte ich also nicht einmal.
Wenn es nach mir geht, kann die ganze Regierung 100 % weiblich sein, dann würde es uns und der Welt besser gehen!
Was die AfD für ein Kackhaufen ist, sieht man schon an dem Verhältnis der Frauen, die dort aktiv sind. Quasi vom Aussterben bedroht.
Vielleicht sagt das ja schon einiges über mein Verhältnis zu Frauen.
Ja, in Sachen Metalcore nerven mich vor allem die Mädels. Und zwar nicht weil es Mädels sind, sondern weil die unbedingt in der harten Metal Männerwelt mitspielen wollen, und das Ganze dabei unfreiwillig lächerlich wirkt - zumindest auf mich. Aber im Internet stänkere ich darüber, im real life würde ich die am liebsten in die Arme nehmen und knuddeln. Ihnen sagen, versucht nicht die harten Männer zu imitieren, ihr Mädels seid toll, wie ihr seid. Findet euren eigenen künstlerischen Weg!
Mich nerven übrigens auch Bands die Money Borgir (Geldesel) und das ganze Neue Deutsche Härte Zeugs (kindisch und peinlich). So ganz ohne Frauenbezug.
Ansonsten habe ich bei der Diskussion hier etwas die Übersicht verloren, bei dem ganzen Text. Aber CAPSLOCKFTW, was du über Metal schreibst, das kannst du eigentlich nicht ernst meinen. Ist hoffentlich ein Joke. Wenn du es doch ernst meint, dann na ja, spricht das nicht unbedingt für dich.
@Lord Fentavinyl: Du hast auf jeden Fall sehr viel geschrieben, dem ich zu 100 % zustimmen würde. Auch den Aussagen über mich!
E.Curb: "Also entsteht für dich ideale Kunst Abends nachdem man 8 Stunden gearbeitet hat? Woher holt man denn die Inspiration, wenn man 5 Tage die Woche in der Fabrik steht oder im Büro sitzt?"
Ich habe ja nicht geschrieben, dass unsere Arbeitswelt und die Kunst an sich, sich ideal miteinander verbinden lassen. Klar ist das nicht ideal!
Aber wenn ich unbedingt versuche muss, Kunst zu kreieren, die mich dazu bringt, dass ich nicht mehr 8 Stunden am Tag arbeiten muss. Wie kann das die ideale Herangehensweise sein, wertvolle Kunst zu erschaffen??
"So ziemlich alles Musikalische, was ich schätze, kommt von Leuten die am Anfang ihrer Karriere noch nebenbei arbeiten mussten, aber dann ihre Arbeit niederlegen konnten/wollten, um von der Musik zu leben. Das ist ein ganz natürlicher Prozess und hat nicht automatisch einen negativen Einfluss auf die Kunst."
Bei mir ist das genau anders. Gerade da ist der Black Metal ein sehr gutes Beispiel. Die besten Alben sind meistens die ersten beiden oder drei Alben! Vor allem deshalb, weil sie die Persönlichsten sind. Sobald die Band erfolgreicher wird, kommt sie nie wieder an das heran, was sie vorher mal fabriziert hat.
Den Anfang hart von Asking Alexandrias "Don't Pray For Me" ausgeliehen.
Sonst okayer Song mit viel aktuellen Strukturen, mal hören was da noch kommt, verfolgen werd ich's nicht.
Bodenlos...absolut bodenlos.
wenn mich meine erfahrung als eisregen fanboi, als hirntot records fanboi, als slipknot fanboi, als marylin manson fanboi uvm eine sache gelehrt hat, dann dass wenn musikmenschys ihr werk ankündigen mit "das härteste was ich je geschrieben habe" ist es immer weichgespülter seich so im verlgeich zum frühwerk
*nargaroth fanboi...
*emotionally heavy*
Nur um es festzuhalten: Puschel wird hart manegiert und ist sehr sensibel!
Schreib doch einfach lauti, dass du ihn vermisst und dann könnt ihr euch vllt auf eine Radtour treffen
haha, ich vermisse lauti nicht.
Es gibt objektiv gute Musik und objektiv schlechte Musik. Beethoven ist bessere Musik als DJ Ötzi zum Beispiel.
Beethoven ist objektiv prätentiöse Kunstkacke.
Wenn du Beethoven nicht magst, hast du Musik nie geliebt.
Gilt das auch für Pozart?
Ganz besonders für Pozart!